Können Tierärzte wirklich helfen?

Diskutiere Können Tierärzte wirklich helfen? im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Also ich kann mich nicht erinnern, dass das Röntgengerät laut war. Wie das gehandhabt wird? TA und Helfer/in ziehen Bleischürtzen und Handschuhe...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #21
Also ich kann mich nicht erinnern, dass das Röntgengerät laut war.
Wie das gehandhabt wird? TA und Helfer/in ziehen Bleischürtzen und Handschuhe an, dann wird das Tier in Position gebracht und mit einem Fußpedal wird das Gerät aktiviert. Die Katzen haben eigentlich nie gezappelt und das geht wirklich so schnell... Außerdem riskiert man eher, dass man eine Aufnahme "verschießt" als, dass man das Tier ewig warten lässt, bis es aus der unangenehmen Situation rauskommt. Natürlich gibt es auch komplizierte Röntgenaufnahmen bei denen das Tier in Narkose gelegt werden muss, aber eine am Bein gehört hier bestimmt nicht dazu.
Gruß Apollo
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #22
Hallo Apollo,

ich staune über das was du da schreibst!

Eine Aufnahme verschiessen heisst 2 x die Tiere der Strahlung aussetzen.

Normale Handschuhe...da würden die TA und Helfer Strahlung mit abbekommen.

Mit Bleihandschuhen eine Katze halten.... *staun*.

Das eine Beinchen der nicht sedierten Katze wird gezogen und auf der Platte "fixiert" bis der genaue pathologische Bereich gefunden und der Apparat darauf eingestellt ist?

Ich hatte schon etliche Tiere, die geröngt wurden. (In Kliniken und Arztpraxen). Und ich war mit Schürze immer dabei. Es ist jedesmal laut gewesen, und bis auf meinen Rüden waren alle Tiere sediert. (Alle Geräte sind bzw. waren der geltenden Deutschen Strahlenschutzverordnung unterworfen und zugelassen). Also vorsintflutliche Apparaturen scheiden aus.

Da ich selbst nun leider in einer TA-Praxis ohne eigenes Röntgengerät arbeite, kommt mir deine Berichterstattung doch etwas seltsam vor.
Ich werde heute meine Chefin fragen, ob es inzwischen auch ganz leise Geräte gibt.

Mir jedenfalls ist noch kein Tierarzt unter gekommen, der eine Katze ohne jegliche Sedierung röngt.

Gruss
Bettina
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #23
Allmählich machst du mich stutzig... Ich bin mir zwar eigentlich ganz sicher, dass wir Katzen nie sediert haben, aber irgendwie hab ich das Gefühl ich sollt ihn nochmal fragen...
Gruß Apollo
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #24
Also hab grad noch mal meine Mitbewohnerin gefragt (ihr Vater ist Tierarzt) und er seddiert auch nicht zum röntgen.
Gruß Apollo
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #25
Also zu der Frage, wieviel Geld ich ausgeben würde, um meinem Tier seine Gesundheit wiederzugeben, kann ich nur sagen: "Alles, was ich habe!"

Meine Katzen sind für mich wie meine Kinder. Beide habe ich von kleinauf. Sie vertrauen mir und wir lieben uns gegenseitig. Wie könnte ich da meine Katze einfach einschläfern, bloß, weil mir die OP zu teuer ist?!
Würde ja mein Kind auch nicht einschläfern lassen...

Meine Pia hatte mal nen Bänderriß, der mich satte 350 Euro gekostet hat. Ich hab es ausgegeben, weil ich sie von ganzem Herzen liebe!

Außerdem tut man nicht einfach ein Leben so ab, bloß, weil es einem zu teuer ist, es zu retten! Leben ist viel zu kostbar!

Sorry, aber bei so was werd ich einfach wütend! :oops:
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #26
Hi Apollo,

und ich habe heute nachmittag in der Praxis genau das Gegenteil gehört!

Gruss Bettina
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #27
Ich habe auch noch nie gesehen das eine Katze für eine normale Torax- oder Abdomenaufnahme (oder auch Gliedmassen) sediert wird. Normalerweise lässt sich die Katze ganz gut halten, mit Bleischürze, Bleihandschuhen und Halsschutz geht das schon von der Strahlenbelastung für den TA her.
Ausnahmen sind manche Aufnahmen vom Kopfbereich, zb mit offenem Maul (der Röntgenstrahl also direkt ins Maul ohne dem Unterkiefer davor). Das bekommt man mit einem zappelnden Hund oder sogar Katze wirklich normalerweise nicht hin.
Sonst vielleicht noch wenn es dem Tier starke Schmerzen bereitet es in die richtige Lage zu drehen, das wäre vielleicht auch noch ein Grund. Oder bei extrem panischen oder sehr agressiven Tieren.

Irgendwie habe ich das Röntgengerät noch nie als besonders laut empfunden? :? Es brummt halt ein bisschen und man hört den "Schuss" als Klicken. Da ist manchmal die Musik im Wartezimmer lauter :wink:

Ich war schon in mehren Praxen im Praktikum und habe noch nie erlebt das ein Tier für eine Standartaufnahme sediert wurde (und verschossene Aufnahmen sind deswegen nicht besonders häufig, und die wenigsten weil sich das Tier im falschen Moment bewegt hat), und auch in Büchern über Röntgendiagnostik steht meistens das Sedieren nur in Ausnahmefällen nötig ist :?
Und ich weiss wirklich nicht was ich meinem Tier lieber zumuten möchte: eventuell eine doppelte Strahlendosis oder eine Beruhigungsspritze.
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #28
Hallo,

ich stelle mir grad vor mit starren, unbeweglichen globigen Bleihandschuhen das Beinchen der Katze zu ziehen, festzuhalten und zu fixieren.
Mit meiner, durchaus friedlichen Katze, wäre das nicht so ohne weiteres machbar.

Aber gut...
Das Thema war ja ein anderes.

Es ging darum, ob ein Tierarzt mal eben eine 15 Jährige Katze röntgen sollte. Mit Betäubung...kann es Probleme mit dem Kreislauf geben, ohne Betäubung, also mit Gewalt (eine Katze bleibt da nicht freiwillig einfach so liegen), bereitet es dem Tier totalen Stress und es könnte auch kollabieren.
Ich wollte damit sagen, dass die Entscheidung für den Tierarzt da nicht so ganz einfach ist.

Zitat:
Es ist nun mal für den Kreislauf eines älteren Tieres noch belastender als für ein jüngeres (von Welpen abgesehn) und auch wir legen nur im Notfall eine 15 jährige Katze in Narkose.
Zitat Ende

Wenn ihr also der Meinung seid, dass die o.g. Katze in diesem Alter mal eben geröngt werden sollte, ohne Beruhigungsmittel und zur Not mit Gewalt...ok... ich bin da halt anderer Meinung. Meine Chefin übrigens auch.

Wobei mich die Bücher über Röntgendiagnostik sehr interessieren würden. Würde gerne nachlesen, was da genau drinsteht.
Quellenangabe wäre nett.

Und ich bleibe dabei... so ein Apparat macht mehr als nur „brumm“ und „klick“! Ich war zugegen bei 5 HD x -Röntgen, 3 x Magen-Darmtrakt röntgen uvm.... und übrigens das letzte mal im März diesen Jahres, als Herz und Lunge meines Rüden geröngt wurde. Heraus kam übrigens, dass er Wasser in der Lunge hat und das Herz stark vergrößert ist.(Herzinsuffizienz).

Mein Sohn wurde letzte Woche wegen einem Sportunfall geröngt,...er fand es auch etwas laut. Und er ist keine Katze.
Nix für ungut!

Für mich ist das Thema nun, ...inzwischen sowieso Off topic,.... hiermit beendet.

Gruss
Bettina
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #29
ich stelle mir grad vor mit starren, unbeweglichen globigen Bleihandschuhen das Beinchen der Katze zu ziehen, festzuhalten und zu fixieren.
Mit meiner, durchaus friedlichen Katze, wäre das nicht so ohne weiteres machbar.

Naja, ich habe das immer so gesehen das man halt die Katze normal festhält und die Handschuhe dann über die Hände der haltenden Person legt (jemand anderes natürlich). Natürlich mit den Händen ausserhalb des Hauptstrahls.

Wobei mich die Bücher über Röntgendiagnostik sehr interessieren würden. Würde gerne nachlesen, was da genau drinsteht.
Quellenangabe wäre nett.

Das stand glaube ich unter anderem konkret im Thrall (bei welchen Aufnahmen eine Sedierung generell angebracht ist und bei welchen nicht, und das waren soweit ich mich erinnern kann diese Kopfaufnahmen): http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0721688209/qid=1135198536/sr=8-2/ref=sr_8_xs_ap_i2_xgl/028-7511226-2358930
Jedenfalls habe ich das Röntgenzeugs vor allem daraus gelernt, habe das Buch gerade nicht hier, bin aber übermorgen da wo auch das Buch ist :lol: , dann kann ich es dir genauer sagen.

Klar gibt es keine 100% Wahrheiten, und jeder Patient ist ein Einzelfall. Wenn der TA aufgrund der Umstände der Meinung ist die Katze kann die Sedierung besser verkraften als den Stress, kann er damit natürlich Recht haben. Ich persönlich finde generalisiertes Sedieren bei egal welchen Aufnahmen und bei welchem Tier halt nicht so toll, weil es in den allermeisten Fällen auch ohne geht (und weil ein normales Tier die 2 Minuten Stress gut verkraftet, und diese sind höchswahrscheinlich für den Organismus weniger belastend als eine Sedierung).
 
  • Können Tierärzte wirklich helfen? Beitrag #30
Hallo micha,

tja...da ich selbst mal in GG wohnte, kenne ich auch einige Tierärzte dort.
Wiesenäcker, Schwetje, Diehl, Zinser-Rudigkeit (Wallerstädten) usw.
LG
Bettina

Hallo Bettina!

Musste mich jetzt erstmal schlau machen, was Biopsie ist. Also eine Gewebeprobe wurde "Lucky" nicht entnommen, geröntgt auch nicht. Lt. unserem jetzigen Arzt wäre es besser, das Knötchen nur zu beobachten, ein Aufschneiden wäre nicht empfehlenswert. Sollte es Krebs sein und er würde aufschneiden und es kommt Sauerstoff an die Wunde könnte dies eine Beschleunigung verursachen. Mittlerweile sind wir (Meine Freundin und ich) der Meinung, das es vielleicht doch etwas mit dem ALter "Athrose?" zu tun hat, da das Knötchen an Größe verliert. Röntgen möchte der Tierarzt ebenfalls vermeiden, wie Du schon erwähnt hast, oder jemand anderer? kann es passieren, das Lucky die Narkose nicht überlebt "altersbedingt".

Ich möchte keinen Namen nennen, aber eine Tierärztin, die Du genannt hast, ist nachdem unsere blackcat gefaucht und sich heftig gewehrt hat "so ein fauchen war sogar mir fremd" einen Meter zurück gewichen und hat die Assistentin unser Kätzchen fest halten lassen. Die Tieräztin schaute uns an und meinte: Sehen Sie selbst, ich kann ihre Katze noch nicht mal untersuchen, so macht das keinen Sinn. Richtig, so machte das keinen Sinn! Diese Tierärztin wollte auch gleich operieren. Jedenfalls haben wir dann mit unserer Lucky die Flucht ergriffen.

Lucky wälzt sich unterm Weihnachtsbaum und spielt mit unserem Ersatz-Lametta (Kugelketten), da sie das richtige Lametta mal gefuttert hat. Was man alles mit so einer Katze mitmacht! Der Baum steht noch :)

Ciao und miao
Micha
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Können Tierärzte wirklich helfen?

Können Tierärzte wirklich helfen? - Ähnliche Themen

Leukose, wirklich hochansteckende Krankheit ?: Ich bin noch neu hier und hab mich nun aufgerafft, meine Sorgen hier nieder zu schreiben. Die Sorgen um meine vierbeinigen Kinder nehmen einfach...
Mein Sari- Kätzchen... Angst vor nachher...: Huhu, muss mir mal ein bisschen was von der Seele schreiben... Hab solche Angst vor nachher... Aber ich fang einfach mal von vorne an. Angefangen...
Tüte 18.02.2005 - 03.11.2005: Hallo auch! Ich möchte meiner Wut über das ach so tolle Tierheim Braunschweig Luft machen. Dieses Tierheim scheint sich von Lügen, Lügen, Lügen...
Tüte 18.02.2005 - 03.11.2005: Hallo auch! Ich möchte meiner Wut über das ach so tolle Tierheim Braunschweig Luft machen. Dieses Tierheim scheint sich von Lügen, Lügen, Lügen...

Neueste Beiträge

Oben