Liebe Bounty,
das finde ich richtig toll - mit der Käfiggröße und eben gut umgebaut mit Volltetagen könnt ihr völlig entspannt sein in Eurer Deguhaltung - selbst wenn es mal kriseln sollte. Genau so sollte Deguhaltung sein und dann macht das auch Freude und man kann so viel Spannendes mit Ihnen erleben - und muss sie doch nicht dauernd bespaßen wie einen Hund
Die Darwins gibt es in den Kleinanzeigenportalen tatsächlich häufiger mal gebraucht - würde ich auch gucken.
Volieren sind tatsächlich der einfachste/schnellste und unterm Strich immer noch kostengünstie Weg, einen Degukäfig hochzuziehen. Zudem bieten sie tolle Kontaktmöglichkeiten durch das Gitter (Scheiben schließen ab) und sind optimal belüftet. Sie haben allerdings auch Nachteile und zwar, dass man nicht ganz so locker in jeder Etage einstreuen kann - und wirklich alles fleißig durch die Gegend fliegt.
Verschiedene Käfigarten – Deguhilfe Süd e.V.
Deshalb würde ich nochmal kurz innehalten an dem Punkt, ob für Euch nicht auch ein Eigenbau eine gute Möglichkeit wäre? Das kostet natürlich etwas Zeit, kann aber auch sehr schick werden fürs Wohnzimmer, wenn ihr mit weißen Möbelplatten arbeitet

Sehr gut sind zB der Ubau von 2 Pax Schrankelementen ohne Türen (gibt es auch oft gebraucht) . Da gibt Google nicht ganz soviel her, aber mal versuchen ( Pax umbau degu , Pax umbau Nager) . Geht auf jeden Fall nicht auf 60 cm Tiefe und eben auf eine gute Breite und vergesst die Belüftung nicht, wenn ihr so etwas macht.
Vorne könnten auch Gittertüren sein und eben ausreichend hohe Glasstreukanten (ich würde hier nie unter 15 cm gehen) . und wenn man seitlich aussägt, kommt auch schön Licht rein (und luft, sollte man vorne zu Glas greifen) ... Wichtig aber: jede Etage bekommt eine (Doppel-) Tür! Keine Riesentüren über mehrere Etagen - das bereut man bitter.
Das nur mal als Idee, denn mehrmals Bauen ist wie Geldverbrennen.
Einstreuen kann man auch deutlich kostengünstiger , weil man immer hier und da auch la paar Hände rausschaufeln kann. Hanfmatten muss man immer ganz wechseln, sie stinken scnell und es geht schnell ins Geld. Selbst wenn man mit Abferkelmatten arbeitet (was ich Euch empfehlen würde - ich nutze die von Farmshop. Ist auf den qm gerechnet deutlich günstiger - sind aber auch nur 5mm dicke Matten).
Und ja gerau: solange eine Hanfmatte nicht müffelt nur ausschütteln (bzw die Köttelchen aufsaugen, so machen das viele) ... ein Degukäfig sollte nicht leer sein wie unser Woziboden - sie wollen Dinge verstecken, Sachen benagen und durch die Gegend ziehen. Und schätzen es gar nicht, wenn man permanent aufräumt ;-) Und damit erhöht sich bei einem größeren Käfig bei gleichem Besatz mit Tieren auch nicht der Reinigungsaufwand - im Gegenteil.
Nur um Euch noch etwas "Anzufixen" ;-) in Punkto Käfigbau , DAS Bild
DEGUS INTERNATIONAL COMMUNITY • View topic - Degu Enclosures - Gallery hier war früher bei Haltungsbeginn mein großer Traum - man konnte das damals noch fertig bei der Firma Nagerhütten kaufen und das habe ich dann auch gemacht als ich herausbekommen habe, wo der Käfig her ist. Ich habe es nie bereut - so etwas ist herrlich (einzig: vorne noch eine Hälfte auch Gitter zu haben wäre schön, für Kontakt wie Belüftung wie gesagt. Bei einem Eigenbau ginge das

. Auch sonst sind in dem Link viele gute Bauten drin, in dem eine gute Etagenweise Unterteilung, Platz, Abtrennbarkeit und "Reduktion des Köttelweitwurfs" garantiert sind.
Manch einer baut auch mit Schwerlatsregalen - da sind der Schwachpunkt bei den Gewichten aber oft die doch relativ schwachen Metallgerüst-Beine - ich würde gleich auf die beschichteten Möbelplatten gehen und komplett in Form der stabelbaren nagerhütten gehen (Material: super abwischbar, nichts müffelt - und wenn alle Ecken und Kanten gesichter sind, ist es auch nagesicher, was OSBs nicht sind.
Zum Futter auch gerne die Tage - nun muss ich mich erstmal etwas um mein Leben und meine Jungs kümmern
