Sie hätte nie gedeckt werden dürfen. Ich hoffe sie schafft es und es ist dir eine Lehre. Es gehört mehr dazu, als einfach nur zwei potente Tiere zu besitzen. Jegliche Vermehrung sollte aus Tierschutzgründen vermieden wären, angesichts der vollen Tierheime und wenn man schon unbedingt vermehrt, dann sollte es wohl überlegt sein und natürlich nur mit gründlich untersuchten und laut Tierarzt kerngesunden Tieren. Auch sollte die Abstammung bekannt sein, um Gendefekte und die Verbreitung von Erbkrankheiten zu verhindern und man muss sich im Vorfeld bewusst sein, was da auf einen zukommt. Ob man den Zeitaufwand auch stemmen kann, falls der Nachwuchs per Hand aufgezogen werden muss oder zugefüttert werden muss. Man genügend Platz hat, dann die Kosten die eine verantwortungsvolle Aufzucht mit sich bringt und nicht zuletzt die Tierarztkosten, dass muss alles wohl überlegt sein und noch vieles mehr. Es ist eine große Verantwortung Tierbabies in die Welt zu setzen, dessen muss man sich immer bewusst sein.
Was bei mir der Hauptgrund wäre, ist dass ich den Nachwuchs den man so liebevoll dann großgezogen hat, der einen in den Wochen der Aufzucht dann ans Herz gewachsen ist, nicht wieder abgeben könnte. Ich hatte Glück, meine Peggy hat damals 3 Mädels bekommen und die konnten dann nach einer entsprechenden Erweiterung des Geheges bei mir in der Gruppe bleiben. Aber wie gesagt, es waren Inzuchtschweinchen und es war keine geplante Vermehrung, die Mutter stammte aus einer Beschlagnahmung, einem Animal-Hoarding-Fall, deswegen war sie gedeckt als sie zu mir kam. Sie war halb verhungert und noch so klein und so dünn, ein Strich in der Landschaft, als sie zu mir kam, daher hatte ich ja anfangs nicht damit gerechnet, dass sie trotzdem tragend sein könnte.