Hallo,
du findest 1200,- € für eine dreistündige Behandlung übertrieben?
Sind dann 660,- € für 15 Minuten und "fertig" ein Schnäppchen

?
Rein rechnerisch eher nicht.
Aber darum gehts ja auch nicht.
Schau mal in andere Foren, da wird gerade über Sinn und Unsinn der Goldakupunktur diskutiert. Da gibts Leute, die sowas können (Dr. Z. wird da auch genannt), und offenbar auch TÄ die auf diesen gewinnbringenden Zug aufspringen, und in ein paar Minuten ein paar hundert Euro verdienen.
Wie rechtfertigst du denn 660,- € für 15 Minuten? Und 7 "Goldklümpchen" für zwei Hüftgelenke? Eins hat 3 bekommen, das andere 4?
Bei uns wurden 28 Implantate eingesetzt, und das nach einer technisch ausgereiften Methode. Das dauert dann halt wohl auch 3 Stunden.
"Gut Ding will Weile haben" heißt es nicht umsonst.
"Nur 15 Minuten" hört sich eher nach Werbung für Burger King an:lol:.
Gruß Michael
Du solltest dich in erster Linie mal darüber aufklären lassen was eine Goldakupunktur, bzw. Akupunktur wirklich ist.
Die Kunst der AP liegt nicht darin soviel Nadeln/Gold zu setzen wie nur geht, schon gar nicht hat eine GP für eine Hüfte DIREKT mit der Hüfte zutun.
Es fängt schon da an: Was ist eigentlich ein Akupunkturpunkt und wo findet man diesen.
Wenn man eine GP für eine Hüfte machen lässt, heißt das nicht das das Gold in die Hüfte gepflanzt wird, oder wie hast du dir das vorgestellt?
In erster Linie ist erstmal die Methode zu unterscheiden. Es gibt die WESTLICHE AP und die TRADITIONELLE CHIN. AP (desweiteren noch die japanische, die hier in Duetschland so gut wie nicht angewendet wird, zumindest nicht am Tier)
Mein Hund wurde nach der traditionellen Methode behandelt. Das heißt "in der kürze liegt die Würze". Davon abgesehen das zuviel Gold im Hund auch zu Vergiftungserscheinungen und Allergien führen kann.
Akupunkturpunkte sind Punkte die Energien bahnen sollen. Das Thema traditionelle AP ist so Komplex das man es als Leihe nicht verstehen würde weil es einfach viel zu ausgreifend ist. Das geht nicht nach Schema F wie im westlichen Sinne, hier wird alles ganzheitlich betrachtet und jedes Problem hat seine eigene Lösung und nicht das was man auswendig gelernt hat.
Egal, wenn ich also eine HD habe und diese mittels GP behandeln möchte dann gibt es in der Regel pro Seite zwei Punkte die direkt am Hüftknochen (Trochanter MAjor ossis femoris) liegen die in erster Linie in Frage kämen, man nennt diese auch Gallenblase 29 (Juliao)und 30(Huantiao). Diese Punkte wurden bei meinem Hund auf beiden Seiten gesetzt. Das sind die gängisten Punkte um Hüftschmerzen mittels AP zu behandeln.
Desweiteren wurden noch an der Pfote zwischen den Krallen pro Seite jeweils ein Punkt genadelt, du siehst also die Pfote hat im westlichen Sinne eigentlich nicht viel mit der Hüfte zutun, aber in der TCM denkt man eben ganzheitlich und nutzt die MÖglichkeiten die man hat, wieso sollte ich also eine Hüfte mit 28 Goldklumpen versehen wenn 7 ausreichen?
Das siebte Goldkügelchen wurde an der Vorderpfote höhe des Karpalgelenks gesetzt. Hier spricht man vom Lungenmeridian, der Punkt heißt Lunge 7(Lieque)
Die Punkte die an den Pfoten gesetzt wurden, wurden in erster Linie verwendet weil mein Hund an "schlechter LAune" leidet, in der TCM redet man hierbei von einer Leber-Qi-Stagnation.
Gewinnbringend sind 28 Goldkügelchen, die man innerhalb von 3 Stunden in den Hund verpflanzt, die einfach nicht nötig sind um eine HD zu behandlen. Es gibt nichts das man mit so vielen AP behandeln müßte, ein guter Akupunkteur braucht MAXIMAL 7-8 Nadeln/Godlkügelchen um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen.
Sorry aber bevor man auf andere schießt sollte man sich doch im klaren sein wovon man redet. Und 28 Akupunkturpunkte zu stimulieren hat nichts, nicht mal annähernd, mit Akupunktur zutun. Gewinnbringende 1200€ für 28 stimulierte Punkte die einfach nicht nötig sind, das ist in meinen Augen einfach viel zu Teuer und schädlich für den Hund!