- Es ist die Welt... Beitrag #1
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**Jess**
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…die mich nicht schlafen lässt. Die Angst zu träumen hält mich wach. Denn meine Gedanken sind zu lebhaft.
Ich bin mal wieder bei einer „Ernährungsumstellung“. Und jeden Tag wird die Frage gestellt, bei unseren Freunden in Blau, ob diese Art von Ernährung für Vegetarier oder gar Veganer geeignet sei. Wie soll eine Ernährung die, neben Gemüse und Salat, zum größten Teil auf Fisch, Fleisch, Ei setzt für Vegetarier und erst recht für Veganer geeignet sein? Das soll zu keiner Sekunde eine Abwertung sein. Im Gegenteil, ich bewundere diese Stärke, auf Fleisch (in jeder Form) oder sogar komplett auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Jedoch wäre dies eine Art von Ernährung (vor allem die Vegane Form), die ich für mich nie wählen könnte. Ob dies verwerflich ist? Das ist eine gute Frage. Würde es nicht schon reichen bewusster zu Essen und vorher überhaupt schon zu einkaufen?! Beim Bauern ums Eck, der mir zeigt, wie die Tiere leben und sterben? Zum Beispiel das Fleisch direkt selber verarbeitet und verkauft. Oder unterstütze ich damit weiterhin die Massenviehhaltung und das grauenhafte „un-tierische“ (was würde in dem Zusammenhang schon unmenschlich bedeuten?) Abschlachten für unsere Gaumenfreude?
Beim bewussteren Einkaufen unserer Lebensmittel fängt es aber auch nur an, was ist mit den diversen Drogerieprodukten, die auf Tierversuchen aufgebaut sind? Kleidung, die unseren Geldbeutel erfreut, für die jedoch in anderen Ländern die Menschen ausgebeutet werden?
Ist das Balea-Shampoo für 0,89€ (ohne Tierversuche) genauso gut, wie das von Schwarzkopf 2,69€ (mit Tierversuchen)? Ich weiß es nicht, aber da müssen meine Haare wohl durch. Shampoo und Co. sind tolle Beispiele dafür, dass man bewusster Kaufen könnte, zu einem geringeren Preis. Find ich super. Doch gleichen diese Ersparnisse die doch erheblich teureren Preise von Lebensmitteln und Kleidung aus? Möchte ich diese nämlich ohne schlechtes Gewissen kaufen, dann muss ich schon tiefer in den Geldbeutel greifen.
Wie teuer muss ein Shirt denn überhaupt sein? Wenn selbst bekannte Marken in Niedrig-Lohn-Ländern produzieren. Wenn ich mir bei einem Shirt von 50,- nicht sicher sein kann, wie kann ich dann eins für 5,- mit gutem Gewissen kaufen? Wie soll ein Shirt für 5,- überhaupt Herstellung und Co. finanzieren? Durch die Masse des Verkauften?
Vom Geldbeutel mal abgesehen, ist es natürlich auch erst mal ein Aufwand sich schlau zu machen, wo und was ich nun ohne Schlechtes Gewissen besorgen kann. Wie sieht’s denn aus, wenn das Objekt der Begierde (bzw. der Hersteller des Objekts) weder auf einer schwatzen noch auf einer weißen Liste steht. Einfach die Finger davon lassen? Kann man sich überhaupt je 100% sicher sein? Wenn im Rindfleisch deklariertem Produkt, Pferdefleisch ist. Sind es wirklich wir, die Verbraucher, alleine Schuld, dass man uns so verarscht? Ist es denn überhaupt möglich als gering Verdiener oder Arbeitsloser bewusst einzukaufen, ohne sich noch mehr zu verbiegen vor lauter Verzicht?
In diesem Sinne „Gute Nacht“ oder wohl auch „Guten Morgen“.
Ich bin mal wieder bei einer „Ernährungsumstellung“. Und jeden Tag wird die Frage gestellt, bei unseren Freunden in Blau, ob diese Art von Ernährung für Vegetarier oder gar Veganer geeignet sei. Wie soll eine Ernährung die, neben Gemüse und Salat, zum größten Teil auf Fisch, Fleisch, Ei setzt für Vegetarier und erst recht für Veganer geeignet sein? Das soll zu keiner Sekunde eine Abwertung sein. Im Gegenteil, ich bewundere diese Stärke, auf Fleisch (in jeder Form) oder sogar komplett auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Jedoch wäre dies eine Art von Ernährung (vor allem die Vegane Form), die ich für mich nie wählen könnte. Ob dies verwerflich ist? Das ist eine gute Frage. Würde es nicht schon reichen bewusster zu Essen und vorher überhaupt schon zu einkaufen?! Beim Bauern ums Eck, der mir zeigt, wie die Tiere leben und sterben? Zum Beispiel das Fleisch direkt selber verarbeitet und verkauft. Oder unterstütze ich damit weiterhin die Massenviehhaltung und das grauenhafte „un-tierische“ (was würde in dem Zusammenhang schon unmenschlich bedeuten?) Abschlachten für unsere Gaumenfreude?
Beim bewussteren Einkaufen unserer Lebensmittel fängt es aber auch nur an, was ist mit den diversen Drogerieprodukten, die auf Tierversuchen aufgebaut sind? Kleidung, die unseren Geldbeutel erfreut, für die jedoch in anderen Ländern die Menschen ausgebeutet werden?
Ist das Balea-Shampoo für 0,89€ (ohne Tierversuche) genauso gut, wie das von Schwarzkopf 2,69€ (mit Tierversuchen)? Ich weiß es nicht, aber da müssen meine Haare wohl durch. Shampoo und Co. sind tolle Beispiele dafür, dass man bewusster Kaufen könnte, zu einem geringeren Preis. Find ich super. Doch gleichen diese Ersparnisse die doch erheblich teureren Preise von Lebensmitteln und Kleidung aus? Möchte ich diese nämlich ohne schlechtes Gewissen kaufen, dann muss ich schon tiefer in den Geldbeutel greifen.
Wie teuer muss ein Shirt denn überhaupt sein? Wenn selbst bekannte Marken in Niedrig-Lohn-Ländern produzieren. Wenn ich mir bei einem Shirt von 50,- nicht sicher sein kann, wie kann ich dann eins für 5,- mit gutem Gewissen kaufen? Wie soll ein Shirt für 5,- überhaupt Herstellung und Co. finanzieren? Durch die Masse des Verkauften?
Vom Geldbeutel mal abgesehen, ist es natürlich auch erst mal ein Aufwand sich schlau zu machen, wo und was ich nun ohne Schlechtes Gewissen besorgen kann. Wie sieht’s denn aus, wenn das Objekt der Begierde (bzw. der Hersteller des Objekts) weder auf einer schwatzen noch auf einer weißen Liste steht. Einfach die Finger davon lassen? Kann man sich überhaupt je 100% sicher sein? Wenn im Rindfleisch deklariertem Produkt, Pferdefleisch ist. Sind es wirklich wir, die Verbraucher, alleine Schuld, dass man uns so verarscht? Ist es denn überhaupt möglich als gering Verdiener oder Arbeitsloser bewusst einzukaufen, ohne sich noch mehr zu verbiegen vor lauter Verzicht?
In diesem Sinne „Gute Nacht“ oder wohl auch „Guten Morgen“.