- Kleines Mäuschen - wie gehts weiter? Beitrag #1
Nika1980
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Hallo,
Meine Tochter hat mit ihren Freundinnen im Reitcamp am Donnerstag letzte Woche 2 Babymäuschen gerettet. Der Bauer ist mit dem Traktor gegen einen offenen hafersack. Die Mama und ein Baby sind gestorben, 2 Babies überlebten vorerst. Die Kinder haben den Bauern offenbar überredet ihnen die Mäuse zu überlaSen. Sie haben gegoogelt und die Babies mit Fencheltee (bäerin hat ein Kleinkind) Babynahrung und Milch am Leben gehalten.
Leider haben sie nicht allzu regelmäßig gefüttert. Am Samstag beim Abholen haben wir davon erfahren und lt. Tierarzt hätten sie kaum eine Chance. Er war sehr negativ eingestellt, warum wir uns überhaupt bemühen wollten. Sie wären zwar gesund ohne Mama sollteb wir uns aber keine Hoffnungen machen.
Ich habe dann Aufzuchtmilch und Zubehör besorgt und fütterte erst alle 2h jetzt nach einer Woche nur noch alle 3h. Sie haben am Samstag letzte Woche auch noch beide die Augen geöffnet. Ein Baby ist jedoch bereits am Sonntag gestorben. Ah ja unsere Farbmäuse sind fast 2 Jahre alt, wegen diverser Aufzuchtberichte haben wir geschaut ob sie die Babies annehmen (wärme,putzen) würden. Das hat prima geklappt. Früher hatten wir 4 Mädels, jetzt leider nur noch 2 Mäuseomas, die sich aber rührend um die Babies kümmerten und jetzt für das übriggebliebene Zwergi sorgen.
Nachdem Zwergi jetzt nach einer Woche anfängt Futter zu knabbern und immer noch lebt, fangen wir an uns Gedanken zu machen. Ich weiß nicht ob man es in dem alter bereits erkennen kann, aber ich denke, dass er ein Bursche ist. Also kann er dann auch in spätestens einer Woche nicht mehr bei den Damen bleiben.
Auswildern wäre möglich, meine Schwägerin hat einen Garten am Wald mit Schuppen und Baumhaus und Biotop. Aber:
Unser Tierarzt meinte, dass nach einer Handaufzucht eine Auswilderung kaum möglich wäre, egal wie gut vorbereitet, er würde keinen Anschluss finden und hätte nie gelernt so zu überleben. Ich möchte ihn aber auch nicht dem Tod überlassen.
In Einzelhaltung daheim ist ja auch Quälerei. Auf der Seite des Wildtierverbandes in Wien steht ja praktisch, dass wir alles falsch gemacht haben. Falls es wirklich ein Böckchen ost, was würdet ihr tun? Ideen?
Ps.: auf dem Foto war er nur so struppig weil er gerade gefüttert wurde, er hat en bisserl Milch abbekommen. Werde versuchen ein besseres zu machen.
Meine Tochter hat mit ihren Freundinnen im Reitcamp am Donnerstag letzte Woche 2 Babymäuschen gerettet. Der Bauer ist mit dem Traktor gegen einen offenen hafersack. Die Mama und ein Baby sind gestorben, 2 Babies überlebten vorerst. Die Kinder haben den Bauern offenbar überredet ihnen die Mäuse zu überlaSen. Sie haben gegoogelt und die Babies mit Fencheltee (bäerin hat ein Kleinkind) Babynahrung und Milch am Leben gehalten.
Leider haben sie nicht allzu regelmäßig gefüttert. Am Samstag beim Abholen haben wir davon erfahren und lt. Tierarzt hätten sie kaum eine Chance. Er war sehr negativ eingestellt, warum wir uns überhaupt bemühen wollten. Sie wären zwar gesund ohne Mama sollteb wir uns aber keine Hoffnungen machen.
Ich habe dann Aufzuchtmilch und Zubehör besorgt und fütterte erst alle 2h jetzt nach einer Woche nur noch alle 3h. Sie haben am Samstag letzte Woche auch noch beide die Augen geöffnet. Ein Baby ist jedoch bereits am Sonntag gestorben. Ah ja unsere Farbmäuse sind fast 2 Jahre alt, wegen diverser Aufzuchtberichte haben wir geschaut ob sie die Babies annehmen (wärme,putzen) würden. Das hat prima geklappt. Früher hatten wir 4 Mädels, jetzt leider nur noch 2 Mäuseomas, die sich aber rührend um die Babies kümmerten und jetzt für das übriggebliebene Zwergi sorgen.
Nachdem Zwergi jetzt nach einer Woche anfängt Futter zu knabbern und immer noch lebt, fangen wir an uns Gedanken zu machen. Ich weiß nicht ob man es in dem alter bereits erkennen kann, aber ich denke, dass er ein Bursche ist. Also kann er dann auch in spätestens einer Woche nicht mehr bei den Damen bleiben.
Auswildern wäre möglich, meine Schwägerin hat einen Garten am Wald mit Schuppen und Baumhaus und Biotop. Aber:
Unser Tierarzt meinte, dass nach einer Handaufzucht eine Auswilderung kaum möglich wäre, egal wie gut vorbereitet, er würde keinen Anschluss finden und hätte nie gelernt so zu überleben. Ich möchte ihn aber auch nicht dem Tod überlassen.
In Einzelhaltung daheim ist ja auch Quälerei. Auf der Seite des Wildtierverbandes in Wien steht ja praktisch, dass wir alles falsch gemacht haben. Falls es wirklich ein Böckchen ost, was würdet ihr tun? Ideen?
Ps.: auf dem Foto war er nur so struppig weil er gerade gefüttert wurde, er hat en bisserl Milch abbekommen. Werde versuchen ein besseres zu machen.
