- Spitzmausfindling Beitrag #1
H
Hörnchen
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Hallo und guten Abend,
mein Name ist Nicky, 34 Jahre alt und Mutter zweier Jungs.
Heute habe ich eine kleine Spitzmaus eingefangen. Das Tier war in unserer Wohnung - wir haben ein altes Fachwerkhaus - und machte schon einen recht erschöpften Eindruck, sonst hätte ich das nie geschafft. Ich vermute, es war schon länger eingesperrt oder wurde von einem der Kater gejagt.
Ohne den Schwanz ist er - wir haben das Tier Fred getauft ohne das Geschlecht zu kennen - höchstens 4 cm lang.
Da wir einen Hamster besitzten haben wir Fred in eine kleine Transportbox gesetzt. Ein noch von unserer Spinne verschontes letztes Heimchen wurde direkt mit Heißhunger gefuttert. Da Fred das Hamsterfutter - auch das mit dem tierischen Eiweißzusatz - verschmähte habe ich ihm, die Spitzmäuse sind ja mit den Igeln verwandt, ein paar kleine Happen Katzenfutter angeboten und die fraß er mir fast aus der Hand, so ausgehungert war er. Er sprang regelrecht in das Schälchen als ich es reinstellte, und schnappte das erste Bröckchen noch ehe meine Hand die Schale losgelassen hatte.
Nun liegt er im Streu, hat sich zusammengerollt und schläft. Überhaupt benimmt er sich fast zahm. Beim Wassernapf reinstellen schnüffelte er auch an mir herum.
Meine Frage jetzt: Ich vermute, es ist ein erschöpftes Jungtier und will es die Woche unserem Tierarzt vorstellen, bei dem wir eh einen Termin mit einem unserer Kater haben.
Kann ich Fred neben Heimchen und dem Katzenfutter noch etwas anderes gutes tun? Weiß jemand ob Mehlwürmer gerne genommen werden und was für Lebendfutter man noch aus der Zoohandlung holen kann?
Eine größere Box holen wir auch erstmal. Die kann man ja immer gebrauchen, auch wenn Fred nicht mehr da sein sollte.
Und wie ist das mit Überwinterung? Wenn es noch ein Jungtier ist, dann wäre es wohl nicht so ratsam, es in einen Garten zu setzen, der von zwei Katern regelmäßig heimgesucht wird?
Kann man Spitzmäuse überwintern? Diese hier jedenfalls scheint mir seit der Katzenfuttermahlzeit jedenfalls an Kraft zu gewinnen und macht gar einen zufriedenen Eindruck.
Meine Überlegung geht dahin ihr ein so großes Terrarium wie möglich mit Steinen, Höhlen und ähnlichem auszustatten (kann man dann nach dem Winter für den Hamster nutzen) und sie ihr Futter in Form von Heimchen und Co. selbst fangen zu lassen, so dass sie im Frühjahr noch fit im Jagen ist.
Hat jemand Ideen ob und wenn ja man Spitzmäuschen so über den Winter bringen kann?
Liebe Grüße
Nicky, mit Fred Spitzmaus
mein Name ist Nicky, 34 Jahre alt und Mutter zweier Jungs.
Heute habe ich eine kleine Spitzmaus eingefangen. Das Tier war in unserer Wohnung - wir haben ein altes Fachwerkhaus - und machte schon einen recht erschöpften Eindruck, sonst hätte ich das nie geschafft. Ich vermute, es war schon länger eingesperrt oder wurde von einem der Kater gejagt.
Ohne den Schwanz ist er - wir haben das Tier Fred getauft ohne das Geschlecht zu kennen - höchstens 4 cm lang.
Da wir einen Hamster besitzten haben wir Fred in eine kleine Transportbox gesetzt. Ein noch von unserer Spinne verschontes letztes Heimchen wurde direkt mit Heißhunger gefuttert. Da Fred das Hamsterfutter - auch das mit dem tierischen Eiweißzusatz - verschmähte habe ich ihm, die Spitzmäuse sind ja mit den Igeln verwandt, ein paar kleine Happen Katzenfutter angeboten und die fraß er mir fast aus der Hand, so ausgehungert war er. Er sprang regelrecht in das Schälchen als ich es reinstellte, und schnappte das erste Bröckchen noch ehe meine Hand die Schale losgelassen hatte.
Nun liegt er im Streu, hat sich zusammengerollt und schläft. Überhaupt benimmt er sich fast zahm. Beim Wassernapf reinstellen schnüffelte er auch an mir herum.
Meine Frage jetzt: Ich vermute, es ist ein erschöpftes Jungtier und will es die Woche unserem Tierarzt vorstellen, bei dem wir eh einen Termin mit einem unserer Kater haben.
Kann ich Fred neben Heimchen und dem Katzenfutter noch etwas anderes gutes tun? Weiß jemand ob Mehlwürmer gerne genommen werden und was für Lebendfutter man noch aus der Zoohandlung holen kann?
Eine größere Box holen wir auch erstmal. Die kann man ja immer gebrauchen, auch wenn Fred nicht mehr da sein sollte.
Und wie ist das mit Überwinterung? Wenn es noch ein Jungtier ist, dann wäre es wohl nicht so ratsam, es in einen Garten zu setzen, der von zwei Katern regelmäßig heimgesucht wird?
Kann man Spitzmäuse überwintern? Diese hier jedenfalls scheint mir seit der Katzenfuttermahlzeit jedenfalls an Kraft zu gewinnen und macht gar einen zufriedenen Eindruck.
Meine Überlegung geht dahin ihr ein so großes Terrarium wie möglich mit Steinen, Höhlen und ähnlichem auszustatten (kann man dann nach dem Winter für den Hamster nutzen) und sie ihr Futter in Form von Heimchen und Co. selbst fangen zu lassen, so dass sie im Frühjahr noch fit im Jagen ist.
Hat jemand Ideen ob und wenn ja man Spitzmäuschen so über den Winter bringen kann?
Liebe Grüße
Nicky, mit Fred Spitzmaus