Pankrea

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  • Pankrea Beitrag #1
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MonteBellino

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Mein Hund ist 13 Jahre alt !
Hat etwas mit der Bauchspeicheldrüse und er hat Cushing !
Zur Zeit bekommt er Diar Doc Zym von Doktor Hölter. Das Medikament hat 4 % Kartoffelstärke. Was ich vom Tierarzt bekommen habe, hatte sogar 46 % Kartoffelstärke. Da vor etlichen Jahren eine Unverträglichkeit gegen Kartoffelstärke und Reisstärke festgestellt wurde, bin ich unsicher und wollte hier nachfragen, ob jemand ein Enzym hat, was keine Kartoffelstärke beinhaltet.
Meine Tierärztin hält nichts von einer Feststellung auf Unverträglichkeiten bezüglich Kartoffelstärke oder Reisstärke.
Es sollen immer unterschiedliche Ergebnisse herauskommen.
Ich frage danach, weil es ihm immer noch nicht so gut geht!
 
  • Pankrea Beitrag #2
Was hat er denn mit der Bauchspeicheldrüse? Ist diese entzündet?
 
  • Pankrea Beitrag #3
Das wurde festgestellt, nebst Cushing
Hatte dollen Durchfall !! Hat er nun nicht mehr ! Wacht aber hin und wieder nachts auf, schmatzt und hat Bauchweh und ein klebriges Maul ! Mal . gab ich ihm buscopan und gestern einen Zwieback! Nach einer halben h massieren etc. Schlief er wieder weiter !
Ist es die Kartoffelstärke, Sodbrennen ??
 
  • Pankrea Beitrag #4
Wie wurde denn seinerzeit die Unverträglichkeit gegen Kartoffelstärke und Reisstärke festgestellt? Ausschlußdiät? Eindruck des Besitzers? Naturheilkundlich mittels Bioresonanz? Handelte es sich um eine Unverträglichkeit oder Allergie? Das ist ein Unterschied.

Wenn das, wie du schreibst, etliche Jahre her ist und es sich "nur" um eine Unverträglichkeit handelte, und er in der Zwischenzeit nicht mehr Kontakt mit diesen Futterbestandteilen hatte, heißt das nicht, dass er auch immer noch unverträglich reagiert.

Meine Hündin hat zum Beispiel mal eine Zeitlang keinen Reis vertragen. Mittlerweile überhaupt kein Problem mehr.

Unverträglichkeiten sind eben keine Allergie und treten nicht schon bei kleinsten Mengen auf. Hat der Körper längere Zeit nichts mehr vom unverträglichen Futterbestandteil erhalten, kann es gut sein, dass sich das normalisiert hat.

Letztlich hilft nur probieren. Gute Besserung deinem Hund!
 
  • Pankrea Beitrag #5
Ist gut 8 Jahre her !
Da war es wie vorgestern. Klebriges Maul und Schmatzen. Es wurde Blut abgenommen . Ob es eine Allergie oder Unverträglichkeit war, weiß ich nicht mehr!
Ich habe dann das Futter verändert ohne Reis und Kartoffeln! Danach war gut !
Seitdem er die Enzyme bekommt mit Kartoffelstärke ging es wieder los !
Natürlich kann es auch mit der Bauchspeicheldrüse und dem Cushing zu tun haben. Wollte es halt ausprobieren mit einem Enzym ohne Kartoffelstärke, ob es dann besser wird ! Finde aber nur Enzyme mit Kartoffelstärke!! Daher die Frage !
 
  • Pankrea Beitrag #6
Bin jetzt bei Hunden nicht so im Thema, mein Hund schrammte vor Jahren mal im Graubereich vor Bauchspeicheldrüsenentzündung herum...

Hat dein Hund denn eine Bauchspeicheldrüsenentzündung? Dann sind Blutwerte erhöht und er hat starke Schmerzen.

Wenn er hingegen eine Bauchspeicheldrüsenschwäche (Exokrine Pankreasinsuffizienz) hat, kann dies über Messung von Elastase im Kot nachgewiesen werden. Dann benötigt er Verdauungsenzyme.

Kenne die üblichen Hundeprodukte mit Enzymen nicht, müsste aber eigentlich dasselbe drin sein wie bei Medikamenten von menschlicher exokriner Pankreasinsuffizienz: Nämlich, brutal ausgedrückt, kleingehackte Bauchspeicheldrüsen vom Schwein.

Ich muss selbst so etwas, das Medikament heißt Pankreatan, einnehmen. Hab nochmal nachgesehen, da ist keine Stärke drin, auch nicht als Hilfsstoff. Falls es bei Hunden tatsächlich nur welche mit Stärke gibt, könntest du dich ja mal unter Menschenprodukten umsehen, müsstest nur mit dem Tierarzt die Dosis besprechen. Die sind nur apotheken- aber nicht rezeptpflichtig.
 
  • Pankrea Beitrag #7
Für Menschen gibt es alle möglichen Hersteller...die Medikamente heißen entweder Pankreatin oder auch Pankreatan, und es gibt sie in verschiedenen Dosierungen. Je nach Hersteller ist Stärke drin oder auch nicht.
 
  • Pankrea Beitrag #8
Hey

Die nächtlichen Symptome klingen schon sehr nach Übersäuerung / Sodbrennen. Das kann viele Ursachen haben, angefangen bei einer Unverträglichkeit, Pankreasproblem oder einfach zu lange Abstände zwischen den Mahlzeiten oder oder oder.
In jedem Fall hilft es, die Mahlzeiten gleichmässig über den Tag zu verteilen und nicht nachts lange Pause machen. Auch Ulmenrinde kann helfen - muss aber mit den Medis kompatibel sein.
 
  • Pankrea Beitrag #9
danke für Eure Antworten !
laut der Kotuntersuchung fehlen ihm diverse pro und präbiotische Bakterien (Enzyme) ? im Darm ! Das bekommt er nun schon einige Tage !
Mit der Bauchspeicheldrüse bekommt er zu jeder Mahlzeit ein Enzym als Pulver..
Ich habe gestern zufällig eines entdeckt ohne Kartoffelstärke, da fehlen aber B12 und Folsäure und kostet bei 120gr fast 50€
Das für Menschen klingt gut, bin aber unsicher!

Ja, ich habe jetzt auch den Verdacht der Übersäurung.. er kriegt jetzt 4 kleine Mahlzeiten . Die letzte gegen 22 Uhr
Er hat immer Hunger und aus Angst gebe ich nun auch gar keine Leckerlis mehr.
Auch kein Ei oder Hüttenkäse , traue mich nicht, sind ja keine Enzyme enthalten ..
 
  • Pankrea Beitrag #10
50 Euro ist natürlich heftig....wobei ich nicht weiß, wie lange das reicht. Hat dein Hund denn nachgewiesen Folsäure und B12 Mangel? Oder warum wäre es so wichtig, dass das drin ist?

Mal allgemein zu jeglicher Darm-, Magen- und und Bauchspeicheldrüsen- Problematik:

Probiotika sind Bakterien, die im Idealfall im Darm vorhanden sind - und in ausreichender Menge und in unterschiedlichen "Arten" im Zusammenspiel eine gute Darmflora gewährleisten. In erster Linie sind das verschiedene Milchsäurebakterien. Es gibt diverse Präparate oder die Klassiker Joghurt und Kefir.

Präbiotika sind keine Bakterien, sondern Futter, von denen sich die "guten" Darmbakterien ernähren. Es handelt sich um Ballaststoffe. Führt man diese zu, stellt man eine gute Ernährungsgrundlage für die Milchsäurebakterien sicher.

Wichtige Gruppen von präbiotischen Nahrungsbestandteilen sind Galacto-Oligosaccharide (GOS), Fructo-Oligosaccharide (FOS) sowie Inulin. Auch hier gibt's alle möglichen Präparate, oft auch in Kombi mit Probiotika.

Überlange gekochte Möhren (Morosche Möhrensuppe) enthalten zum Beispiel Oligosacharide, die genau deshalb so gut für den Darm sind. Weiterer Klassiker aus der Apotheke ist Perenterol. Oder auch die stinknormale Bierhefe.

Daneben gibt es noch entzündungswidrige Substanzen, nämlich die Huminsäuren. Das Mittel Sobamin, Moortränke, Tiermoor und weitere Moorprodukte enthalten Huminsäuren.

Dann gibt es "aufsaugende" Substanzen, die Giftstoffe aufnehmen und aus dem Körper befördern. Die oben genannten Moor-Produkte und Sobamin gehören auch dazu, haben insofern eine Doppelfunktion. Außerdem zählt medizinische Kohle, Heilerde und Zeolith zu diesen Substanzen. Bei allen müssen Zeitabstände zur Gabe von anderen Medikamenten/Wirkstoffen eingehalten werden, da sie diese sonst ebenfalls "aufsaugen" würden.

Dann gibt es schleimhauschützende Mittel. Diese legen dich wie ein Schutzfilm über Magen- und Darmschleimhaut. Dazu gehören Ulmenrinde oder auch Haferschleim. Diese sollten etwas vor der Mahlzeit gegeben werden, damit der Schutzfilm sich auf die Schleimhäute legt, bevor die Nahrung und möglicherweise reizende Nahrungsbestandteile dort ankommen. Hafer(schleim) wiederum hat auch Ballaststoffe und ist somit zeitgleich Präbiotika. Außerdem hat er eine nicht zu unterschätzende ausgleichende Wirkung bei nervlicher Anspannung/Stress.

Eine Sonderstellung hat Hericium. Das ist ein Pilz, der stark schleimhautschützend wirkt, bei allen möglichen Arten von Verdauungsproblemen nützlich ist und außerdem Enzyme enthält, die (in geringerem Maße als Pankreatin-Präparate) die Verdauung stärken können. Problem dabei ist, ein vernünftiges Präparat zu finden. Es gibt von billig bis teuer alles mögliche, und nicht immer ist erkennbar, wie viel Wirkstoff sie enthalten, wie der Pilz gezüchtet und auf welchem Bodensubstrat er gewachsen ist, danach richtet sich auch, wieviel Wirkstoffe drin sind. Renommierte Marken sind zum Beispiel Hawlik oder Hifas da Terra.

Wenn irgendetwas aus den Fugen gerät, gerät meist alles aus den Fugen, und es fällt schwer, dann noch Ursache und Wirkung auseinander zu halten.

Soll heißen: es macht absolut Sinn, parallel mehrere Sachen gleichzeitig zu fahren. Nur wahllos alles auf einmal macht natürlich überhaupt keinen Sinn. Kommt es zu einer Besserung oder aber auch Verschlechterung, weiß man dann nämlich nicht, woran es überhaupt liegt. Unterstützung durch einen Ernährungsberater und/oder erfahrenen Heilpraktiker kann in komplizierten Fällen Sinn machen.

P.S. Bei meinem Hund wurde nach jahrelanger Herumdokterei wegen Durchfall, Fettstühlen, Blut im Kot und zig Labortests, Blutuntersuchungen, erhöhten Leberwerten, Clostridien- und, Escheria coli-Infektionen, Ernährungsberatung mit monatelanger Begleitung, unzureichender Milchsäurebakterien, Pilzen im Darm...schließlich die Diagnose IBD des Dickdarms gestellt.
Uns hat am meisten geholfen eine Heilpraktikerin, die mit Bioresonanztests die für den Hund passenden Mittel/Medikamente und auch Futtermittel herausgefunden hat, die von Zeit zu Zeit angepasst wurden. Ich war zuvor da eher sehr skeptisch eingestellt, bin aber mittlerweile recht überzeugt.
 
  • Pankrea Beitrag #11
er kriegt jetzt 4 kleine Mahlzeiten . Die letzte gegen 22 Uhr
Die nächste dann nachts um vier?
Bei 4 Mahlzeiten sollten diese gleichmässig alle sechs Stunden gegeben werden. Der Körper stellt sich drauf ein. Ganz fatal wäre eine Mahlzeit um 8, eine 13 Uhr, eine 17 Uhr und dann 22 Uhr - dann wären es tagsüber 4 bis 5 Stunden und nachts direkt 10 - kein Wunder kommt es dann zu Sodbrennen.
Dann lieber 6, 12, 18 und 0 Uhr.
Oder nur 3 Mahlzeiten: 7, 15, 23 Uhr oder so.

In vielen Fällen reicht es schon, auf die Zeiten zu achten und der Hund hat Ruhe.
 
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