- Mäuse und Katzen? Beitrag #21
Annika-17
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Also, ich habe auch Katzen und Mäuse. Ich habe ein Mäusegehege, wo die Mäuse vor den Katzen sicher sind, und ich beobachte oft, wie die Mäuschen drinnen neugierig am Glas hoch schnuppern, wenn eine Katze davor sitzt, jedenfalls habe ich nicht den Eindruck, dass sie vor dem Tier draußen vorm Glas Angst haben. Weniger eigentlich als vor mir, wenn ich im Käfig was umräume oder die Kleinen zum Ausmisten rausnehme.
Natürlich ist vorn am Mäusegehege Glas und kein Gitter, durch das eine Katze mal hindurchlangen könnte, und so können die Mäuse nach dieser Richtung auch das Tier nicht riechen, was vielleicht davor hockt. Was sie sehen können, scheint sie jedenfalls nicht zu erschrecken!
Meine Katzen hatten nach kurzer Zeit kapiert, dass man diese Mäuse nicht fangen kann, weil es keinen Zugang zu ihnen gibt. Seither ist es mehr eine Art Kino, wenn sie davor sitzen, aber ich passe natürlich auf, dass sie am Gehege nicht kratzen oder sonstwie Krach machen.
Beobachten kann ich bei meinen Tieren, dass es erstaunliche Freundschaften gibt. Meine Katze Lena putzt die Kaninchen, meine Hündin putzt die Katzen... Somit ist Jürgens Beitrag nicht zur Gänze "Bockmist", wie Connye das nannte.
Aber niemals wird eine Katze aufhören eine Jägerin zu sein - es wäre wider ihre Natur! Und die Maus wird immer vor einer Katze davonlaufen und Beutetier bleiben. Das Katz und Maus miteinander "Ball spielen", wie Jürgen schreibt, glaube ich gewiss nicht! Hier muss man immer aufpassen, dass die Katze die Maus nicht kriegen kann, sonst würde sie sie auch fangen. Es ist so sehr der Instinkt der Katze, dass auch eine reine Wohnungskatze, die bisher nie in ihrem Leben eine Maus hat fangen können und von kleinauf Mäuse in einem Käfig kennt, bei einer plötzlich frei zugänglichen Maus sicher wüsste, was sie zu tun hat, wie man sie fängt und tötet.
Hunden kann man ganz gut vermitteln, welche anderen Tiere zum "Rudel" gehören, und es gibt sowas wie "Burgfrieden": Die Tiere, die im eigenen Haushalt leben, werden geschont und nicht gejagt, häufig entstehen sogar innige Freundschaften. - Trotzdem rennen meine Hunde fremden Katzen draußen durchaus mal hinterher (wenn ich die Katze nicht rechtzeitig sehe und es vorher streng verbiete), und auch vor wilden Kaninchen würden sie nicht Halt machen, wenn ich sie jagen ließe.
Es bleiben eben immer Tiere! Sosehr wir sie vielleicht vermenschlichen und unsererseits als "Familienmitglieder" einstufen: Ein Hund oder eine Katze bleiben immer Raubtiere, Mäuse, Kaninchen, Hamster hingegen immer Beutetiere.
Natürlich ist vorn am Mäusegehege Glas und kein Gitter, durch das eine Katze mal hindurchlangen könnte, und so können die Mäuse nach dieser Richtung auch das Tier nicht riechen, was vielleicht davor hockt. Was sie sehen können, scheint sie jedenfalls nicht zu erschrecken!
Meine Katzen hatten nach kurzer Zeit kapiert, dass man diese Mäuse nicht fangen kann, weil es keinen Zugang zu ihnen gibt. Seither ist es mehr eine Art Kino, wenn sie davor sitzen, aber ich passe natürlich auf, dass sie am Gehege nicht kratzen oder sonstwie Krach machen.
Beobachten kann ich bei meinen Tieren, dass es erstaunliche Freundschaften gibt. Meine Katze Lena putzt die Kaninchen, meine Hündin putzt die Katzen... Somit ist Jürgens Beitrag nicht zur Gänze "Bockmist", wie Connye das nannte.
Aber niemals wird eine Katze aufhören eine Jägerin zu sein - es wäre wider ihre Natur! Und die Maus wird immer vor einer Katze davonlaufen und Beutetier bleiben. Das Katz und Maus miteinander "Ball spielen", wie Jürgen schreibt, glaube ich gewiss nicht! Hier muss man immer aufpassen, dass die Katze die Maus nicht kriegen kann, sonst würde sie sie auch fangen. Es ist so sehr der Instinkt der Katze, dass auch eine reine Wohnungskatze, die bisher nie in ihrem Leben eine Maus hat fangen können und von kleinauf Mäuse in einem Käfig kennt, bei einer plötzlich frei zugänglichen Maus sicher wüsste, was sie zu tun hat, wie man sie fängt und tötet.
Hunden kann man ganz gut vermitteln, welche anderen Tiere zum "Rudel" gehören, und es gibt sowas wie "Burgfrieden": Die Tiere, die im eigenen Haushalt leben, werden geschont und nicht gejagt, häufig entstehen sogar innige Freundschaften. - Trotzdem rennen meine Hunde fremden Katzen draußen durchaus mal hinterher (wenn ich die Katze nicht rechtzeitig sehe und es vorher streng verbiete), und auch vor wilden Kaninchen würden sie nicht Halt machen, wenn ich sie jagen ließe.
Es bleiben eben immer Tiere! Sosehr wir sie vielleicht vermenschlichen und unsererseits als "Familienmitglieder" einstufen: Ein Hund oder eine Katze bleiben immer Raubtiere, Mäuse, Kaninchen, Hamster hingegen immer Beutetiere.