- Panischer Hund... Beitrag #1
S
Schweinemama
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Unser Großer war ja als wir ihn bekommen haben ein ziemlicher Panik-Schieber. Rumlaufen - kopfloses rumrasen, einfangen lassen eigentlich nur zu zweit und kaum hatte man ihn ein wirres rauswinden um sich richtig wieder "reinzusteigern". Als wir ihn übernommen haben war das mehrfach täglich so, nun seit etwa 4 Wochen das erste mal wieder, davor war es als wir bei einem großen Stausee waren und er wieder aus demselben blöden Halsband gerutscht ist und dort im Stausee rumgerannt ist wie verrückt. Rausbekommen haben wir ihn dann nach einer Weile - irgendwann war er "ausgelaufen" und hat anscheinend wieder begriffen dass er nicht alleine ist auf dieser Welt.
Heute war es wieder soweit, es war mein Fehler, dass ich unseren großen zu einer "kleineren" Veranstaltung mitnehmen wollte. Ein kleiner Flohmarkt, viele Gerüche, etwa 20-30 Menschen - die ersten Minuten gingen recht gut, er hat sich hingesetzt, er hat sich sogar hingelegt ohne dass man ihm etwas gesagt hat - für mich sah er eigentlich sogar recht entspannt aus (was ich halt nach 30 Jahren Hundehaltung so gesehen habe) - dann ein paar Frustrierte kurze Beller (ich habe schon gemerkt - dass ihm die Dauer zu lang wurde, es war nur 2-3 Minuten) - hund windet sich aus dem Zughalsband - haut ab - rennt wie verrückt im Kreis - orientiert sich so überhaupt gar nicht mehr auf mich. Irgendwann konnte ich ihn dann einfangen, nachdem er bei einem zweiten Hund stehenblieb um diesen mit aufzufordern mitzutun - er blieb am Platz, Gott sei dank - daneben war eine Landesstrasse - nicht auszudenken der wäre dort reingelaufen.. Habe ihn dann sofort am Nacken gepackt, um seinen Brustkorb genommen (das hat sehr geholfen - man merkte schon wie sich das herzchen wieder beruhigte). Leine genommen - um den Hals gewickelt und zugemacht, Dh. Halsband ohne Stop - aber anders wäre er wohl nicht zum auto zu transportieren gewesen. ins AUto abgesetzt, futter gegeben, wasser gegeben - alles nicht angerührt.
Wie krieg ich dieses "Panische" aus ihm raus. Alles was neu ist - reagiert er so, wobei er sich mit uns eigentlich sehr gerne darauf einlässt ( neugierig ist er ja) - aber es ermüdet sehr schnell und wir versuchen immer wieder sehr kurzfristig ihn was anschauen zu lassen.. Er soll ja einerseits wirklich noch einiges kennenlernen, aber diese Endlosschleife ist etwas zermürbend. Er reagiert ja in dem Moment auf gar nichts (wobei die Situationen wirklich weniger werden, teilweise übe ich schon mit Leckerlis um zu bemerken wann der Zeitpunkt kommt in denen er dann nichts mehr nimmt - weil alles zu viel ist und ja - es ist wie ein ROlladen der runterfährt von einer Sekunde auf die NÄchste) - wie die berühmten Hunde bei der Silvesterknallerei - aber ohne wildem Hecheln und Zittern. Er fixiert davor nichts, es sind auch keine ungewöhnlichen Geräusche, keine Vorkomnisse. Vielleicht auch nur eintrainiertes Verhalten, weil es ihm gerade nicht gefällt.
Vielleicht sollte man ihn ja wirklich kastrieren, ob er dann etwas ruhiger wird. Ab jetzt nur noch spaziergänge mit dem x - Sportgeschirr, da kam er noch nie raus - aus dem Norwegergeschirr hat er sich auch schonmal rausgewunden..
Heute war es wieder soweit, es war mein Fehler, dass ich unseren großen zu einer "kleineren" Veranstaltung mitnehmen wollte. Ein kleiner Flohmarkt, viele Gerüche, etwa 20-30 Menschen - die ersten Minuten gingen recht gut, er hat sich hingesetzt, er hat sich sogar hingelegt ohne dass man ihm etwas gesagt hat - für mich sah er eigentlich sogar recht entspannt aus (was ich halt nach 30 Jahren Hundehaltung so gesehen habe) - dann ein paar Frustrierte kurze Beller (ich habe schon gemerkt - dass ihm die Dauer zu lang wurde, es war nur 2-3 Minuten) - hund windet sich aus dem Zughalsband - haut ab - rennt wie verrückt im Kreis - orientiert sich so überhaupt gar nicht mehr auf mich. Irgendwann konnte ich ihn dann einfangen, nachdem er bei einem zweiten Hund stehenblieb um diesen mit aufzufordern mitzutun - er blieb am Platz, Gott sei dank - daneben war eine Landesstrasse - nicht auszudenken der wäre dort reingelaufen.. Habe ihn dann sofort am Nacken gepackt, um seinen Brustkorb genommen (das hat sehr geholfen - man merkte schon wie sich das herzchen wieder beruhigte). Leine genommen - um den Hals gewickelt und zugemacht, Dh. Halsband ohne Stop - aber anders wäre er wohl nicht zum auto zu transportieren gewesen. ins AUto abgesetzt, futter gegeben, wasser gegeben - alles nicht angerührt.
Wie krieg ich dieses "Panische" aus ihm raus. Alles was neu ist - reagiert er so, wobei er sich mit uns eigentlich sehr gerne darauf einlässt ( neugierig ist er ja) - aber es ermüdet sehr schnell und wir versuchen immer wieder sehr kurzfristig ihn was anschauen zu lassen.. Er soll ja einerseits wirklich noch einiges kennenlernen, aber diese Endlosschleife ist etwas zermürbend. Er reagiert ja in dem Moment auf gar nichts (wobei die Situationen wirklich weniger werden, teilweise übe ich schon mit Leckerlis um zu bemerken wann der Zeitpunkt kommt in denen er dann nichts mehr nimmt - weil alles zu viel ist und ja - es ist wie ein ROlladen der runterfährt von einer Sekunde auf die NÄchste) - wie die berühmten Hunde bei der Silvesterknallerei - aber ohne wildem Hecheln und Zittern. Er fixiert davor nichts, es sind auch keine ungewöhnlichen Geräusche, keine Vorkomnisse. Vielleicht auch nur eintrainiertes Verhalten, weil es ihm gerade nicht gefällt.
Vielleicht sollte man ihn ja wirklich kastrieren, ob er dann etwas ruhiger wird. Ab jetzt nur noch spaziergänge mit dem x - Sportgeschirr, da kam er noch nie raus - aus dem Norwegergeschirr hat er sich auch schonmal rausgewunden..
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