- Wie die Zeit alles verändert Beitrag #1
Pewee
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Zugegeben, als Hanna die ersten Monate bei uns war, dachte ich "Oh Gott, meine Hunde werden bestimmt niiiiemals Freunde". Jerry war und ist schon immer verträglich mit anderen Hunden gewesen. Welpen findet er lustig und interessant - spielt manchmal sogar mit ihnen unterwegs, obwohl das nicht so seine Art ist. Aber Hanna war irgendwie immer Konkurrenz. Klar, ein natürliches Verhalten, aber ich hatte immer die Hoffnung, dass es nicht so lange dauern würde.
Und jetzt? Mittlerweile ist Hanna gut zwei Jahre hier und ihr Verhältnis hat sich so geändert - zum Positiven. Sie spielen täglich miteinander - ständig. Immer wenn ich Jerrys typisches "roaaaooorararrrr" und Hannas "gnah gnah" höre, muss ich grinsen und alles stehen und liegen lassen, weil ich mir deren Toberei so gern anhöre (und weil ich die beiden dabei nicht gerne unbeobachtet lasse
). Die beiden sind so herrlich und ergänzen sich so gut. Erst dachte ich, dass Hanna ihm zu wild sei und wir hätten entweder einen ruhigeren Welpen oder einen aktiven Senioren aussuchen sollen, aber jetzt "bereue" ich es keineswegs, dass Hanna ist, wie sie ist. Sie ist so kamikazeveranlagt. Springt Jerry ungestüm ins Gesicht, wird frech, knabbert an seinen Ohren, schiebt sich unter seine Beine - und Jerry findets klasse. Hanna kann ihm gar nicht zu wild sein
Gleichzeitig ist er aber so vorsichtig mit ihr, damit er ihr nicht weh tut. Heute ist wieder einer der vielen Tage, wo ich einfach glücklich bin, zwei Hunde zu haben. Wenn man es sich in allen Belangen leisten kann, empfinde ich es als mehr Lebensqualität für den Hund (sofern verträglich natürlich). Sie spielen und kommunizieren auf eine Art, wie ich es als Mensch nie nachstellen könnte. Außerdem ist es unglaublich interessant zu sehen, wie jeder einzelne interagiert. Ich glaube, selten lernt man mehr über Hunde als über diese Beobachtungen. Selbst Bücher reichen da manchmal nicht hin.
Das einzige, was noch fehlt, ist intensives Knuddeln. Mittlerweile erlaubt Jerry ihr ja schon, ihm hin und wieder die Lefzen zu schlabbern. Manchmal darf sie sogar Pfote an Pfote oder Bobbes an Bobbes liegen, aber mehr ist nicht drin
Ich weiß auch gar nicht, ob das je so wird. Jerry ist nicht so der Knuddler. Wenn er es von sich aus macht, ist die Welt für ihn ok, aber er wird nicht gerne geknuddelt, wenn er es nicht arrangiert hat. Kraulen ist natürlich was anderes (
) aber Körperkontakt ist wirklich schon eine Ehre, wenn er es zulässt - was er im Winter erfahrungsmäß eher zulässt, der alte Schoßhocker. *g* Aber das ist ok, so ist mein Jerry und manchmal habe ich sowieso den Eindruck, dass wir ein tiefes Verständnis voneinander haben, dass es das Knuddeln nicht immer nötig macht *esoterischen Kram blubber* Außerdem kann ich meine stündlichen Knuddelattacken ja an Hanna auslassen 
Herrlich, ich liebe meine Hunde!
Und jetzt? Mittlerweile ist Hanna gut zwei Jahre hier und ihr Verhältnis hat sich so geändert - zum Positiven. Sie spielen täglich miteinander - ständig. Immer wenn ich Jerrys typisches "roaaaooorararrrr" und Hannas "gnah gnah" höre, muss ich grinsen und alles stehen und liegen lassen, weil ich mir deren Toberei so gern anhöre (und weil ich die beiden dabei nicht gerne unbeobachtet lasse
Das einzige, was noch fehlt, ist intensives Knuddeln. Mittlerweile erlaubt Jerry ihr ja schon, ihm hin und wieder die Lefzen zu schlabbern. Manchmal darf sie sogar Pfote an Pfote oder Bobbes an Bobbes liegen, aber mehr ist nicht drin
Herrlich, ich liebe meine Hunde!