Die Kleine lotet ihre Grenzen aus, probiert, was sie darf und was nicht. Da ist es mit einmal "Nein" oder auch zehn Mal nicht getan. Ihr vor allem du müsst/musst den längeren Atem haben. Immer und immer wieder ihr die Grenzen aufzeigen. Nur Geduld und Konzequenz
Als Nils in dem Alter war, hat er mich immer auf dem Sofa angebellt. "Aus" und lauter werden brachte nichts, Nils wurde nur noch wilder. FINITO! Ich setzte ihn auf den Boden und ignorierte ihn. Nils hat es imponiert. Er durfte nicht mehr bei mir sein, was er doch sooo gern wollte.
-> Es wird wahrscheinlich keine einmalige Zurechtweisung reichen. Also bleib konzequent.Wenn du kuscheln möchtest und sie benimmt sich "daneben", gehe weg, setz sie auf den Boden, lese oder mach irgendetwas. Hauptsache du ignorierst sie und sie merkt, dass es so nicht geht. Pech gehabt. Gekuschelt wird nur, wenn sie brav ist.
Wenn du Kommandos gibst, setz sie durch!
Nils beißt nicht in Hosenbeine. Hat er noch nie getan. Dafür in die Leine, zerrt dran und hüpft rum. Er will mir damit zeigen, dass er Langeweile hat, mit mir spielen möchte.
Hört sie auf "Aus"? Wenn nicht, üben und loben, wenn sie folgt!
Biete ihr doch eine Alternative zum Hosenbeine etc. beißen. Seit Nils seinen Ball, die Schleppleine oder sonst irgendetwas zum Tragen bekommt, hat das Leinebeißen nachgelassen. Ihm macht es Spaß und ist mächtig stolz, wenn ich ihn dann lobe. Zudem war er als Welpi/Junghund total k.o. nach dem Tragen. Tragen strengt halt doch an :mrgreen: Er hatte keine Langeweile mehr.
Oder Nils trägt mit mir zusammen seinen Ball mit Schnur. So ist sein Maul beschäftigt, er muss "arbeiten" und kommt nicht auf dumme Gedanken.
-> Beschäftigt die Kleine! Findet etwas, das ihr Spaß macht. Lenkt sie ab.
Alle Ratschläge hier sind kein Wundermittel, die plötzlich sofort fruchten. Es brauch Zeit, Geduld, Konzequenz.
So auch mit dem Anspringen. Ich sehe Nils an, wenn er springen möchte. Schon beim kleinsten Anzeichen "Nein", notfalls am Halsband oder an der Leine festhalten. Nils bekommt als Alternative zum Springen den Befehl "Sitz". Inzwischen setzt er sich sofort, wenn ich sein Springenwollen mit "Nein" unterbinde. Sobald er sitzt und mich ansieht, wird gelobt.
Die Ausbildung eines Hundes kostet Zeit und Nerven. Du musst ihn immer im Blick haben, um sofort eingreifen zu können. nUr wenn du fleißig mit ihr und vor allem an dir arbeitest, wird sie es irgendwann einmal sichr verstanden haben und weniger bis gar nicht mehr testen, ob noch etwas geht...
Viel Erfolg und vor allem viel Spaß mit der Kleinen!