- Mein Podenco und seine circa drei Millionen Mann starke Armee von Schutzengeln... Beitrag #1
Tompina
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Ich zittere immer noch, wenn ich an gestern Abend denke.
An das, was passiert ist, aber vor allem an das, was hätte passieren können...
Hundeplatz. Agilitytraining. Aufwärmspielrunde.
Tom rennt. Tobt mit den Anderen. Alles wie immer.
Tom startet durch. Beschleunigt auf sicher 50km/h.
Wie es ein Podenco im Rennflash eben so macht.
Er rennt. Rennt. Rennt auf den Zaun zu. Immer noch alles normal.
Plötzlich sehe ich wie er immer noch rennt, obwohl da schon der Zaun gewesen sein müsste.
Und ja, in diesem Moment fiel es uns allen auf. Die Türe war noch offen. Wieder offen. Nicht richtig zu.
Und mein Hund rannte. Mit 50km/h auf der Zufahrtsstraße in Richtung Schnellstraße.
Im ersten Moment dachte ich einfach an Nichts.
Dann bin ich losgerannt. Habe geschrien. Auch wenn ich wusste, dass es nichts bringt.
Das erste Auto hupte, Bremsen quietschten. Ich wartete auf den Knall.
Auf das Geräusch, das mir sagt, dass es meinen Hund erwischt hat. Das Geräusch blieb aus.
Stattdessen hörte ich Tom bellen. Ich rannte weiter. Schreiend. Weinend.
Einfach nur in die Richtung, wo ich meinen Hund vermutete.
Dann sah ihn. Er rannte. Freudig mit seinem Podencogrinsen im Gesicht neben einem Auto her.
Die Schnellstraße war fast erreicht. Ich sah die LKWs, die mit 80 Sachen angebrettert kamen.
Ich sah meinen Hund wie er rannte und ich bin immer noch erstaunt
wie viele Horrorszenarien man sich binnen Sekunden vorstellen kann.
Ich hörte wieder den scheinbar unvermeidlichen Knall. Ich sah meinen Hund schon tot im Straßengraben.
Ich schrie seinen Namen. Mir war speiübel. Ich bekam keine Luft mehr.
Hatte das Gefühl das in diesem Moment meine gesamte Welt einstürzt.
Ein Moment nicht aufgepasst. Ein dummer Zufall. Eine Unachtsamkeit.
Und das sollte es gewesen sein?
Plötzlich kam ein Auto mit Warnblinker und zog an allen vorbei. Ein anderes stellte sich quer.
Türen gingen auf. Andere Autofahrer wurden angehalten.
Der Moment gehörte meinen zwei Helden der Stunde,
ein Bekannter vom Hundeplatz und ein unbekannter Lieferwagenfahrer,
stürtzten sich auf die Fahrbahn. Und hatten Erfolg. Tom stoppte.
Ließ sich schwanzwedelnd einsammeln und an den Straßenrand bringen.
Ich erreichte meinen Hund. Brach neben ihm zusammen und weinte.
Tom stand da, ein bisschen aus der Puste, ansonsten vollkommen unversehrt.
300m neben uns rasten die LKWs und Autos auf der Schnellstraße.
Ich weiß nicht was es war. Ich weiß nur, dass Tom mehr als riesiges Glück hatte.
Und ich weiß, dass ich so etwas NIE wieder erleben will. Nie wieder.
Es ist nichts passiert und das ist ein Wunder. Ein großes Wunder.
Tom hätte tot sein können. Schon beim Einbiegen auf die Zufahrtsstraße hätte es vorbei sein können.
Einfach so. Wegen einer gottverdammten, offenen Tür. Wegen etwas, was im Prinzip kein Drama gewesen wäre.
Wenn ein Podenco rennt, dann rennt er - seit gestern weiß ich, was das heißen kann...
An das, was passiert ist, aber vor allem an das, was hätte passieren können...
Hundeplatz. Agilitytraining. Aufwärmspielrunde.
Tom rennt. Tobt mit den Anderen. Alles wie immer.
Tom startet durch. Beschleunigt auf sicher 50km/h.
Wie es ein Podenco im Rennflash eben so macht.
Er rennt. Rennt. Rennt auf den Zaun zu. Immer noch alles normal.
Plötzlich sehe ich wie er immer noch rennt, obwohl da schon der Zaun gewesen sein müsste.
Und ja, in diesem Moment fiel es uns allen auf. Die Türe war noch offen. Wieder offen. Nicht richtig zu.
Und mein Hund rannte. Mit 50km/h auf der Zufahrtsstraße in Richtung Schnellstraße.
Im ersten Moment dachte ich einfach an Nichts.
Dann bin ich losgerannt. Habe geschrien. Auch wenn ich wusste, dass es nichts bringt.
Das erste Auto hupte, Bremsen quietschten. Ich wartete auf den Knall.
Auf das Geräusch, das mir sagt, dass es meinen Hund erwischt hat. Das Geräusch blieb aus.
Stattdessen hörte ich Tom bellen. Ich rannte weiter. Schreiend. Weinend.
Einfach nur in die Richtung, wo ich meinen Hund vermutete.
Dann sah ihn. Er rannte. Freudig mit seinem Podencogrinsen im Gesicht neben einem Auto her.
Die Schnellstraße war fast erreicht. Ich sah die LKWs, die mit 80 Sachen angebrettert kamen.
Ich sah meinen Hund wie er rannte und ich bin immer noch erstaunt
wie viele Horrorszenarien man sich binnen Sekunden vorstellen kann.
Ich hörte wieder den scheinbar unvermeidlichen Knall. Ich sah meinen Hund schon tot im Straßengraben.
Ich schrie seinen Namen. Mir war speiübel. Ich bekam keine Luft mehr.
Hatte das Gefühl das in diesem Moment meine gesamte Welt einstürzt.
Ein Moment nicht aufgepasst. Ein dummer Zufall. Eine Unachtsamkeit.
Und das sollte es gewesen sein?
Plötzlich kam ein Auto mit Warnblinker und zog an allen vorbei. Ein anderes stellte sich quer.
Türen gingen auf. Andere Autofahrer wurden angehalten.
Der Moment gehörte meinen zwei Helden der Stunde,
ein Bekannter vom Hundeplatz und ein unbekannter Lieferwagenfahrer,
stürtzten sich auf die Fahrbahn. Und hatten Erfolg. Tom stoppte.
Ließ sich schwanzwedelnd einsammeln und an den Straßenrand bringen.
Ich erreichte meinen Hund. Brach neben ihm zusammen und weinte.
Tom stand da, ein bisschen aus der Puste, ansonsten vollkommen unversehrt.
300m neben uns rasten die LKWs und Autos auf der Schnellstraße.
Ich weiß nicht was es war. Ich weiß nur, dass Tom mehr als riesiges Glück hatte.
Und ich weiß, dass ich so etwas NIE wieder erleben will. Nie wieder.
Es ist nichts passiert und das ist ein Wunder. Ein großes Wunder.
Tom hätte tot sein können. Schon beim Einbiegen auf die Zufahrtsstraße hätte es vorbei sein können.
Einfach so. Wegen einer gottverdammten, offenen Tür. Wegen etwas, was im Prinzip kein Drama gewesen wäre.
Wenn ein Podenco rennt, dann rennt er - seit gestern weiß ich, was das heißen kann...
