- Mach es gut, Schoko-Schwein Beitrag #1
Sawyer
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Ach, Schokolinchen - dieser Thread hätte hier eigentlich erst in vielen Jahren stehen sollen.
Du warst erst zwei Jahre alt, erst seit einem Jahr bei mir. Ich erinnere mich noch an den Tag im letzten Januar, an dem du, Flokati und Cappuccino bei mir eingezogen seid. Du warst von Anfang an ein freches, verfressenes Schwein.
Und dann hast du natürlich für die größte Überraschung überhaupt gesorgt: Saß da doch eines Morgens ein kleines, weißes Etwas im Gehege - Macchiato. Ganz problemlos hast du die Geburt gemeistert und dich vorbildlich um deinen kleinen Sohn gekümmert.
Du warst ganz gewiss kein Kuschelschwein: Anfassen und Hochheben mochtest du nicht - irgendwann musst du gelernt haben, dass man dich in Ruhe lässt, wenn du zwickst. Umso überraschter war ich, als ich Mitte des Jahres auf einmal feststellte, dass du diese Eigenschaft abgelegt hattest. Überhaupt wurdest du in den letzten Monaten viel, viel zutraulicher - saß ich vor eurem Gehege auf dem Boden, warst du die erste, die zu mir auf den Schoß gesprungen kam - und dir so oft genug das größte Stück Gurke erobert hattest. Manchmal - ganz selten - durfte ich dir dann das Köpfchen kraulen.
Mein Schoko-Schwein: Ich werde dich vermissen. Heute hat mich tagsüber die Arbeit zu sehr abgelenkt - erst jetzt wird deine Abwesenheit immer realer. Eben stand ich in der Küche und habe Gemüse geschnippelt: Ein Stückchen Gurke, durch vier geteilt, eine Paprika, durch vier geteilt, vier kleine Möhren, vier Viertel Rote Bete - und im EB schnappen nur drei hungrige Mäulchen nach dem Futter, rufen nur drei kleine Stimmchen nach mehr...
Schokolinchen - ich weine um dich.
Menschen, die keine Tiere, keine Meerschweine haben, können das vielleicht nicht verstehen. So ein kleines Tier - kann man zu dem überhaupt so eine enge Bindung haben?
Ja, man kann - wenn man auch die kleinen Gesten und Zeichen von diesen kleinen Tieren verstehen und schätzen kann.
Ich bin immer noch gerührt von deinem Vertrauen in mich und ich hoffe, du verzeihst mir die vielen Tierarztbesuche in den letzten Tagen. Ich hätte dir und mir so sehr gewünscht, dass du heute hier neben mir säßtest und auf dem Weg der Besserung wärst.
Mein Schoko-Schwein, ich weiß nicht, was nach dem Tod kommt, ich weiß nicht, ob wir uns je wiedersehen - in Gedanken bin ich bei dir, du bleibst unvergessen.
Du warst erst zwei Jahre alt, erst seit einem Jahr bei mir. Ich erinnere mich noch an den Tag im letzten Januar, an dem du, Flokati und Cappuccino bei mir eingezogen seid. Du warst von Anfang an ein freches, verfressenes Schwein.
Und dann hast du natürlich für die größte Überraschung überhaupt gesorgt: Saß da doch eines Morgens ein kleines, weißes Etwas im Gehege - Macchiato. Ganz problemlos hast du die Geburt gemeistert und dich vorbildlich um deinen kleinen Sohn gekümmert.
Du warst ganz gewiss kein Kuschelschwein: Anfassen und Hochheben mochtest du nicht - irgendwann musst du gelernt haben, dass man dich in Ruhe lässt, wenn du zwickst. Umso überraschter war ich, als ich Mitte des Jahres auf einmal feststellte, dass du diese Eigenschaft abgelegt hattest. Überhaupt wurdest du in den letzten Monaten viel, viel zutraulicher - saß ich vor eurem Gehege auf dem Boden, warst du die erste, die zu mir auf den Schoß gesprungen kam - und dir so oft genug das größte Stück Gurke erobert hattest. Manchmal - ganz selten - durfte ich dir dann das Köpfchen kraulen.
Mein Schoko-Schwein: Ich werde dich vermissen. Heute hat mich tagsüber die Arbeit zu sehr abgelenkt - erst jetzt wird deine Abwesenheit immer realer. Eben stand ich in der Küche und habe Gemüse geschnippelt: Ein Stückchen Gurke, durch vier geteilt, eine Paprika, durch vier geteilt, vier kleine Möhren, vier Viertel Rote Bete - und im EB schnappen nur drei hungrige Mäulchen nach dem Futter, rufen nur drei kleine Stimmchen nach mehr...
Schokolinchen - ich weine um dich.
Menschen, die keine Tiere, keine Meerschweine haben, können das vielleicht nicht verstehen. So ein kleines Tier - kann man zu dem überhaupt so eine enge Bindung haben?
Ja, man kann - wenn man auch die kleinen Gesten und Zeichen von diesen kleinen Tieren verstehen und schätzen kann.
Ich bin immer noch gerührt von deinem Vertrauen in mich und ich hoffe, du verzeihst mir die vielen Tierarztbesuche in den letzten Tagen. Ich hätte dir und mir so sehr gewünscht, dass du heute hier neben mir säßtest und auf dem Weg der Besserung wärst.
Mein Schoko-Schwein, ich weiß nicht, was nach dem Tod kommt, ich weiß nicht, ob wir uns je wiedersehen - in Gedanken bin ich bei dir, du bleibst unvergessen.