- Rassen für Ersthundehalter (Begleithund) Beitrag #41
demona
- Beiträge
- 7.410
- Punkte Reaktionen
- 6.122
Die Fellarten von Langhaarhunden sind so unterschiedlich wie die der Menschen. Langhaar ist nicht langhaar. Und es gibt Hunde - die müssen geschoren werden. Ein Malteser hat Fell mit kleinen Widerhaken, der nimmt im Wald sämtliche Tannenzweige mit die er finden kann... Irgendwann machts keinen Spass. Dazu neigen Kletten sich ins Fell hineinzubeissen - shcon mal eine Klette gesehen die direkt auf dem AUgapfel pickt und durch langhaarfell mit Widerhaken nur mit Schere und zupferei zu entfernen ist.
Man kann nicht wirklich eine Hunderasse im Langhaarkleid mit der anderen vergleichen, es gibt langhaarhunde, deren beinkleid Kurz ist es gibt langhaarhunde - deren beinkleid genauso wächst wie das am Rücken, genauso wie es Hunde gibt deren Gesichtsmaske langhaarig oder kurzhaarig ist. Und je nachdem macht das probleme oder nicht. Zu den Pfoten.. Wenn man denen nicht die Pfoten freischneidet haben die Schuhgrösse 25 verklumpt und verkrustet mit 20 cm Schulterhöhe...
Natürlich gibt es langhaarhunde die auch für den Hof geeignet sind (zb. Collie etc), ein Briard, Afghane etc wäre wohl eine ewig wandelnde Müllhalde, ausser man mäht mal alle 2 Wochen über das kürzerwerdende Fell - denn die Fellpflege ist enorm und vor allem das langhaargesicht äusserst Pflegeintensiv. .
In meinem Post ging es einzig und allein um den Sheltie, nicht um den Malteser, nicht um den Pudle, nicht um den Afghanen, einzig und allein um den Sheltie und der wird nicht geschoren. Punkt. Der wird vernünftig ausgebürstet und fertig, der wird nicht geschoren. Die Pflege ist nicht wirklich groß aufwändig wenn man dran bleibt. Lässt man es über Wochen schleifen, joah, dann ist es aufwändig. Jeden Tag ordentlich durch gebürstet dauert bei eienm gepflegten Hund je nach Größe keine 10 Minuten.
Es gibt Hunderassen, die werden geschoren, welche werden geschnitten, getrimmt oder eben nur gebürstet und wenn man mit der Fellpflege bei einem Langhaarhund überfordert ist, sollte man sich keinen holen.
Ein vernünftig gepflegtes Colliefell ist keine wandelnde Müllhalde, da bürstet man einmal am Tag ordentlich durch und im Fellwechsel halt öfters oder professionell. Das Gleiche beim Briard oder Afghanen, ordentlich gepflegt sind das keine Müllhalden. Nur wer sich damit nicht auskennt, keine Lust oder zu faul zum pflegen ist, sollte beim Kurzhaarhund bleiben oder sich eine SCherrasse holen. Es gibt nichts Schlimmeres als einen geschorenen Langhaarhund, dessen Fell dafür nicht ausgelegt ist.
z.B. der Lurcher , Longdog , oder die Catahoula , sind Kreuzungen , welch schon, eine mehr als 100 jährige Geschichte haben .
alles Gebrauchshundemischungen, wo das eingekreuzt wird, was gerade sinnvoll ist. Weder die Lurchers noch die Longdogs bestehen darafu, dass sie eine RAsse sind, nur die Catahoula streben eine weitere Rasseanerkennung an und dazu müssen die Hunde einem homogenen Standart entsprechen. Da kann nicht ein Hund 20 cm groß sein und der Nächste 60 cm groß - überspitzt gesagt.
Bei den ganzen Gedoodelten wird von Anfang auf darauf bestanden, "JA, wir haben eine neue Rasse!!!!!!111!!!!!!1!!1111" Nein, habt ihr nicht. Das sind Mischlinge, die vielelicht mal in 100 Generationen eine RAsse sind aber momentan sind das schlicht und einfach überteuerte Mischlinge. Wer für eienn Doodel 2000 Euro ausgibt, dem ist aber eh nicht mehr zu helfen.
Vernünftig aufgezogene Zucht oder Neuerschaffung der Rasse ist mehr als zwei Hunde zu verpaaren und lustige Geschichten darüber in die Welt zu setzen. Siehe den Eurasier, das waren am Anfang auch schlicht und einfach Mischlinge. Es wurde weiter gemacht, mit sehr vielen Züchtern, die zusammen arbeiten und nicht mit Frau Lieschen Müller, die mal einen Wurf Welpen im Garten groß ziehen möchte, und die sind den langen Weg der Rasseanerkennung gegangen. DAS ist der richtige Weg aber nicht dieses wild vor sich hin gedoodel. Aber dazu kann mman einen eigenen Thread aufmachen und diesen hier nicht vollspammen.
Und natürlich auch bei Hunden, einerseits gewollt (mit einkreuzungen mit dem Wolf), der Wolf funktioniert anders wie der Hund. Ist dem Wolf das visuelle total egal, und reagiert ab der 4ten Lebenswoche ausschliesslich auf die Nase, funktioniert das beim HundeWelpen ab der 8 Lebenswoche, in der sie bereits sehen können - und der Geruchssinn nach der visuellen Sichtung erst als Sinn Nummer 2 in Anspruch genommen wird. Wölfe riechen einfach besser - da diese von kleinauf fast ausschliesslich auf die Nase geprägt sind, da kann sogar der "Nasenguru" Bloodhound einpacken.
Blödsinn. Es gibt Hunde, deren Geruchssinn genauso gut entwickelt ist. Dass dann noch trainiert und man hat eienn perfekten Schweißhund, nicht umsonst gibt es so viele Hunde, die auf Spur jagen. Klar, die gucken sich die Abdrücke im Boden an, oder wie?
@Sanny2019 : sehr schöner Bericht.