Hallo Moni!
Schade, dass du mit deinem Problem nicht ein bisschen früher gekommen bist.
Jetzt ist es wohl zu spät.
Ich werde trotzdem mal ein paar Irrtümer klären:
Ich habe sie vorher vom Tierarzt untersuchen lassen.
Er hat das OK gegeben.
Auf was wurde sie denn untersucht?
Es ist zwar schonmal ein gutes Zeichen, dass überhaupt untersucht wurde, aber ich bezweifle, dass wirklich die Tests auf Erbkrankheiten etc. gemacht wurden.
Auch merke ich lieber gleich an, dass ein TA unmöglich von vornherein Komplikationen ausschließen kann.
Ich habe lange überlegt, ob ich ihr eine

Spielgefährten aus dem Tierheim hole. Aber es ist immer ein Risiko ob die Chemie stimmt,
Oh, das Risiko hast du bei eigenen Kitten auch.
Ab einem gewissen Alter vertreiben manche Katzen ihre Kitten konsequent und dann wird das Zusammenleben schwierig (ist zwar nur selten der Fall, kann aber auch vorkommen).
Die Katze ist mit einem Jahr noch sehr jung, eine Vergesellschaftung wäre also wahrscheinlich gut gegangen. In dem Alter sind die meisten Katzen noch offen für Neues.
Mit Sicherheit kann man das zwar nicht sagen, aber im Vergleich zu den Risiken die mit einer Geburt verbunden sind...
zudem reargiert mein Lebenspartner allergisch auf Hauskatzen. Eine junge Rassekatze ist dort sehr selten zu finden.
Jemand, der gegen Katzen allergisch ist, reagiert eigentlich nur auf eine Substanz im Speichel. Die Zusammensetzung vom Speichel unterscheidet sich von Katze zu Katze geringfügig.
Es hätte folglich gereicht, bei einem Hautarzt ausprobieren zu lassen, ob auf Katze xy eine allergische Reaktion erfolgt.
Rassekatzen, oder zumindest Mischlinge, findet man in Tierheimen übrigens auch immer häufiger.
Und zwar (das ist nicht Böse gemeint aber leider die Wahrheit) aus Verpaarungen wie der deinen.
Da meine Schwester, die Eltern meines Freundes, und ich auf jedenfall eine zusätzliche Katze möchten ist für die Zukunft des Nachwuches auf jeden Fall gesorgt. Wenn es mehr Junge werden - stehen schon einige auf der Warteliste.
Die Vermittlung vom Nachwuchs ist also vorerst gesichert.
Das ist zwar schön, aber eigentlich nicht wirklich das Problem.
Das Problem sind die Gefahren, denen du deine Katze und die Kitten aussetzt.
Schlimmstenfalls kann so ein "glückliches Erlebnis" für diese nämlich tödlich enden.
Eine Rassekatze bekommst du übrigens ab, sagen wir mal 200 Euro. Ein Kaiserschnitt kostet an die 250-500 Euro.
Eine Verantwortungsvolle Kittenaufzucht kostet locker nochmal soviel.
Gut finde ich zumindest, dass du die Katze danach kastrieren willst und sie nicht schon mit 6 Monaten decken lassen hast, was leider auch oft genug vorkommt.
(Sterlisieren ist eine andere Art von OP, sie wird heute praktisch nicht mehr durchgeführt)
Ich hoffe sehr, du wirst dich in kommender Zeit noch ausführlich über Trächtigkeit, Geburt, Erste Hilfe Maßnahmen (!!!) und Kittenaufzucht informieren.
Und ein Kitten darf mit frühestens 12 Wochen von der Mutter getrennt werden.
Dann wünsche ich dir noch viel Glück, deiner Katze, dass sie das alles gut übersteht und keine bleibenden Schäden davonträgt und den Kitten, dass sie gesund sind und wirklich einen schönen Platz bekommen.
Diesen Thread schließe ich an der Stelle.
Das absichtliche Vermehren von Katzen ist nicht nur ziemlich verantwortungslos, sondern in diesem Forum auch nicht erwünscht.
Siehe dazu auch die Forenregel:
https://www.tierforum.de/t2-regeln-des-forums.html
LG
by blackcat