Hallo Liebe Nutzer
hier möchten wir euch unsere leidvolle Erfahrung mit der Goldakupunktur erzählen.
Unsere Hündin Mädi war nicht ganz 11 Jahre, als wir die Diagnose von unserem Tierarzt bekamen, dass Sie Gelenksarthrose hat. Nachdem Mädi ein Teil unserer Familie ist wurde uns geraten Ihr Tabletten gegen Ihre Schmerzen zu geben. Wir hatten irgendwann mal etwas über Goldakupunktur gehört und durchsuchten das Internet und fanden ausschließlich gute Nachrichten. Nach einem kurzen telefonischen Gespräch mit einem Tierarzt in der Hauptstadt fuhren wir am 03.06.2010 in selbige Praxis. Im Vorgespräch hieß es, dass es ca. 1.600,-- Euro kosten sollte. Wir ließen unsere Mädi untersuchen und machten einen Termin für den Montag den 07.06.2010 aus. Wieder fuhren wir ca. 300 km in die Hauptstadt zur OP. Unsere Mädi wurde in Narkose gelegt und geröntgt und man sagte uns, dass die Akupunktur etwas teurer werden würde, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Wie wir später feststellen mussten erging diese Vorgehensweise etlichen Angehörigen von Patienten.
Nach dem Eingriff fuhren wir wieder nach Hause. Im Juni war es sehr warm und am Donnerstag, den 17.06.2010 bekam unsere Mädi Ihren ersten Anfall. Wir waren bei unserem Tierarzt, der Sie umgehend wieder stabilisierte. Alle gingen bei den hohen Temperaturen von einem Kreislaufanfall aus. Am Samstag, den 19.06.2010 mussten wir wieder zum Tierarzt.
Am 21.06.2010 fuhren wir wieder 300 km in die Hauptstadt zur Nachuntersuchung und erzählten in allen Einzelheiten was sich in der Zwischenzeit ereignet hatte. Ein Zusammenhang mit der Akupunktur wurde nicht einmal in betracht gezogen und vehement abgelehnt.
Am 11.07.2010 hatte Mädi Ihren ersten, für uns bewusst erkennbaren, Epileptischen Anfall. Wir besuchten am Montag den 12.07.2010 unseren Tierarzt, der eine Blutuntersuchung durchführte, die ohne Befund war.
Am Sonntag, den 18.07.2010 kam der nun mehr zweite schwere Epileptische Anfall.
Am Montag, den 19.07.2010 fuhren wir wieder in die Hauptstadt zur zweiten Untersuchung ohne, dass sich bei Mädi etwas gebessert hatte. Man stand nur da und wusste scheinbar auch nicht weiter oder verdrängte zumindest die Möglichkeit, dass die Akupunktur der Auslöser war. Sie bekam bereits eine geringe Dosis gegen Epileptische Anfälle.
Am Sonntag den 25.07.2010 konnten wir den dritten Anfall noch abwehren. Wir erhöhten die Dosis. Bereits am Dienstag den 27.07.2010 konnten wir den 4. Anfall abwehren. Wir gaben Ihr von diesem Zeitpunkt an, die höchst mögliche Dosis. Wir waren überglücklich, das wir scheinbar alles im Griff hatten. Auch sieben Wochen nach der Akupunktur war keine gravierende Besserung bei Mädi festzustellen, aber wir waren glücklich das Mädi keine Anfälle mehr bekam.
Am Mittwoch, den 11.08. waren wir bei einer Bekannten und Mädi freute sich im Garten zu sein und es gab keine Anzeichen was am nächsten Tag passieren sollte.
Am Donnerstag, den 12.08. kämpften wir vergebens von 07.00 – 18.00 Uhr um Ihr Leben. Sie bekam einen schweren Anfall, von dem Sie nicht mehr runter kam und wir mussten Sie leider von Ihren Leiden erlösen.
Heute wissen wir, dass Mädi mit Schmerzmitteln heute noch leben könnte. Hätte man uns vor der Akupunktur aufgeklärt, dass so was passieren könnte, hätten wir uns gegen eine Akupunktur entschiede. Dies wurde aber leider nicht getan. Es gab nur positive Einträge im Internet. Wir stellen uns nur heute die Frage warum. Bei einem Preis von 2.155,66 Euro für die Akupunktur erübrigt sich wohl die Frage. Wir vermissen unsere Treue Begleiterin Mädi auch heute noch und fragen uns immer noch warum wir nur so leichtgläubig waren und Sie
deshalb sterben musste?