Hallo
Vogelgrippe - die Lage wird tatsächlich ernst - in einigen Gebieten herrscht bereits Freilaufverbot für Katzen.
Auch wenn man sich fragt, wie es gehen soll, dass vielleicht demnächst die 7,5 Mio Katzen in Deutschland (Stand Mitte 2005) ab sofort nur noch im Haus, bzw. in überdachten Freigehegen gehalten werden sollen (man denke auch an die vielen Bauernhofkatzen), kann es nicht verkehrt sein, vorsorglich seine Freilaufkatzen an die Wohnungshaltung zu gewöhnen und entsprechend Erfahrungen auszutauschen.
Der zzf (
http://www.zzf.de/presse/pma0106.html )
Auszug: Für freilaufende Katzen besteht indessen ein Risiko, an einer Infektion mit dem Vogelgrippevirus zu erkranken. Katzen sind für das Virus empfänglich und können es nach neueren Erkenntnissen offensichtlich auch untereinander ("horizontal") verbreiten. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) rät Haltern freilaufender Katzen in den betroffenen Regionen zu besonderer Aufmerksamkeit und mahnt zurückhaltenden Umgang mit diesen an. In den betroffenen Regionen ist der Freigang von Katzen so weit wie möglich einzuschränken. Nachdem zunächst Bayern und Baden Württemberg ein Freilauf-Verbot für Katzen innerhalb von Sperrbezirken eingeführt haben, gilt dies ab dem 04. März 2006 bundesweit gemäß einer entsprechenden Verordnung auch in Beobachtungsgebieten. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Bestimmungen für das Einfangen und eventuell für das Töten in Sperrbezirken angetroffener freilaufender Katzen gelockert worden. Es wird erwogen, das Einfangen oder Töten verpflichtend vorzuschreiben.
Katzen sind Gewohnheitstiere. In vielen Fällen wird die Verhinderung des gewohnten Freigangs zu erheblichen Problemen für die Katzen und die Halter führen. So ist in vielen Fällen Unsauberkeit zu erwarten. Katzen neigen aus Protest gegen eine als unangenehm empfundene Situation dazu. Das Aufstellen mehrerer Katzenklos kann oft Abhilfe schaffen. Ferner sollten geeignete Präparate bereit gehalten werden, um Kot- und Urinmarken außerhalb der Katzenklos möglichst rückstandsfrei beseitigen zu können. Im Zoofachhandel sind solche Präparate erhältlich. Intensive Beschäftigung mit der Katze und Bereitstellung wechselnder Spielzeuge kann den Wegfall des "Abenteuers Freigang" zumindest teilweise ersetzen. Wo immer möglich, sollte ein überdachter und durch ein Katzenschutznetz gesicherter Balkon weiterhin zugänglich bleiben. Das ermöglicht weiterhin die akustische und geruchliche Wahrnehmung der Umgebung, ein für Katzen ganz wichtiger Aspekt des Freigangs. In den bislang noch nicht betroffenen Regionen ist dringend zu empfehlen, den Freigang vorsorglich nach und nach einzuschränken, um im Bedarfsfalle die mit dem vollständigen Wegfall des Freigangs verbundenen Umgewöhnungsschwierigkeiten so weit wie möglich zu reduzieren.
Also, wir sollten uns gegenseitig helfen mit Erfahrungswerten und Tipps.
Solche Sätze, wie macht euch keinen Kopf, Panikmache ect. laßt weg,
es ist ein ernstes Thema geworden.
LG
Theresia