- Erfahrungsbericht mit Züchter für "Labradoodle und Goldendoodle" Beitrag #1
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Banker_sushi
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Vorweg: Wir mussten hier wirklich eine traumatische Erfahrung machen…!!!
Die Züchterin erfüllt zwar vordergründig viele Punkte der offiziellen „Züchtercheckliste“, weshalb wir auch bereit waren, trotz ihrer wirklich sehr speziellen Art, eines SEHR hohen Kaufpreises, EUR 2.500, sowie Knebelbedingungen, die sie an den Kauf des Hundes knüpfte, einen Welpen zu kaufen.
Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Anrufe bei anderen Züchtern durch die Bank mit 1 bis 2 Jahren Wartezeit beantwortet wurden und Frau S., mit der ich seit etwa einem Jahr in regelmäßigem Kontakt stand, als erfahrene Züchterin mit, was man so liest, durchgängig tollen Hunden gilt.
Wir haben die Welpen im Alter von vier Wochen einmal besuchen und mit über einem Meter Abstand anschauen dürfen. Auch die Mutter, T., haben wir kennengelernt, konnten uns unseren Rüden jedoch noch nicht aussuchen, da eine andere Züchterin ein Vorwahlrecht hatte. Das war für uns ok.
Auch der Vater war uns nicht wichtig. Die Hündin wurde nämlich doppelt gedeckt und die künstliche Befruchtung durch den erst einjährigen O., ein Cobberdog, der auf der Homepage als Vater angegeben ist, hat wohl, wie sie selbst erzählte, nicht gegriffen, so dass der hauseigene Großpudel B., der parallel noch sein Glück versuchte, der Vater der meisten wenn nicht gar aller Welpen sein dürfte.
Ein Weibchen, was wir eigentlich wollten, kam für uns leider nicht mehr infrage, da sich Frau S. vertraglich vorbehalten wollte, dieses bis zu 2 mal abzurufen, damit unsere Hündin dann für sie Welpen zur Welt bringt.
Gleiche Klausel wäre auch für den Rüden eingebaut worden, was ja aber in der Praxis ein ganz anderes Gewicht gehabt hätte. Alles war mündlich fest zugesagt und vereinbart.
Seitens der Züchterin kam daraufhin proaktiv nichts mehr. Auf Anfrage nach weiteren zwei Wochen ein kurzes Video der Welpen und die bei unserem Besuch avisierten Unterlagen zum Thema Barfen, was für sie die alleinig akzeptable Art der Ernährung ist, und einige grundsätzliche Informationen mehr.
Als die Welpen acht Wochen alt waren wussten wir noch immer nicht, welcher Welpe unserer sein würde. Farblich hatten wir ihr völlig freie Hand gelassen.
Ganz höfliche und nette schriftliche Nachfragen nach einem Foto und auch, ob wir den Vertrag denn vielleicht vorab schon mal elektronisch zugeschickt bekommen, damit wir diesen, unter anderem auch wegen der Deckklausel, in Ruhe durchlesen könnten, ignorierte sie.
Ein Telefonat eine Woche vor Abholtermin verlief dann ihrerseits äußerst unangenehm und provokativ. Welch unmögliche Forderungen ich denn stellen würde. Ich fragte lediglich HÖFLICH, das möchte ich betonen, noch einmal nach einem einzigen Foto unseres Welpen und der Möglichkeit, den Vertrag vorab einzusehen.
Um es abzukürzen: Eine halbe Stunde nach besagtem Telefonat, während dessen ich stets freundlich und sachlich blieb, und bei dem am Ende vereinbart wurde, dass wir unseren M. in der folgenden Woche abholen werden, erhielt ich eine WhatsApp von ihr, „dass wir nicht zusammen passen und sie hiermit ihre Zusage für einen Rüden zurückziehen würde“.
Ich werde mich hier natürlich hüten, Unterstellungen zu verbreiten. Jeder kann und soll sich aus diesem Verlauf seine eigene Meinung bilden.
In jedem Fall handelt es sich um ein emotionales Verbrechen an meiner Familie, denn ich kann sagen, dass ein Hund bei uns wirklich ein wunderbares Zuhause hätte, was uns auch von Frau S. bei unserem Besuch attestiert wurde. Neben sehr viel Liebe und intensiver Vorbereitung erfüllen wir alle Bedingungen, die gute Hundeeltern erfüllen sollten. Der Hund hat den ganzen Tag jemanden um sich, wir haben ein großes Grundstück, das Feld und den Wald vor der Haustür usw. Es gibt, wie ich inzwischen weiß, sehr gute Doodle-Züchter, deren Art und Vorgehensweise Welten von dieser Erfahrung entfernt liegen! Vom Preis ganz abgesehen.
Die Züchterin erfüllt zwar vordergründig viele Punkte der offiziellen „Züchtercheckliste“, weshalb wir auch bereit waren, trotz ihrer wirklich sehr speziellen Art, eines SEHR hohen Kaufpreises, EUR 2.500, sowie Knebelbedingungen, die sie an den Kauf des Hundes knüpfte, einen Welpen zu kaufen.
Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Anrufe bei anderen Züchtern durch die Bank mit 1 bis 2 Jahren Wartezeit beantwortet wurden und Frau S., mit der ich seit etwa einem Jahr in regelmäßigem Kontakt stand, als erfahrene Züchterin mit, was man so liest, durchgängig tollen Hunden gilt.
Wir haben die Welpen im Alter von vier Wochen einmal besuchen und mit über einem Meter Abstand anschauen dürfen. Auch die Mutter, T., haben wir kennengelernt, konnten uns unseren Rüden jedoch noch nicht aussuchen, da eine andere Züchterin ein Vorwahlrecht hatte. Das war für uns ok.
Auch der Vater war uns nicht wichtig. Die Hündin wurde nämlich doppelt gedeckt und die künstliche Befruchtung durch den erst einjährigen O., ein Cobberdog, der auf der Homepage als Vater angegeben ist, hat wohl, wie sie selbst erzählte, nicht gegriffen, so dass der hauseigene Großpudel B., der parallel noch sein Glück versuchte, der Vater der meisten wenn nicht gar aller Welpen sein dürfte.
Ein Weibchen, was wir eigentlich wollten, kam für uns leider nicht mehr infrage, da sich Frau S. vertraglich vorbehalten wollte, dieses bis zu 2 mal abzurufen, damit unsere Hündin dann für sie Welpen zur Welt bringt.
Gleiche Klausel wäre auch für den Rüden eingebaut worden, was ja aber in der Praxis ein ganz anderes Gewicht gehabt hätte. Alles war mündlich fest zugesagt und vereinbart.
Seitens der Züchterin kam daraufhin proaktiv nichts mehr. Auf Anfrage nach weiteren zwei Wochen ein kurzes Video der Welpen und die bei unserem Besuch avisierten Unterlagen zum Thema Barfen, was für sie die alleinig akzeptable Art der Ernährung ist, und einige grundsätzliche Informationen mehr.
Als die Welpen acht Wochen alt waren wussten wir noch immer nicht, welcher Welpe unserer sein würde. Farblich hatten wir ihr völlig freie Hand gelassen.
Ganz höfliche und nette schriftliche Nachfragen nach einem Foto und auch, ob wir den Vertrag denn vielleicht vorab schon mal elektronisch zugeschickt bekommen, damit wir diesen, unter anderem auch wegen der Deckklausel, in Ruhe durchlesen könnten, ignorierte sie.
Ein Telefonat eine Woche vor Abholtermin verlief dann ihrerseits äußerst unangenehm und provokativ. Welch unmögliche Forderungen ich denn stellen würde. Ich fragte lediglich HÖFLICH, das möchte ich betonen, noch einmal nach einem einzigen Foto unseres Welpen und der Möglichkeit, den Vertrag vorab einzusehen.
Um es abzukürzen: Eine halbe Stunde nach besagtem Telefonat, während dessen ich stets freundlich und sachlich blieb, und bei dem am Ende vereinbart wurde, dass wir unseren M. in der folgenden Woche abholen werden, erhielt ich eine WhatsApp von ihr, „dass wir nicht zusammen passen und sie hiermit ihre Zusage für einen Rüden zurückziehen würde“.
Ich werde mich hier natürlich hüten, Unterstellungen zu verbreiten. Jeder kann und soll sich aus diesem Verlauf seine eigene Meinung bilden.
In jedem Fall handelt es sich um ein emotionales Verbrechen an meiner Familie, denn ich kann sagen, dass ein Hund bei uns wirklich ein wunderbares Zuhause hätte, was uns auch von Frau S. bei unserem Besuch attestiert wurde. Neben sehr viel Liebe und intensiver Vorbereitung erfüllen wir alle Bedingungen, die gute Hundeeltern erfüllen sollten. Der Hund hat den ganzen Tag jemanden um sich, wir haben ein großes Grundstück, das Feld und den Wald vor der Haustür usw. Es gibt, wie ich inzwischen weiß, sehr gute Doodle-Züchter, deren Art und Vorgehensweise Welten von dieser Erfahrung entfernt liegen! Vom Preis ganz abgesehen.
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