- Pünktchen Beitrag #1
Chipi
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Liebe Pünktchen,
noch lebst du, sitzt da und schlabberst deinen Brei. Du weißt nicht, daß ich heute morgen schweren Herzens beschlossen habe, daß du die nächste Woche nicht mehr erleben wirst. Deine Tumore sind mittlerweile so groß wie du selbst, ohne sie wärst du nur noch Haut und Knochen. Du kannst nicht mehr richtig laufen oder fressen oder dich putzen. Du hast offenbar Schmerzen, wenn man dich anfasst, denn beim Hochheben hast du früher nicht gequiekt.
Kleine Maus, du bist noch nicht am Ende, das weiß ich. Aber du sollst nicht mehr so lange leben, bis es dir richtig schlecht geht. Du musstest so viel Mist ertragen in deinem Leben, da soll dein Ende nicht zur Qual werden. Du bist fast 3 Jahre alt, ein stolzes Alter für eine Ratte - umso mehr, wenn man bedenkt, aus welch schlechten Zuständen zu kamst.
Deine früheren Besitzer haben es nicht böse gemeint mit dir, das nicht. Aber dennoch haben sie dich nicht richtig versorgt, du hattest kaum Platz im Käfig, du kanntest kein ausgewogenes Futter, auch klettern konntest du nicht - das hast du alles erst gelernt bei mir. Leider wusstest du nach 2 Jahren Einzelhaft nichts mit anderen Ratten anzufangen, wusstest nicht, was die fremden Schnüffelnasen an deinen Ohren, die fremden Pfötchen in deinem Fell bedeuten sollten, hattest sogar Angst vor ihnen. Also musstest du auch den Rest deines Lebens alleine verbringen, kleines Pünktchen.
Nein, du hattest kein schönes Leben. Das soll nun wenigstens in einem friedlichen Tod enden. Menschen sind schuld daran, daß dein Leben nicht so war, wie das einer Ratte sein sollte, da schulde ich es dir, daß dein Ende nicht mit unnötigen Qualen verbunden ist.
Liebe Pünktchen, ich werde versuchen, dir noch ein paar letzte schöne Tage zu bereiten, bevor du deinen Weg über die Regenbogenbrücke antreten wirst. Dort wartet bereits Monty auf dich, die dich gern in ihr Rudel aufgenommen hätte, wenn du dich nur getraut hättest.
noch lebst du, sitzt da und schlabberst deinen Brei. Du weißt nicht, daß ich heute morgen schweren Herzens beschlossen habe, daß du die nächste Woche nicht mehr erleben wirst. Deine Tumore sind mittlerweile so groß wie du selbst, ohne sie wärst du nur noch Haut und Knochen. Du kannst nicht mehr richtig laufen oder fressen oder dich putzen. Du hast offenbar Schmerzen, wenn man dich anfasst, denn beim Hochheben hast du früher nicht gequiekt.
Kleine Maus, du bist noch nicht am Ende, das weiß ich. Aber du sollst nicht mehr so lange leben, bis es dir richtig schlecht geht. Du musstest so viel Mist ertragen in deinem Leben, da soll dein Ende nicht zur Qual werden. Du bist fast 3 Jahre alt, ein stolzes Alter für eine Ratte - umso mehr, wenn man bedenkt, aus welch schlechten Zuständen zu kamst.
Deine früheren Besitzer haben es nicht böse gemeint mit dir, das nicht. Aber dennoch haben sie dich nicht richtig versorgt, du hattest kaum Platz im Käfig, du kanntest kein ausgewogenes Futter, auch klettern konntest du nicht - das hast du alles erst gelernt bei mir. Leider wusstest du nach 2 Jahren Einzelhaft nichts mit anderen Ratten anzufangen, wusstest nicht, was die fremden Schnüffelnasen an deinen Ohren, die fremden Pfötchen in deinem Fell bedeuten sollten, hattest sogar Angst vor ihnen. Also musstest du auch den Rest deines Lebens alleine verbringen, kleines Pünktchen.
Nein, du hattest kein schönes Leben. Das soll nun wenigstens in einem friedlichen Tod enden. Menschen sind schuld daran, daß dein Leben nicht so war, wie das einer Ratte sein sollte, da schulde ich es dir, daß dein Ende nicht mit unnötigen Qualen verbunden ist.
Liebe Pünktchen, ich werde versuchen, dir noch ein paar letzte schöne Tage zu bereiten, bevor du deinen Weg über die Regenbogenbrücke antreten wirst. Dort wartet bereits Monty auf dich, die dich gern in ihr Rudel aufgenommen hätte, wenn du dich nur getraut hättest.