- Die AIHA ist nun amtlich ... Rambo hat ein Rezidiv Beitrag #1
Schäfchen78
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Es sollte ein Routineblutbild werden ... Rambo war fit wie ein Turnschuh, spielte und tobte, fraß gut und stauchte Cora zusammen, wenn sie nervte. Alles unauffällig also.
Einen Tag später kam der Graue mit dem Hintern kaum noch hoch. Rutschte beim Aufstehen hinten weg, bewegte sich bedächtig langsam. Ich begann mir Sorgen zu machen. Aber wenn er oben war, lief er auch. Problemlos. Gemütlich wie es seine Art ist bei 30 Grad im Schatten ...
Noch einen Tag später kam er morgens noch schwerer hoch, wie in Zeitlupe bewegte er sich und fiel beim Beinchen heben um, in sich zusammen. Sah mich verzweifelt an. Kam wieder hoch, Pipi im Stehen (oder was man halt als Stehen bezeichnete). Anruf beim TA: "Ich mach mir Sorgen". Antwort "Leider berechtigt." Zu gut Deutsch: Rambos Blutbild hat sich radikal verschlechtert, die Werte gleichen denen aus dem Januar als ich mit einem Futter verweigernden schlappen Hund beim Doc auflief, der ihn umgehend an den Tropf hängte. Der Tropf bleibt uns nun erspart, weil der Graue frisst und säuft. Aber er hat mangels Blut kaum Kraft zum bewegen. Der Fall ist klar: Jeder noch so kleinste Zweifel ist mit dem neuen Laborbefund nun entkräftet, wir haben es definitiv mit einer AIHA zu tun - einer autoimmunen hämolytischen Anämie. Und wir haben soeben ein Rezidiv diagnostiziert.
Da wir beim letzten Mal gute Erfolge hatten, kämpfen wir natürlich wieder weiter. Geben nun wieder Cortison, auf das er beim ersten Mal so gut angeschlagen hat. Geben wieder Antibiotika, um sein Immunsystem beim Umgang mit dem Cortison zu unterstützen.
Ich werde aus seinen Blicken nicht schlau. Mal liebevoll, mal fragend. Mal einfach nur müde, mal aufmerksam. In einer Woche hat unser Baby Geburtsttermin. Ich hoffe, dass dann seine alte Leidenschaft wieder aufflackert, die er bei den beiden Großen schon ausgelebt hat und ihm das noch ein bissel mehr Kraft zum Kämpfen gibt. 70 % Überlebenschance nach einen Rezidiv ... aber das ist nur eine statistische Zahl. Ich habe Angst irgendwann die Entscheidung treffen zu müssen, ihm über die Regenbogenbrücke zu helfen, wenn wir keine Lebensqualität mehr geben können.
Einen Tag später kam der Graue mit dem Hintern kaum noch hoch. Rutschte beim Aufstehen hinten weg, bewegte sich bedächtig langsam. Ich begann mir Sorgen zu machen. Aber wenn er oben war, lief er auch. Problemlos. Gemütlich wie es seine Art ist bei 30 Grad im Schatten ...
Noch einen Tag später kam er morgens noch schwerer hoch, wie in Zeitlupe bewegte er sich und fiel beim Beinchen heben um, in sich zusammen. Sah mich verzweifelt an. Kam wieder hoch, Pipi im Stehen (oder was man halt als Stehen bezeichnete). Anruf beim TA: "Ich mach mir Sorgen". Antwort "Leider berechtigt." Zu gut Deutsch: Rambos Blutbild hat sich radikal verschlechtert, die Werte gleichen denen aus dem Januar als ich mit einem Futter verweigernden schlappen Hund beim Doc auflief, der ihn umgehend an den Tropf hängte. Der Tropf bleibt uns nun erspart, weil der Graue frisst und säuft. Aber er hat mangels Blut kaum Kraft zum bewegen. Der Fall ist klar: Jeder noch so kleinste Zweifel ist mit dem neuen Laborbefund nun entkräftet, wir haben es definitiv mit einer AIHA zu tun - einer autoimmunen hämolytischen Anämie. Und wir haben soeben ein Rezidiv diagnostiziert.
Da wir beim letzten Mal gute Erfolge hatten, kämpfen wir natürlich wieder weiter. Geben nun wieder Cortison, auf das er beim ersten Mal so gut angeschlagen hat. Geben wieder Antibiotika, um sein Immunsystem beim Umgang mit dem Cortison zu unterstützen.
Ich werde aus seinen Blicken nicht schlau. Mal liebevoll, mal fragend. Mal einfach nur müde, mal aufmerksam. In einer Woche hat unser Baby Geburtsttermin. Ich hoffe, dass dann seine alte Leidenschaft wieder aufflackert, die er bei den beiden Großen schon ausgelebt hat und ihm das noch ein bissel mehr Kraft zum Kämpfen gibt. 70 % Überlebenschance nach einen Rezidiv ... aber das ist nur eine statistische Zahl. Ich habe Angst irgendwann die Entscheidung treffen zu müssen, ihm über die Regenbogenbrücke zu helfen, wenn wir keine Lebensqualität mehr geben können.