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Diskutiere Was ist zu beachten? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu :039: Mein Freund und ich wollen uns 2 Hunde anschaffen. (ein Tier allein ist doch immer doof) Nun wollen wir natürlich Alles richtig...
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anca0903

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Huhu :039:

Mein Freund und ich wollen uns 2 Hunde anschaffen. (ein Tier allein ist doch immer doof)

Nun wollen wir natürlich Alles richtig machen und sind grad dabei alles zu durchdenken, wie z.B. kommt Hund mit in den Urlaub? Wohin mit Hund wenn man mal ins Krankenhaus muss etc.

Ich wollt jetzt hier einfach mal nachfragen was genau zu beachten ist?

Also ein Hund soll auf jeden Fall eine französische Bulldogge vom Züchter werden, da wir uns nach einer Urlaubsherberge für den Hund einer Freundin total in die Rasse verliebt haben, siehe

Das hat jedoch noch Zeit, da diese Hunde ja sehr teuer in der Anschaffung sind (800-1000 €)

Den 2. Hund würden wir gern aus dem Tierheim holen.
Wir gucken auch hin und wieder immer mal in unserem TH vorbei, jedoch sind wir immer noch sehr unschlüssig...

Mal zu uns:
Wir wohnen mit 7 Meerschweinchen in einer 60 m² Mietwohnung mit großer Terasse nahe einem schönen Wald.
Die Meeris bekommen nächste Woche ihren Auslauf auf der Terasse fertiggestellt (mit Dach - Hunde-und Katzensicher usw.)
Derzeit bin ich arbeitslos und könnte viel Zeit in die Eingewöhnung eines Hundes investieren (evtl mit Hundeschule usw).

Nun stell sich für uns immer wieder die Frage wie groß der Hund sein kann, denn 60 m² + Terasse sind ja nun auch nicht sooo viel...

Ein Labrador (Bender ->
) aus dem TH war sehr interessant für uns, jedoch haben wir Angst, dass der Platz für einen solchen Hund zu wenig ist.
Und einengen wollten wir das Tier keinesfalls.

Wir haben auch schon soweit gedacht irgendwo in der Gegend ein Gartengrundstück zu mieten und den Hund dort tagsüber laufen zu lassen wenn ich wieder Arbeit habe.
(und jetzt natürlich täglich ein paar Stunden mit ihm dort toben)

Was meint ihr dazu? Welche Rassen sind ideale Wohnungshunde? Oder kann man das so nicht sagen?

Was würdet ihr uns raten?

Lg Anca
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Was ist zu beachten? Beitrag #2
Hallo anca ,
ich fange mal oben an.
Urlaub :
Wenn ihr in den Urlaub fahren und die Hunde mitnehmen wollt (ich persönlich würde meinen Hund immer mitnehmen oder halt nicht fahren),müßt ihr euch halt eine entsprechende "Herberge" suchen.
Krankenhaus :
Sowas kann zum Supergau werden.Wenn es bei Freunden,Bekannten ,Familie nicht geht ,gäbe es dann noch die Möglichkeit einer Tierpension.
2Hunde :
Zwei sind bestimmt besser als einer.Bis das Zusammenspiel Hunde,Herrchen,hören klappt ,ist es halt ein wenig arbeit ,was aber zu bewältigen ist.
Wohnung :
die größe ist ja nicht gerade das meiste.Das könnt ihr aber durch Auslauf und Beschäftigung ausgleichen.
Grundstück anmieten :
das fände ich nicht so gut ,einen Hund (bzw 2)über mehrere Stunden da allein zu lassen.

Ihr solltet erstmal ausloten ,wieviel Zeit ihr für nen Hund täglich habt.Wenn du da zB sagst 7 h,dann wäre es blöd wenn diese von 15 bis 22 Uhr wären.
Das sollte schon gut über den Tag verteilt sein.
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #3
Hallo!
Danke erstmal für die schnelle Antwort.
Also derzeit ist es so, dass ich tagsüber zu Hause bin und Abends (meist von 18-22 Uhr) als Aushilfe an der Kasse sitze.
Somit hätte ich momentan viel Zeit.

Natürlich suche ich auch Arbeit, wo ich dann so ca. 7-8 Stunden weg wäre.
Mein Freund ist täglich ab 16:30 zu Hause (allerding ab Februar ein paar Monate auf Lehrgang und nur am WE da)

Wir fanden es nur besser den Hund / die Hunde 7-8 Stunden auf einem Gartengrundstück zu lassen als in einer 60 m²-Wohnung bzw auf der Terasse. Was aber auch erst dann der Fall ist wenn ich wieder arbeite...
Vorher könnte man sie ja an den Garten gewöhnen...

Naja mal schauen - danke erstmal für die Meinung - weitere sind erwünscht :D
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #4
  • Was ist zu beachten? Beitrag #5
Ist schon geschehen ;)

Nur mehr m² sind nicht möglich...deshalb die Überlegung mit dem Garten
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #6
Hallo Anca!
Ich persönlich würde sagen, dass die Quadratmeterzahl einer Wohnung oder eines Gartens weniger bedeutsam sind (für den Hund) als die Zeit, die man für ihn hat.

Ein Hund kann mit einer kleinen Wohnung total glücklich sein, wenn er mit seinem Menschen zusammensein darf und man täglich dreimals ausreichend lange interessante Spaziergänge macht.

Ein Hund kann total unglücklich sein mit einem 2000qm-Garten, wenn er dort stundenlang alleine ist! Das wird auch durch einen Zweithund wenig relativiert, weil (fast alle) Hunde doch am liebsten bei ihren Menschen sind! Der Hund kennt so einen Garten binnen zwei, drei Tagen in und auswendig, und Bewegung allein lastet ihn ja ohnehin nicht aus. Es sind die interessanten Reize auf Spaziergängen, die ihn beschäftigen!

Es wird also nicht zum Glück des Hundes beitragen, wenn Ihr ihn in einen Garten irgendwo bringt und dann nach Hause geht. Er wird am Zaun stehen und die Welt nicht verstehen, schätze ich. :eusa_think:

Ich hatte anfangs auch nur eine 40 qm-Wohnung (ohne Garten!) für eine mittelgroße Hündin - und die diente mehr als großer Schlafplatz :D , weil wir vier- bis fünfmal am Tag gemeinsam unterwegs waren.

Übrigens ist es ein häufig zu hörender Irrtum, dass ein großer Hund eine große Wohnung brauche und ein kleiner mit einer kleinen Wohnung auskäme. Das ist häufig sogar umgekehrt! So ein Jack Russel wird so gut wie nie müde ;) und tobt öfter auch nach einem langen Spaziergang noch im Haus herum als beispielsweise ein Berner Sennenhund oder eine Dogge. Die Größe ist also weniger entscheidend als das Temperament des Hundes!
Kurzum: Ein Labrador kommt mit Eurer 60qm-Wohnung wahrscheinlich besser zurecht als ein Jack Russel. (Ausgedehnte Spaziergänge vorausgesetzt.)

Dann zu Eurem Vorhaben, gleich zwei Hunde anzuschaffen: Ich selbst habe zwei, habe aber gemerkt, wie sehr es hilft, wenn ein Hund bereits gut erzogen ist und gut gehorcht, ehe der zweite dazukommt. Naturgemäß orientieren sich mehrere Hunde nämlich sehr stark aneinander, schließlich sprechen sie dieselbe Sprache! Insofern würde ich Euch (auch als absoluter Fan der Mehrhundehaltung!) dazu raten, erst einen Hund gut zu erziehen und dann erst den zweiten dazu zu nehmen.
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #7
Hallo und danke für die informativen Antworten!

Es wird also nicht zum Glück des Hundes beitragen, wenn Ihr ihn in einen Garten irgendwo bringt und dann nach Hause geht. Er wird am Zaun stehen und die Welt nicht verstehen, schätze ich. :eusa_think:

So ist es ja nun auch nicht. Wir dachten das nur zum Wohl des Hundes wenn ich dann irgendwann Arbeit habe. Denn ich kann mir vorstellen, dass ein Hund sich in einem großen Garten wohler fühlt als in einer 60 m²-Wohnung. Allein wäre er die 7-8 Stunden dann ohnehin - egal wo.

Aber deshalb frage ich ja hier nach Meinungen. Wir sind zwar beide mit Hunden aufgewachsen, jedoch ist deren Tot schon mindestens 5 Jahre her...


Das mit dem Verhältnis der Größe des Hundes gegenüber der Größe der Wohnung wusste ich nicht. Genauso wenig wie

Ich selbst habe zwei, habe aber gemerkt, wie sehr es hilft, wenn ein Hund bereits gut erzogen ist und gut gehorcht, ehe der zweite dazukommt. Naturgemäß orientieren sich mehrere Hunde nämlich sehr stark aneinander

Aber darum frage ich ja nach ;)

Die französische Bulldogge wird denk ich sowieso erst in einem Jahr oder so kommen...Für die Eingewöhnung bzw Erziehung (evtl. mit Hundeschule) hätte ich momentan viel Zeit!

Bin mir nur noch sehr unsicher...
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #8
Ich würde zuallererst sagen, dass ich 7-8 Stunden TÄGLICH alleine für einen Hund absolut zuviel finde. Sind da auch die Fahrtwege zur Arbeit mit eingerechnet?
Weiterhin: Du schreibst dass du arbeitslos bist... wie sieht es denn mit den Finanzen aus? Ist ausreichend Geld da, um für Notfälle vorzusorgen? Ein Hund kann sehr schnell sehr sehr teuer werden. Nicht nur im Alltag, sondern halt auch durch Krankheiten, etc.
Die m² der Wohnung würde ich nichtmal als zu gering erachten, wenn der Hund ausreichend draußen beschäftigt wird. Aber bei 7-8 Stunden alleine finde ich es insgesamt nicht so gut. Die restliche Zeit geht dann völlig für den Hund drauf, das müsste klar sein. Da ist dann nicht mit "Ach, jetzt koch ich ausgiebig und dann schön Tv schauen" und was auch immer. Der Hund muss seine ganze Energie loswerden.

Und noch was anderes, was mir schon öfter auffällt: Woher kommt eigentlich immer dieser Irrglaube, dass Jack Russel ja viel mehr brauchen als größere Hunde? Meine Theorie ist ja, dass viele nen Jack Russel halten und denken, da er ja so klein ist, bräuchte er keine Beschäftigung und haben dann Probleme mit dieser Rasse. Ich möchte aber schonmal gern den Jack Russel sehen, der bei meinem größeren Hund mithalten könnte:roll: Aber das nur mal so am Rande:lol: Jeder Hund muss gefördert und ausgelastet werden!
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #9
Allein wäre er die 7-8 Stunden dann ohnehin - egal wo.

Das ist sehr lange bis hin zu viel zu lange.Das ist nicht gut.Aber du hast ja noch Zeit bis es soweit ist.Vielleicht findest da ja noch ne Lösung für.
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #10
Ich möchte aber schonmal gern den Jack Russel sehen, der bei meinem größeren Hund mithalten könnte
Da kann ich dir einige hier bei unseren Reitern zeigen;) du darfst auch nicht vergessen, wenn ein Jackie 10 KM gelaufen ist, dann sind es wie 30 KM für einen Grossen, um Vergleichbar zu sein müsste Deiner 30 KM laufen ;)
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #11
Hallo Anka
Wenn das eure erste Erfahrung, mit Hunden werden wird, denke ich ist es besser erst mal einen Hund aufzunehmen, damit ihr erst mal den Umgang damit lernt, denn 2 können euch doch recht bald überfordern.
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #12
dogman: Es ging aber hier nicht um einen direkten Vergleich, sondern um die Aussage, dass so eine Wohnung für nen größeren Hund besser geeignet wäre als für nen Jack Russel, weil der ja solche enormen Anforderungen hat... und das stimmt nunmal einfach nicht ;)
Und das mit den 30km können wir nicht testen..die halte ich doch nicht durch :D
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #13
Hallo zusammen,

ich möchte mich Ricalein anschließen. Zwei Hunde zu erziehen ist doppelte Arbeit. Zudem sind 7-8 Stunden alleine viel zu viel.
Wie stellt ihr Euch denn das mit dem Gartengrundstück vor? Die Hunde dort stundenlang alleine zu lassen finde ich persönlich etwas schwierig. Dann doch eher Wohnung.

Grüße
Elstertier
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #14
Ja, das mit dem 2. Hund hatte ich ja bereits oben geschrieben...
Geplant ist erstmal Einer - später ein Zweiter.

Zu der Zeit:
Wie macht ihr das denn? Ihr arbeitet doch auch,oder?

Ich kenne viele Leute die 8 Stunden arbeiten und deren Hunde dann allein sind :eusa_think:
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #15
Also bei mir sind meine Hunde nur alleine wenn ich einkaufen gehe oder zum Doc, und natürlich wenn wir mal zum Essen gehen oder wo eingeladen sind, aber an sonsten sind die immer da wo ich auch bin.
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #16
Bei uns ist meine Frau immer daheim.Allein schon wegen der Kinder.Von soher muß mein ELTON vll mal ne halbe Stunde alleine sein.Das war auch ein ausschlaggebender Grund dafür ,das wir uns einen Hund geholt haben.
Für dich gibt es dann ja eventuell noch die möglichkeit ,das wer deinen Hund zwischendurch mal nen Stündchen Gassi führen geht.
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #17
Hallo Anka,

sicher gibt es viele Leute die das so handhaben aber das macht die Sache ja nich besser. Ein paar Stunden täglich ist okay aber nicht 8 oder mehr.
Der hund ist ein Rudeltier und es die schlimmste Strafe für ihn allein gelassen zu werden.

Grüße Elstertier
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #18
Den Vorschlag mit der Gassiaushilfe finde ich nicht schlecht. Ich helfe auch schon mal bei unseren Freunden aus... Wenn die mal länger arbeiten müssen, dann rufen sie an und ich springe ein.
Es sollten natürlich Leute Deines Vertrauens sein, die sich an Eure Erziehung halten - möglichst keine Kinder unter 14 Jahren.
Was natürlich ideal ist, wenn Du und Dein Freund etwas Zeitversetzt arbeiten gehen könntet. So wäre die Zeit evtl. auch nicht so furchtbar lang...
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #19
Den Vorschlag mit der Gassiaushilfe finde ich nicht schlecht. Ich helfe auch schon mal bei unseren Freunden aus... Wenn die mal länger arbeiten müssen, dann rufen sie an und ich springe ein.
Es sollten natürlich Leute Deines Vertrauens sein, die sich an Eure Erziehung halte

Wir wohnen ja erst anderthalb Monate hier :(


Unser Urlaubshund Josy (siehe ) soll wahrscheinlich auch weggegeben werden...
Wenn es so ist würden wir sie denk ich nehmen. Wollten ja eh nen frz. Bully und so wissen die jetzigen Besitzer wo sie ist und dass es ihr gut geht...Besuche sind ja auch möglich....mal sehen was draus wird...
 
  • Was ist zu beachten? Beitrag #20
Hallo Anca
Wenn Ihr diese Hündin nehmt ist dsa sicher für alle am Besten, da die Hündin euch schon kennt und Ihr wisst was auf euch zu kommt.
Das die bisherigen Besitzer euch dann aber des Hundes wegen Besuchen wollen halte ich zumindest am Anfang für Grundverkehrt.
Die Hündin braucht eine ganze Weile bis sie mit Leib und Seele bei euch angekommen ist, Besuche der alten Besitzer bringen sie da erheblich durcheinander. Das würde ich wirklich mindestens ein halbes Jahr nicht zulassen.
 
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