Welpenfütterung Informationen

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  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #1
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the--dragon

Guest
Also, ich möchte mir in "ferner Zukunft" einen Welpen anschaffen. Da ich schonmal einen Hund hatte, vermiss ich die Nähe schon zu solch einem Tier...

Naja, zu der allgemeinen Ernährung hätte ich da mal eine Frage.
Wie fütterer ich einen Neuzugang?

Und ist "barfen" zu empfehlen?

Hab mir übers barfen einiges ausgedruckt, aber es scheint ziemlich teuer und widerlich zu sein. Also, ich könnte das fleisch so garnicht anfassen. Vielleicht als Hackfleisch, aber ich könnte meinem Hund keine Schafsschädel geben oder so.
Mit meinem damaligen Hund bin ich aufgewachsen. habe ihn zu meinem ersten Geburtstag bekommen und er ist 2003 verstorben. Sie war schon alt und hatte erst die entzündete Gebärmutter rausoperiert bekommen. Also, sie ist so ca 16 Menschenjahre geworden.
Zu ihrer Ernährung kann ich sagen, dass ich eigentlich kaum was damit zu tun hatte. Meine Mutter hat mich kaum an den Hund rangelassen(gassigehen dorfte ich auch erst mit 15) und füttern dorfte ich erst recht nicht. Verständlich, weil ich war ja noch ein Kind...
Naja, sie wurde halt immer mit billigem Hundefutter gefüttert und sonst nichts.(ok, mal leckerlies für zwischendurch)

Wie kann ich das bei dem neuen Welpen besser machen?

Muss ich unbedingt barfen oder kann man auch Hundefutter benutzen? Vielleicht gibt es ja bestimmtes Futter?

Ich freue mich unheimlich auf eure Antworten und würde auch links erwünschen, wo mir die Aufzucht von einem Welpen erklärt wird.
Über Hundeschulen in meiner Nähe die Welpenstunden anbieten habe ich mich auch schon schlau gemacht.

So, jetzt füttert mich mit Infos^^

P.S.: Ich schaffe mir jetzt wirklich nicht die nächste Woche nen Hund an, nur um das mal klar zustellen.
 
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  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #2
Huhu Dragon, also unser Matchi kam zu uns als er 10 Wochen alt war. Dann bekamm er von uns Welpenfutter von Hills. Inzwischen sind wir auf Marengo umgestiegen, das bekommt jetzt mit 9 Monaten auch noch als Junior Futter. Unser Hund verträgt auch kein Dosenfutter etc, er bekommt leicht Durchfall und erbrechen. Wir sehen auch immer wenn ihm was von Oma zugesteckt wurde..


Mit barfen kenne ich mich garnicht aus-aber ich glaube hier gab es schon mal einen Thread darüber
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #3
Du meinst das Marengo Junior select? Das ist ganz schön teuer... aber damit muss ich ja rechnen, dass ein Hund teuer wird^^ das ist mir klar

Und beim Hills futter meinst du das Hills natures best canine puppy Trockenfutter?

Besteht das Futter dann eigentlich hauptsächlich aus Trockenfutter?
Oder am besten gar kein Naßfutter?
Mein verstorbener Hund hat ja immer Naßfutter bekommen und am Tag eine Schüssel Frolic.
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #4
Ja genau die beiden Sachen meine ich-also unser Hund bekommt nur Trockenfutter. Hat aber auch an jeder Ecke Wassernäpfe stehen... Wir haben damit sehr gute Erfahrungen... Wir brauchen nicht viel von dem Futter.Und jeder spricht uns auf das tolle Fell unseres Hundes an
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #5
Cool! Danke, das merk ich mir.
Scheint ja dann sehr gesund zu sein, wenn dein Hund so glänzend ausschaut^^
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #6
Ich habe meinen Hund mit 10 Wochen geholt und habe ihn seitdem mit Royal Canin Junior gefüttert. Das verträgt er sehr gut und es hat dadurch einen schönen und gesunden Körperbau, gesundes und glänzenden Fell und er reicht nicht.. plus er hat eine sehr schonen Kot.. (äähh.. so wollt ich das jetzt nicht soooo sagen, ihr wisst ja was ich meine *grins*)

Kann ich also sehr empfehlen. Und er bekommt nur trocken.
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #7
Die meisten günstigen Futter sind nicht so gut, wie wir es glauben.
Was also enthält so ein Futter?
In der Regel steht darauf Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Nebenerzeugnisse etwas was nichts anderes ist als billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle und und und. Das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in einer Dose Futter ist selten wirklich ausgeglichen,. Das wäre nämlich etwas was für den Hersteller vom Aufwand viel zu teuer wäre. Der Fleischanteil bei solchen Produkten ist daher immer sehr gering. Man kann davon ausgehen, dass die prozentuale Angabe aus Fleisch, Fisch oder ähnlichem immer nur aus Abfällen besteht.
Als weitere Zutat stehen auf den Etiketten pflanzliche Nebenerzeugnisse und Getreide . Darunter kann man vieles verstehen aber die Wirklichkeit sie so aus: Enthalten sind: unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja. Zutaten welche nicht viel kosten.. Tiere benötigen Taurin aber keine Kohlenhydrate und ihr Darm ist viel zu kurz, um diese vollständig aufzuschließen. Tiere können also Kohlenhydrate und pflanzliche Eiweiße, z.b aus Soja gar nicht verdauen. Wird dem Körper der Tiere pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als Sondermüll verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber ständig überbelastet werden. So stirbt dann auch jedes 2. Tier an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler.
Zur Geschmacksverbesserung tun die Hersteller Zucker in das Futter.
Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Tiere und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauchspeicheldrüsenprobleme.
Ob Zucker oder Karamell auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zuckerderivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge.
Zucker ist auch der Grund, warum die Tiere das billige Futter lieber mögen, als das hochwertige. Die Katzen gewöhnen sich daran und werden regelrecht süchtig danach. Sie lehnen es deshalb ab, hochwertiges Futter zu fressen, weil dort die Suchtstoffe regelrecht fehlen.
Vorteile von Hochwertigem Futter sind:
Hersteller von Premium Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Tiere entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- und Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter hat man nicht mehr Kosten, als für günstiges. Im Gegenteil!
Beispiel:
Eine Tier mit durchschnittlichem Gewicht von 4 Kilo benötigt bei minderwertigem Futter eine Menge von 425 gr. Bei Premiumfutter sind es nur noch ca 156 gr. Macht ein Unterschied von 269 gr. Pro Tag. Weil alle Inhaltsstoffe verdaulich sind, hat man auch weniger Kot (und bei Katzen somit einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu.)
hochwertige Futtersorten sind z:B.:
Hill`s, Royal Canin, Nutro, Animonda
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #8
hallo, wir haben seit dem wochenende einen welpen und füttern ihr animonda junior oder Rinti junior oder eukanuba junior(trockenfutter). ist das so weit richtig?:lol: und wie lange muss man einen welpen mit welpenfutter ernähren???:?
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #9
Hallo triene,

wie alt ist denn der Welpe? Und vor allen Dingen wäre wichtig zu wissen, ob es sich um eine kleine, mittlere oder große Rasse oder auch Mischling handelt, wenn er mal ausgewachsen ist.

Meist sind die Proteine im Trofu sehr hoch....ich würde fast sagen zu hoch. Ich habe immer ein paar Wochen früher auf andere Altersstufen gewechselt. Allerdings dann Vitamine und Spurenelemente zusätzlich unter das Futter gemischt. Also früher als angegeben auf Junghundfutter gewechselt und auch früher als angegeben auf adult gewechselt. Keiner meiner Hunde hatte HD oder sonstige Auffälligkeiten bzw. Mangelerscheinungen.
Die Stiftung Warentest hat kürzlich wieder mal Hundefutter getestet und es kam heraus, dass teilweise zu wenig Vitamine enthalten waren. (z.B.Kein Vitamin A und E bei Merengo). Marengo sagt hierzu, dass sie keine synthetischen Vitamine mit hineingeben.





Hier findest du einzelne Sorten:



Nun kannst du 100 Hundehalter nach Futter fragen und wirst 100 verschiedene Antworten oder Empfehlungen bekommen.
Barfen ist nicht jedermanns Sache und für Anfänger häufig sehr kompliziert bzw. auch aufwändig.

Wichtig ist in erster Linie die Konsistenz des Stuhls. Er gibt Aufschluss darüber, ob dein Hund das Futter optimal verwertet.
Solange er wirklich Welpe ist, sollte er auch Welpenfutter bekommen.

Aber so wie oft angegeben, (z.B. RC) einer großen Rasse ( 26 - 44 kg Endgewicht) vom 2. Monat bis zum Alter von 15 Monaten 32 % Protein zu geben, halte ich für falsch.

Eukanuba gibt bei gleichem Gewicht (Endgewicht über 25 kg) nur 26 % Proteine an und auch nur bis 12 Monate.
Es ist wirklich nicht so einfach sich im Dschungel der Hundefuttersorten zurecht zu finden.

Kauf dir das Heft von Stiftung Warentest. Es kann dir bei der Wahl des Futters evtl. helfen.

Hier nun ein bestimmtes Futter zu favorisieren halte ich für falsch. Jeder Hund ist ein Individuum und verwertet / verträgt es anders als andere.

LG

Bettina
 
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  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #10
wie alt ist denn der Welpe? Und vor allen Dingen wäre wichtig zu wissen, ob es sich um eine kleine, mittlere oder große Rasse oder auch Mischling handelt, wenn er mal ausgewachsen ist.

unsere hündin ist ein dackel und ist 14 wochen alt. und wie ist das mit dem stuhl? woran sehe ich ob sie das futter richtig verwerten kann? das ist ja wirklich komplizierter als ich dachte! :lol: ;)
und nun ist noch die sache, dass die züchterin der kleinen schon normales futter gegeben hat. aber das ist doch auch nicht gut!? jedenfalls hab ich das so gelesen. zu der zeit war ihr stuhl sehr dunkel und hart. nach der umstellung auf welpenfutter ist er wieder "weich" und heller.
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #11
Hallo,

er sollte weder zu hart noch zu weich sein. Viele Futtersorten erkenne ich an den hinterlassenen Häufchen. ;)

Also gib der kleinen auf alle Fälle noch Welpenfutter. Bei kleinen Rassen darf der Proteingehalt ruhig höher sein, da sie einen etwas erhöhten Energieverbrauch haben.

Aber füttere sie nicht bis zu ihrem 15 Lebensmonat mit Welpenfutter. Bis 10 Monate reicht m. E. durchaus. Dann kannst du auf Futter für adulte Hunde kleiner Rassen umstellen.

Gruss

Bettina
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #12
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #13
rehi,

da bei Animonda in der HP keine Analyse zu finden ist, kann ich dazu nichts sagen.

Denke aber mal das es in Ordnung ist, da speziell für Welpen kleiner Rassen.
Eukanuba finde ich, auch bei den kleinen Rassen etwas hoch. Im Durchschnitt liegen andere Futtersorten unter 30 % Rohprotein bei Welpen/juniorfutter für kleine Rassen.

Gruss

Bettina
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #14
hier bin ich wieder. ich habe noch eine frage. wann und wie stellt man einen welpen von 3 mal auf 2 mal futter am tag um??
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #15
Wenn das Hauptwachstum abgeschlossen ist lässt du einfach die Mittagsmahlzeit weg.
Das ist je nach Rasse etwas unterschiedlich, wenn du deinen Welpen beim Züchter kaufts wird er dir genau Auskunft geben.
 
  • Welpenfütterung Informationen Beitrag #16
Hallo,

das wird meist unterschiedlich gehandhabt.

Ich habe bis zum Alter von 4. Monaten 3 x gefüttert. (Fast alle meine Hunde ließen die 4. Mahlzeit ab den 3. Monat von selbst aus.) Ab ca. dem 5 . Monat dann 2 x am Tag, und meine erwachsenen Hunde bekamen/bekommen weiterhin 2 x am Tag Futter. Hauptmahlzeit abends (3/4 der Menge) und das restliche Viertel morgens.
Manche machen es genau umgekehrt und geben 3/4 Morgens. (Da ich aber sehr aktive Hunde hatte/habe, die den Tag über viel herumspringen/toben...ist es mir lieber ihnen abends die Hauptmahlzeit zu geben, wenn sie anschließend sowieso ruhen.) Viele füttern ihre Hunde auch noch bis zum vollendeten 6. Lebensmonat 3 x am Tag...
Man sollte immer auch berücksichtigen, wie aktiv der Welpe / Junghund ist.
Und man sollte auch die zwischendurch gefütterten Leckerle nicht vergessen.

Die Angaben der Hersteller bezgl. Menge ist häufig etwas sehr großzügig bemessen.
Entscheidend ist aber immer, dass dein Hund nicht zu dick wird und dass auch eine Unterversorgung ausgeschlossen wird.

Viele Hunde stellen sich selbst um.

Gruss

Bettina
 
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