- Hund oder Single Beitrag #1
P
pr0phet
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Hallo !
Aus Verzweiflung in meinem Privatleben möchte ich hier um eure Meinung bitten:
Ich bin mit meiner Freundin nun ein Jahr lang zusammen. Als ich sie kennengelernt habe, hatte sie schon den Hund. Für seine Rasse/n ist er auch dementsprechend groß voller Energie.
Aufgrund ungünstiger Umstände sind wir zusammengezogen. Die Suche nach einer Wohnung hat sich schon als sehr schwierig erwiesen und die Wohnung die wir haben, ist mit sehr hohen Kosten verbunden.
Wir sind nun dort länger als ein halbes Jahr und ich merke, wie die Hundehaltung an meinen Energiereserven zerrt.
Ich selbst studiere eines der zeitaufwendigsten und schwierigsten Studien überhaupt und komme langsam nicht mehr weiter im Studium. Abgesehen davon bin ich auch noch nebenbei berufstätig, weil wir sonst nicht mehr über die Runden kommen.
Sie ist ebenso berufstätig und studiert. Das größte Problem ist für mich der Hund. Versteht mich nicht falsch, ich mag den Kerl, aber ich weiß einfach, dass mein und ihr Leben ohne ihn im Moment wesentlich besser und einfacher wäre. Ich koche fast jeden Tag für den Hund frisches Fleisch, mit gekochten Gemüse, Reis, Nudeln, etc.. Der Hund isst teilweise besser als so manche Kollegen, die ich aus dem Studium kenne, da er sonst nur Durchfall bekommt (selbst von Belcando). Abgesehen von seinen ständigen Problemen, wegen denen wir zum Tierarzt laufen müssen, braucht er unglaublich viel Auslauf und ist nie ruhig. Meine Freundin liebt den Hund abgöttisch und kann nicht ohne ihn, aber Gassi gehen ist nicht ihre Stärke. Nach etwa 5 bis maximal 10 Minuten ist sie wieder mit ihm zurück. Gerade mal um seine vegetativen Funktionen zu befriedigen und das war's. Bevor ich in die Arbeit gehe, wird er eine halbe Stunde lang ausgeführt, damit er auch lernt an der Leine zu gehen. Training - Fehlanzeige. Wenn ich ihm nichts beibringe, lernt der Hund nicht. Sie spielt zwar zu Hause ab und zu mit ihm, das mag ich aber nicht, da sonst wieder die Haare durch die Gegend wirbeln und er mit seiner Größe und Agilität etwas zu zerstören droht.
Ich bin auch sehr pingelig was Sauberkeit angeht, aber die Haare und der Dreck am Boden scheinen sie nicht zu stören. Mich stört es aber gewaltigst. Ich bin zwar mein Leben lang mit Katzen aufgewachsen und weiß was es bedeutet mal sauber zu machen und das regelmäßig, aber mit so einem Hund komme ich einfach nicht klar.
Außerdem winselt er die ganze Zeit vor sich hin, selbst wenn all seine Bedürfnisse befriedigt wurden (Rausgehen, Auslauf, Spiel, Aufmerksamkeit, Zuneigung, Futter).
Wie würdet ihr die ganze Lage beurteilen bzw. angehen. Ehrlich gesagt spiele ich mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden, doch das würde sie selbst zerstören. Ich habe auch mehrmals das Gespräch mit ihr aufgesucht und ihr versucht zu erklären, dass sie sich mehr um den Hund kümmern solle und ich das nicht dauernd machen kann, da ich mich auch auf andere Dinge konzentrieren muss (Studium, Privates).
Ich werde sie nicht bitten können sich vom Hund zu trennen, da dies Unfair ist und zwei Möglichkeiten bringt. Und zwar, dass sie sich für den Hund entscheidet, oder für mich, aber dann depressiv gestimmt wird und die Beziehung schlimmer werden könnte.
Andererseits sind meine Nerven am Ende und ich bin am verzweifeln. Vor allem weil ich mittlerweile keinen Hund mehr haben möchte, nach dieser Erfahrung.
Die Kombination ist nämlich sehr fatal: Ein sehr anstrengender, aktiver Hund und mangelnde Fürsorge von der Besitzerin.
Ich danke euch für jegliche Hilfe!
Mit herzlichen Grüßen,
-P
Aus Verzweiflung in meinem Privatleben möchte ich hier um eure Meinung bitten:
Ich bin mit meiner Freundin nun ein Jahr lang zusammen. Als ich sie kennengelernt habe, hatte sie schon den Hund. Für seine Rasse/n ist er auch dementsprechend groß voller Energie.
Aufgrund ungünstiger Umstände sind wir zusammengezogen. Die Suche nach einer Wohnung hat sich schon als sehr schwierig erwiesen und die Wohnung die wir haben, ist mit sehr hohen Kosten verbunden.
Wir sind nun dort länger als ein halbes Jahr und ich merke, wie die Hundehaltung an meinen Energiereserven zerrt.
Ich selbst studiere eines der zeitaufwendigsten und schwierigsten Studien überhaupt und komme langsam nicht mehr weiter im Studium. Abgesehen davon bin ich auch noch nebenbei berufstätig, weil wir sonst nicht mehr über die Runden kommen.
Sie ist ebenso berufstätig und studiert. Das größte Problem ist für mich der Hund. Versteht mich nicht falsch, ich mag den Kerl, aber ich weiß einfach, dass mein und ihr Leben ohne ihn im Moment wesentlich besser und einfacher wäre. Ich koche fast jeden Tag für den Hund frisches Fleisch, mit gekochten Gemüse, Reis, Nudeln, etc.. Der Hund isst teilweise besser als so manche Kollegen, die ich aus dem Studium kenne, da er sonst nur Durchfall bekommt (selbst von Belcando). Abgesehen von seinen ständigen Problemen, wegen denen wir zum Tierarzt laufen müssen, braucht er unglaublich viel Auslauf und ist nie ruhig. Meine Freundin liebt den Hund abgöttisch und kann nicht ohne ihn, aber Gassi gehen ist nicht ihre Stärke. Nach etwa 5 bis maximal 10 Minuten ist sie wieder mit ihm zurück. Gerade mal um seine vegetativen Funktionen zu befriedigen und das war's. Bevor ich in die Arbeit gehe, wird er eine halbe Stunde lang ausgeführt, damit er auch lernt an der Leine zu gehen. Training - Fehlanzeige. Wenn ich ihm nichts beibringe, lernt der Hund nicht. Sie spielt zwar zu Hause ab und zu mit ihm, das mag ich aber nicht, da sonst wieder die Haare durch die Gegend wirbeln und er mit seiner Größe und Agilität etwas zu zerstören droht.
Ich bin auch sehr pingelig was Sauberkeit angeht, aber die Haare und der Dreck am Boden scheinen sie nicht zu stören. Mich stört es aber gewaltigst. Ich bin zwar mein Leben lang mit Katzen aufgewachsen und weiß was es bedeutet mal sauber zu machen und das regelmäßig, aber mit so einem Hund komme ich einfach nicht klar.
Außerdem winselt er die ganze Zeit vor sich hin, selbst wenn all seine Bedürfnisse befriedigt wurden (Rausgehen, Auslauf, Spiel, Aufmerksamkeit, Zuneigung, Futter).
Wie würdet ihr die ganze Lage beurteilen bzw. angehen. Ehrlich gesagt spiele ich mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden, doch das würde sie selbst zerstören. Ich habe auch mehrmals das Gespräch mit ihr aufgesucht und ihr versucht zu erklären, dass sie sich mehr um den Hund kümmern solle und ich das nicht dauernd machen kann, da ich mich auch auf andere Dinge konzentrieren muss (Studium, Privates).
Ich werde sie nicht bitten können sich vom Hund zu trennen, da dies Unfair ist und zwei Möglichkeiten bringt. Und zwar, dass sie sich für den Hund entscheidet, oder für mich, aber dann depressiv gestimmt wird und die Beziehung schlimmer werden könnte.
Andererseits sind meine Nerven am Ende und ich bin am verzweifeln. Vor allem weil ich mittlerweile keinen Hund mehr haben möchte, nach dieser Erfahrung.
Die Kombination ist nämlich sehr fatal: Ein sehr anstrengender, aktiver Hund und mangelnde Fürsorge von der Besitzerin.
Ich danke euch für jegliche Hilfe!
Mit herzlichen Grüßen,
-P