Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen

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  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #1
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Schweinemama

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Heute wieder erlebt, bei unserer gassirunde, kommt mir ein junger Windhund entgegen, galgo- etwa 1 Jahr alt, keine leine, kein Maulkorb. Ich versuche den Hund einzufangen, keine Chance, etwas später gesellen sich 2 Kinder dazu, ein bin mit 12 jahren, der hat den Hund gassi geführt, konnte ihn aber nicht halten,bub wurde nachgeschliffen, hund kam aus dem zu grossen halsband raus und war begeistwrt, ein mödchen mit 14, heulend schreiend, die gehen für geld mit hunden spazieren, hund tobt im umjreis von 50 meter blöderweise beinhaltet der aktionsradius eine schnellstrasse, einen bach und vor allem unwegsames Gelände. 8 Leute haben versucht den Hund einzufangen, die Besitzerin kam nach 1 Stunde, nun mal alle weg, ich zeige euch jetzt wie man den Hund einfängt, sie ist auch noch einige Male nachgeschliffen worden,letztendlich haben sich 2 Männer auf den Hund geworfen um ihn zu fixieren, gedauert hat das ganze etwas über 2 stunden, wobei die Autos mit 100 km vorbeigebraust sind.

Bitte bei der hundeanschaffung überlegen, wer geht wenn ich nicht kann, und bitte ein Welpe unter 1 Jahr sollte zumindest auf irgendwas reagieren.

- - - Aktualisiert - - -

Und wer war schuld... der Hund weil er ja nicht plötzlich folgen könnte... facepalm. Der hat heute sicherlich noch eine Tracht Prügel bekommen. Ich könnte kotzen
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #2
Oh man das klingt ja echt unfassbar...schade, dass sich heute fast jeder einen Hund anschaffen kann, ohne dafür eigentlich geeigent zu sein...da wäre eine Art Hundeführerschein vllt. angebracht, um zu überprüfen, ob die Person überhaupt einen Hund haben sollte! Ein Glück wurde der Galgo nicht überfahren!
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #3
Das Schlimme ist, dass diejenigen, die zu Hause ein Tier haben, nicht an die umliegenden Menschen denken. Wer einen Hund hat, muss sich vor allem Gedanken über die Sicherheit sowohl des Tieres als auch der Menschen machen, die in der Nähe sind
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #4
Hallo,
es ist traurig, wenn Menschen einen Hund aufziehen ,
ihn nicht richtig erziehen und dann auch nicht kontrollieren können .
Doch dumm ist es, so einen Hund dann von Kindern alleine ausführen zu lassen,
welche noch nicht in der Lage sein können , die Situation richtig einzuschätzen ,
Die Frage, wann Kinder Hunde ausführen dürfen, dieses ist gesetzlich nicht geregelt,
doch eine Ermessenssache , nur Listen Hunde sollen erst von 16 Jährigen
und in Österreich, mit einem Eignungstest alleine ausgeführt werden .
In Deutschland hat wohl jedes Bundesland seine eigenen Vorschriften.

Fritz
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #5
Wieso sollte das ein neues Phänomen sein?

"Früher" hat man Hunden einfach nicht den heutigen Stellenwert eingeräumt und wer auffällig war kam hinter der Scheune mit Opas Gewehr/Spaten in Kontakt.

"Früher" wäre keiner auf die Idee gekommen ein Kind mit dem Hund los zu schicken, weil Hunde generell nicht Gassi gingen.

"Früher" hätte man fremde nervige Hunde einfach ordentlich in Grund und Boden gebrüllt/körperlich entfernt und nicht ewig lang diskutiert geschweige denn sich über die Halter bei jeder Gelegenheit aufgeregt.

Es gibt Menschen, die mit Hunden überfordert sind, ja, aber suboptimale Haltung ist nicht "neu", sie ist heute einfach anders.

Sich in jedem 2. Thread über die dummen Anderen aufzuregen bringt rein gar nichts.

An die eigene Nase fassen und nicht immer überall langatmig ausdiskutieren wie unfair die Welt ist, die die Wichtigkeit meines Hobbys, nichts anderes ist Hundehaltung, nicht anerkennt.
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #6
Ich verstehe nur nicht, warum man einem Hund das antut. Ich habe leicht reden, meine Hündin ist äusserst pflegeleicht, ich könnte sie mit meiner 80 jährigen Nachbarin mitschicken. die geht gerne, sie stänkert nicht- sie regelt sich alles selber und vor allem - bleibt sie beim Menschen.

Wieviele Hunde frei rumlaufen die nicht kontrollierbar sind... Ich bin letzte Woche von 2 nicht kastrierten Rüden mit meinem Jungrüden im Wald gestellt worden. beide Rüden freilaufend, älterer Jahrgang (natürlich hatte da meiner so überhaupt nichts zu sagen). Trotzdem ist dieser Wald ein Naherholungsgebiet, der Mann war ohne Leine mit dem Rad unterwegs, und auf den Nebenwegen marschieren die läufigen HÜndinnen rum - damit sie hoffentlich eh keiner erwischt (die können sich ja auch nicht Luft auflösen). Wie stehen die Chancen einer mit 70 jährigen die mit ihrer läufigen Hündin da durch den Wald marschiert? Und dieser Trend steigt, bei uns laufen sehr viele ältere Menschen mit junghunden herum, ganz einfach weil die alten Tiere verstorben sind und sie nicht gerne alleine leben möchten. Es ist ja eine schöne Sache, wenn man Kinder oder Enkelkinder hat, die im Falle des Ablebens den Hund übernehmen.

Vor ein paar Wochen hat hierzulande eine Huskyhündin (freilaufend) auf der SKipiste eine Rehgeiß verfolgt, gerissen und zerfetzt, ein Spektakel das sich eigentlch kein Mensch mit anschauen müssen sollte. Muss das denn wirklich sein?
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #7
Ich verstehe nur nicht, warum man einem Hund das antut. Ich habe leicht reden, meine Hündin ist äusserst pflegeleicht, ich könnte sie mit meiner 80 jährigen Nachbarin mitschicken. die geht gerne, sie stänkert nicht- sie regelt sich alles selber und vor allem - bleibt sie beim Menschen.

Wieviele Hunde frei rumlaufen die nicht kontrollierbar sind... Ich bin letzte Woche von 2 nicht kastrierten Rüden mit meinem Jungrüden im Wald gestellt worden. beide Rüden freilaufend, älterer Jahrgang (natürlich hatte da meiner so überhaupt nichts zu sagen). Trotzdem ist dieser Wald ein Naherholungsgebiet, der Mann war ohne Leine mit dem Rad unterwegs, und auf den Nebenwegen marschieren die läufigen HÜndinnen rum - damit sie hoffentlich eh keiner erwischt (die können sich ja auch nicht Luft auflösen). Wie stehen die Chancen einer mit 70 jährigen die mit ihrer läufigen Hündin da durch den Wald marschiert? Und dieser Trend steigt, bei uns laufen sehr viele ältere Menschen mit junghunden herum, ganz einfach weil die alten Tiere verstorben sind und sie nicht gerne alleine leben möchten. Es ist ja eine schöne Sache, wenn man Kinder oder Enkelkinder hat, die im Falle des Ablebens den Hund übernehmen.

Vor ein paar Wochen hat hierzulande eine Huskyhündin (freilaufend) auf der SKipiste eine Rehgeiß verfolgt, gerissen und zerfetzt, ein Spektakel das sich eigentlch kein Mensch mit anschauen müssen sollte. Muss das denn wirklich sein?

Muß nicht , aber es ist eben so und man muß damit leben.
Leider hat so etwas in Deutschland die verschärften Hundegesetze,
so wie das Vorgehen gegen die Listenhunde begründet .
In Hamburg gab es die tödlichen Attacken durch Kampfhunde auf Kinder,
die die den Leinenzwang für Hunde begründet haben .

Ich denke , jeder schlecht erzogene Hund ,
wird den Hundegegnern weite Gründe und Argumente für ihre ablehnende Haltung geben
und dieses kann dann zu noch mehr Einschränkungen für alle Hunde und ihre Halter führen..

Fritz.
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #8
Es gibt überall Idioten, egal in welcher Gruppe und leider bleiben einem immer die Deppen im Kopf.
Wenn man 10 Joggern am Tag begegnet, erinnert man sich garantiert an den Depp, der zu nah an einem vorbei gejoggt ist und noch gemault hat.
Wenn man 10 Radlern begegnet, erinnert man sich nur an den, der einen beinah umgefahren hat.
Wenn man 10 HH begegnet, erinnert man sich nur an den Hund, der einen angekläfft/im Weg rum gelaufen/dessen Halter die Kacke nicht weg gemacht hat.
Das wurde irgendwann - glaube ich - mal erforscht, dass sich Menschen meistens nur die schlechten Dinge merkt. Die anderen 9 Menschen, die isch vorbildlich verhalten, vergisst man sofort wieder.

Ich will gar nicht klein reden, dass gefühlt die Hälfte aller HH lieber keinen Hund haben sollte. Definitiv nicht. Aber genauso denke ich, dass ein guter Teil der Eltern lieber keine Kinder in die Welt gesetzt hätten oder einige Autofahrer sich lieber nichts mehr hinters Steuer setzen sollten. Beeinflussen kann man es aber auch nicht also muss man damit leben.

Ich führe beide Hunde so, dass sie keinen belästigen, niemanden stören und zumindest meistens hören und der Rest geht mich nichts mehr an. Ich kann nichts dafür wenn sich Menschen an der bloßen Anwesenheit der Tiere stören, da haben sie - ganz ehrlich - Pech gehabt. Wenn jemand Angst hat und das vernünftig kommuniziert, findet sich eine Lösung aber mich von der Seite anpampen "Nimm den Köter weg, ich habe Angst" - ähm, nö.

In dem Punkt muss ich Fritz allerdings zustimmen, jeder negativ auffallende Hund fällt auf alle HH zurück und wird irgendwann zur Verschärfung der Gesetze und Bestimmungen führen. Aber ganz ehrlich? Wer sich jetzt schon nicht an die Gesetze hält, wird es danach auch nicht. Und die Leute, die sich bemühen, denen werden noch mehr Steine in den Weg gelegt werden. So oder so ist es scheiße.

Zudem halt auch viel mehr gefordert wird. Normales Hundeverhalten wird als aggressiv und böse abgestempelt. Jeder Hund muss alles und jeden mögen und sich gefallen lassen. Ein Knurren ist pfui, Zähne zeigen ist noch pfuier und ein Hund, der keine Menschen mag, gehört sowieso eingeschläfert. Wenn sich die Haltung Hunden gegenüber ändern würde, dem Tier zugestanden, dass es sich wie ein Tier verhält und reagiert, würde das viel vereinfachen. Dass es eben keine lebende Kuscheltiere sind sondern Tiere mit eigenen Gefühlen, Empfindungen und halt auch Reaktionen.

Aber das ist wohl Wunschdenken. leider.

LG demona
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #9
Es gibt überall Idioten, egal in welcher Gruppe und leider bleiben einem immer die Deppen im Kopf.
Wenn man 10 Joggern am Tag begegnet, erinnert man sich garantiert an den Depp, der zu nah an einem vorbei gejoggt ist und noch gemault hat.
Wenn man 10 Radlern begegnet, erinnert man sich nur an den, der einen beinah umgefahren hat.
Wenn man 10 HH begegnet, erinnert man sich nur an den Hund, der einen angekläfft/im Weg rum gelaufen/dessen Halter die Kacke nicht weg gemacht hat.
Das wurde irgendwann - glaube ich - mal erforscht, dass sich Menschen meistens nur die schlechten Dinge merkt. Die anderen 9 Menschen, die isch vorbildlich verhalten, vergisst man sofort wieder.

Ich will gar nicht klein reden, dass gefühlt die Hälfte aller HH lieber keinen Hund haben sollte. Definitiv nicht. Aber genauso denke ich, dass ein guter Teil der Eltern lieber keine Kinder in die Welt gesetzt hätten oder einige Autofahrer sich lieber nichts mehr hinters Steuer setzen sollten. Beeinflussen kann man es aber auch nicht also muss man damit leben.

Ich führe beide Hunde so, dass sie keinen belästigen, niemanden stören und zumindest meistens hören und der Rest geht mich nichts mehr an. Ich kann nichts dafür wenn sich Menschen an der bloßen Anwesenheit der Tiere stören, da haben sie - ganz ehrlich - Pech gehabt. Wenn jemand Angst hat und das vernünftig kommuniziert, findet sich eine Lösung aber mich von der Seite anpampen "Nimm den Köter weg, ich habe Angst" - ähm, nö.

In dem Punkt muss ich Fritz allerdings zustimmen, jeder negativ auffallende Hund fällt auf alle HH zurück und wird irgendwann zur Verschärfung der Gesetze und Bestimmungen führen. Aber ganz ehrlich? Wer sich jetzt schon nicht an die Gesetze hält, wird es danach auch nicht. Und die Leute, die sich bemühen, denen werden noch mehr Steine in den Weg gelegt werden. So oder so ist es scheiße.

Zudem halt auch viel mehr gefordert wird. Normales Hundeverhalten wird als aggressiv und böse abgestempelt. Jeder Hund muss alles und jeden mögen und sich gefallen lassen. Ein Knurren ist pfui, Zähne zeigen ist noch pfuier und ein Hund, der keine Menschen mag, gehört sowieso eingeschläfert. Wenn sich die Haltung Hunden gegenüber ändern würde, dem Tier zugestanden, dass es sich wie ein Tier verhält und reagiert, würde das viel vereinfachen. Dass es eben keine lebende Kuscheltiere sind sondern Tiere mit eigenen Gefühlen, Empfindungen und halt auch Reaktionen.

Aber das ist wohl Wunschdenken. leider.

LG demona


Das Problem haben wir hier zumindest in Wien - verschärfte Kontrollen - durch wald und Wiesen marschieren Polizisten die jeden zur Kassa bieten dessen hund entweder a. keine Leine oder B keinen Maulkorb auf hat. Der Hundehass ist danach extrem gestiegen, selbst meine wurde schon mit Zeigefinger angezeigt, Hund, beisst- tötet Kinder (wenn sie die Zähne dazu hätte sicherlich). Nun wendet sich gerade wieder das Blatt, ein Hundehasser hat videos veröffentlich wie er einen Welpen ins Klo steckt, an die Wand schleudert rumwirbelt... hurra:-(. Die Polizei muss den armen Menschen nur bewachen - die Leute schreien Lynchjustiz (der hund hats überlebt und ist schon vermittelt). .. Dazu gibt es im Schlimmstenfalls die Anordnung zur Hundeprüfung. Wir hatten ja jede Menge "Bissattacken inkl. mit Todesfolge" - zuletzt hat ein freilaufender Husky ein Reh auf der Skistrecke erlegt, natürlich wurde das video auf youtube gestellt....

Ich glaube auch nicht dass es früher ganz anders war - wenn man heute sieht was für "Exoten" draussen rumlaufen - vom Kangal (sowas habe ich in meiner Jugend nie gesehen - die waren wohl wirklich früher weggesperrt), Bullmastiffs, Tibet Mastiffs - Akitos, schlecht sozialisierte oder Problematische Hunde (die spielen ja nur.............). Alles tolle und liebevolle Hunde wenn der Halter "richtig" ist. Sonst heißt es nur - wurfanker mitnehmen und werfen...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #10
Ich finde schon, dass es "früher" anders war. Ob jetzt besser, sei mal dahin gestellt.
Ich erinnere mich da gerne an die Hündin meines Onkels, Schäferhund im Verein gewesen und definitiv hätte die auf Kommando zugebissen. Die hat Menschen auf ihrem Grundstück gestellt und nicht mehr weg gelassen bis mein Onkel kam. Das war damals normal, da hat sich keiner aufgeregt sondern nur gelobt was für eine gute Arbeit der Hund macht. Heute wäre diese Hündin wahrscheinlich eingezogen und eingeschläfert worden.

Die Haltung gegenüber Hunden hat sich massiv geändert, es wird immer mehr von ihnen verlangt, immer "unnatürlicheres" und das normale, hündische Verhalten wird - teilweise sogar von HH - als aggressiv und böse hingestellt. Jede annähernd laute Kommunikation - Bella knurrt und bellt beim Spielen, z.b. - wird als unnatürlich und böse abgestempelt. Solange die Menschen nur lebende Kuscheltiere haben wollen, wird es zwangsläufig zu Komplikationen führen.

Dass es immer ausgefallenere Rassen werden müssen, liegt wohl in der Natur der Menschen. Jeder will etwas Besonderes haben, jeder ist ja eine so spezielle, einzigartige Schneeflocke und genauso soll der Hund auch sein. Einzigartig, so abgrundtief schwer zu erziehen, dass nur diese spezielle Schneeflocke es kann und natürlich bildschön und elegant und einfach toll. Deswegen müssen es immer ausgefallenere Rassen oder Mischlinge sein, je weniger Menschen die Rasse kennen, umso besser.

Zudem es halt auch sehr leicht ist an einen Hund zu kommen. Wer nicht den Weg über den Züchter oder das Tierhei gehen will - da werden ja schon mal Fragen gestellt - kann mit wenigen Klicks in diversen Portalen seinen Wunschhund bekommen. Einfach, schnell, unkompliziert - genau das, was die Menschen wollen.

LG Demona
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #11
Stimmt-die Anforderungen an Mensch UND Tiere steigen.
Biologisch aber logisch:
Die Rasse Mensch entwickelt sich nur dadurch weiter.
(Das nur zum sachlichen. "Menschlich" ne Katastrophe sondergleichen, zumal dieses entwickeln auch nicht zielfuehrend ist, wir zerstoeren uns selber, aber der Wille der (Ver)Änderung ist schon immer da, "muss" er auch)

Zum Thema selber:
Ich muss mich seitdem ich Kinder hab noch wesentlich mehr damit auseinander setzen, mich net ueber alles aufzuregen und es klappt mal mehr mal weniger gut.
Aber wenn ich das nur tun wuerde, faengt es an bei den Kindern die 50m zum Kiga gefahren werden, obwohl die Sonne scheint und die Mama Zuhause ist und endet am Abend, wo das Kind ner Bekannten im Bett alleine schreit.
Deshalb: ich kehr vor meiner eigenen Tuer und versuche die Aufgabe,die ich habe,so gut wie mir in der Macht steht, zu meistern.
 
  • Warum können Menschen nicht mit ihrem Hund umgehen Beitrag #12
Ich finde schon, dass es "früher" anders war. Ob jetzt besser, sei mal dahin gestellt.
Ich erinnere mich da gerne an die Hündin meines Onkels, Schäferhund im Verein gewesen und definitiv hätte die auf Kommando zugebissen. Die hat Menschen auf ihrem Grundstück gestellt und nicht mehr weg gelassen bis mein Onkel kam. Das war damals normal, da hat sich keiner aufgeregt sondern nur gelobt was für eine gute Arbeit der Hund macht. Heute wäre diese Hündin wahrscheinlich eingezogen und eingeschläfert worden.

Die Haltung gegenüber Hunden hat sich massiv geändert, es wird immer mehr von ihnen verlangt, immer "unnatürlicheres" und das normale, hündische Verhalten wird - teilweise sogar von HH - als aggressiv und böse hingestellt. Jede annähernd laute Kommunikation - Bella knurrt und bellt beim Spielen, z.b. - wird als unnatürlich und böse abgestempelt. Solange die Menschen nur lebende Kuscheltiere haben wollen, wird es zwangsläufig zu Komplikationen führen.

Dass es immer ausgefallenere Rassen werden müssen, liegt wohl in der Natur der Menschen. Jeder will etwas Besonderes haben, jeder ist ja eine so spezielle, einzigartige Schneeflocke und genauso soll der Hund auch sein. Einzigartig, so abgrundtief schwer zu erziehen, dass nur diese spezielle Schneeflocke es kann und natürlich bildschön und elegant und einfach toll. Deswegen müssen es immer ausgefallenere Rassen oder Mischlinge sein, je weniger Menschen die Rasse kennen, umso besser.

Zudem es halt auch sehr leicht ist an einen Hund zu kommen. Wer nicht den Weg über den Züchter oder das Tierhei gehen will - da werden ja schon mal Fragen gestellt - kann mit wenigen Klicks in diversen Portalen seinen Wunschhund bekommen. Einfach, schnell, unkompliziert - genau das, was die Menschen wollen.

LG Demona


Hier kriegst du keine Hunde mehr aus dem Tierheim - keine Chance... Ich war ja selber dort - seit Jahrzehnten Hunde, nicht mal einen Welpen hätte ich "sofort" bekommen, weil ich Kinder habe - die Mindestbesuchsdauer ist 4-5x inkl. Kennenlernen aller Familiemitglieder (wobei ich gar nicht mehr nachgefragt habe, ob mein Papi mit seinen 80 Jahren auch vorstellen kommen soll). . Komischerweise wären sie bei Pitbulls und Staffordterrier nicht so "streng" gewesen, aber sowas möchte ich nicht, man braucht in Für die Hunde pro Person die ihn Gassi führt einen Hundeführerschein. Bei anderen Hunden ist es praktisch - mein Papa marschiert mit dem kleinen Cairnterrier stunden lang durch den Wald - er ist 80 (und somit Hundeführerschein wahrscheinlich gar nicht mehr anmeldbar).

Früher war es sicherlich anders, unser belgischer Schäfer hätte alle gefressen die ungefragt oder anders das Grundstück betreten hätten. Man musste rausgehen, den Besuchern die Hand schütteln und das hat er akzeptiert. Auch hat er sich an den Gerüchen orientiert (ein besucher der einmal akzeptiert wurde - wurde immer akzeptiert).

Bei mir tauchen immer wieder Menschen auf, die unseren kleinen Jungrüde als böse verdammen. Der ist böse - der ist groß (der ist "groß" - aber deswegen böse... mein Gott, dem kann man Futter aus dem Maul nehmen, die Kinder raufen mit ihm am Boden rum - dass es selbst mir zu viel wird..). Er mag das - dass er mal eines der kleinen Kinder mit dem Maul oder gar mit den Zähnen berühren würde, nur wenn der Kleine Finger in der Leberstreichwurst war - aber die Saugt er regelrecht runter - Fingerchens sind immer dran geblieben.

Schuld ist generell der hund oder der Hundebesitzer. Einer Bekannten von mir wurde vor Jahren die Tochter mit dem Tretroller auf einem Ampel geregelten Gehsteig zusammengefahren. Fussgänger hatten grün. die Mutter bekam teilschuld, da die kleine zum Zeitpunkt des Unfalls mehr etwa 2 Meter hinter ihr gefahren ist, denn sie hätte direkt neben ihr gehen müssen (und sich auch anfahren lassen müssen).
 
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