Hund gewöhnt sich nicht an mich

Diskutiere Hund gewöhnt sich nicht an mich im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; @cherry-lein: Ich finde nicht, dass man jetzt von Abgabe sprechen sollte. Ich denke, der TE hat da recht wenig Einfluss drauf gehabt, welcher...
  • Hund gewöhnt sich nicht an mich Beitrag #21
@cherry-lein: Ich finde nicht, dass man jetzt von Abgabe sprechen sollte. Ich denke, der TE hat da recht wenig Einfluss drauf gehabt, welcher Hund da wie und warum einzieht - das schien ja von Anfang an ein sehr einseitiger Plan gewesen zu sein, der entsprechend egoistisch umgesetzt wurde. In wie weit da grundsätzlich was schief läuft in der Mensch-Mensch-Beziehung können und sollten wir auch nicht beurteilen.

Ich denke auch nicht, dass ein Hund - auch wenn diese Menschen im gleichen Haushalt leben - alle Haushaltsmitglieder als Bezugsperson sehen muss. Mir ging es eher darum auf die Ausgangsfrage des TE einzugehen und klarzumachen, dass nur er von sich aus etwas an der Situation ändern kann. Wenn er das nicht will, muss er das natürlich nicht. Durch Ignorieren des Hundes kommt da sicher mit der Zeit auch von Seiten des Hundes Gewöhnung und Entspannung rein. Was genau dann wie möglich sein wird, kann nur die Zeit zeigen. Mein Beispiel und die genannte Lösung waren die Antwort auf das ursprüngliche Anliegen nämlich aktiv die Situation ändern.

Sofern sich alle drei Beteiligten mit der Situation arrangieren können - und da sehe ich in der Freundin aus den Schilderungen heraus, das größte Problem - muss man da eigentlich nicht groß eingreifen. Hund wird sich nach und nach weiter gewöhnen (natürlich würde das mit aktiven Maßnahmen vielleicht schneller gehen), TE kann immer mal wieder versuchen was möglich ist mit dem Hund und wenn es nicht das ist, was er machen möchte/erleben möchte den Hund einfach wieder in Ruhe lassen. Die Freundin muss das halt aushalten. Zum einen das alleinige Kümmern um die Hundebelange, zum anderen das Verhalten Hund-TE / TE-Hund.

Ich persönlich finde es halt extrem schade, dass ein Scheitern zwischenmenschlicher Kommunikation, wieder mal "auf den Schultern eines Tieres" ausgetragen wird. Und der Hund kann nun mal nichts dafür, dass er ist wie er ist und dass er gegen den Willen eines Haushaltsmitgliedes geholt wurde. Müssen tut der TE gar nichts und der Hund wird so wie es ist auch nicht unendlich leiden. Ich dachte nur, dass er vielleicht aus Hundesicht eine Motivation findet doch aktiv zu werden.
 
  • Hund gewöhnt sich nicht an mich Beitrag #22
Hallo,
es ist wohl nicht ungewöhnlich, wenn ein Hund, der vorher nur auf der Straße gelebt hat nicht gleich Vertrauen fassen kann,
dieses ist nur durch vorsichtige Gewöhnung möglich.
Aus der Hand füttern , ist schon eine gute Methode um dass Vertrauen des Hundes zu fördern ,
auch eine vertrauensvolle Gemeinsamkeit unter seinen neuen Menschen, wird mit der Zeit die Zutraulichkeit des Hundes fördern,
dieses kann aber nur sehr behudsam , mit viel Geduld, langsam Erfolge bringen .

Es war natürlich ein Fehler von Euch , sich nicht vorher über eine Hundehaltung im Allgemeinen und über die Konsequenzen,
welche es mit sich bringt, wenn man einen solchen Hund, wie in diesem Fall , an eine ganz neue Lebensweise gewöhnen muß.

Der Hund kann nichts dafür , wenn er nicht an ein Leben mit Euch gewöhnt ist , nun habt Ihr aber die Verantwortung
und bringt die Geduld auf , oder solltet möglichst schnell entscheiden, ob der Hund nicht eine Überforderung für Euch ist,
um ihn dann, jetzt wieder schnell abzugeben .

Fritz.
 
  • Hund gewöhnt sich nicht an mich Beitrag #23
Er ist ja nicht seit ein paar Wochen bei uns, sondern seit acht Monaten und ich merke keinen Unterschied zum Anfang, außer das Verhalten zu meiner Freundin, die zwei verstehen sich super.

Er ist zwar tatsächlich Männern gegenüber ängstlicher, aber nur bei mir so extrem panisch.

Ich knie mich vor dem Hund und rede mit meiner normalen Stimme, manchmal auch mit höherer Stimme, aber dann findet meine Freundin ja, dass ich rum blödel und den Hund ärgern möchte. Schmeiß ich ihm ein Leckerli hin, geht er ängstlich darauf zu, schnappt dann zu und haut sofort ab. Zu meiner Freundin kommt er sehr gut, wenn sie ruft. Manchmal hat er auch bei ihr seine Phasen und kommt nicht.

Meine Freundin will den Hund auf keinen Fall abgeben, auch wenn es mit dem Hundetrainer nichts wird. Richtig stören tun mich die Haare, ich wasche meine Sachen und obwohl ich den Fusselsieb regelmäßig reinige, sind meine Klamotten voller Haare.

Ich habe selber seit Februar einen "gebrauchten" hund. Und ganz ehrlich, es dauert ewig bis sich der Hund daran gewöhnte. Er ist - ich sag immer - ein Assistenzhund - dh. er ist der Typ Hund, der sich einen Menschen aussucht - zu dem er 100% steht. Er bindet sich nicht sehr leicht - er bindet sich oberflächlich - aber richtig tief mit sehr viel vertrauen - da bin ich der einzige. Mittlerweile mag niemand mehr mit ihm gehen - da er ohne dass ich dabei bin unsicherer wird. (wir üben auch gerade).

Du kannst aus einem Hund nicht ein Tier machen - das allen vertraut. Es ist einfach so, dass die Tiere eine Vorgeschichte haben, möglicherweise geschlagen wurden, eingesperrt oder misshandelt. Das Hundefutter Schnappen ist eine Sache die Hunde eben machen. Jeder Hund darf die Zeit haben sich das Futter zu nehmen. Kein agressives oder Fahriges verhalten zulassen. Fährt er hin - zieh das Hundekeks weg, wenn er vorsichtig hingeht - darfst du es liegen lassen oder gib es ihm aus der Hand. Das kann gerade gefährlich werden, wenn Kinder mit kleinen Knubbelfingern im Spiel sind - die bluten dann nämlich.

Betreffend Haaren, du kannst natürlich täglich hinausgehen und draussen den Hund bürsten. Ein gut gepflegter hund verliert kaum Haare- aber natürlich es gibt Hunde die verlieren Haare, ich muss einmal im Monat mein Auto aussaugen, wobei der Dyson Staubsaugerbehälter übervoll mit Hundehaaren ist (ich habe einen Labrador - die auch Haaren).
 
  • Hund gewöhnt sich nicht an mich Beitrag #24
Hallo,

meine Freundin wollte unbedingt einen Hund, ich war eher kein Freund von dieser Idee, aber falls doch, wollte ich etwas gutes tun und aus dem Heim holen und einen, der sehr wenig haart,
weil ich mich wirklich vor vielen Hundehaaren an Klamotten, Teppich, Boden usw. ekel.

Seit April 2019 haben wir nun einen Dackelmischling, diesen Monat ist er genau 1 Jahr alt geworden.

Er ist extrem ängstlich und lebte davor auf der Straße in Ungarn und wurde kurz vor der Tötung gerettet.

Mit meiner Freundin versteht er sich schon sehr gut, aber auch gegenüber ihr ist er ab und zu auf einmal komisch und kommt z. B. nicht, wenn sie in ruft.
Zu mir kommt er sowieso nie, wenn ich alleine mit ihm bin und wenn meine Freundin dabei ist, braucht er eine Ewigkeit zum Kommen.
Auch wenn ich Leckerlis habe nähert er sich kurz, dreht um haut ab, kommt wieder näher, haut ab und das geht sogar so über mehrere Minuten.

Was mich sehr nervt ist, dass er die Leckerlis nimmt und sofort flüchtet und wenn ich ihn mal streicheln kann, ist er dauerhaft angespannt.

Hatte ihn sogar zwei Wochen aus der Hand gefüttert, hat auch wieder sehr lange gedauert bis er kam, manchmal sogar wirklich fast 30 Minuten, so dass ich keine Lust mehr hatte und er eben nichts bekommen hat.
Hat natürlich meiner Freundin gar nicht gepasst, weil er ja im Wachstum sei und seine Nahrung braucht.

Habe ihn eine Zeit lang sogar ignoriert und auch in dieser Zeit ist er panisch vor mir geflüchtet. Sobald ich in seine nähe komme haut er ab und versteckt sich

Wir haben jetzt mit der Leine geübt, habe ihn gerufen und gezogen wenn er nicht kam. Lief erst gut und wurde besser für paar Tage, jetzt ist es wieder wie früher.
Der Hund hat einfach panische Angst vor mir, obwohl ich ihm nichts getan habe. Gegenüber Männern ist er an sich schon ängstlich, aber mir gegenüber sehr extrem.

Jetzt kommt das Interessante, draußen ist er komplett anders, da kann ich auch mit ihm spielen, er rennt vor mir weg und kommt wieder und möchte das ich ihn fange, wedelt mit dem Schwanz usw.
Sobald wir in der Wohnung sind, hat er wieder panische Angst.

Bin allgemein schon sehr genervt von dem Hund, streite mich mit meiner Freundin des Öfteren. Der Hund haart sehr, klar liegt es am Winterfell, aber im April haarte er auch extrem.
5-6 Monate im Jahr haart er also extrem. An allen Klamotten sind Haare, selbst im Bett, obwohl er nicht im Bett und Schlafzimmer schlafen darf, geht er natürlich tagsüber manchmal rein.
Im Teppich und Boden überall Haaren. Meine Freundin will den Hund auch weder trimmen noch sonst was machen, bürsten tut sie auch nicht regelmäßig und vor mir haut er ab, so dass ich ihn auch nicht bürsten kann.

Ich soll auch mein Verhalten ändern, Türen langsamer zu machen, mit weicheren Hausschuhen laufen, weil meine Schritte laut seien, mehr Geduld haben, mit sanfterer Stimme reden, rede ich mit sanfterer Stimme meint sie, ich soll aufhören den Hund zu veralbern.

Mittlerweile habe ich echt keine Lust mehr. Bin kurz davor diesen Hund einfach wieder komplett zu ignorieren und nichts mehr zu machen. Meine Freundin will einen Hundetrainer holen, ich bin nicht so ganz überzeugt davon, außerdem verlangen die zwischen 60 - 75 € die Stunde, plus Anfahrt.

Hallo,
den Hund wieder abzugeben, wäre vielleicht eine gute Lösung .
Ich denke,wer einen Hund hält , besonders einen Problemhund ,
sollte auch Interesse daran haben und dahinter stehen.

Gerade Hunde , welche problematisch sind und eine unbekannte Vergangenheit haben,
müßen mit besonders viel Geduld und Zuwendung betreut werden
und dieses ist für Hundeanfänger manchmal gar nicht zu bewältige.

Generell , wäre es wichtig , daß sich alle Menschen mit dem Wunsch sich einen Hund zu halten
vorher mit dem Thema Hund vertraut machen und dann erst nach dem geeigneten Hund suchen.

Hunde , welche nicht harren , sind eigentlich nur solche , die regelmäßig geschoren werden müßen
und sonst keine Harre verlieren , dieses kommt z.B. bei dem Pudel und ähnlichen Hunden vor.
Dackel haben wohl ein kurzes Fell , doch dieses wird immer harren und die kurzen Harre stecken
überall , wie Steknadeln in der Garderobe .



manchmal garnicht
Hallo,

meine Freundin wollte unbedingt einen Hund, ich war eher kein Freund von dieser Idee, aber falls doch, wollte ich etwas gutes tun und aus dem Heim holen und einen, der sehr wenig haart,
weil ich mich wirklich vor vielen Hundehaaren an Klamotten, Teppich, Boden usw. ekel.

Seit April 2019 haben wir nun einen Dackelmischling, diesen Monat ist er genau 1 Jahr alt geworden.

Er ist extrem ängstlich und lebte davor auf der Straße in Ungarn und wurde kurz vor der Tötung gerettet.

Mit meiner Freundin versteht er sich schon sehr gut, aber auch gegenüber ihr ist er ab und zu auf einmal komisch und kommt z. B. nicht, wenn sie in ruft.
Zu mir kommt er sowieso nie, wenn ich alleine mit ihm bin und wenn meine Freundin dabei ist, braucht er eine Ewigkeit zum Kommen.
Auch wenn ich Leckerlis habe nähert er sich kurz, dreht um haut ab, kommt wieder näher, haut ab und das geht sogar so über mehrere Minuten.

Was mich sehr nervt ist, dass er die Leckerlis nimmt und sofort flüchtet und wenn ich ihn mal streicheln kann, ist er dauerhaft angespannt.

Hatte ihn sogar zwei Wochen aus der Hand gefüttert, hat auch wieder sehr lange gedauert bis er kam, manchmal sogar wirklich fast 30 Minuten, so dass ich keine Lust mehr hatte und er eben nichts bekommen hat.
Hat natürlich meiner Freundin gar nicht gepasst, weil er ja im Wachstum sei und seine Nahrung braucht.

Habe ihn eine Zeit lang sogar ignoriert und auch in dieser Zeit ist er panisch vor mir geflüchtet. Sobald ich in seine nähe komme haut er ab und versteckt sich

Wir haben jetzt mit der Leine geübt, habe ihn gerufen und gezogen wenn er nicht kam. Lief erst gut und wurde besser für paar Tage, jetzt ist es wieder wie früher.
Der Hund hat einfach panische Angst vor mir, obwohl ich ihm nichts getan habe. Gegenüber Männern ist er an sich schon ängstlich, aber mir gegenüber sehr extrem.

Jetzt kommt das Interessante, draußen ist er komplett anders, da kann ich auch mit ihm spielen, er rennt vor mir weg und kommt wieder und möchte das ich ihn fange, wedelt mit dem Schwanz usw.
Sobald wir in der Wohnung sind, hat er wieder panische Angst.

Bin allgemein schon sehr genervt von dem Hund, streite mich mit meiner Freundin des Öfteren. Der Hund haart sehr, klar liegt es am Winterfell, aber im April haarte er auch extrem.
5-6 Monate im Jahr haart er also extrem. An allen Klamotten sind Haare, selbst im Bett, obwohl er nicht im Bett und Schlafzimmer schlafen darf, geht er natürlich tagsüber manchmal rein.
Im Teppich und Boden überall Haaren. Meine Freundin will den Hund auch weder trimmen noch sonst was machen, bürsten tut sie auch nicht regelmäßig und vor mir haut er ab, so dass ich ihn auch nicht bürsten kann.

Ich soll auch mein Verhalten ändern, Türen langsamer zu machen, mit weicheren Hausschuhen laufen, weil meine Schritte laut seien, mehr Geduld haben, mit sanfterer Stimme reden, rede ich mit sanfterer Stimme meint sie, ich soll aufhören den Hund zu veralbern.

Mittlerweile habe ich echt keine Lust mehr. Bin kurz davor diesen Hund einfach wieder komplett zu ignorieren und nichts mehr zu machen. Meine Freundin will einen Hundetrainer holen, ich bin nicht so ganz überzeugt davon, außerdem verlangen die zwischen 60 - 75 € die Stunde, plus Anfahrt.

Hallo,
den Hund wieder abzugeben wäre vielleicht eine gute Lösung ,
wenn möglich , recht bald .
Ich denke, wer einen Hund halten möchte , sollte sich vorher damit befassen,
um dann auch wirklich einen passenden Hund zu suchen.
Besonders bei Problemhunden ist viel Geduld und Sachverstand nötig .

60- 75 Euro in der Std, für einen Trainer, ist eine Menge Geld ,
doch leicht kann es noch mehr werden , wenn ein Tierarzt nötig wird.
Hundehaltung kann sehr teuer werden.
Wer sich einen Hund mit unbekannter Herkunft nimmt ,
muß besonders oft mit erhöhten Kosten rechnen.

Der Dackelmischling, wird immer harren , auch wenn dieser nur ein kurzes Fell hat.
Diese Harre werden überall , wie Stecknadeln in Polstern und Garderobe stecken bleiben.
Nur Hunde z.B. wie der Pudel , und ähnliche Rassen verlieren nicht ihr Fell,
diese müßen aber wie Schafe regelmäßig geschoren werden , kostet auch Geld.

Hunde aus der Hand zu füttern , ist eine gute Methode zur Hundeerziehung und Bindung.
Wenn Du die Tagesration Futter abwiegst, davon den Tag über nur aus der Hand fütterst
und der Rest am Abend gibst , wird der Hund auch nicht verhungern .

Fritz.





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