Rassen für Ersthundehalter (Begleithund)

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  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #21
vom reinen Labrador, Retriever Labrador, bis hin zum Labradoodle (wobei diese sogar antiallergen sein sollten, aber noch eine sehr junge Rasse die erst einmal einen Riesenhype hatte nachdem Obama einen Bekam

Was ist denn ein reiner Labrador? Kennst du die Rasse deines eigenen Hundes nicht?

Es gibt nur eine Rasse dieser Art und das ist der Labrador Retriever. FCI Gruppe 8, Nr. 122
Das Retriever wird nur der Einfachheit einfach weg gelassen. Aber ein Labrador Retriever ist kein Mischling sondern die korrekte Rassebeschreibung.


Genau wie es keine Rasse Collie gibt - auch wenn damit meist der Langhaarcollie gemeint ist. Aber Collie ist eine Zusatzbezeichnung bei Rassen - z.B. Border Collie, Langhaarcollie, Kurzhaarcollie, Bearded Collie - es hat sich nur eingebürgert RAssen abzukürzen.

Und Obama hatte keinen Labradoodle sondern einen reinrassigen portugiesischen Wasserhund namens Bo:


Labradoodles sind keine Rasse, das sind Mischlinge auch wenn es die Besitzer nicht gerne hören. Die können ganz toll sein aber auch die komplette Katastrophe, das hat man als Mensch nicht in der Hand. Ich persönlich würde nicht so viel Geld - die sind teilweiise teurer als mein RAssehund - für einen Mischling ausgeben, wo ich nicht mal abschätzen kann wie er mal wird.

Liebe TS, wie lange willst du deinen Hund tragen können? Mal kurz hochheben, wo rein setzen, raus setzen oder über längere Strecken tragen?

Nur mal kurz hochheben kann man einen Labrador mit etwas Übung, über längere STrecken tragen könnte man ihn auf den Schultern. Also Beine rechts und Links von deinem Kopf und hochheben, das muss aber geübt werden und macht nicht jeder Hund mit.

Ich habe im Verein eine sehr nette, aktive Labradorhündin von knapp 1 Jahr. Aus reiner Showzucht aber ein sehr hübsches, kompaktes, schlankes Tier. Voller Arbeitswillen, macht gerade die BH-Vorbereitung und Rally Obedience, die Hündin ist mit Feuereifer dabei und macht das klasse. Liegt also auch sehr viel am Besitzer.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #22
Hallo Lolymolly,
leider sind die Vorstellungen und Beschreibungen von Deinem zukünftigen Hund, ziemlich verschwommen und wage .
Es wäre von Vorteil , wenn Du für uns noch einmal schreibst, was Du möchtest .

Aber fassen wir mal zusammen:
Hunde mit "Will to please" , sind meistens Arbeitshunde , welche auch Beschäftigung brauchen.
Allerdings sind meist die Showlinien , solcher Rassen weniger anspruchsvoll, wie reine Arbeitslinien ,
aber dann meist auch Familientauglicher und wenn der Hund nicht so groß ein darf , eine schlanke, sportliche Körperform haben soll ,
oder ein bestimmtes Fell haben muß, bleiben nicht viele Hunde übrig .
Die suche, nach einem langlebigem Hund, ohne erbliche Krankheiten , ist da zu noch ein besonderes Thema.

Fritz.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #23
Hallo Lolymolly,
leider sind die Vorstellungen und Beschreibungen von Deinem zukünftigen Hund, ziemlich verschwommen und wage .
Es wäre von Vorteil , wenn Du für uns noch einmal schreibst, was Du möchtest .

Aber fassen wir mal zusammen:
Hunde mit "Will to please" , sind meistens Arbeitshunde , welche auch Beschäftigung brauchen.
Allerdings sind meist die Showlinien , solcher Rassen weniger anspruchsvoll, wie reine Arbeitslinien ,
aber dann meist auch Familientauglicher und wenn der Hund nicht so groß ein darf , eine schlanke, sportliche Körperform haben soll ,
oder ein bestimmtes Fell haben muß, bleiben nicht viele Hunde übrig .
Die suche, nach einem langlebigem Hund, ohne erbliche Krankheiten , ist da zu noch ein besonderes Thema.

Fritz.


Wobei es mittlerweile auch Hybrid-Züchter gibt, keine reine showlinie und keine reine Arbeitslinie. Hybridhunde eben. Da muss man halt zusehen, dass man seine Wünsche richtig artikuliert auch wenn es um die Grösse geht, meiner ist ein Riese, sollte reinrassig in Arbeitslinie stehen. Andere Arbeitshunde sind fast 1/2 Kopf kleiner und noch etwas schlanker (die paar Zentimeter grösser machen sich natürlich auch im Brustumfang und an den Schultern bemerkbar). Meiner guckt gegen die Reine Zucht- Arbeitslinie aus wie ein Bulldozzer (wobei die Vergleiche auch hinterherhinken, die sind noch etwas jünger - die werden vielleicht noch etwas "massiger" ausgewachsen sind sie).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #24
Also ein kleiner, tragbarer Hund ohne zu viel Jagdtrieb, Schutzinstinkt und mit einem eher entspannteren Gemüt, führt mich wie Demona schon schrieb ausschließlich in die FCI-Gruppe 9.

Malteser und Havaneser sind als Schoßhunde verrufen, sind aber in der Regel aufgeweckte, freundliche, leicht händelbare Hunde, wenn man sie auch als solche behandelt. Und je nach Zuchtlinie kommen da auch schöne hochbeinige, agile Hunde bei raus, die mit entsprechender Frisur alles andere als putzige Plüschkugeln sind, sondern durchaus echte Hunde. ;-) Man muss halt eventuell etwas länger suchen oder auch mal etwas Geduld haben, wenn es um einen guten Züchter geht.

Ich treffe hier beim Gassigehen regelmäßig eine Dame mit einem Havaneserrüden und einer Maltesermixhündin, die sind beide recht kurz geschoren, der Rüde hat durchaus auch Jagdtrieb, aber an sich sind das zwei absolut toll sozialisierte Hunde, die mit Tom durch die Gegend flitzen, sich gegen Lupinas Zickenattacken zu wehren wissen und die keineswegs das Klischee der nervenden Fußhupe mit Rüschen erfüllen. :) Es lohnt sich - auch bei dem von mir bereits genannten und von Demona wiederholten Pudel - immer auch mal hinter die Klischees zu gucken!

Grundsätzlich will ich gerade alle Rassen der FCI-Gruppe 9 auflisten und dazu schreiben, dass sie besser sind als ihr Ruf XD Leider hat der Mensch es geschafft aus einigen dieser Rassen wirklich schreckliche Dinge heraus zu züchten und die Hunde krank und kaputt zu machen. ABER auch diese Rassen waren mal mehr als lebendige Kuscheltiere der Moderne und auch in ihnen steckt noch ganz viel Hund, wenn man sie lässt. ;-)

Die von dir genannten Rassen haben halt alle deutliche Kontrapunkte zu den genannten Anforderungen von euch. Entweder sie sind schlichtweg zu groß um sie tragen zu können über längere Zeit/größere Strecken oder sie haben eben ein gewolltes Misstrauen gegenüber Fremden, gewollte starke Tendenzen zur Revierverteidigung bzw. sind ausgemachte Spezialisten, die durchaus mehr Auslastung/Beschäftigung brauchen als reines Gassigehen (und gerade als Anfänger finde ich es schwierig da die richtige Balance zu finden sich einerseits keinen Spiel-und-Spaß-Junkie heranzuziehen, aber eben auch vorliegende Talente nicht verkümmern zu lassen).
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #25
Bisher habe ich mich am ehesten beim Sheltie gesehen. Seht ihr den nicht bei uns?
Ich meine jetzt keinen Sporthund aus einer Agility Zucht und keine hubbelige Fellbombe aus Showzuchten.

Bichon sind mir im Grunde zu klein, welche dieser Rassen wächst eures Wissens nach denn am ehesten aus dem Standart heraus?
Ich gehe jetzt auch mal Labrador Züchter auskundschaften.

Danke für eure Mithilfe

PS: einen Gesunden Hund haben zu wollen sollte hoffentlich kein zusätzliches besonderes Thema sein
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #26
Sheltie ist aber auch nicht sonderlich groß, das weißt du, oder?

Sind halt sehr reizoffene Hunde, als Welpen ist da oft weniger mehr. Also nicht jeden Tag Aktion und neue Eindrücke sondern auch mal ein richtiger Ruhetag und damit meine ich wirklich Ruhe. Pipi machen und wieder Ruhe. Kein aufpushendes Spiel, kein "Aber der muss doch....", einfach Ruhe. Alles, was Richtung Hütehund geht - ja, der Sheltie zählt irgendwie dazu - muss lernen, dass auch mal gar nichts passiert. Da kann ruhiges auf der Wiese sitzen schon für einen Tag oder zwei Tage völlig reichen. Diese Reizoffenheit muss man mögen und damit umgehen können. Viele Shelties sind sehr sensibel, machen bei Druck sofort zu.

Sie sind sehr bellfreudig, was man auch teilweise nur bedingt trainieren kann. Es gibt noch keine korrekte Unterscheidung zwischen Show und Leistung, man kann nach der Fellmenge der Eltern schauen und sich etwas daran orientieren. Genau wie an den erblichen Krankheiten, die jede Rasse hat. Ich würde nur bei eienm Züchter kaufen, der dir die GEsundheitsergebnisse der Eltern offen zeigt, vielleicht sogar Großeltern, Geschwister.

MDR1 ist ein Thema, wie bei fast allen Hütis aber das ist keine Krankheit. Bedingt durch die kleinen Köpfchen kann es da Probleme geben - Gaumenspalte, fehlende Zähne - und DM - Dermatomyositis aber das ist testbar, und sollte auch getestet sein. was es da noch so gibt, da müsste man sich mit Sheltiezüchtern und besitzern auseinander setzen. Ein guter Züchter verschweigt auch Nachteile seiner Rasse nicht.

Die meisten Shelties sind für Tricks und verschiedenen Hundesport sehr zu begeistern. Das typische Agility, Rally Obedience, Obedience, THS, ein Sheltie ist sehr vielseitig, wenn man etwas darauf achtet, dass das Fell noch moderat ist.

Fellpflege wie bei jedem anderen Langhaarhund. Ordentlich bürsten, im Fellwechsel die Unterwolle richtig raus damit die Haut atmen kann und auch keinen Fall scheren.

Und nein, es ist kein besonderes Thema einen gesunden Hund zu kriegen, manche Menschen können einfach nicht lesen oder richtig verstehen und verstehen den Unterschied zwischen ausgebrochenen Krankheiten und nicht ausgebrochenen Krankheiten nicht.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #27
Bisher habe ich mich am ehesten beim Sheltie gesehen. Seht ihr den nicht bei uns?
Ich meine jetzt keinen Sporthund aus einer Agility Zucht und keine hubbelige Fellbombe aus Showzuchten.

Bichon sind mir im Grunde zu klein, welche dieser Rassen wächst eures Wissens nach denn am ehesten aus dem Standart heraus?
Ich gehe jetzt auch mal Labrador Züchter auskundschaften.

Danke für eure Mithilfe

PS: einen Gesunden Hund haben zu wollen sollte hoffentlich kein zusätzliches besonderes Thema sein


Hallo,
obwohl die Züchter von Rassenhunden diese nicht mögen und als Mischlinge und Bastarde benennen ,
solltest Du Dich trotzdem , tatsächlich mal mit den Hybrid-, oder Designerhunden beschäftigen,
welches durch kreuzten von besonders ausgewählten Hunden, verschiedener Rassen entstehen.
Eine richtige Kombination von Elterntieren, kann sich günstig auf die Gesundheit der Nachkommen auswirken.
Diese profitieren dann von der Erweiterung des Genpools, durch den genetischen Austausch der unterschiedlichen Eltern,
so entsteht eine deutliche Leistungssteigerung, durch den sogenannten Heterosis Effekt.
Diese Form der Züchtung , wird schon häufig bei anderen Nutztieren, oder auch Pflanzen eingesetzt,
um diesen Vorteil in der F1 GENERATION zu nutzen .
So entstehen interessante Hunde , mit einer Kombination der unterschiedlichsten Hunderassen und deren Eigenschaften .




Fritz.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #28
Hallo,
obwohl die Züchter von Rassenhunden diese nicht mögen und als Mischlinge und Bastarde benennen ,
solltest Du Dich trotzdem , tatsächlich mal mit den Hybrid-, oder Designerhunden beschäftigen,
welches durch kreuzten von besonders ausgewählten Hunden, verschiedener Rassen entstehen.
Eine richtige Kombination von Elterntieren, kann sich günstig auf die Gesundheit der Nachkommen auswirken.
Diese profitieren dann von der Erweiterung des Genpools, durch den genetischen Austausch der unterschiedlichen Eltern,
so entsteht eine deutliche Leistungssteigerung, durch den sogenannten Heterosis Effekt.
Diese Form der Züchtung , wird schon häufig bei anderen Nutztieren, oder auch Pflanzen eingesetzt,
um diesen Vorteil in der F1 GENERATION zu nutzen .
So entstehen interessante Hunde , mit einer Kombination der unterschiedlichsten Hunderassen und deren Eigenschaften .




Fritz.

Und weil die Genetik sich immer an das hält, was der Mensch sich einbildet, sind diese Nachkommen immer pupsgesund, werden 30 Jahre alt und können Regenbogen kacken. *Ironie off* 🙄

Im besten Fall bekommt man einen Hund, der wirklich über die guten charakterlichen Eigenschaften der Elterntiere verfügt und genetisch gesund ist.
Im schlechtesten Fall bekommt man einen Hund, der über alle negativen Charaktereigenschaften der Elterntiere verfügt und genetisch alle Rassekrankheiten beider Elterntiere bekommen hat.
Dazwischen ist alles und nichts möglich, nicht unbedingt das was man als Ersthundehalter möchte.

Ein Rassehund von einem guten (!) Züchter, mit durchgetesteten Elterntieren und Vorfahren, ist so gesund oder gesünder als ein Mischling, wo man meistens nicht mal weiß wo die Elterntiere herkommen. Qualzuchtrassen mal ausgenommen, die sind immer scheiße. Da ist dann die TS gefragt, nachfragen, kundig machen, kritisch beurteilen und nicht beim erstbesten Welpen mit rosa Brille gegen ne Wand laufen.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #29
Hallo demona,
nicht alles ist so wie Du glaubst .
Wie du bestimmt schon weißt, sind alle Erbinformationen in jeder Zelle immer doppelt vorhanden ,
je eine ist von einem der ELTERN , diese liegen als DNA in Doppelstrangen jeweils eng verbunden und bilden die Chromen .

Falls die das Erbgut ( die Gene ) - von einem Elternteil Fehler haben, können die gesunden Anteile ,
in der anderen Hälfte im DNA- Doppelstrang, ( Erbinformation des Anderen Elternteils ) diesen ausgleichen.

Es ist wohl sehr unwahrscheinlich , dass Erbfehler bei unterschiedlichen Hunderassen
an der gleichen Stelle an den Chromen , in der DNA doppelt auftritt .

So kommt es , dass Hybrid - Hunde , in der F1 Generation weniger krank sind .

Fritz.


,
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #30
Passt schon, die Diskussion hatten wir schon und es ist genauso Schwachsinn wie vorher. Für deine perfekten F1 Generationen braucht man wiederrum reinrassige Elterntiere, die man ja nicht züchten darf weil alle totkrank sind. Die F1 Generation dürfte man dann auch nciht vermehren weil sich dann der Heterosis-Effekt auflöst, also alle kastrieren und mit den nicht vorhandenen Rassehunden weiter F1 Mischlinge produzieren aber das hatten wir schon. Du hattest darauf keine Lösung und wirst keine haben weil es Schwachsinn ist. Aber wer den Unterschied zwischen heterozygot und homozygot und ziwschen Züchter und Vermehrer nicht kennt oder kennen will, was will ich da erwarten? Mach es doch wie Schweinemama, ignorier mich einfach.

Sonst müsste es nur perfekte Labradoodle geben, ich kenne massig Gegenbeispiele.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #31
Um einen deutlichen Heterosis Effekt zu bekommen, muss die Elterngeneration extrem homozygot sein. Und das ist sie zum Glück bei den meisten Rassen gar nicht.
Wäre sie das, würde man uniforme Mischlinge bekommen. Die fallen aber nicht. Und weil Rassehunde glücklicherweise nicht so stark ingezüchtet sind, dass sie homozygot für die meisten Genorte sind, fällt der Heterosis Effekt kaum auf.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #32
Wenn die Rassen zusammen passen kommt auch Hybridzucht in Frage, bloß will ich keinen Mix aus Labrador und Pudel, allein wegen dem Fell das da raus kommen kann (da hab ich schon manche Horror-Stories gehört). Außerdem möchte ich keinen Mix aus Hütehund und Jagdhund, weil ich glaube, dass da das Risiko noch höher ist, dass da etwas unberechenbares raus kommt. Aber natürlich bin ich auch offen für Designerrassenvorschläge 👍
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #33
Was beim Labradoodle ist ein Hütehund? Weder der Labrador noch der Pudel sind Hütehunde.

Ich halte von dieser Hybrid"zucht" absolut gar nichts. Die welpen werden sauteuer verscherbelt, die Elterntiere sind meistens nicht durch untersucht oder haben gleich gar keine Papiere oder einen Fehler, der im normalen Verband zum Zuchtausschluss führt. Tolle Vorraussetzungen für eine neue "Rasse".

Eine neue Rasse zu schaffen, ist mehr als fröhlich zwei Hunde miteinander zu verpaaren. Das braucht Ausdauer, das Denken in Generationen, viele teilnehmende Züchter und Hunde und ein Ziel, ein vernünftiges Ziel.

Solange nur lustig vermehrt wird und die Hunde als Superduper Regenbogenkacker hingestellt werden, wird es nie eine echte Rasse Labradoodle geben. Sondern immer nur lustige Mischlinge, die sich in jede Richtung entwickeln können. Gleiches gilt für alle anderen sogenannten Hybridzuchten, viel Geld für Mischlinge. Das ist ein Modetrend, von dem ich hoffe, dass er irgendwann mal aufhört. Es gibt genug anerkannte Rassen, da ist normalerweise für jeden was dabei und nette Mixe gibt es auch schon zu Hauf, die muss man nicht noch extra herstellen.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #34
Sheltie ist aber auch nicht sonderlich groß, das weißt du, oder?

Sind halt sehr reizoffene Hunde, als Welpen ist da oft weniger mehr. Also nicht jeden Tag Aktion und neue Eindrücke sondern auch mal ein richtiger Ruhetag und damit meine ich wirklich Ruhe. Pipi machen und wieder Ruhe. Kein aufpushendes Spiel, kein "Aber der muss doch....", einfach Ruhe. Alles, was Richtung Hütehund geht - ja, der Sheltie zählt irgendwie dazu - muss lernen, dass auch mal gar nichts passiert. Da kann ruhiges auf der Wiese sitzen schon für einen Tag oder zwei Tage völlig reichen. Diese Reizoffenheit muss man mögen und damit umgehen können. Viele Shelties sind sehr sensibel, machen bei Druck sofort zu.

Sie sind sehr bellfreudig, was man auch teilweise nur bedingt trainieren kann. Es gibt noch keine korrekte Unterscheidung zwischen Show und Leistung, man kann nach der Fellmenge der Eltern schauen und sich etwas daran orientieren. Genau wie an den erblichen Krankheiten, die jede Rasse hat. Ich würde nur bei eienm Züchter kaufen, der dir die GEsundheitsergebnisse der Eltern offen zeigt, vielleicht sogar Großeltern, Geschwister.

MDR1 ist ein Thema, wie bei fast allen Hütis aber das ist keine Krankheit. Bedingt durch die kleinen Köpfchen kann es da Probleme geben - Gaumenspalte, fehlende Zähne - und DM - Dermatomyositis aber das ist testbar, und sollte auch getestet sein. was es da noch so gibt, da müsste man sich mit Sheltiezüchtern und besitzern auseinander setzen. Ein guter Züchter verschweigt auch Nachteile seiner Rasse nicht.

Die meisten Shelties sind für Tricks und verschiedenen Hundesport sehr zu begeistern. Das typische Agility, Rally Obedience, Obedience, THS, ein Sheltie ist sehr vielseitig, wenn man etwas darauf achtet, dass das Fell noch moderat ist.

Fellpflege wie bei jedem anderen Langhaarhund. Ordentlich bürsten, im Fellwechsel die Unterwolle richtig raus damit die Haut atmen kann und auch keinen Fall scheren.

Und nein, es ist kein besonderes Thema einen gesunden Hund zu kriegen, manche Menschen können einfach nicht lesen oder richtig verstehen und verstehen den Unterschied zwischen ausgebrochenen Krankheiten und nicht ausgebrochenen Krankheiten nicht.


Die Fellarten von Langhaarhunden sind so unterschiedlich wie die der Menschen. Langhaar ist nicht langhaar. Und es gibt Hunde - die müssen geschoren werden. Ein Malteser hat Fell mit kleinen Widerhaken, der nimmt im Wald sämtliche Tannenzweige mit die er finden kann... Irgendwann machts keinen Spass. Dazu neigen Kletten sich ins Fell hineinzubeissen - shcon mal eine Klette gesehen die direkt auf dem AUgapfel pickt und durch langhaarfell mit Widerhaken nur mit Schere und zupferei zu entfernen ist.

Man kann nicht wirklich eine Hunderasse im Langhaarkleid mit der anderen vergleichen, es gibt langhaarhunde, deren beinkleid Kurz ist es gibt langhaarhunde - deren beinkleid genauso wächst wie das am Rücken, genauso wie es Hunde gibt deren Gesichtsmaske langhaarig oder kurzhaarig ist. Und je nachdem macht das probleme oder nicht. Zu den Pfoten.. Wenn man denen nicht die Pfoten freischneidet haben die Schuhgrösse 25 verklumpt und verkrustet mit 20 cm Schulterhöhe...

Natürlich gibt es langhaarhunde die auch für den Hof geeignet sind (zb. Collie etc), ein Briard, Afghane etc wäre wohl eine ewig wandelnde Müllhalde, ausser man mäht mal alle 2 Wochen über das kürzerwerdende Fell - denn die Fellpflege ist enorm und vor allem das langhaargesicht äusserst Pflegeintensiv. .
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #35
Hallo,
ich freue mich immer , wenn hier mit Leidenschaft diskutiert wird ,
aber Hybridzucht ist nichts neues und kein Modetrend, der irgendwann zu Ende geht .
Wie schon berichtet , auch mit Hunden wurden schon sehr lange eine solche Zucht betreiben,
z.B. der Lurcher , Longdog , oder die Catahoula , sind Kreuzungen , welch schon, eine mehr als 100 jährige Geschichte haben .
In der 1. Generation , kann bei Hybriden ein weitgehend homogener Phänotyp entstehen , welcher die Eigenschaften beider
Elterntier gleichmäßig in sich vereint und meistens, dank des Heterosis- Effekt, besonders vital und robust erscheint .
Solche Hunde wurden schon lange für besondere und vielfältige Aufgaben genutzt ,für die außergewöhnliche Fähigkeiten gebraucht wurden.
Aber solche Gebrauchskreuzungen , werden heute überall in der Landwirtschaft eingesetzt, um Tiere , oder Pflanzen zu nutzen,
die besondere Leistungsstärke zeigen können.

Fritz.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #36
Ja es ist immer schwer. Hybrid-Hühner (Eierlegende - Fleischhühner), Kühe ohne Metangasentwicklung, und Pferde die nicht nur sportliche Reittiere sind sondern auch Kutschen ziehen können.

Und natürlich auch bei Hunden, einerseits gewollt (mit einkreuzungen mit dem Wolf), der Wolf funktioniert anders wie der Hund. Ist dem Wolf das visuelle total egal, und reagiert ab der 4ten Lebenswoche ausschliesslich auf die Nase, funktioniert das beim HundeWelpen ab der 8 Lebenswoche, in der sie bereits sehen können - und der Geruchssinn nach der visuellen Sichtung erst als Sinn Nummer 2 in Anspruch genommen wird. Wölfe riechen einfach besser - da diese von kleinauf fast ausschliesslich auf die Nase geprägt sind, da kann sogar der "Nasenguru" Bloodhound einpacken.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #37
Bisher habe ich mich am ehesten beim Sheltie gesehen. Seht ihr den nicht bei uns?

Demona hat ja schon einiges zu der Rasse geschrieben. Für persönlich mich fallen Shelties nicht unter die Kategorie "entspanntes Gemüt" und "einfach". Vielleicht kenne ich aber auch nur die Doofies unter den Shelties ;-)

Der Rüde im Agilitykurs war zum einen ein "nervliches Wrack"...den haben schon Kleinigkeiten echt aus der Fassung gebracht und er war - trotz kompetenter Besitzerin - echt schwer wieder runterzufahren, wenn er sich mal hochgefahren hatte. Ich habe seine Papiere jetzt nicht geprüft und dafür auch zu wenig Ahnung, aber er kam aus einer seriösen, guten Zucht, war gezielt ausgesucht für die Anforderungen der Besitzerin und passte zumindest bei ihr zu dem, was sie erwartet hatte bzw. haben wollte. Mir war er viel zu hibbelig und viel zu schnell viel zu "eingeschnappt". Mir wäre das viel zu nervig gewesen, daran zu arbeiten, dass er auch mal die Klappe hält und in der Ecke liegt XD Da haben wir halt wieder das "unterschiedliche Prioritäten und Erwartungen an den Hund" je nach Mensch ;-)

Naja und die restlichen 3 oder 4, ich bin mir bei der einen Hündin grad nicht mehr sicher ob das wirklich ein Sheltie war...waren halt auch eher unentspannt, ziemlich aufgedreht, bellfreudig und anhänglich...aus Sicht eines Liebhabers formuliert kann man vielleicht auch sagen lernbegierig, kommunikativ und kooperativ. ;-) Aber eben auf eine Weise, die man mögen muss und die man zu handeln wissen muss.

Wie Demona schon vorgeschlagen hat, sucht euch einfach mal Besitzer/Züchter und schaut euch die Hunde in live und Farbe an.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #38
Hallo,
eigentlich ist der Shelie auch ein Hund für Hundeanfänger,
er ist sehr lernwillig , hat nur wenig Jagdtrieb und ist auch sehr anhänglich.
Doch mag ich nicht die wohl aufwendige Fehlpflege, auch bellen manche Hunde gerne,
sind sehr sensibel , manchmal ängstlich , dieses wäre z. B. nichts, für kleine Kinder .
Das solche Hunde besonders unruhig sind , habe ich noch nicht beobachtet .

Fritz
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #39
Hallöchen!
Ich misch mich mal kurz ein, weil ich ähnliche Gedanken hatte bevor wir uns Schließlich für eine Rasse entschieden haben.

Meine Lieblingshunde sind Deutsch Drahthaar, kleiner Münsterländer, Aussi oder Bordercolli.

Wir haben jetzt seit 3 Jahren eine Golden Retriever Hündin. Kein Hund wäre besser für uns.

Warum haben wir uns so entschieden?
- 4 Personen oft auch Übernachtungsbesuch
- beide berufstätig (ich Teilzeit)
- viele Kinder im Haus oft Türklingeln
- manchmal wenig Zeit
- Anspruch, dass der Hund sich in die Familie einfügt und nicht die Familie regiert

Ehrlich gesagt war ich lange gg den Goldie, da ich die Rasse etwas plump und langweilig fand. Mein Mann dagegen ist erstmals Hundebesitzer und hatte vorher eher Angst vorm Hund als Zuneigung empfunden.
Jetzt muss ich diese Rasse aber wirklich loben.

Sehr gelehrig, da verfressen und mit Futter leicht in die richtige Richtung zu lenken.

Überaus kinderfreundlich. Kann ohne Probleme von unseren Kids (13, 8) auch mal Gassi geführt werden.

Kein Mensch hat Angst vor diesem Hund.

Genügsam, wenn Sie mal alleine bleibt.
Nachteile beim Goldie: Fellwechsel ist wirklich krass, empfindlicher vom Magen, als viele andere Rassen, die ich kenne, Sauen sich gerne ein. 😬

Ich glaube schlussendlich muss man sich für eine Rasse entscheiden, die zum Lebensabschnitt passt. Wie der Hund selbst sich entwickelt und verhält hast Du in der Hand. Mir ist schon oft aufgefallen, dass die Hunde so sind, wie die Halter mit ihnen umgehen.
 
  • Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #40
Das solche Hunde besonders unruhig sind , habe ich noch nicht beobachtet .

Zu meiner Aussage hab ich ja dazu geschrieben, dass der Eindruck vielleicht auch an den Shelties, die ich kenne liegt und nicht an der Rasse an sich.

Und was für mich "unruhig" und "unentspannt" erscheint, muss auf jemand Anderes gar nicht so wirken bzw. kann ganz anders wahr genommen werden, weil eben andere Erwartungen etc. herrschen. Deshalb hab ich ja auch dazu geraten sich die Rassen, für die Interesse besteht in unterschiedlicher Form in live anzuschauen, weil eben Rassebeschreibungen und geschriebene Erfahrungen nicht erfassen können, wie Verhalten X auf Person Y wirkt.
 
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