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Diskutiere Katzenliebe im Katzenkörbchen Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo ihr Lieben, das wird wahrscheinlich eine längere Geschichte...ich hoffe so sehr, dass ihr mir behilflich sein könnt!!!!:? Meine Katze Lucy...
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Lucy1

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Hallo ihr Lieben,
das wird wahrscheinlich eine längere Geschichte...ich hoffe so sehr, dass ihr mir behilflich sein könnt!!!!:?
Meine Katze Lucy ist am 09.03.2002 geboren und ich musste sie schweren Herzens schon am 21.11.2005 einschläfern lassen.
Bis heute komme ich nicht richtig darüber hinweg und wenn ich mir alte Fotos ansehe, muss ich weinen. Habe Angst, dass ich vergessen könnte, wie sie war...:( Die Umstände, warum ich sie einschläfern lassen musste, sind auch so ungeklärt...! Lucy habe ich von einer Züchterin gekauft, sie ist eine BKH. Habe sie als Baby bekommen. Die Züchterin halte ich für sehr seriös. Eines Tages viel mir auf, dass Lucy Blut im Urin hatte. Bin dann zum Tierarzt. Sie wurde operiert, da sie Blasensteine hatte. Vorher hatte sie schon kleinere Probleme mit den Nieren. Nach der OP bekam sie Antibiotika. Die Ärztin meinte, der Creatinin-Wert wäre dadurch erhöht, ich bräuchte mir jedoch keine Sorgen zu machen, es würde sich wieder regulieren. Gegen die Schmerzen sollte ich ihr dann Novalminsulfon Tropfen geben, mit einer Einwegspritze. (Nehme ich auch schonmal gegen Regelschmerzen). Nach der OP als sie aufwachte, ging es ihr eigentlich schon wieder ganz gut und sie spielte sogar ein wenig mit mir. Die Tropfen konnte ich nur schlecht verabreichen, da sie immer weg-zuckte. Habe dann also 3 mal versucht, ihr die Tropfen zu geben, beim ersten Mal 1ml oder 0,1ml. Will mich jetzt nicht vertun. Aber eben nur eine ganz kleine Menge. Da meiner Meinung nach alles "daneben" ging, habe ich es noch 2 Mal versucht, mit noch weniger natürlich.
Dann fing alles an. Sie wurde richtig appatisch...Schniefff...ich nahm mir Urlaub, war Dauergast beim Tierarzt, die mich immer nach Hause schickte, weil sie meinte das sei normal. Abends bin ich nochmal hin, weil Lucy sich so aufblähte und die Ärztin machte einen Ultraschall und sagte mir das Unumgängliche - einschläfern. Ich hatte daraufhin einen Schock. Da zu dieser Zeit sowieso alles drunter und drüber lief in meinem Leben, hatte ich einen Nervenzusammenbruch erlitten und musste ins Krankenhaus. Meine Ärztin versicherte mir, dass es nicht an den Tropfen lag, sondern dass sie mit dem FIP Virus infiziert gewesen sei. Habe aber im Internet gelesen, dass die selben Symptome auftreten bei einem Organversagen (Wasser im Bauchraum) und ich werde einfach die Angst nicht los, dass ich meine kleine Süße "umgebracht" habe. Meine Züchterin versicherte mir immer wieder, dass sie alle Impfungen hat machen lassen bei ihren Zuchtkatzen und Lucy es unmöglich aus der Zucht bekommen habe. Lucy ist auch eine reine Hauskatze gewesen. Habt ihr vielleicht ein paar liebe Vorschläge, wie ich damit endlich lernen kann umzugehen???
Ich habe seit dem 01.05.2006 zwei Katzen aus dem Tierheim. Die sind auch super süß, aber ganz anders und nicht so lieb wie meine Lucy. Ist es normal, dass ich sie nicht so lieb habe, wie meine Lucy???
Ich vermisse sie so schrecklich!! Was soll ich machen??? Würde mich so freuen, wenn ihr mir schreibt!!!

Viele liebe Grüße Miri
 
  • Katzenliebe

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  • Katzenliebe Beitrag #2
Hallo

Es tut mir sehr leid mit deiner Lucy .
Natürlich fällt es dir sehr schwer es zu vergessen.
Aber du musst es lernen damit umzugehen wie schwer es auch einem fällt.
Ich selber habe 3 Katzen und ich gehe regelmässig zum Tierarzt weil ich angst habe das mal was passieren kann.
Natürlich mache ich mir auch sorgen aber was kommt das kommt.
Man muss es akzeptieren und versuchen es zuvergessen.
Sie ist jetzt im regenbogenland und es geht ihr bestimmt gut.
Darum mach dir keine sorgen und konzentriere dich jetzt auf deine anderen beiden Katzen

Gruss Perserkater1981
 
  • Katzenliebe Beitrag #3
Lieben Dank für Deine Antwort. Sicher, ich will auch drüber weg kommen. Ich würde nur so gerne die Frage klären, ob ich es nun war. Es würde nichts ändern aber es würde mir vielleicht besser gehen.

Außerdem habe ich ein schlechtes Gewissen, weil mein Gefühl für die Lucy so stark ist und die anderen Räuber habe ich zwar auch lieb, aber es ist irgendwie anders. Wollte mal wissen, ob es jemandem vielleicht ähnlich geht.
 
  • Katzenliebe Beitrag #4
Hallo hier ist Info für dich

So wie ich diesen Text mal angesehen habe hast du keine schuld.
Du hattest von einer aufblähung gesprochen dies ist ein symptom für die Krankheit FIP les mal durch
Gruss Perserkater1981



Unheilbare Viruserkrankungen bei Katzen


Tierärztin Dr. Monika Schubert-Hoss (Darmstadt) informiert über die drei wichtigsten Viruserkrankungen, die bei Katzen auftreten können.


Feline Infektiöse Peritonitis (FIP): Ansteckende Bauchfellentzündung der Katze


Diese komplexe, tödlich verlaufende Viruserkrankung der Katzen wurde erstmals in den 60-er Jahren festgestellt. Sie tritt seit einigen Jahren gehäuft auf und ist in der Zwischenzeit weltweit verbreitet. Sie befällt Katzen aller Altersstufen, bevorzugt werden jedoch junge Katzen. Inzwischen soll für ca. jeden 6. Todesfall bei Katzen die FIP verantwortlich sein, dies geht aus neueren pathologischen Untersuchungen hervor. Für den Menschen besteht keinerlei Ansteckungsgefahr.
  • Erreger: Bei dem Krankheitserreger handelt es sich um einen Coronavirus.
  • Inkubationszeit (Zeit zwischen Kontakt des Tieres mit dem Virus bis zum Ausbruch der Erkrankung): 1 Tag bis 3-4 Monate
Übertragung

Nicht alle Katzen, die mit dem Virus konfrontiert werden, erkranken. Durch den Kontakt kommt es zur Ausbildung von Antikörpern. Diese findet man bei Untersuchungen bei 20-50 % der Hauskatzen und bei Zuchten in bis zu 90 % der Fälle, jedoch erkranken nicht alle diese Katzen.
Selbst bei sehr engem Zusammenleben von Katzen in Zwingern und Tierheimen erkranken in zeitlichen Abständen immer nur einzelne Tiere; explosionsartiges, seuchenhaftes Auftreten, wie z.B. bei Katzenseuche kennt man nicht.

Jede Katze, die als Freigänger Ausgang nach draußen hat und dadurch Kontakt zu Artgenossen bekommt, ist ansteckungsgefährdet. Am häufigsten erfolgt die Ansteckung durch bereits infizierte andere Katzen, die den Virus ausscheiden. Dabei wird der Erreger (Coronavirus) direkt von Katze zu Katze übertragen. Die Krankheit kann auch von Katzen übertragen werden, die infiziert sind, aber sonst einen völlig gesunden Eindruck machen, so genannte stumme Träger des Virus (Dauerausscheider).

Der Virus wird mit den Sekreten (Flüssigkeiten) des Atmungsapparats - sprich Speichel und Nasensekret - ausgeschieden, wahrscheinlich auch mit Kot und Urin. So kann die Übertragung indirekt über den Menschen oder kontaminierte Gegenstände wie Fressnäpfe und Katzentoiletten stattfinden. Nach der Aufnahme des Virus in den Körper sind verschiedene Faktoren dafür ausschlaggebend, ob die Katzen zu stillen Trägern des Virus werden oder an der Krankheit sichtbar erkranken.

Der Krankheitsausbruch ist abhängig von der Anzahl der aufgenommenen Erreger, von der krankmachenden Wirkung der Erreger und vor allem von der Funktionstüchtigkeit des Immunsystems der Katze. Eine gleichzeitig bestehende Katzenleukose (siehe unten) gilt als disponierend für eine FIP-Erkrankung. Rassekatzen sind stärker gefährdet.





Symptome


Man unterscheidet die folgenden zwei FIP-Formen:

exsudative (feuchte) Form (klassische Form):
Dabei kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen meist in der Bauchhöhle, dies nennt man Bauchwassersucht. Seltener erfolgt der Erguss auch in die Brusthöhle und in den Herzbeutel. Bei dieser Form fällt dem Besitzer oder der/dem behandelnden Tierärztin/Tierarzt eine immer stärker werdende Umfangsvermehrung des Bauches bei gleichzeitiger Abmagerung des Tieres auf.

nichtexsudative (trockene) Form:
Hierbei fehlen die Ergüsse, sprich Wasseransammlungen. Diese Form läuft in der Bauchhöhle und in inneren Organen wie Niere, Leber, Lymphknoten, Auge, Milz, Herz und Gehirn ab. Dabei bilden sich knotige Gewebsveränderungen (Granulome) an den befallenen Organen; diese kommen auch bei der feuchten Form vor.

Die frühesten Anzeichen einer FIP-Erkrankung sind oft chronisches Fieber bis zu 41,6°C, dabei kommt es teilweise zu starken Temperaturschwankungen. Das hohe Fieber ist durch Antibiotika nicht beeinflussbar. Die Tiere leiden an Appetitlosigkeit, Bewegungsunlust, Mattigkeit und Gewichtsverlust.
Bei Umfangsvermehrungen des Abdomens kommt es oft zu Verdauungsproblemen. Atembeschwerden treten besonders bei Ergüssen in die Brusthöhle auf, hierbei sind besonders das Herz und die Lunge beeinträchtigt.

Diagnose

Die Diagnose durch den Tierarzt ist nicht leicht zu stellen. Da die Krankheitsanzeichen zu vielen Krankheiten passen und völlig unspezifisch sind, bleibt die FIP - besonders die trockene Form - oft unerkannt. Bei der feuchten Form wird die Diagnosestellung bei bereits vorliegender Bauchwassersucht durch die Untersuchung eines Bauchpunktats erleichtert.

Dafür wird das Tier an der Bauchunterseite in der Mitte hinter dem Nabel rasiert, desinfiziert und danach wird mit einer Kanüle etwas Flüssigkeit aus dem Bauchraum entnommen. Diese Flüssigkeit ist im Fall von FIP goldgelb, ohne Blutbeimengungen, reich an Eiweiß und zellarm. Sie geliert bei Luftzufuhr und wird dadurch fadenziehend.

Unterstützend kann Blut abgenommen werden. Das Blutbild verändert sich, man findet zu viele weiße Blutkörperchen (Leukozytose), zu wenig Lymphozyten (Lymphopenie), zuviel Eiweiß (Hyperproteinämie) und teilweise zu wenig rote Blutkörperchen (Anämie).
Manchmal entsteht eine Gelbsucht (Ikterus) oder man findet Entzündungen der Augen und Ansammlung von Flüssigkeit in der vorderen Augenkammer.





Therapie


Bis heute gibt es keine einzige wirksame therapeutische Behandlungsmaßnahme gegen FIP. Wenn die Krankheit einmal ausgebrochen ist, ist der tödliche Ausgang nicht mehr zu verhindern. Es können lediglich lebensverlängernde Maßnahmen erfolgen. Meist sterben die Tiere innerhalb von wenigen Wochen.

Prophylaxe

Da der Kontakt mit dem Virus noch nicht der alleinige Auslöser der Erkrankung ist, sollte man auf einen möglichst guten Allgemeinzustand des Tieres achten und es möglichst mit wenig Stress konfrontieren. Dazu gehört auch, dass nicht zu viele Katzen in einem Haushalt gehalten werden. Eine Einzelhaltung von Pensionskatzen im Tierheim ist ratsam. Bei Ausstellungen ist größtmögliche Hygiene angesagt.

Das Füttern sollte immer im Haus geschehen, da Futternäpfe im Freien Streuner und andere Katzen anlocken und damit das Risiko einer Infektion erhöht wird. Nur völlige Isolation oder eine Impfung können die Tiere schützen.

Seit 1993 ist ein Impfstoff vorhanden, es handelt sich dabei um einen Nasenimpfstoff. Da die Abwehrbarriere bereits in der Nasenschleimhaut ausgebildet werden muss, wird bei dieser Impfung nicht gespritzt, sondern es wird eine kleine Impfstoffmenge in die Nase appliziert.
Prinzipiell können alle gesunden Katzen geimpft werden. Junge Katzen sollten geimpft werden, bevor sie Kontakt nach draußen bekommen oder bevor sie in einen anderen Bestand eingebracht werden. Das gleiche gilt vor Ferienaufenthalten, Pensionen oder Ausstellungen.

Die Wirksamkeit der Impfung ist gut, aber liegt nicht bei 100%. Erkrankt eine Katze in einem Haushalt, so kann eine nachträgliche Impfung der anderen Tiere diese nicht mehr vor Ansteckung schützen. Der Impfstoff ist ab der 16. Lebenswoche zugelassen und muss im Abstand von 3 Wochen wiederholt werden. Eine jährliche Wiederholungsimpfung wird empfohlen.





Quelle:
 
  • Katzenliebe Beitrag #5
Hallo Miri!

Das mit Lucy tut mir auch furchtbar Leid! Sie hat es jetzt sicher besser.
Aber leider sind in so einem Fall tröstende Worte kaum eine Hilfe.

Hat man damals bei Lucy einen Bluttest gemacht?

Ich habe auch einmal ein kleines Kätzchen einschläfern lassen müssen. Es lag aber schon beinahe im sterben, war ganz aphatisch und hätte die Nacht wahrscheinlich nicht überlebt. Natürlich ist es ein großer Unterschied, ob man eine Katze mit gutem Gewissen einschläfern kann, oder ob man sich dabei Vorwürfe macht.
Als ich klein war hatte ich auch eine Wildkate zugefüttert die dann bei uns Junge bekam. Wir haben sie nicht kastrieren lassen und ich mache mir heute noch deswegen Vorwürfe (auch wenn ich damals noch keine 8 Jahre alt war). Ihr letzter Wurf musste wegen einer Krankheit eingeschläfert werden, die Katze verschwand (heute bin ich mir relativ sicher, dass sie meine Eltern auch einschläfern ließen).

Aber zu dir - gehen wir einmal davon aus, dass Lucy wirklich an Organversagen gestorben ist (wobei ich das nicht behaupten will!).
Hätte sie dir nicht verziehen, weil du doch alles getan hast um ihr zu helfen?
Hätte sie dir nicht gesagt: Du hast das richtige getan! Du hast alles für mich getan!
Ich bin mir sicher, sie wäre traurig, wenn sie wüsste, dass du dir wegen ihr solche Sorgen machst.
Lucy wird doch in dir immer leben! Eine Katze die man geliebt hat kann man nicht vergessen! Heute (10 Jahre später) kann ich mich immer noch an meine Wildkatze erinnern und ich sehe sie wie lebend vor mir!

Du sollst Lucy als liebes, fröhliches Kätzchen im Herzen behalten.
Und du hast doch eine neue, wundervolle Aufgabe. Du hast zwei neue Katzen!
Versuche nicht, sie mit Lucy gleichzusetzen!
Jede Katze ist einzigartig und verschieden und jede Katze ist es Wert von ganzem Herzen geliebt zu werden.
Du machst das Andenken an Lucy doch nicht schlechter, indem du jetzt deine ganze Kraft und Liebe in diese Katzen steckst.

Egal ob du Schuld warst oder nicht, ob es je Klarheit geben wird - du hast eine Verantwortung für diese Katzen.
Sie lieben dich und sie brauchen auch deine Liebe!

Lucy würde es nicht anders wollen!

Und du musst zumindest nicht mit meiner Gewissheit leben, der Katze geschadet zu haben - einem ganzen Wurf den Tod gebracht zu haben!

Liebe Grüße
by blackcat
 
  • Katzenliebe Beitrag #6
Ihr seid echt Super!!! Der Beitrag von Perserkater ist sehr informativ! Vielen Dank!! Dein Beitrag, blackcat, tröstet mich schon sehr! Du hast so liebe Worte gefunden!!Ich wollte wirklich nur ihr Bestes und ihr auf keinen Fall schaden!!! 100 % tig auflösen werde ich es wohl nie...Die Tierärztin hat keinen Bluttest und auch keine Punktierung des Bauchwassers gemacht aber sie hat mir gesagt, sie hätte so viel Erfahrung und würde es mir auch schriftlich geben, dass es nicht von den Tropfen kommt...
Meine jetzigen Schmuser sind auch süß und oft lustig:)Du hast schon Recht, jede Katze hat eben ein anderes Wesen, eben wie Menschen auch. Trotzdem hatte ich bei Lucy immer das Gefühl, sie versteht alles was ich denke, fühle usw. So eine Art Seelenverwand...mmh.
Zu Deiner Geschichte:
Du warst nicht mal 8 Jahre. Du hast ja auch nur etwas Gutes tun wollen und wusstest nicht vorher, dass sie so krank ist. Es steckt keine böser Wille dahinter!!
Ich glaube, solche Dinge vergisst man sein ganzes Leben lang nicht, weil sie so prägend sind.

Aber ich finde es schön zu erfahren, dass ich hier Antworten und tröstende Worte bekomme, es gibt nicht viele Menschen, die sich über andere Gedanken machen in unserer heutigen Zeit!
Man kann glaube ich unterscheiden zwischen Tierliebhabern und anderen.
Tiere sind oftmals die "besseren Menschen"...

Vielen lieben Dank nochmal an Euch!!!

Ach, da fällt mir noch was ein:

Lucy war nie eine Katze, die den direkten Körperkontakt gesucht hat. Kurz bevor Lucy so krank wurde, ich telefonierte grade, sprang sie auf die Couch und legte sich zusammengerollt auf meinen Schoß. Ich war so verwundert, dass ich aufhörte zu telefonieren. Habe mich oft gefragt, was sie mir wohl damit sagen wollte...Vielleicht wollte sie sich von mir verabschieden und wusste schon wie es um sie steht? Jedenfalls werde ich sie immer in meinem Herzen tragen!!!!
 
  • Katzenliebe Beitrag #7
Hallo Miri,

auch mir tut es sehr leid.
Katzen haben ein sehr feines Gespür für viele Dinge. Ich glaube auch, dass es so etwas wie eine Verabschiedung war.

Mach dir keine Vorwürfe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Medikament der Auslöser war. Selbst wenn es sich um eine kleine Überdosierung gehandelt hat, wären die Folgen jedenfalls nicht so fatal.
Bei FIP hatte deine Lucy jedoch keine Chance.

Meinen Kater Mogli habe ich im Februar dieses Jahres wegen seiner Herzerkrankung und Leukose verloren. Er wird auch immer einen großen Platz in meinem Herzen beanspruchen. Aber für meine beiden anderen Katzen musste ich weiter da sein. Als dann mein neuer Kater Hector dazu kam, hatte ich anfangs sogar ein schlechtes Gewissen. Hector soll und kann Moglis Platz nicht einnehmen, aber neben Mogli haben meine 3 anderen Katers trotzdem ganz viel Platz in meinem Herzen, auch wenn es etwas anders ist.

Also Kopf hoch, sieh nach vorne und behalte deine Lucy in schöner Erinnerung.
 
  • Katzenliebe Beitrag #8
hast du denn deine jetztigen katzen gegen FIP impfen lassen?
die bakterien sind sehr resistent.
 
  • Katzenliebe Beitrag #9
Ich habe beide Schmusies aus dem Tierheim. Sie sind ca. 2 und 3 Jahre alt. Sie konnten das Alter nicht genau bestimmen. Als ich dann mit ihnen bei meiner TA war sagte sie, die Impfung gegen FIP würde jetzt nicht mehr viel bringen, da sie sich evtl. schon angesteckt haben. Und da die beiden reine Hauskatzies sind, bestünde keine Gefahr sich anzustecken.
Also habe ich es nicht machen lassen.
Was meinst Du dazu?:?: :roll:
 
  • Katzenliebe Beitrag #10
Hi Lucy,

die FIP-Impfung ist immer noch sehr umstritten. Sie bietet keinen 100% Schutz. Lt. Forschung ist es auch so, dass bei einer Katze, die bereits einmal Kontakt mit den Viren hatte, die Krankheit eher begünstigt statt verhindert. Eine Impfung sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn erwiesen ist, dass die Katze noch nie mit dem Virus in Berührung gekommen ist.

Ich persönlich habe meine 3 Katzen nicht gegen FIP impfen lassen, obwohl 2 davon sogar Freigänger sind.

Der Aussage deines TA kann ich nur zustimmen. Eine Impfung wäre in dem Fall nur rausgeworfenes Geld. Ob eine Katze FIP-Träger ist, lässt sich leider nur schlecht nachweisen, weil der Titer auch aus anderen Gründen schon mal erhöht sein kann.
 
  • Katzenliebe Beitrag #11
Also habe ich es nicht machen lassen.
Was meinst Du dazu?:?: :roll:

Ich habe im Januar auch meinen kleinen Moritz wegen FIP verloren:(
Meine TÄ meinte auch, ich sollte meine anderen Katzen nicht impfen lassen, da diese Nasenimpfung eine richtige Tortur für die Katzen ist und sogar mehr schaden als nützen kann (verätzte Schleimhäute und ähnliches, und manchmal kommt es durch die Impfung sogar zum Ausbruch von FIP).
Sie meinte nur, ich solle alles putzen und die Klos gründlich saubermachen, das wäre vollkommend ausreichend.
Außerdem besteht bei über einem Jahr alten Tieren eine geringere Gefahr, dass die Krankheit ausbricht (die Coronaviren tragen ja sowieso ca. 80% aller Katzen in sich, aber erst wenn die mutieren, kommt es ja zum Ausbruch von FIP)
 
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