Wir bekommen ein Baby - und jetzt?

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SoylentGreen

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Hallo,

Mein Lebensgefährte und ich haben uns dafür entschieden, dass wir einen Hund bei uns aufnehmen möchten.
Nach gescheiterten Versuchen beim Tierheim und Tierschutz (dort hatte man von vornherein keinen passenden Hund für uns) haben wir uns nun letztendlich eine Rasse ausgesucht, die gut zu uns passen würde und haben uns mit einem Züchter in Verbindung gesetzt.

Unser "Baby" wird erst noch geboren und sobald es 5 Wochen alt ist, werden wir Mama und Welpen besuchen. Ob wir dann tatsächlich einen der Welpen nehmen und der Züchter uns einen anvertraut, hängt aber natürlich noch davon ab wie uns die Mutter vom Charakter her gefällt und ob zwischen uns allen die Chemie stimmt.

Der Züchter erschien mir sehr seriös und hat auch direkt gesagt, er steht uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch nach dem der Welpe bei uns eingezogen ist. Er möchte sogar explizit danach noch Kontakt halten.

Ich habe dem Züchter und nun auch euch direkt gesagt: Ich habe keine Erfahrungen mit Hunden und mein Lebensgefährte hat als Jugendlicher nur die Hunde seiner Eltern um den Block geführt.
Der Züchter sagt, dass er das nicht schlimm findet, Hauptsache ist, dass wir es gut mit dem Hund meinen, lernen kann man es ja schließlich trotzdem immer noch wie man mit ihm umzugehen hat. Gibt ja Hundeschulen, wobei hier direkt die Warnung kam: Nicht alle Hundeschule sind toll...

Ich möchte mich meine Infos betreffend jedoch nicht nur an diese eine Person binden, da ich es nicht besser weiß, kann ich sonst eigentlich nur zu allem ja und Amen sagen. Eine zweite Meinung finde ich nie verkehrt.

Nun... ehrlich gesagt bin ich spontan total erschlagen von all den Informationen, die man sich so reinziehen kann. Wo hole ich mir am besten mein Wissen her? Bücher? Kurse? Woher wisst ihr, was ihr wisst?
Einfach machen und wenns nicht gut war, merkt mans schon?

Was möchte ich überhaupt für Infos? Im Grunde genommen wäre es toll erstmal einen "Welpenanleitung" zu haben. Was muss man beachten bei der Ernährung, Gewöhnung, Pflege, Haltung etc.pp., ab wann geht man zur Hundeschule (gibt es vielleicht sogar explizit Welpengruppen?), was für ein Equipment hat man am besten?

Eventuell ist das noch wichtig: Wir haben uns für die Rasse Wolfsspitz entschieden.
Wir haben nach einem treuen Tier, das überall dabei sein will, gesucht, grundsätzlich offen und freundlich gegenüber (fremden) Tieren und Menschen, denen man so über den Weg läuft, soll es sein (Zuhause darf es schon ein wenig aufpassen, soll aber kein Wachhund sein), kein oder wenig Jagdtrieb (wir leben am Wald), keinen Supersportler, aber auch keine Couchpotato. Na ja und flauschig und Spitze Ohren war auch noch ein Kriterium 😉
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #2
Hallöchen....
woher kommt mein Wissen,tja aus der Praxis,
klar man kann im vorfeld viel lesen aber das eigendliche wissen kommt mit der Praxis,man lernt andere Hu.Ha.kennen und kommt automatisch ins gesprech ,Hundeschulen,hm,ok die hab ich nie besucht ,was ich gemacht hab ist zum Hundeplatz mit Agility da kommt es aber auch auf den Hund an ,das wichtigste ist doch erstmal das man alles da hat wenn der Hund dann einzieht ,mach dir doch mal eine lieste was du wissen möchtest.
(gibt es vielleicht sogar explizit Welpengruppen? ja die gibt es sogar alters gruppen. Was muss man beachten bei der Ernährung, : Welpenfutter aber ohne Getreide ,Gewöhnung, : na die kommt von alleine,musst dich aber drauf einstellen alle 2 bis 3 stunden nach draussen zu gehn Welpen sind nicht stubenrein,das müssen sie lernen., Pflege da brauchste nicht viel machen .Haltung: na zumindest nicht in einen Käfig ( war spass ) ne im ernst Hunde sind Familienmitglieder also nicht nach draussen verfrachten. was für ein Equipment hat man am besten : knautschartikel sind immer gut,Bälle einen kuschligen schlafplatz ( ich hatte ne Hundewanne mit decke ) Natürlich Leine Halsband / Geschirr . (Zuhause darf es schon ein wenig aufpassen, soll aber kein Wachhund sein das wird eh kommen,das einziege worauf man achten sollte ist,das Hundi nicht ständig Bellt. kein oder wenig Jagdtrieb nun das ist wohl auch eine Erziehungsache aber ganz raus wird man den wohl nicht bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #3
Hi,

Im Grunde genommen wäre es toll erstmal einen "Welpenanleitung" zu haben. Was muss man beachten bei der Ernährung, Gewöhnung, Pflege, Haltung etc.pp., ab wann geht man zur Hundeschule (gibt es vielleicht sogar explizit Welpengruppen?), was für ein Equipment hat man am besten?

Ernährung: Ich würde am Anfang das Futter vom Züchter füttern und dann, je nachdem, was ihr füttern wollt, halt umstellen. Bei der Ernährung scheiden sich die Geister, von Nassfutter über Trockenfutter bis Barf und Mischfütterung. Fakt ist: Man kann mit jeder Fütterung alles richtig oder alles falsch machen. Einen Welpen mit BARF gesund (!) aufzuziehen sollte man nicht ohne das nötige Hintergrundwissen oder Anleitung durch Experten. Es gibt mittlerweile aber super Welpen/Junghundefutter in Nass und Trocken.

Pflege: Bei der Rasse würde Fellpflege ganz oben auf meiner Liste stehen. Eine weiche Bürste für den Anfang und dann mal drüber bürsteln, fein, Keks. Allgemein dem Welpen von Anfang an beibringen sich überall anfassen zu lassen, Augen, Ohren, Zähne gucken, Krallen schneiden. beim Rüden auch Hoden schauen, einfach dass es für den Hund normal ist, dass man ihn anfässt und auch mal fest hält. Natürlich in passenden winzigkleinen Trainingseinheiten.

Gewöhnung: Ich bin der Meinung, das ein Welpe sich in den Alltag der betreffenden Menschen einfügen soll und nicht der Alltag um den Welpen aufgebaut wird. Einfach ganz normal weiter leben und mit dem Hundekind die Welt entdecken. Das ist toll denn es ist alles neu und man entdeckt die Welt auf völlig neue Art und Weise. Zeigt dem Hundekind, was für euch wichtig ist. Lasst ihn die Welt in seinem eigenen Tempo entdecken.

Equipment: Leine, Halsband und Geschirr - ist für die Unterscheidung zur Leinenführigkeit echt sinnvoll, Näpfe, Decken, Spielzeug, Pflegeutensilien und was man halt so findet. 🤣

Ob man in die Hundeschule/Verein geht, muss jeder selber wissen. Es gibt gute, schlechte und super Welpenkurse. Am Besten vorher mal ohne Hund hingehen und zuschauen. Wenn man ein blödes Bauchgefühl hat, wieder gehen und nicht wieder kommen. Stunden wo die Hunde einfach nur 60 Minuten blöd rum pesen, bitte meiden. Eine gute Welpenstunde sollte - in meinen Augen (!) - sehr großen Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Hund und Halter legen. Handling beibringen, gemeinsam mal in die Stadt oder Park zum einfach nur schauen und auch mal ne Ruheübung. Kein Sitz, Platz, Fuß - dafür habt ihr später noch soooooooo viel Zeit und die Knirpse haben ungefähr die Aufmerksamkeitsspanne eines Schmetterlings, die haben genug mit der Umgebung zu tun.

Zur Rasse: wäre nicht meine aber das muss jeder selber wissen.

Woher kriegt man sein Wissen? Man kann sich belesen, man kann Seminare besuchen, man kann auf Trainer hören aber im Endeffekt muss es passen. Wenn ich mit einer Methode Bauchschmerzen habe oder merke, dass es nicht funktioniert, dann ist die Methode für euch unpassend.

Was leider viel unterdrückt wird, ist das Bauchgefühl und der gesunde Menschenverstand. Denkt einfach dran, ihr bekommt - hoffentlich - ein Hundebaby, das von seiner Familie weg zu völlig fremden Wesen kommt. Das braucht Schutz, Verständnis, klare, faire Regeln und liebevolle Konsequenz. Da geht nicht immer alles glatt, da geht auch mal was kaputt oder wird nass. Tief durchatmen, lächeln und sich daran erfreuen wenn der Welpe süß ist. 🥰

Und ganz wichtig! Keine Vergleiche mit anderen HH. Kein "Mein Welpe kann schon Sitz" "Mein Welpe kann schon 12567854 Tricks" - es ist scheiß egal, was andere Welpen können. Jeder Hund ist einzigartig und lernt mit einer anderen Geschwindigkeit, es gibt kein festes Fenster, in dem der Hund Sitz oder Platz lernen kann und gerade die Anfangszeit ist viel zu wertvoll um sie mit so einem Konkurrenzdenken zu zerstören.

Ähm, ja, Sorry, Roman. 🙈
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #4
Perfekt 👍
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #5
Vielen lieben Dank für eure Antworten!

woher kommt mein Wissen,tja aus der Praxis,
klar man kann im vorfeld viel lesen aber das eigendliche wissen kommt mit der Praxis
Das wäre mir natürlich am liebsten.
Lesen oder zugucken ist mir zu passiv.

musst dich aber drauf einstellen alle 2 bis 3 stunden nach draussen zu gehn Welpen sind nicht stubenrein,das müssen sie lernen
Ja, das hat uns der Züchter auch bereits gesagt. Ist grundsätzlich schon mal kein Problem.
Öhm... aber wie lange geht man mit nem Welpen raus? 8x nur den Hintern raushalten zwecks Pipi und 2x eine längere Runde? Oder wie? Wie lang darf so eine längere Runde sein?

Wie lernt ein Hund stubenrein zu werden? Vermutlich indem ich die Abstände zwischen den Touren langsam verlängere. Aber wie langsam ist langsam? Jede Woche 5 Minuten länger? Oder wie genau?

Und wie oft sollte man mit seinem Hund dann schlussendlich raus, wenn er kein Baby mehr ist? Also worauf genau arbeitet man da hin? 3-4 Mal erscheint mir ganz gut, oder?

Haltung: na zumindest nicht in einen Käfig ( war spass ) ne im ernst Hunde sind Familienmitglieder also nicht nach draussen verfrachten.

Nö, wie geschrieben: Hund soll immer dabei sein. Und so ist es auch gemeint.

das einziege worauf man achten sollte ist,das Hundi nicht ständig Bellt.

Und wie mach ich das? Einfach "nein" sagen?

kein oder wenig Jagdtrieb nun das ist wohl auch eine Erziehungsache aber ganz raus wird man den wohl nicht bekommen.

Na klar, wir kaufen da ja keinen perfekten Hund. Wir erziehen uns unseren perfekten Hund, na ja oder so dicht wie wir an perfekt eben rankommen ☺

Ähm, ja, Sorry, Roman. 🙈

Gerne Romane!
Da stecken schon so viele tolle Infos einfach mit drin, das hilft mir sehr!

Ich würde am Anfang das Futter vom Züchter füttern und dann, je nachdem, was ihr füttern wollt, halt umstellen.
Joa... Ich denke wir würden da wohl auch Nassfutter geben.
Und wie viel bekommt ein kleiner Hund? Unseren Katzen kriegen so viel sie mögen und sind alle schlank, aber ich habe gehört, Hunde fressen einfach alles, was sie kriegen und hören nicht auf, wenn sie satt sind. Stimmt das?

einfach dass es für den Hund normal ist, dass man ihn anfässt und auch mal fest hält.
Das ist ein super Tipp, danke!

Gewöhnung: Ich bin der Meinung, das ein Welpe sich in den Alltag der betreffenden Menschen einfügen soll und nicht der Alltag um den Welpen aufgebaut wird. Einfach ganz normal weiter leben und mit dem Hundekind die Welt entdecken. Das ist toll denn es ist alles neu und man entdeckt die Welt auf völlig neue Art und Weise. Zeigt dem Hundekind, was für euch wichtig ist. Lasst ihn die Welt in seinem eigenen Tempo entdecken.
Puh... da kommen wir zu dem etwas schwierigen Part. Unser Alltag hat da schon so einige Hürden für Hunde.
Wie oben geschrieben, soll unser Hund ja überall mit hin.

Ich möchte zum Beispiel, dass der Hund mit mir in den Stall kommt und auch mit mir ausreiten geht. Aber das ist ja schon echt ne große Aufgabe.
Ich kann den Welpen ja net einfach mit in den Stall zerren und dann muss der da 3-4 Stunden mit mir rumhängen, geschweige denn, dass ich den so einfach ans Pferd lassen kann...

Dann soll der Hund auch mit auf Geschäftsreisen. 3 Stunden Autofahrt. Fremde Umgebung. Ab und zu auch mal im Auto warten. Das geht ja auch nicht mal eben so, oder?

Und wir wollen mit dem Hund Fahrrad fahren. Ist ja auch mit etwas Übung verbunden.

Und die größte Hürde: Unsere 3 Katzen. Die 3 kennen Hunde und haben auch schon einmal mit einem Hund zusammengelebt. Das ist allerdings schon etwas her und es sind nunmal Katzen... denke, die Vergesellschaftung wird so oder so Zeit brauchen.
Hat dafür Jemand ggf. Tipps wie wir die Zusammenführung am besten gestalten?

Equipment: Leine, Halsband und Geschirr
Hm... wann genau verwendet man ein Geschirr und wann ein Halsband?

was man halt so findet. 🤣
Im Klimmbimm kaufen sind wir dank der Katzen ohnehin Weltmeister, da mach ich mir keine Sorgen 😂

Ob man in die Hundeschule/Verein geht, muss jeder selber wissen.
Möchte ich auf jeden Fall. Ob ich dabei bleibe, kann ich dann ja noch schauen. Aber ein bisschen Basics lernen, fänd ich schon toll.

Kein Sitz, Platz, Fuß - dafür habt ihr später noch soooooooo viel Zeit und die Knirpse haben ungefähr die Aufmerksamkeitsspanne eines Schmetterlings, die haben genug mit der Umgebung zu tun.
Wann genau fängt man an dem Hund soetwas beizubringen? Ich denke als erstes übt man ja so oder so den Namen des Tieres ein. Unsere Katzen hören alle auf einen bestimmten Pfiff und ihre Namen. Und alle hören auf den Namen Miley, weil Miley grundsätzlich eine Extraeunladung braucht 🤣
Was ich damit sagen will: Das kriegen wir zumindest schon mal hin. Aber für den Rest bräucht ich schon Hilfe von einem Trainer.

Zur Rasse: wäre nicht meine aber das muss jeder selber wissen.
Habs nur erwähnt, falls das irgendeinen Unterschied machen sollte. Vermute jedoch, dass Hund grundsätzlich erstmal Hund ist.

Was leider viel unterdrückt wird, ist das Bauchgefühl und der gesunde Menschenverstand. Denkt einfach dran, ihr bekommt - hoffentlich - ein Hundebaby, das von seiner Familie weg zu völlig fremden Wesen kommt. Das braucht Schutz, Verständnis, klare, faire Regeln und liebevolle Konsequenz. Da geht nicht immer alles glatt, da geht auch mal was kaputt oder wird nass. Tief durchatmen, lächeln und sich daran erfreuen wenn der Welpe süß ist. 🥰
Das ist sehr lieb ausgedrückt 🥰
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #6
Geschirr verwendest du außerhalb des Leinetrainings. Und wenn du trainierst dann am Halsband. Am besten trägt der Hund beides gleichzeitig. Dann kann man immer wieder trainieren und Pause machen.


Demona kann bestimmt auch was dazu schreiben wegen des Pferdestalls. Sie arbeitet mit Pferden und hat ihre Hunde immer mal dabei glaube ich


Wegen der Kommandos. Wenn du willst kannst du schon damit anfangen.
Aber was sie meint, wichtiger sind Themen wie Impulskontrolle, Frustrationstoleranz ec.
Das der Hund abwarten kann, sich beherrschen lernt wenn wo was spannendes passiert aber er nicht dabei sein darf.
Ich glaube bei einem Wolfsspitz ist das nicht so ein langes Thema wie be nem Dobermann oder so.
Aber es ist wichtig. Und macht Spaß und ist für später eine Erleichterung
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #7
aber wie lange geht man mit nem Welpen raus?
da gibs die faustregel---pro Monat 5 Min.also mit 8 Wochen dann 10 min. mit 12 Wochen dann 15 min. man muss sich nicht streng daran halten es ist ein ca. richtwert lass dem Welpen das Tempo vorgeben,wenn sie so klein sind baseln sie noch viel rum und gucken auch nur mach kein marsch draus lass ihn schnuppern du gehst ja eh am Anfang nur dann wenn Hundi muss,
 
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  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #8
Wie lernt ein Hund stubenrein zu werden? Vermutlich indem ich die Abstände zwischen den Touren langsam verlängere. Aber wie langsam ist langsam? Jede Woche 5 Minuten länger? Oder wie genau?
Also ich hab,s so gemacht.....nach dem schlafen nach draussen und gewartet wenn Hundi was gemacht hat,hab ich gelobt ( mach dich ruhig zum affen) freu dich u.s.w. beobachte Hundi er fängt an zu suchen wenn er muss dann auch raus,in der regel brauchen sie nacht,s nicht nach draussen da wird geschlafen.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #9
Und wie mach ich das? Einfach "nein" sagen?
das ist ein bissel schwieriger,meine hat von anfang an nicht gebellt,am besten ist es wenn du dem klein 2 bis 3 Tage gibst um sich ein zu leben,dann fängst an zu üben verlass die Wohnung für 5 min. das machste am tag öfters rein und raus,die zeit verlängerste so lernt Welpi ok,frauchen geht jetzt ist normal, wenn es klingelt ist es ok,meine hatte auch im Garten gebellt wenn jemand drann vorbei ging auch das war ok,es kommt vor das Hunde viel bellen wenn sie alleine sind,dem kann man vorbeugen indem man Hundi was zu tun gibt wenn man geht,ich selber hab meiner dann immer was zum kauen gegeben,so hat sie unser weg gehn mit was pasitiven verbunden.sie hat aber auch mist gebaut,wie das Tel. zerkaut oder Schulranzen der Kinder sie hat sogar das Haus ein bissel angenagt ,oder das Wohnzimmer umdekoriert in Form von jede menge Pappe
 
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  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #10
sie hat aber auch mist gebaut,wie das Tel. zerkaut oder Schulranzen der Kinder sie hat sogar das Haus ein bissel angenagt ,oder das Wohnzimmer umdekoriert in Form von jede menge Pappe
Das deutet sehr darauf hin, dass sie das Alleinsein nicht so gut vertragen hat.
Mit einem guten Aufbau kann man dem bis zu einem gewissen Grad entgegen wirken.

Aber für den Rest bräucht ich schon Hilfe von einem Trainer.
Schau doch mal beim Trainieren statt Dominieren Netzwerk, ob es Trainer in eurer Nähe gibt und frag doch mal an, was sie für eure Situation zu bieten haben. Schau dir ein Training an und dann entscheide nach Bauchgefühl, ob und wen davon ihr brauchen könnt.

Beim Wolfsspitz würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass er nicht kläffig wird. Spitze haben da so ein Talent ;)

Öhm... aber wie lange geht man mit nem Welpen raus?

Die meiste Zeit so lang, bis er das Geschäft gemacht hat und dann wieder rein.
Ein- bis zweimal am Tag kann es länger sein. Da kommt es weniger auf die Zeit, als auf die Eindrücke an, die der Hund mitbekommt und wie er sie verarbeitet. Grundsätzlich gilt, wenn er danach umfällt wie ein Stein oder sehr aufgedreht ist (i.d.R. ein Zeichen von Überforderung), beim nächsten Mal lieber etwas weniger und dann am nächsten Tag besser nur Alltag und Versäuberungsrunden, damit er sich erholen kann. Wenn der Hund danach noch etwas aktiv ist und sich dann hinlegt und schläft, war es genau die richtige Länge.

Und wie oft sollte man mit seinem Hund dann schlussendlich raus, wenn er kein Baby mehr ist? Also worauf genau arbeitet man da hin? 3-4 Mal erscheint mir ganz gut, oder?

Das kommt sehr auf den Hund und seinen Gesundheitszustand an. Ein gesunder Hund sollte es aber schaffen, seine Geschäfte auf 4mal am Tag zu begrenzen. Ist er jünger, älter oder krank, macht das die Blase nicht unbedingt mit - oder er muss dringend raus, weil er Durchfall hat. Aber am Morgen, Mittag, späteren Nachmittag und vor dem zu Bett gehen zum Lösen raus, ist erstmal genug. Dazu ein- bis zwei grössere Runden, wo man den Hund beschäftigt und er etwas erleben kann. Ganz wichtig: 16 bis 20 Stunden Ruhe am Tag einplanen. Gabs mal mehr Action, sollte ein Ruhetag folgen. Nach Stresstagen folgen Ausgleichstage, an denen vor allem Bedürfnisse befriedigt werden und möglichst wenig Impulskontrolle gefordert wird.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #11
Hi, so, jetzt habe ich Zeit. 😅
Wie lernt ein Hund stubenrein zu werden? Vermutlich indem ich die Abstände zwischen den Touren langsam verlängere. Aber wie langsam ist langsam? Jede Woche 5 Minuten länger? Oder wie genau?
Welpe wacht auf - Pipi. Welpe frisst - Pipi. Welpe spielt - Pipi. etc. pp.
Wichtig - sucht euch einen festen Löseplatz denn ein Welpe löst sich nur wenn er entspannt ist. Wenn ihr jedes Mal an einen anderen Ort geht, ist der fremde Ort erstmal aufregend und dann kann er sich schwerer lösen. Auch wenn ihr vom Gassi kommt, geht es nochmal schnell zum Löseplatz denn Gassi ist vielleicht so aufregend gewesen, dass er das Pinkeln vergessen hat.
biologischer Fakt am Rande: erst mit 4 Monaten können Hunde ihre Blase willentlich kontrollieren. Vorher heißt es - ich muss mal - strull.

Hier kommt die berühmt berüchtigte 5 Minuten Regel ins Spiel - die absoluter Blödsinn ist. Ich habe damals etwas nachgeforscht und niemand konnte mir den Schmarn erklären. Es ist klar, dass man keine 2 Stunden Wanderung macht aber man muss auch nicht auf die Uhr schauen. Strammes an der Leine gehen, kostet viel Gehirnschmalz bei dem Kleinteil, das sollte man langsam steigern. Aber es spricht nichts dagegen sich bei schönem Wetter auf ne Wiese zu hocken und 1 Stunde dem Gras beim Wachsen zuzuschauen und glaub mir, der Welpe findet das interessant.

Ich persönlich finde, dass 1 Highlight am Tag reicht. Also mal auf ne Wiese, mal in die Stadt, mal die Mama - also eure - besuchen und den Rest des Tages nur Löseplatz. Die restliche Zeit soll das Kleinteil drinnen ruhen, schlafen und die ganzen Eindrücke verarbeiten.
Und wie oft sollte man mit seinem Hund dann schlussendlich raus, wenn er kein Baby mehr ist? Also worauf genau arbeitet man da hin? 3-4 Mal erscheint mir ganz gut, oder?
Ansichtssache. Manche gehen 3 Mal richtig Gassi, manche gehen nur ein Mal richtig Gassi. 4 mal sollte ein erwachsener, gesunder Hund mindestens die Möglichkeit haben sich richtig zu lösen, auch mal die Beine strecken am Tag finde ich wichtig.
Das ergibt sich normalerweise von selber wenn der Alltag wieder einzieht.
Und wie mach ich das? Einfach "nein" sagen?
Woher soll der Hund wissen was "Nein" bedeutet? Wie jedes andere Kommando muss ihm das erst beigebracht werden, würde aber jetzt den Thread sprengen.
Wichtig beim Bellen: Warum bellt der Hund? Wacht er? Dann geh nachschauen und nimm ihn ernst. Wenn er ruhig ist, gleich loben/belohnen. Die meisten Hunden finden es gut wenn sie kurz melden und sich dann jemand Anderes drum kümmert.
Bellt der Hund weil er alleine gelassen wird, hat er Angst/Panik und das solltet ihr ernst nehmen. Alleinbleib-Training fängt sehr, sehr kleinschrittig an und wird genauso kleinschrittig aufgebaut.
Und wie viel bekommt ein kleiner Hund? Unseren Katzen kriegen so viel sie mögen und sind alle schlank, aber ich habe gehört, Hunde fressen einfach alles, was sie kriegen und hören nicht auf, wenn sie satt sind. Stimmt das?
Steht auf den Dosen normalerweise drauf, Leckerlis muss man grob abziehen. Wenn der Welpe zu dick ist, war es zu viel. ;) Ich vertrete die Ansicht einen Hund groß zu hungern, also lieber ein Tutti weniger als zu viel. Der berühmte Babyspeck muss nicht sein.
Ich möchte zum Beispiel, dass der Hund mit mir in den Stall kommt und auch mit mir ausreiten geht. Aber das ist ja schon echt ne große Aufgabe.
Ich kann den Welpen ja net einfach mit in den Stall zerren und dann muss der da 3-4 Stunden mit mir rumhängen, geschweige denn, dass ich den so einfach ans Pferd lassen kann...
Warum nicht? Hab ich auch gemacht.
Mein Krümel geht seit er 10 Wochen alt ist mit mir auf Arbeit. Da turnt er 30 Minuten frei rum, rennt dem Hengst im Weg rum, frisst mal einen Grascob oder Mineralfutter und dann kommt er ins Auto und pennt da die restliche Zeit. Im Sommer 2 Stunden, im Winter 3.
Richte dem Kleinteil einen Rückzugsort ein. Decke, Napf mit Wasser, fertig. Entweder anbinden, in eine Pferdebox oder ins Auto. Funktioniert super.

Und mit dem Pferd, glaub mir, die Kleinen haben normalerweise genug Respekt um da nicht einfach dran zu gehen. Wenn ihr ein, zwei Mal im Stall wart, packst du das Kleinteil ein, packst dein Pferd an den Strick und setzt euch irgendwo auf ne Wiese. Kleinteil kann Welpendinge machen, Pferd grast und du schaust so 🥰

Parallel würde ich ein Deckentraining daheim anfangen. Entweder über Leckerlis oder über körperliche Beschränkung - was ich bevorzuge - damit er lernt, "Okay, die Decke, das ist mein Platz, da leg ich mich jetzt hin und penne/ruhe." Ist in sehr, sehr vielen Situationen sinnvoll.
Dann soll der Hund auch mit auf Geschäftsreisen. 3 Stunden Autofahrt. Fremde Umgebung. Ab und zu auch mal im Auto warten. Das geht ja auch nicht mal eben so, oder?
Wenn ihr nicht gerade einen Welpen erwischt, der Autofahren doof findet, sollte der Punkt kein Problem sein. Sollte er Autofahren doof finden - speicheln, kotzen, etc - gibt es Tabletten gegen Reisekrankheit, die da gut helfen. Meistens ist es ein Problem mit dem Gleichgewichtsorgan, das verwächst sich in 99% der Fälle.
Fremde Umgebung ist da schon etwas schwerer aber daran kann sich ein Hund auch gewöhnen. Könnte beim ersten und zweiten Mal etwas länger dauern bis ihr eine Ersatzlösestelle gefunden habt aber geht.

Merlin war mit 9 Wochen - 6 Tage bei mir - mit auf der oberbayrischen Meisterschaft im Rally Obedience. Ca. 80 fremde Menschen und 60 fremde Hunde, dazu das erste Mal Zelt. Ja, war anstrengend aber hat ihm nicht geschadet. Turniere gehören zu unserem Alltag dazu, dass muss er einfach lernen.
Und wir wollen mit dem Hund Fahrrad fahren. Ist ja auch mit etwas Übung verbunden.
Fahrradfahren erst ab 1 Jahr, wenn er körperlich erwachsen ist. Vorher kann man aber mit Rad spazieren gehen damit er sich dran gewöhnt. Dann mal einen Fuß auf ne Pedale und rollen und dann langsam aufbauen. Kondition muss auch entsprechend aufgebaut werden und ab einer bestimmten Temperatur bleibt der Hund entweder daheim oder kommt in einen Fahrradanhänger - der separat aufgebaut werden muss.
Und die größte Hürde: Unsere 3 Katzen. Die 3 kennen Hunde und haben auch schon einmal mit einem Hund zusammengelebt. Das ist allerdings schon etwas her und es sind nunmal Katzen... denke, die Vergesellschaftung wird so oder so Zeit brauchen.
Hat dafür Jemand ggf. Tipps wie wir die Zusammenführung am besten gestalten?
Tür auf - Welpe rein - Tür zu. 🤣
Ne, im Ernst. Als Loki einzog, hatte ich 5 Katzen, als Merlin einzog immerhin noch 2.
Klare, feste Regeln:
Weder Katzen noch Welpen werden gejagt - ja, eine meiner Katzen wollte Loki jagen.
Näpfe sind absolut tabu solange das entsprechende Tier noch dran ist - da kann man auch mal kurz sehr laut werden.
Jeder sollte in Ruhe und ohne Zuschauer essen können - auch nicht dieses "süße" 1 Meter daneben sitzen und den anderen anstarren.
Katzen sollten Rückzugsmöglichkeiten nach oben oder in ein abgetrenntes Zimmer haben.
Wenn wer wo liegt, hat da keiner hinzugehen und ihn weg zu jagen. Egal wie rum.
Ich habe irgendwo ein Video, wo ich Merlin füttern will und er dabei an dem fressenden Kater vorbei muss. Der Kater frisst unbeeindruckt weiter weil er weiß, dass der Hund nicht an seinen Napf geht. Und der Hund geht weiter auf seinen Platz weil er weiß, dass es ein Donnerwetter gibt wenn er nur die Nase Richtung Katzennapf streckt. Muss ich mal suchen.
Ach ja, und Baldriantee für euch. ;)
Hm... wann genau verwendet man ein Geschirr und wann ein Halsband?
Geschirr - du darfst ziehen.
Halsband - du darfst nicht ziehen.
Ganz einfach. :)
Wann genau fängt man an dem Hund soetwas beizubringen?
Draußen: wenn der Hund mit der Welt nicht mehr überfordert ist. Solange die Welt noch Disney Land ist, brauchst du nicht mit langweiligem Sitz/Platz zu kommen. Ich habe bei Merlin draußen mit ernsthaften (!) Training mit 4 Monaten angefangen.
Drinnen: Grundlagen kann man ab Tag 1 legen. Spielerisch, der Aufmerksamkeitspanne des Schmetterlings angepasst

Grundlegend: Neue Kommandos - egal welche - fängt man in ablenkungsarmen Rahmen an. Drin ist am Besten. Dann draußen wo nichts los ist - Garten, Wiese, etc. Dann wo etwas mehr los ist. Dann wo viel Ablenkung ist. Man fängt NIE irgendwo an wo viel los ist, das ist einfach Blödsinn und dem Hund gegenüber unfair.
Vermute jedoch, dass Hund grundsätzlich erstmal Hund ist.
Jein.
Im Grundsatz natürlich ja. Fressen, pinkeln, schlafen, kuscheln - da unterscheiden sich viele Rassen nicht aber Genetik lässt sich nicht weg erziehen. Du machst aus einem Malinois keinen Chihuahua, aus einem Border Collie keine Dogge und aus einem Wolfspitz keinen Weimaraner.

Es hat seinen Grund warum die Rassen so sind wie sie sind und man sollte sich schon etwas mit den rassetypischen Eigenschaften auseinander setzen. Die Spitze, die ich kenne, wachen alle und das teilweise richtig hart - was verständlich ist, denn ursprünglich war der Spitz ein Hof- und Wachhund. Das sollte man halt frühzeitig in richtige Bahnen lenken.

Wenn du bis hierher gelesen hast - erst mal Respekt :D - noch ein paar Worte. Perfekt gibt es nicht. Der Hund muss zu euch und eurem Leben passen, zu niemand Anderen. Ich stehe total auf soziales Spiel mit meinen Hunden, viele HH und auch Trainer schlagen da die Hände überm Kopf zusammen. Mir egal, es muss bei uns passen. Lass dir nicht reinreden wenn es für euch passt nur weil es jemand anders macht. Ihr kriegt das hin. :)
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #12
Das deutet sehr darauf hin, dass sie das Alleinsein nicht so gut vertragen hat.
Mit einem guten Aufbau kann man dem bis zu einem gewissen Grad entgegen wirken.
wie sagte,es ist schwierig und einkaufen oder zur Kita muss man ja auch,sie war ja nie lange alleine und die letzten Jahre war sie dann nie alleine war immer jemand zu hause.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #13
Die Spitze, die ich kenne, wachen alle und das teilweise richtig hart - was verständlich ist, denn ursprünglich war der Spitz ein Hof- und Wachhund. Das sollte man halt frühzeitig in richtige Bahnen lenken.
Das kann ich so bestätigen. Der Hof, auf dem ich jahrelang reiten und in der Wirtschaft helfen ging, hatte zwei Wolfsspitze zum Bewachen von Haus, Hof und Geflügel. Mutter und Tochter, beide super misstrauisch gegenüber Fremden, hoch territorial und mit hohem Wach- und Schutztrieb. An die Tochter kam ich nach 10 Jahren wöchentlichem Besuch so weit heran, dass ich sie berühren, streicheln und ableinen konnte, aber auch nur, wenn ich dabei keinen Blickkontakt hielt, sonst hätte sie vielleicht doch noch zugetackert. Meine Reitpartnerin wurde bis zum Ende hin verbellt und attackiert. Fuchs, Marder und Greifvogel haben einen riesigen Bogen um den Hühnerbestand gemacht, wenn Sissy und Biffi gewacht haben, die Beutegreifer waren nicht lebensmüde.

Als Rasse mit niedrigem Wach- und Jagdtrieb, die freundlich gegenüber jedem Fremden ist, sehe ich den Wolfsspitz jetzt nicht unbedingt. Was davon aber rassebedingt war und was durch Erziehung und Sozialisation bedingt, können andere besser beurteilen als ich, ich kannte ja nur die beiden Exemplare. Wahrscheinlich kann man einen Welpen in einigermaßen geordnete Bahnen lenken.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #14
Eine RO Kollegin von mir hat zwei Wolfsspitze, zwei Hündinnen. Die Jüngere ist noch sehr offen Menschen gegenüber, Junghundetypisch etwas fiddelig aber das lässt bereits langsam nach. Die Ältere ist fremden Menschen gegenüber einfach nur ignorant. 😅 Nicht bösartig oder sowas, sondern sie kann einfach auf sie verzichten. Da hilft auch kein Locken oder Leckerlis, die findet fremde Menschen überflüssig. Hat durchaus seine Vorteile.

Beide sind allerdings sehr freundlich wenn sie denn Kontakt zu bekannten Menschen haben, sehr nett, auch anderen Hunden gegenüber aber da hat sie aktiv dran gearbeitet. Auch am Wachtrieb hat sie aktiv gearbeitet. Alles, was die Hündinnen als "ihr Revier" betrachten, wird lautstark bewacht. Aber durch Training lassen sie sich relativ gut abschalten, mit einigen Bellern muss man trotzdem leben können.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #15
Geschirr verwendest du außerhalb des Leinetrainings. Und wenn du trainierst dann am Halsband. Am besten trägt der Hund beides gleichzeitig. Dann kann man immer wieder trainieren und Pause machen.
Könnte ich dann nicht ausschließlich mit dem Geschirr rumtüdeln und auch trainieren?

in der regel brauchen sie nacht,s nicht nach draussen da wird geschlafen.
Kann das noch wer bestätigen?
Wie ist denn das allgemein? Richtet der Hund sich dann nach unserem Rhythmus aus?

Schau doch mal beim Trainieren statt Dominieren Netzwerk, ob es Trainer in eurer Nähe gibt und frag doch mal an, was sie für eure Situation zu bieten haben. Schau dir ein Training an und dann entscheide nach Bauchgefühl, ob und wen davon ihr brauchen könnt.
Ja, da gibt es sogar einen Trainer fast nebenan! Danke 😊
Ich glaub, das mach ich aber erst, wenns dingfest ist. Anfang November werden die Welpen geboren, heißt so ca. Mitte Dezember lernen wir die Familie kennen und entscheiden dann, ob wir einen Welpen reservieren oder nicht.
Danach haben wir ja immer noch Zeit um uns um alles andere zu kümmern, bevor das Wölfchen einzieht.

Wichtig - sucht euch einen festen Löseplatz denn ein Welpe löst sich nur wenn er entspannt ist. Wenn ihr jedes Mal an einen anderen Ort geht, ist der fremde Ort erstmal aufregend und dann kann er sich schwerer lösen.
Wir nehmen den Hund ja an einige Orte mit, bereits anfangs. Ist das problematisch? Theoretisch gibt es 5 "feste" Orte. Zuhause, Büro, Stall, Geschäftsreisenbüro und Geschäftsreisenhotel.
Wobei ich den Hund erst auf Geschäftsreise mitnehmen würde, wenn ich das Gefühl hätte, dass er sich Zuhause schon gut wohl fühlt.

Generell war so grob der Plan, dass wir uns für die erste Woche gemeinsam Urlaub nehmen und unser Baby uns und unsere direkte Umgebung erstmal kennenlernen kann. In der zweiten Woche wollten wir erstmal Homeoffice mit dem Baby machen und danach soll es auch mit ins Büro. Büro könnten wir vorher als Besuchsort einplanen. Ich hoffe, dass wir bis dato schon das Geschäftsgebäude gewechselt haben, sonst müsste sich der Hund kurzfristig dann nochmal an einen neuen Ort gewöhnen.

biologischer Fakt am Rande: erst mit 4 Monaten können Hunde ihre Blase willentlich kontrollieren. Vorher heißt es - ich muss mal - strull.
Ist das mit dem großen Geschäft auch so?

Woher soll der Hund wissen was "Nein" bedeutet?
Na ja... Ich ging jetzt einfach mal davon aus, dass ein Hund grundsätzlich schon wahrnimmt, ob ich freundlich oder zurechtweisend mit ihm spreche.

Warum nicht? Hab ich auch gemacht.
Mein Krümel geht seit er 10 Wochen alt ist mit mir auf Arbeit. Da turnt er 30 Minuten frei rum, rennt dem Hengst im Weg rum, frisst mal einen Grascob oder Mineralfutter und dann kommt er ins Auto und pennt da die restliche Zeit. Im Sommer 2 Stunden, im Winter 3.
Oh okay das geht so einfach? Aber dort ist er dann ja auch allein?
Bei mir am Stall gibt es keine Boxen.
Möglichkeit wäre, entweder direkt am Platz/Roundpen anbinden, wenn ich dort zu Gange bin, dann wär ich dabei, aber weiß net, ob das so die Ruhe bringt? In der Regel ist im Stall nicht der Bär los, ist ein kleiner Stall.
Na oder Hund wartet im Auto, aber dort ist er definitiv allein. Der Parkplatz ist etwas abseits vom Hof. Insbesondere dann, wenn ich ausreiten gehe, bleibt er dort bestimmt 2-3 Stunden alleine zurück.

Parallel würde ich ein Deckentraining daheim anfangen. Entweder über Leckerlis oder über körperliche Beschränkung - was ich bevorzuge - damit er lernt, "Okay, die Decke, das ist mein Platz, da leg ich mich jetzt hin und penne/ruhe." Ist in sehr, sehr vielen Situationen sinnvoll.
Was bedeutet körperliche Beschränkung? Eine Box?
Wäre mir im Auto tatsächlich auch am liebsten.

Fahrradfahren erst ab 1 Jahr, wenn er körperlich erwachsen ist. Vorher kann man aber mit Rad spazieren gehen damit er sich dran gewöhnt. Dann mal einen Fuß auf ne Pedale und rollen und dann langsam aufbauen. Kondition muss auch entsprechend aufgebaut werden und ab einer bestimmten Temperatur bleibt der Hund entweder daheim oder kommt in einen Fahrradanhänger - der separat aufgebaut werden muss.
Heißt dann auch beim Reiten kann er frühstens ab einem Jahr mit, richtig?
Kann ein Welpe auch im Fahrradanhänger mitfahren? Wir sind jetzt keine Kilometerreißer, aber ein wenig unterwegs sind wir schon. Wär schön, wenn wir alle gemeinsam loskönnten. Welpe könnte sich in den Pausen die Pfötchen vertreten.

Tür auf - Welpe rein - Tür zu. 🤣
Ne, im Ernst. Als Loki einzog, hatte ich 5 Katzen, als Merlin einzog immerhin noch 2.
Ich hoffe, die reduzierte Anzahl an Katzen ist jetzt net auf die Hunde zurückzuführen 😨
Okay, also grundsätzlich schon tendenziell Schocktherapie.
Nützt ja eigentlich auch nichts... Irgendwie müssen sie sich zusammenraufen. Hast du Freigänger? Hast du die dann erstmal drinbehalten?

Das kann ich so bestätigen. Der Hof, auf dem ich jahrelang reiten und in der Wirtschaft helfen ging, hatte zwei Wolfsspitze zum Bewachen von Haus, Hof und Geflügel.

Ich glaub, so ein Hof lädt auch sehr zum Bewachen ein. Viele Hofhunde, die ich kenne, haben bewacht. Waren verschiedene Rassen.
Ich denke, das liegt vorwiegend daran, dass viele Landwirte ihre Hunde einfach auf dem Hof rumlaufen lassen wie sie lustig sind und die Hunde sich dann ihre eigenen Gesetze machen, ohne dass es der Besitzer so richtig mitbekommt. Schnell ist dann auch ein Revier zum verteidigen abgesteckt.

Der Züchter sagte, seine 2 Hündinnen sind sehr freundliche, schmusige Exemplare, die einfach immer bei ihrem Besitzer sein wollen. Ob das so ist, werde ich ja sehen.

Die Ältere ist fremden Menschen gegenüber einfach nur ignorant.
Na ja, das würde mir auch ausreichen 😉Hauptsache keine Aggressionen.
Ich möchte keinen Hund, den ich dann von A nach B schleifen muss und nie von der Leine lassen kann, weil jeder Hund und jeder Mensch ihn völlig aufwühlt. Ein entsprechender Charakter ist die Grundvoraussetzung, alles weitere ist das, was wir dann draus machen.


Was mir gerade noch einfällt: Wir haben hier zwei Stockwerke. Ist eine Treppe ein Problem für einen Welpen? Die Innentreppe ist mit Teppich belegt, außen gibt es eine Steintreppe. Jeweils ca. 10 Stufen.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #16
Der Sinn hinter dem Wechsel Geschirr und Halsband ist, Konsequenz. Menschen sind inkonsequent zu sich selbst. Mal darf der Hund ein bisschen ziehen, weil man gerade null Lust hat auf die Leinenführigkeit und im nächsten Moment nervt es doch, und man akzeptiert kein ziehen. Wie soll der Hund das kapieren. In einem Moment darf ich ziehen und dann werd er plötzlich angemeckert?
Ist halt überall zu beobachten.
Der Wechsel zum Halsband ist für beide Seiten ein Zeichen, jetzt wird normal gelaufen. Es wird kein ziehen akzeptiert.
Und wenn es mal schnell gehen soll, man sich nicht konzentrieren kann und der Hund vielleicht auch nicht so gut drauf ist, kommt das Geschirr zum Einsatz. Ein Welpe kann sich auch nicht die ganze Zeit aufs locker an der Leine gehen konzentrieren. Man kann es am Anfang nicht zu lange verlangen. Darum immer wieder wechseln.


Es ist für beide Seiten einfacher und beugt Missverständnisse vor.


Letztlich musst du gucken mit welchem mitteln du zurecht kommst.
Es ist ein Tipp.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #17
Vielleicht brauchst du das auch nicht.
Meine Schwägerin musste ihrer Hündin nie die Leinenführigkeit beibringen. Die Hündin hat das schon als Welpen gekonnt.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #18
Ich weiß nicht, aber die Begründung beides zu nutzen macht ja Sinn.
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #19
Könnte ich dann nicht ausschließlich mit dem Geschirr rumtüdeln und auch trainieren?


Kann das noch wer bestätigen?
Wie ist denn das allgemein? Richtet der Hund sich dann nach unserem Rhythmus aus?


Ja, da gibt es sogar einen Trainer fast nebenan! Danke 😊
Ich glaub, das mach ich aber erst, wenns dingfest ist. Anfang November werden die Welpen geboren, heißt so ca. Mitte Dezember lernen wir die Familie kennen und entscheiden dann, ob wir einen Welpen reservieren oder nicht.
Danach haben wir ja immer noch Zeit um uns um alles andere zu kümmern, bevor das Wölfchen einzieht.


Wir nehmen den Hund ja an einige Orte mit, bereits anfangs. Ist das problematisch? Theoretisch gibt es 5 "feste" Orte. Zuhause, Büro, Stall, Geschäftsreisenbüro und Geschäftsreisenhotel.
Wobei ich den Hund erst auf Geschäftsreise mitnehmen würde, wenn ich das Gefühl hätte, dass er sich Zuhause schon gut wohl fühlt.

Generell war so grob der Plan, dass wir uns für die erste Woche gemeinsam Urlaub nehmen und unser Baby uns und unsere direkte Umgebung erstmal kennenlernen kann. In der zweiten Woche wollten wir erstmal Homeoffice mit dem Baby machen und danach soll es auch mit ins Büro. Büro könnten wir vorher als Besuchsort einplanen. Ich hoffe, dass wir bis dato schon das Geschäftsgebäude gewechselt haben, sonst müsste sich der Hund kurzfristig dann nochmal an einen neuen Ort gewöhnen.


Ist das mit dem großen Geschäft auch so?


Na ja... Ich ging jetzt einfach mal davon aus, dass ein Hund grundsätzlich schon wahrnimmt, ob ich freundlich oder zurechtweisend mit ihm spreche.


Oh okay das geht so einfach? Aber dort ist er dann ja auch allein?
Bei mir am Stall gibt es keine Boxen.
Möglichkeit wäre, entweder direkt am Platz/Roundpen anbinden, wenn ich dort zu Gange bin, dann wär ich dabei, aber weiß net, ob das so die Ruhe bringt? In der Regel ist im Stall nicht der Bär los, ist ein kleiner Stall.
Na oder Hund wartet im Auto, aber dort ist er definitiv allein. Der Parkplatz ist etwas abseits vom Hof. Insbesondere dann, wenn ich ausreiten gehe, bleibt er dort bestimmt 2-3 Stunden alleine zurück.


Was bedeutet körperliche Beschränkung? Eine Box?
Wäre mir im Auto tatsächlich auch am liebsten.


Heißt dann auch beim Reiten kann er frühstens ab einem Jahr mit, richtig?
Kann ein Welpe auch im Fahrradanhänger mitfahren? Wir sind jetzt keine Kilometerreißer, aber ein wenig unterwegs sind wir schon. Wär schön, wenn wir alle gemeinsam loskönnten. Welpe könnte sich in den Pausen die Pfötchen vertreten.


Ich hoffe, die reduzierte Anzahl an Katzen ist jetzt net auf die Hunde zurückzuführen 😨
Okay, also grundsätzlich schon tendenziell Schocktherapie.
Nützt ja eigentlich auch nichts... Irgendwie müssen sie sich zusammenraufen. Hast du Freigänger? Hast du die dann erstmal drinbehalten?



Ich glaub, so ein Hof lädt auch sehr zum Bewachen ein. Viele Hofhunde, die ich kenne, haben bewacht. Waren verschiedene Rassen.
Ich denke, das liegt vorwiegend daran, dass viele Landwirte ihre Hunde einfach auf dem Hof rumlaufen lassen wie sie lustig sind und die Hunde sich dann ihre eigenen Gesetze machen, ohne dass es der Besitzer so richtig mitbekommt. Schnell ist dann auch ein Revier zum verteidigen abgesteckt.

Der Züchter sagte, seine 2 Hündinnen sind sehr freundliche, schmusige Exemplare, die einfach immer bei ihrem Besitzer sein wollen. Ob das so ist, werde ich ja sehen.


Na ja, das würde mir auch ausreichen 😉Hauptsache keine Aggressionen.
Ich möchte keinen Hund, den ich dann von A nach B schleifen muss und nie von der Leine lassen kann, weil jeder Hund und jeder Mensch ihn völlig aufwühlt. Ein entsprechender Charakter ist die Grundvoraussetzung, alles weitere ist das, was wir dann draus machen.


Was mir gerade noch einfällt: Wir haben hier zwei Stockwerke. Ist eine Treppe ein Problem für einen Welpen? Die Innentreppe ist mit Teppich belegt, außen gibt es eine Steintreppe. Jeweils ca. 10 Stufen.
die erste zeit sollte er getragen werden,wir haben auch ne Treppe auch das muss erstmal gelernt werden,auch soll die klein auch noch gar nicht so viel treppen steigen .
 
  • Wir bekommen ein Baby - und jetzt? Beitrag #20
Hi,
Wir nehmen den Hund ja an einige Orte mit, bereits anfangs. Ist das problematisch? Theoretisch gibt es 5 "feste" Orte. Zuhause, Büro, Stall, Geschäftsreisenbüro und Geschäftsreisenhotel.
Wobei ich den Hund erst auf Geschäftsreise mitnehmen würde, wenn ich das Gefühl hätte, dass er sich Zuhause schon gut wohl fühlt.
Nö, ihr müsst halt am Anfang - also am Besten in der freien Zeit - mal zu diesen Orten hin und sie kennenlernen damit sie dann nicht fremd sind. Das kann - wie gesagt - etwas dauern bis sich da ein fester Löseplatz etabliert aber das geht auch mit mehreren Orten.
Generell war so grob der Plan, dass wir uns für die erste Woche gemeinsam Urlaub nehmen und unser Baby uns und unsere direkte Umgebung erstmal kennenlernen kann. In der zweiten Woche wollten wir erstmal Homeoffice mit dem Baby machen und danach soll es auch mit ins Büro. Büro könnten wir vorher als Besuchsort einplanen.
Klingt nach einem Plan. :)
st das mit dem großen Geschäft auch so?
Unterschiedlich aber das große Geschäft können Welpen erfahrungsgemäß früher einhalten.
Na ja... Ich ging jetzt einfach mal davon aus, dass ein Hund grundsätzlich schon wahrnimmt, ob ich freundlich oder zurechtweisend mit ihm spreche.
Das ist korrekt aber was das Wort "Nein" bedeutet, weiß er nicht. Du könntest auch böse "Tierheim" sagen, da würde er genauso reagieren wenn du böse "Nein" sagst. Deine Stimmlage, Körpersprache und Mimik/Gestik kann er schneller lesen als die Bedeutung einiger Worte verstehen. Hunde tun sich mit Gesten leichter als mit Worten.
Oh okay das geht so einfach? Aber dort ist er dann ja auch allein?
Bei mir am Stall gibt es keine Boxen.
Möglichkeit wäre, entweder direkt am Platz/Roundpen anbinden, wenn ich dort zu Gange bin, dann wär ich dabei, aber weiß net, ob das so die Ruhe bringt? In der Regel ist im Stall nicht der Bär los, ist ein kleiner Stall.
Na oder Hund wartet im Auto, aber dort ist er definitiv allein. Der Parkplatz ist etwas abseits vom Hof. Insbesondere dann, wenn ich ausreiten gehe, bleibt er dort bestimmt 2-3 Stunden alleine zurück.
Direkt am Platz wirst du keine Ruhe rein bringen, vor allem nicht wenn sich da was bewegt. Kann aber auch gut gehen, das müsste man vom Welpen abhängig machen. Es gibt so total coole Socken, die das nicht stört.
Abseits vom Hof - okay, das wäre nichts für mich. Ich habe kein Problem damit den Hund im Auto warten zu lassen aber nur wenn er auf Privatgrundstück steht und wenn da immer mal jemand ein Auge drauf hat. Könntest du das Auto näher zum Hof oder direkt da irgendwo hin stellen?

Als ganz kleiner Welpe finde ich 2-3 Stunden alleine dann zu viel, vor allem wenn niemand mal ein Auge drauf hat. Dann entweder kürzer ausreiten oder Hund beim Freund daheim lassen.
Was bedeutet körperliche Beschränkung?
Das hat was mit Raumverwaltung und Körpersprache zu tun. Ich nutze also keine Kommandos sondern meinen Körper um den Hund zu beschränken und dahin zu lenken, wo ich ihn hin haben will. Im Falle der Decke wird er ganz am Anfang auf die Decke geführt, bekommt das Kommando und dann dränge ich ihn quasi immer mit dem Körper zurück bis er auf der Decke bleibt. Der bleibt dann da solange bis er einschläft, danach ist das Kommando selbstständig aufgehoben - jetzt mal ganz vereinfacht gesagt. Der genauere Hergang ist etwas länger.
Siehe oben, keine Box.

Wobei ich eine sauber aufgebaute Box für jeden Hund empfehlen würde. Es kann so schnell mal was passieren, dass man plötzlich eine Box braucht und dann ist es sinnvoll wenn der Hund es kennt. Genau wie mit dem Maulkorb, sollte auch jeder Hund kennen.
Heißt dann auch beim Reiten kann er frühstens ab einem Jahr mit, richtig?
Jein.
Eigentlich das gleiche Prinzip wie beim Fahrrad aber etwas komplizierter weil zwei Lebewesen. Der Hund kann nicht einfach mit 1 Jahr mit laufen, der muss vorher lernen wie er sich zu verhalten hat. Merlin war heute 2 Stunden mit wandern, der wird heute 23 Wochen alt. Es spricht nichts dagegen den Welpen in angemessenem Rahmen mit zu Spaziergängen mit dem Pferd zu nehmen oder auch mal ein Stück im Schritt (!) zu reiten. Der muss dabei sehr viel vorher lernen bevor er längere Ritte mitmachen kann.
Seitenkommandos, Seitenwechsel - möglichst nicht unterm Pferd durch, An- und ableinen auch vom Pferd aus, dem Pferd nicht vor den Hufen rumspringen, nicht nach dem Schweif schnappen. Dann wie passieren wir entgegenkommende Menschen/Jogger/Radler/andere Hh/etc., das ist sehr viel zu lernen und da kann man das 1 Jahr schön nutzen.
Wirklich lange Ritte kann er natürlich nicht mitmachen, da muss man entweder Abstriche in der Länge der Ritte machen oder den Hund halt an dem Tag beim Freund unterbringen.
Kann ein Welpe auch im Fahrradanhänger mitfahren? Wir sind jetzt keine Kilometerreißer, aber ein wenig unterwegs sind wir schon. Wär schön, wenn wir alle gemeinsam loskönnten. Welpe könnte sich in den Pausen die Pfötchen vertreten.
Kann er ohne Probleme wenn er daran gewöhnt ist. Schön füttern ist hier das Zauberwort. Erst im Stehen -also der Anhänger - dann im Schieben, dann mal ein Stück fahren, halt langsam vorarbeiten. Nie mit Stress, immer mit guter Laune und wie bei allem Anderen auch - wenn es super klappt aufhören und nicht noch "Ach, das machen wir noch schnell."
Ich hoffe, die reduzierte Anzahl an Katzen ist jetzt net auf die Hunde zurückzuführen 😨
Okay, also grundsätzlich schon tendenziell Schocktherapie.
Nützt ja eigentlich auch nichts... Irgendwie müssen sie sich zusammenraufen. Hast du Freigänger? Hast du die dann erstmal drinbehalten?
Nein, die Katzen waren alt und krank, die durften gehen.

Reine Wohnungskatzen mit Balkon, es gab einfach ganz klare Regeln und die wurden auch immer durchgesetzt. Sowohl auf Seiten der Katzen wie auch auf Seiten des Hundes.
Ich möchte keinen Hund, den ich dann von A nach B schleifen muss und nie von der Leine lassen kann, weil jeder Hund und jeder Mensch ihn völlig aufwühlt. Ein entsprechender Charakter ist die Grundvoraussetzung, alles weitere ist das, was wir dann draus machen.
Den entsprechenden Charakter muss dann der Züchter - mit entsprechender Erfahrung - für euch aussuchen. Nicht den Raufbold des Wurfes sondern den Welpen, der als Letztes in den Garten geht, der sich die Sachen erst in Ruhe anschaut und schaut, was mit dem Rest passiert. Einen überlegten Welpen, keinen Draufgänger.
Was mir gerade noch einfällt: Wir haben hier zwei Stockwerke. Ist eine Treppe ein Problem für einen Welpen? Die Innentreppe ist mit Teppich belegt, außen gibt es eine Steintreppe. Jeweils ca. 10 Stufen.
Welpen laufen keine Treppen. ;) Ihr dürft das Kleinteil tragen. Wie lange, da scheiden sich die Geister.

Ich tendiere dazu den Welpen ziemlich schnell die Treppen HOCH laufen zu lassen weil es eine schöne Übung für die Hinterhand ist und auch eine schöne Koordinationsübung. Aber alles langsam und ruhig beibringen, wir laufen die Treppen schließlich gesittet und nicht wie eine wilde Sau.
RUNTER ist eine andere Sache weil es doch sehr auf die Gelenke vorne geht. Merlin läuft die Treppen seit 2/3 Wochen 1 bis 2 Mal am Tag runter, aber auch nachdem er es langsam gelernt hat. Ansonsten wird er immer noch getragen und das Krümelchen hat fast 16 kg. Ich denke, wir werden das jetzt die nächsten Wochen komplett auf laufen umstellen, so langsam wird er doch schwer.

Kann das noch wer bestätigen?
Wie ist denn das allgemein? Richtet der Hund sich dann nach unserem Rhythmus aus?
Loki hat durchgeschlafen, Merlin nicht. Das ist Hundeabhängig.
Wenn der Welpe nervt weil ihm langweilig ist und ihr geht darauf ein, nehmt ihr seinen Rhythmus an. Wenn ihr ihm klar macht, dass jetzt Ruhe herrscht, nimmt er euren Rhythmus an. Es ist am Anfang eine Umstellung für den Hund aber das ist machbar.

Könnte ich dann nicht ausschließlich mit dem Geschirr rumtüdeln und auch trainieren?
Könntest du aber dann musst du in der Sache auch eine Linie fahren. Nicht - heute darf er ziehen , morgen darf er nicht ziehen, jetzt passt es gerade mit ziehen, jetzt passt es mir gerade nicht, das versteht der Hund nicht.

Deswegen diese einfach Unterscheidung, wobei es da auch Unterschiede gibt. Es führen viele Wege nach Rom oder zur Leinenführigkeit. Ist ja auch davon abhängig, was genau du darunter verstehst. Wo darf der Hund an der Leine laufen? Was darf er noch machen? Darf er kurz ziehen? Darf er gar nicht ziehen? Darf er stehen bleiben? etc.pp.

Loki ist nicht leinenführig, der kennt ein Kommando. Das heißt "Hinter mir", dann läuft er hinter mir und da bleibt er. Da wird nicht gepinkelt, geschnüffelt oder sonst was, da hat er nur hinter mir her zu laufen, egal ob Geschirr oder Halsband. Aber das ist nicht fürs Gassi gedacht sondern für "Ich muss kurz von A nach B". Der zieht sowohl am Geschirr wie auch am Halsband, stört mich aber nicht weil er fast nur frei läuft.
Merlin zieht am Geschirr wie ein Ochse, darf er, darf ich mich aber auch nicht drüber aufregen. Am Halsband wird nicht gezogen und das setze ich auch konsequent durch. Deswegen hat er das Halsband auch immer nur kurz um - Aufmerksamkeitsspanne eines Schmetterlings ! - und wirklich vernünftiges Leinentraining kostet viel Aufmerksamkeit und Konzentration.
 
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