Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden

Diskutiere Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Da offenbar Bedarf besteht dieses Thema weiter zu diskutieren, habe ich hier mal ein neues Thema dafür aufgemacht und die bereits vorhandenen...
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  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #1
Fini

Fini

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Da offenbar Bedarf besteht dieses Thema weiter zu diskutieren, habe ich hier mal ein neues Thema dafür aufgemacht und die bereits vorhandenen Beiträge dazu hier her verschoben. :)

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Sind Mischlinge gesünder als Rassehunde?

Meine Antwort:
Mischlinge sind nicht gesünder als Rassehunde! Die Erbkrankheiten werden bei einem Mischling genau so weiter vererbt. Es kommt nur auf die Gesundheit der Elterntiere an und nicht darauf ob Reinrassig oder nicht!


LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #2
Das Mischlinge seltener krank werden ist nur ein hartnäckiges gerücht!
Im schlimmsten Fall kann ein Mischling die Erbkrankheiten von mama und papa übernehmen (labrador + DSh - Hd +ED).
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #3
ich denke schon,dass mischlinge nicht so schnell krank werden wie zum beispiel überzüchtete hunde die sogesehen modernen hunde die jeder haben will und genau so und so aussehe müssen,allerdings kann jeder Hund erbkrankheiten bekommen!
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #4
Also bei uns im Verein ist es so,dass Test durchgeführt werden,ob die Elterntiere gesund sind etc. und dann werden natürlich Rüden und Hündinnen zur Zucht gesperrt,die Erbkrankenheiten vererbt haben!!
Dabei meine ich natürlich nicht wenn ein Zahn oder ein Hoden fehlt,denn das beeinträchtigt ja nicht die Gesundheit!!Ich meine so Erbkrankheiten wie Gaumenspalte z.B.!
Ich will auch nicht sagen,dass Mischlinge weniger gesund sind,aber in unserem Verein wird es halt sehr stark kontolliert,was bei Mischlingen nun mal nicht der Fall ist!!
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #5
hallo myparty ,
du sagst das in eurem verein die hunde sehr stark kontrolliert werden und mix-hunde nicht.

1.habt ihr da eigene ta´s die das machen ?
2.kann es sein das es daran liegt ,das die mix-hunde bei euch im verein nicht so kontrolliert werden ,weil ihr da keine habt oder da keine sein dürfen ?dann würd ich den teil deiner aussage zustimmen :eusa_think:
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #6
Die Züchter im VSSÖ (Verein Schweizer Sennenhunde Österreich) haben einen neutralen TA, zuständig für Deutschland und Österreich, der die Bewertung der Röntgenbilder bzgl. HD und ED macht. Die Körung (Wesensprüfung) wird von einem Bewertungsausschuß gemacht, indem mindestens ein international anerkannter Leistungsrichter vertreten ist.

Hinzukommt, dass im VSSÖ keine Belegungserlaubnis erteilt wird, wenn Rüde und Hündin bis in die vierte Obergeneration (Ur-Grosseltern) miteinander verwandt sind. Das ist auch ein enormer Kostenfaktor bei der Zucht, dass man durch halb Europa tingelt um entsprechendes "Gen-Material" zu bekommen.

Bei uns darf eine Hündin nur jede zweite Läufigkeit bis zu ihrem 6. Lebensjahr belegt werden, somit hat sie genug Zeit sich zu erholen und ist keine "Wurfmaschine".

Andere Rassen und Hybride haben ihre eigenen Vereine mit deren Bestimmungen. Besonders bei Hybriden fehlt jegliche Kontrolle im Vorfeld.
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #7
So, möchte meinen Senf auch mal dazu geben.
Rassehundezucht ist immer auf ein gewisses Gen-pool begrenzt. Durch gewissenhafte Auslese der Zuchtiere und genaue Buchführung über alle erblichen Gesundheitsprobleme wird ein höchtes Maß an Gesundheit angestrebt. Je breiter die Zuchtbasis desto leichter ist es gut zusammenzupassende Elterntiere zu finden ohne auf erblich belastete Tiere zurückgreifen zu müßen.
Bei willkürlichen Paarungen ist es einfach so das es null Kontrolle gibt ob die Tiere erblich belastet sind, da sie aber sehr wahrscheinlich in keinster Weise mit einander Verwand sind ist auch das Risiko nicht da durch Inzucht Gendefekte zu fördern.
Es ist aber trotzdem nicht ausgeschlossen, das ein Elternteil oder auch beide vorhandene Gendefekte weitergeben.
Was alle anderen Krankheiten angeht gibt es einfach keinen Unterschied zwischen Rassehund und Mischling.
Oh, ich hoffe es ist verständlich was ich meine.
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #8
hallo myparty ,
du sagst das in eurem verein die hunde sehr stark kontrolliert werden und mix-hunde nicht.

1.habt ihr da eigene ta´s die das machen ?
2.kann es sein das es daran liegt ,das die mix-hunde bei euch im verein nicht so kontrolliert werden ,weil ihr da keine habt oder da keine sein dürfen ?dann würd ich den teil deiner aussage zustimmen :eusa_think:


Hey Elton;)
zu 1. ja wir haben eigene Tierärzte zu denen wir müssen,dazu gibt es eine Liste,und wir müssen z. B. nach Rendsburg!!
2.Ja genau,es ist ein Verein der nur für Parson Russel Züchter ist,es gibt dort keine Mischlingshunde!!

Und ich weiß nicht ob ich da falsch liege,aber gibt es denn Vereine für Mischlingshunde??
Denn wenn nicht,gibt es ja auch keine Pflicht,die Elterntiere zu untersuchen,und dadurch ist eine Erbkrankheit ja auch nicht annähernd ausschließbar!

Wir hatten z.B. vor kurzem einen Fall,wie ein Welpe eine Gaumenspalte hatte,und dann wurden die Elterntiere halt zur Zucht gesperrt,da dass Risiko dann zu hoch ist!!

Ach und bei uns ist es auch so,dass die Verwandschaft geprüft wird,damit es halt nicht zur Inzucht kommt!!Natürlich gibt es da auch immer schwarze Schafe,die es versuchen,kommen aber nicht damit durch!!
Wurden letztens auch wieder zwei gesperrt!!

LG
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #9
süüüüß

:shock: hast wirklich ein süßen hund
gruß nette rose :D
 
  • Gesundheit von Mischlingen und Rassehunden Beitrag #10
So, möchte meinen Senf auch mal dazu geben.
Rassehundezucht ist immer auf ein gewisses Gen-pool begrenzt. Durch gewissenhafte Auslese der Zuchtiere und genaue Buchführung über alle erblichen Gesundheitsprobleme wird ein höchtes Maß an Gesundheit angestrebt. Je breiter die Zuchtbasis desto leichter ist es gut zusammenzupassende Elterntiere zu finden ohne auf erblich belastete Tiere zurückgreifen zu müßen.
Bei willkürlichen Paarungen ist es einfach so das es null Kontrolle gibt ob die Tiere erblich belastet sind, da sie aber sehr wahrscheinlich in keinster Weise mit einander Verwand sind ist auch das Risiko nicht da durch Inzucht Gendefekte zu fördern.
Es ist aber trotzdem nicht ausgeschlossen, das ein Elternteil oder auch beide vorhandene Gendefekte weitergeben.
Was alle anderen Krankheiten angeht gibt es einfach keinen Unterschied zwischen Rassehund und Mischling.
Oh, ich hoffe es ist verständlich was ich meine.


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