Anschaffung Zweitpapagei

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  • Anschaffung Zweitpapagei Beitrag #1
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Ricky24558

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Hallo, ich heiße Silke und bin neu hier im Forum.
Ich hoffe ich mache es richtig hier mit neuem Thema erstellen.
Möchte mich gerne Vorstellen und habe auch gleich ein Paar Fragen.
Ich komme aus Schleswig-Holstein, habe Familie und einen Kongo Graupapagei im Alter von 28 Jahren. Sie lebt von Anfang an bei uns und wurde uns damals ( wir wussten es zu dem Zeitpunkt nicht besser) als Hahn verkauft. Nach späteren Aussagen des Tierarztes hatte sie bereits einen gebrochen Flügel vor dem Kauf und ist auch sonst nicht die beste. Zu Große Füße, zu langen Schnabel, was sie beim fressen nicht stört und wie schon gesagt, der kaputte Flügel. Welches wohl auch der Grund ist warum sie nie Fliegt und wenn doch mal dann eben meist überall gegen. Das wir nun eine Henne statt einen Hahn haben liegt daran, das eines Tages vor ein paar Jahren plötzlich in ihrem Holzhaus ein ei lag welches ständig bewacht und behütet wurde. Wir haben es später entfernt und ca. ein Jahr später folgte noch eins. Nun aber zu meiner Frage: Ricky ist in letzer Zeit sowas von anhänglich:D Ich werde begattet, gefüttert und überhaupt, wenn ich sie in den Käfig setzen will,werde ich nicht mehr los gelassen. Sie klammert sich völlig an mich, möchte alles mit machen Hauptsache sie darf bei mir sitzen. Ist ja irgendwo niedlich aber sie tut mir auch total leid, weshalb ich mich entschieden habe einen 2 Papagei anzuschaffen. Könnt ihr mir raten was ich zu beachten habe? Muss es ein Grauer sein oder ist das egal? Wie sollen sie sich kennen lernen? Ich möchte nicht wahllos einen kaufen und dann verstehen sie sich nicht. Sie sollen auf jeden Fall zusammen in eine Volliere. Brauche dringend Rat, was nun zu beachten ist.
Gruß Silke
 
  • Anschaffung Zweitpapagei Beitrag #2
Hallo Silke und willkommen hier! :)

Schön das ihr einen Partner für Ricky anschaffen wollt! Das ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung.

Der Neue muss auf jeden Fall auch ein Graupapagei sein. Die verschiedenen Papageienarten haben zum Teil sehr unterschiedliches Verhalten. Das wären letztendlich zwei Einzelvögel nebeneinander.
Sonst sollte er unbedingt gegengeschlechtlich sein (also ein Hahn, nach Rickys Ei ist ihr Geschlecht ja sicher ;) ), und möglichst gleichalt. Naja, auch exakt 28 Jahre muss natürlich nicht sein, aber zumindest geschlechtsreif und kein Jungvogel (über zwei Jahre alt). Mit einem Küken könnte Ricky nicht viel anfangen. Ideal wäre natürlich ein weiterer älterer Grauer.
Der zweite sollte wenn möglich eine Naturbrut sein (also nicht von Hand aufgezogen). Diese Vögel haben einfach ein besseres Sozialverhalten anderen Papageien gegenüber.

Wenn das alles stimmt sind die Grundvorraussetzungen für eine erfolgreiche Vergesellschaftung gegeben. Trotzdem, du brauchst unter Umständen viel Geduld. Ricky ist seit Jahren alleine und sieht dich anscheinend als Partner an. Den Neuen wird sie kaum am ersten Tag begeistert ins Herz schließen. Reaktionen von Ignorieren über Eifersucht, Aggressionen bis hin zu Angst sind möglich. Auf jeden Fall brauchst du erst einen zweiten Käfig. Die Vögel sollten sich sehen können. Später kannst du die Käfige direkt nebeneinander stellen. Dann gemeinsamen Freiflug unter Aufsicht. Und so weiter, in kleinen Schritten, immer darauf achten wie die Vögel reagieren.
Wenn sie sich beim Freiflug verstehen und freiwillig gemeinsam in den selben Käfig/Voliere gehen und sich auch darin vertragen, können sie definitiv zusammenziehen.

Noch eine Frage zum zu langen Schnabel: wurde da mal nach der Ursache gesucht? Es gibt Krankheiten die einen veränderten Schnabelwuchs bewirken. War der TA bei dem ihr wart wirklich vogelkundig?
 
  • Anschaffung Zweitpapagei Beitrag #3
Hallo Cosili,
danke für deine schnelle Antwort. Also der Schnabel von Ricky wurde von einem Fachtierarzt in Sachen Papageien Kunde untersucht und für in Ordnung befunden. Er meinte nur mal, das sie für die Zucht nicht die beste wäre. Kommt für uns ja aber auch nicht in Frage. Ich will ja nicht züchten sondern Gesellschaft für Ricky. Also wäre es schon ratsam einen Kongo zu nehmen oder? Mir persönlich wäre es ja egal aber sie müssen sich schon leiden können. Ricky war einmal in Urlaubspflege vor über 10 Jahren. Das war bis zu dem Zeitpunkt ihre einzige Erfahrung mit anderen Grauen. Sie tat sich auch sehr schwer und hackte ziemlich auf den anderen rum und lies sie nicht ans Futter. Als ihr dann gedroht wurde sie muss raus war auf einmal ruhe und sie hat sich mit den anderen vertragen.:D Ricky ist schon immer ein Frauenvogel gewesen. Sie akzeptiert nur so richtig meine Mutter, die sie auch gekauft hatte und mich. Einen 2 Käfig habe ich auch. Ist zwar kleiner soll ja aber auch nur vorübergehend sein. Nur mit dem Freiflug könnte es zum Problem werden, da Ricky nicht fliegt wenn sie nicht muss. Liegt wohl an dem gebrochenen Flügel als Jungvogel. Sie kann nicht dorthin fliegen wo sie hin will. Hatte deshalb auch schon mal an stutzen gedacht, weil sie dann auch draußen ganz aus der Voliere kann. Sie ist aber auch vor ca !2 Jahren weg geflogen wie auch immer sie das gemacht hat. Ist aber nach fast 1 Woche wieder fast zu Hause angekommen:clap: schlauer Vogel...:D
 
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