Ich würde ehrlich gesagt in eurem Alter zusehen, dass ihr euch um Hunde kümmert. Rausgehen auf die Strasse ist jedoch zumindest in Österreich verboten (ab 16 Jahre, bei Sokas 18). Fragt mal Hundebesitzer ob ihr euch um die Hunde kümmern dürft, macht euch was aus. geht in die Hundezonen - schaut euch die Hunde an und sprecht mal mit den Hundebesitzern. Die meisten sind hilfsbereit und freuen sich wenn man sich für (ihre) Hunde interessiert. Etwas ball schmeissen, den Umgang mit dem Ball ausspucken, und wie handelt man so einen Hund. Das klingt alles ganz einfach - aber es gehört da sehr viel Training gemacht und vor allem das braucht durchsetzungsvermögen und Willensstärke. In der Hundezone werdet ihr feststellen, dass nicht alles ganz so super ist, und es auch Hunde gibt die Raufereien anfangen, die stänkern und die generell nicht folgen. Einem Dackel kann man durchaus mit "sitz" beeindrucken, versucht das mal bei einem Neapoletaner der euch zwar zum knutschen und kuscheln liebt ( die sind entgegen ihrer Grösse von 80 Kilo ++ absolute Familienhunde, nur haben sie aufgrund der Grösse eine sehr kurze Lebensdauer - bis zu 8 Jahre ist theoretisch möglich) - aber sich von euch nicht unbedingt etwas sagen lässt.
So bekommt ihr Erfahrung und könnt dann möglicherweise auch euren Eltern beweisen, dass euch die Sache ernst ist. Möglicherweise hat auch ein bekannter oder ein Freund eurer Eltern einen Hund - da könnt ihr möglicherweise auch mal nach Hause kommen - den Hund etwas beibringen und euch mit dem Hund beschäftigen. Hunde bürsten, baden - Fellpflege und wie kriegt man die Zecken aus dem Fell.
Es gibt nämlich bei Hunden auch die diversen Charaktäre, habt ihr einen eigenen Hund - müsst ihr mit einem bestimmten Charakter zurechtkommen. Das kann ein sehr liebevoller Hund sein, aber auch ein Hund der "herrschsüchtig" ist und sich von Menschen nicht wirklcih etwas sagen lässt. aber auch hier - ihr müsst lernen die Hunde zu händeln und umgehen zu lernen. Dann habt ihr auch schon etwas in der Hand und vor allem könnt ihr dann möglicherweise auch mal Pflegestelle werden.
Ein eigener Hund ist immer eine schwierige Sache, ich bin selber Mutter von 4 Kindern und zwei Hunden. Meine Tochter war 16 als sie unbedingt einen Hund haben wollte - ganz für sich alleine. Sie hat den Hund lieb, sie geht auch mit ihm spazieren, aber ich bin immer noch die Instanz die eingreift, wenn das Kind mal lernen muss, wenn es mal zu Freunden geht oder wenn das Kind auf Schulwoche fahren muss. Ich bin mir jedoch bewusst gewesen, dass mir das "blühen" wird. Und ich war damit einverstanden - somit gab es für mich auch keine sonderlichen Einschränkungen. Dennoch folgt der Hund bei mir ganz anders wie bei meiner Tochter. Das klingeln der Türglocke, wenn der Postbote was bringt und ein unüberlegter Moment und der hund springt raus - beissen muss er nicht mal - ab mancher Grösse reicht es, wenn jemand ahnungsloser angesprungen wird. Und da werden sich auch deine Eltern damit beschäftigen müssen und auch durchsetzen lernen müssen.
Letztendlich ist die Hunderasse egal, man kann zwar durchaus etwas vorselektieren, aber es ist nur eine Art Hausnummer. So gibt es auch Dackel - die einen unheimlichen Jagdtrieb haben können und mit ihrem Dickschädel eure Familie terrorisieren, genauso wie es eine Dogge geben kann, die wie ein Chi reagiert - weil es ihr Charakter so anbietet.