Reiseübelkeit bei Hunden

Diskutiere Reiseübelkeit bei Hunden im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; 1800 Kilometer, davon etwa 1000 mit dem Zug - den Rest mit dem Auto... Zug gewöhnen haben wir mit der U-Bahn gemacht, nachdem hier das Zugfahren...
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Schweinemama

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Wie seid ihr denn nun gereist? Mit dem Zug oder mit dem Auto? Das wechselt irgendwie ständig hin und her.

Und wie hast du den Hund an beide Reisemöglichkeiten gewöhnt?

1800 Kilometer, davon etwa 1000 mit dem Zug - den Rest mit dem Auto...

Zug gewöhnen haben wir mit der U-Bahn gemacht, nachdem hier das Zugfahren mehr oder weniger kaum möglich ist - da die Situationen einfach ganz anders sind. Schlafwagen versus vollbesetzter
S-Bahn Zug der durch die Gegend rumpelt.

Autofahren kennt der Hund, da haben wir langsam ausgeweitet - bis zu 600 Kilometer. Trotzdem hat der hund beim nach Hause fahren extrem überreagiert mit Nervosität - bevor es überhaupt losging. Muss mir erst einmal anschauen warum, denn Koffer ins AUto räumen etc kennt der Hund ja schon - warum er so panisch wurde dass er vergessen hätte werden können -weiß ich nicht - vielleicht auch nur eine "so verschlechterung" - weil man sich einfach daran gewöhnen muss. AUtofahren einsteigen geht nach wie vor super - türe auf - hund rein - Hund bleibt auch drinnen -bis ich das kommando gebe - Hund kommt an die Türe - lässt sich anhängen und steigt erst aus - wenn der Hund ordnungsgemäss angehängt ist.
 
Hundefreundin12

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1800Km... das is mal ne Hausnummer mit solch einem Hund ...
 
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Schweinemama

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1800Km... das is mal ne Hausnummer mit solch einem Hund ...
Und die FÄhren habe ich auch vergessen, wobei die Fähre entspannend war - gucken, wasser - Wind und das Meer - und eine Umzäunung die unüberwindbar war... Schön war es an der Reeling zu stehen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Beruhigungsmedikamente vom Tierarztt haben wir komplett weggelassen, der Wärme wegen - es hilft nichts, wenn der Hund schläft - aber das Flüssigkeitsdefizit nicht ausgleichen kann, weil er einfach nur tapsig ist. Brauchen wir vielleicht ein anderes mal.
 
Hundefreundin12

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Damit der Hund das mitmacht was ihr wollt...argh, ok, lassen wir mal so stehen.
 
Nienor

Nienor

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Wie viele und wir lange Pausen habt ihr denn gemacht, wo der Hund sich mal vom Reisestress etwas erholen konnte?
Gab es entspannte Spaziergänge fern der Strassen?
 
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Schweinemama

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Wie viele und wir lange Pausen habt ihr denn gemacht, wo der Hund sich mal vom Reisestress etwas erholen konnte?
Gab es entspannte Spaziergänge fern der Strassen?

Bei Bedarf pausen - von etwa 30 Minuten bis hin zur Stunde, ich bleibe generell nicht neben der Autobahn stehen - sondern suche mir Feldwege - wald oder Freies Feld um Pause zu machen - alles andere ist mir zu stressig. Natürlich ist es schwierig so einen Junghund darauf zu trainieren ruhig zu sitzen, das autofahren zuzulassen, möglicherweise sogar mal zu schlafen, zu pennen oder zu dösen. Fahrzeiten waren zwischen 1-6 Stunden (wobei die 6 Stunden die erste Fahrstrecke war - dh. in der Früh mit den Hunden noch lange raus - auspowern, wasser trinken und rein ins AUto... Geschlafen haben sie dann beide fast bis Mittags).

Reine Fahrzeit für die Strecke ist etwa 6-7 Stunden, wir haben 10 gebraucht. Dh. wir sind relativ zügig gefahren, und haben Pausen genossen.

Die Übelkeit hat sich mittlerweile längst wieder gelegt und das "aufgestachelte" auch. Er wirkt sogar ruhiger wie vor dem Urlaub. Er bricht von sich aus Kontakt mit anderen Rüden ab, er regt sich weniger auf, wirkt gefestigter wie vor dem Urlaub, er lässt sogar mal kläffende RÜden links liegen...Und er frisst wieder - Hühnchen mit Reis - mal etwas Leber untergemischt - ich belasse Hühnchen mit reis noch einige Tage - und dann darf er wieder fressen was er will.
 
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Hundefreundin12

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Siehst du ein Fehlverhalten deinerseits mit irgend einer Sache?
Oder wirst du alles was du hier geschrieben hast wieder so machen?
 
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Schweinemama

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Siehst du ein Fehlverhalten deinerseits mit irgend einer Sache?
Oder wirst du alles was du hier geschrieben hast wieder so machen?

Nachdem ich die Strecke alleine fahre, bin ich so egoistisch - nach meinen Massen zu fahren. Gegebenenfalls übernachte ich. Nachdem ich Respekt vor meinem Leben und dem leben meiner Mitmenschen habe, nehme ich mir das Recht heraus die Strecke so zu fahren wie ich es schaffe, ohne dass die Hunde ins Auto pinkeln, und auch den Hunden die Fahrt so angenehm wie irgendwie möglich zu machen. Einen 3,5 Tonner mit 5 Personen und 2 Hunden durch Halb Europa zu lenken ist zumindest meine Aufgabe. Alternativ bleiben wir in Wien und meine Alte dame würde ich einschläfern lassen müssen, denn 38 Grad im Schatten hat sie im Leben noch nie durchgemacht - sprich das haut sie mehr oder weniger um.

Die ALternative die ich habe ist, die Strecke in Rekordzeit von 15 Stunden mehr oder weniger durchzufahren, wobei ich da einen Hund dabei habe - der die Strecke gewohnt ist und dem das lange Sitzen nicht wirklihc viel ausmacht - die kleine kann sich im Auto ja noch rühren und bewegen (beim grossen funktioniert das auch - aber eng ist es trotzdem).
 
demona

demona

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Man könnte auch auf zwei Tage fahren und irgendwo übernachten wenn man sich die Strecke nicht zutraut. Dann könnten Menschen und Hunde zur Ruhe kommen, und nicht dieses seltsame Gestückel.

Müsste ich 15 Stunden alleine durch fahren, würde ich auf Zweimal fahren. Sprich, eine Strecke über 7 - 8 Stunden und dann übernachten, schlafen, zur Ruhe kommen und dann am nächsten Morgen frisch gestärkt weiter fahren. Aber dann keine Pausen von 30 Minuten bis ner Stunde sondern Pipi gehen und wieder ins Auto. Die Zeit im Auto so gering wie möglich halten.

Und wenn es im Auto zu eng ist, braucht man halt ein zweites oder größeres Auto oder man muss in den sauren Apfel beißen und den Urlaub verschieben.

Aber ist eh egal, was ich schreib, scheinbar wurde ich blockiert - wenn das hier geht - denn es kommt eh nie ne Antwort. 😂 😂
 
Hundefreundin12

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Jetzt kommst du auf einmal auf einschläfern- ok.

Es geht micht darum, dass du Zuhause bleiben sollst- ich fragte bewusst, ob du es anders machen willst oder nicht..
 
Hundefreundin12

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Damit meine ich auch das "Wasserproblem".

Wieso willst du so weit weg?
Doch nicht nur weil dein Hund das Wetter hier nicht aushält.
 
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Schweinemama

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Damit meine ich auch das "Wasserproblem".

Wieso willst du so weit weg?
Doch nicht nur weil dein Hund das Wetter hier nicht aushält.

Weil ich in Oslo aufgewachsen bin, und nach Hause will.

Und nun erkläre mir doch bitte - das ich das nicht mehr darf, weil ich einen Hund habe - der nicht autofahren will. Und eigentlich fährt er doch recht gerne - aber eben nicht gerne so lange.

Ich würde den Hund nicht mitnehmen, wenn ich nur für 2 Wochen hinfahre. Ich bin im Sommer meist zwischen 6 -9 Wochen dort. Somit ist das auch für den Hund akzeptabel und gemütlich.
 
Jacky83

Jacky83

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Keiner sagt das du nicht mehr nach Oslo darfst aber du solltest dir bei der nächsten Fahrt einfach mehr Zeit nehmen um eine Übernachtung einzuplanen damit dein Hund nicht mehr so lange Stress an einem Stück hat und ein paar Stunden zur Ruhe kommt.
 
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Schweinemama

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Keiner sagt das du nicht mehr nach Oslo darfst aber du solltest dir bei der nächsten Fahrt einfach mehr Zeit nehmen um eine Übernachtung einzuplanen damit dein Hund nicht mehr so lange Stress an einem Stück hat und ein paar Stunden zur Ruhe kommt.

Eine Übernachtung in einem Hotel hat der Hund aber auch noch nicht durchgemacht. Somit habe ich wohl mit meinen Hunden wiederum alles falsch gemacht was zum falsch machen ist.
 
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Es haette in einer anderen Situation ein näheres Ziel sein können, aber so verstehe ich das.
Genau, mache aus deiner Tour eine längere, hab ein Gefühl für deine Hunde wann was geht und biete Wasser an- und draenge nix auf.
Du bietest deinen Kindern ja auch keinen Fruchtkonzentrat an wenn sie grade einfach keinen Durst (auf Wasser) haben.
 
Hundefreundin12

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Dann übe erstmal das übernachten im Hotel- das kannste quasi vor der Haustür.
 
Jacky83

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Eine Übernachtung in einem Hotel hat der Hund aber auch noch nicht durchgemacht. Somit habe ich wohl mit meinen Hunden wiederum alles falsch gemacht was zum falsch machen ist.
Na das kann man ja auch üben, das sollte kaum Probleme darstellen. Wenn man so weite Reisen macht muss man dann auch eben schauen das man das so schonend wie möglich macht auch wenn das dann Mehraufwand bedeutet.
 
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Luna & Artemis

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@demona, ich meine wenn sie dich blockiert hätte, könntest du den Thread generell nicht lesen.

@Schweinemama, die User geben dir hier Tipps. Es ist nur ein wenig schwer wenn man entweder a) alles an Infos dem "Hilfesuchenden" aus der Nase ziehen muss, weil nur spärlich oder gar keine Infos kommen oder auf Nachfragen gar nicht eingegangen wird oder b) alles eh nicht funktioniert und eh nur der eigene Weg der richtige ist.

So leid es mir tut, aber ich bin der Meinung wenn man einen Hund hat, der solch lange Fahrten nicht mitmacht und man keine Alternativlösung hat bzw. bereit ist auszuprobieren (was ist z.B. mit einem Hundesitter? oder einer Tierpension? Der Hund von meinen Schwiegereltern geht entweder immer zum Bruder meines Mannes oder in ein Hundehotel, wenn sie in Urlaub fahren/ fliegen.) dann hat man halt "leider" Pech gehabt. Meist weiß man vor Anschaffung eines Tieres was auf einen zukommt und entweder arrangiert man sich damit oder versucht für das Tier ein neues geeignetes Zuhause zu finden, so hart es klingt.
 
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demona

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@demona, ich meine wenn sie dich blockiert hätte, könntest du den Thread generell nicht lesen.
Ist es nicht eher so, dass sie dann nichts mehr von mir lesen "muss". Ich habe sie ja nicht blockiert, aber anders kann ich mir das nicht erklären oder ich werde einfach sehr gekonnt überlesen. 😂 Hey, ich kann schreiben was ich will. 😂🤣😂
 
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