Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen

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Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen


Liebe Tierforum-Mitglieder
❤
!

Ich bin neu hier, habe am Freitag vor einer Woche für meinen
✳️
Kater, bald 13Jahre, die Diagnose "Diabetes"
(Glucose 453 mg/dl, Fruktosamin 740 umol/l) bekommen. Das bedeutet vorerst
✳️
2 x täglich 2 Einheiten auf der Skala 1-10 Insulin (Caninsulin) spritzen (OMNICAN Insulinspr.1 ml U100 m.Kan.0,30x12 mm).
Bisher gibt es viele Sorgen, aber noch keine Antworten.
Ich selbst habe leider ein Angst-Thema, was Spritzen betrifft
😱
- und mit dem bin ich von jetzt auf gleich beinhart konfrontiert.
Er ist eh ein ganz braver Kater, aber leider auch sehr schreckhaft. Was mache ich, wenn er trotz zweitem beruhigendem/haltendem Menschen erschrickt, wegzuckt - und das während ich die Spritze gerade angesetzt oder in der Hand habe...

🤔
Was, wenn man sich mit einer bereits verwendeten Insulin-Spritze der Katze sticht - kann etwas passieren, was kann schlimmstenfalls passieren...?
Und wie sollte man darauf reagieren? Gibts was zur "Prävention"?

🤔
Die Insulin-Spritze soll in den Katzen-Nacken verabreicht werden. Das Internet ist sich einig, dass die Spritze quasi fast überall hin kann (Flanke), nur nicht in den Nacken !? gesetzt werden darf... Das macht mich zweifeln, ob das, wie wir angewiesen wurden, zu tun, auch gut für die Katze und nicht "für die Katz'" oder gar gefährlich für ihn ist
😕

Ich möchte nichts falsch machen, möchte, dass es dem Katerchen gut geht - und alles so stressfrei wie möglich für ihn (und für uns) ist. So kurz nach der Diagnose gleich den Tierarzt wechseln müssen ist auch nicht so toll - ausser, zB die zweimal tägliche "Insulin-Spritze in den Nacken" ist wirklich ein No-Go, dann denk ich da schon drüber nach...

🤔
Hat eine von euch Erfahrungen mit Diabetes bei Katzen?
🤔
Gibts Tipps zu Diabetiker-Futter, Alternativen zu Insulin, Dos and Don'ts,...?
🤔
Gibt es Chancen, dass es mit der richtigen Therapie besser wird ?
- oder heisst es Insulin spritzen 2 x täglich bis ans -hoffentlich noch in weiter Ferne liegende- Lebensende?
Verzeiht den langen Post, ich hoffe, einige von euch können das alles ein Bisschen nachfühlen...
Danke auch im Namen des Flausch-Popos
🐈
😽

Eure catfreak
 
  • Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen

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  • Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen Beitrag #2
Da gewöhnst du dich schnell daran. Ich habe bis jetzt nur Meerschweinchen gespritzt und das ist nach den ersten Malen kein Problem. Ich glaube nicht, das es bei der Katze schwieriger ist. Gestochen habe ich mich nie.
Diabetes ist leider etwas was bleibt. Der Mensch kann beim Altersdiabetes mit Gewichtsreduktion und viel Sport manchmal vom Insulin wieder loskommen. Das bei der Katze umzusetzen stelle ich mir schwierig vor- umso mehr, da ich keine oralen Antidiabetika für Tiere kenne.
Das Tier nach dem Insulin mit Leckerem belohnen-und ich glaube nicht, das du Schwierigkeiten haben wirst

Nachtrag: früher hat man viele Tiere in den Nacken gespritzt-auch Meeris.
Selbst wenn es nicht mehr die übliche Stelle jetzt ist, so ist der Nacken mit Sicherheit die Stelle, die am leichtesten zu spritzen ist. Ängstlichen Meerihaltern habe ich auch schon die Sprize in den Nacken gezeigt, weil das Medikament im Nacken besser ist, als wenn die Verabreichung in die Flanke nicht klappt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen Beitrag #3
Hallo,

ich finde es ganz toll dass du deinem Kater helfen möchtest und das trotz deiner Angst. Tief durchatmen, ihr Zwei schafft das!

Normalerweise passiert gar nichts wenn du dich mit einer solchen Nadel stichst. Theoretisch kann es zu einer Entzündung kommen. Es piekt und manchmal blutet es ein bisschen, das sind aber die schlimmsten Sachen die ich damit bisher gesehen habe. Im Zweifelsfalls ein bisschen bluten lassen und gut desinfizieren. Präventiv einfach immer aufmerksam mit solchen spitzen Dingen hantieren und beim stechen ein schönes „Zelt“ ziehen, dann sind die Finger weit weg.

Im Nacken haben die Tiere Fettdepots, deshalb wird dort das Insulin langsamer absorbiert. Besser ist es in die Flanken zu spritzen. Empfohlen wird ca. 3 cm unter der Wirbelsäule zu spritzen.

Futter ist beim Diabetiker ein ganz wichtiges Thema. Finger weg von klassischen Spezialfuttern, die haben häufig einen viel zu hohen Kohlenhydratanteil. Kein Getreide und kein Zucker! Der sogenannte NfE (das sind die stickstofffreien Extrakte und dort wird alles eingebrechnet, was Stärke und Zucker ist) muss in der Trockensubstanz unter 10% liegen. Das heißt Nassfutter muss umgerechnet werden. Besser ist auf jeden Fall Nassfutter, Trockenfutter eignen sich meistens nicht. Was fütterst du denn im Moment und was mag dein Kater gerne?

Alternativen zum Insulin gibt es nicht. Je schneller und genauer dein Kater eingestellt wird desto besser. Es kann – muss aber keine Lebenslange Therapie sein. Katzen können in Remission gehen, das heißt es kann sein dass irgendwann kein Insulin mehr notwendig ist. Bei 50-80% ist das der Fall, also dran bleiben! Entscheidend ist die Katze schnellstmöglich gut einzustellen und Ursachen zu beheben. Häufige Ursachen sind Cortisongaben (Vor allem Depotcortison), Harnwegsinfekte, Zahnprobleme oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Eine entsprechende Untersuchung von Harn. Blut und ggf. ein Röntgen (!) der Zähne ist ein Muss beim Diabetiker.

Was leider häufig nicht gemacht wird aber dringend empfohlen ist, ist den Blutzucker Zuhause zu überwachen. Denn Über- aber auch Unterzucker sind gefährlich. Messen funktioniert bei den meisten Katzen problemlos. Gemessen werden sollte vor jeder Spritze. Wurdest du vom Tierarzt diesbezüglich beraten?

Auch wenn das Thema Diabetes erstmal ein großer Batzen ist, lass dich nicht entmutigen! Das funktioniert bald viel besser als gedacht!
 
  • Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen Beitrag #4
Hallo,

Ich habe zwar noch keine Diabewtis-Katze zu Hause gehabt, aber mehrere auf Arbeit betreut. Auch sie wurden mit Caninsulin eingestellt. Ich habe gelesen, dass es wohl "besseres" Insulin gibt, mit dem die Chance auf Remission höher ist und das besser wirkt, aber damit habe ich keine eigenen Erfahrungen.
Alle wurden in die Flanke gespritzt, da im Nacken das Insulin langsamer resorbiert wird, das ging auch stets ohne Probleme. Im Idealfall alle 12 Stunden zur selben Zeit, aber nur wenn sie gefressen haben.Habe mich auch schon selber gestochen - auch mit normalen Kanülen, da passiert nichts schlimmes. Natürlich kann sich das immer entzünden, aber bisher hat es halt ein wenig gepiekst und manchmal geblutet, das wars.

Zum Futter: Leider hatten wir noch keine Katze, die dauerhaft nur mit Diabetisfutter stabil eingestellt werden konnte. Die meisten haben normales Futter bekomen und wurden regelmäßig kontrolliert - aucxh 24 Studnen Profile. Im Idealfall misst du auch zu hause Blutzucker, dann lässt sich das Insulin genauer Dosieren. Im Fall einer Unterzuckerung

Wichtig ist, wie Tova schreibt, zu schauen wo die Ursache ist und diese Falls möglich zu beheben. Das ist aber nicht immer möglich. Mir waren da auch am häufigsten Cortisongaben bekannt, ebenso wie Bauchspeicheldrüsenentzündung. Die Zähne sind auch oft ein großer Infektionsherd und sollten untersucht werden, im Idealfall bei einem Tierarzt der ein Dentalröntgengerät hat.

Diabetis ist ertsmal eine Große Umnstellung, aber ihr schafft das! Lass dich nicht entmutigen :).

Liebe Grüße,
Shiria
 
  • Kater mit Diagnose "Diabetes" + Angst vor sich selbst unabsichtlich mit verwendeter Katzen-Spritze stechen Beitrag #5
Ich habe gelesen, dass es wohl "besseres" Insulin gibt, mit dem die Chance auf Remission höher ist und das besser wirkt, aber damit habe ich keine eigenen Erfahrungen.
Caninsulin ist ein Mischinsulin und hat recht steile Wirkstoffstufe. Besser ist es wenn die Wirkstoffkurve möglichst flach bleibt. Zugelassen wäre für die Katze ProZinc als Langzeitinsulin. Optimaler sind Lantus und Levemir, beides sind allerdings für die Katze leider nicht zugelassen, weshalb der Tierarzt sie nicht als erstes einsetzen darf 😕. Bei ProZinc und Caninsulin muss mit der Spritze gefüttert werden, bei den anderen darf die Katze mehrere Portionen im Verlauf des Tages fressen.
 
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