Hallo Senta,
das wird jetzt bestimmt n Roman.
also ich habe mir seit ich reden konnte n hund gewünscht, das war das einzige was ich wollte, meine mutter wollte aber nie einen haben,obwohl sie hunde mag.war richtig extremer hundefan, hab nur hundebücher gelesen und alles gesammelt wo n hund drauf war
mit 16 bin ich dann mit meinem damaligen freund zusammen gezogen und für meine große schwester n hund gesucht in zeitungen und internet, so bin ich dann auch zu meinem hund gekommen.
also mein freund hatte echt nix dagegen und fand die rasse auch süß und ich war so verliebt in diese hundies.dachte halt, das wäre genau die rasse, die zu mir passen würde und alles, hab mich informiert und dann auch die richtige züchterin gefunden, mit der ich täglich stunden lang im internet geredet habe.
in Hundeforen wurde mir abgeraten und ich wurde sogar beleidint, klar die kennen mich ja nich.
sie meinten ja toll dann biste mit deinem freund auseinander und schwups is der hund im tierheim, und ich mit 16 keine verantwortung für ein leben übernehen kann etc.... ich hatte da keine chance, bei dem was die mir alles vorgeworfen haben.
ich war eigentlich nur wegen kleinen fragen da, falls die züchterin grade mal nicht zuhause war und mir was eingefallen ist.
das hat mich schon n bissl fertig gemacht, weil ich mir nix anderes gewünscht habe seit jahren.
nach n paar wochen waren dann die babies endlich auf der welt und 11 wochen später war die kleine bei mir....mein freund war unbeschreiblich faul,war nicht ein mal mit der kleinen draussen, nichtmal als ich ne leichte lungenentzündung hatte, OBWOHL er vorher davon begeistert war.
wir haben im 11 stock gewohnt und ich bin ca 14mal in 24 stunden mit der kleinen in den doofen aufzug gestiegen.
ich habe mich von ihm getrennt, weil ich wusste, wenn er nichtmal da auch nur n kleines bisschen verantwortung übernimmt, wie soll das dann später werden?!
naja ich bin dann in ne wohnung gezogen wo eigentlich keine hunde reindurften.
doch als der vermieter die kleine gesehen hatte,hatte er nichts mehr dagegen.
ich bin nach österreich gezogen und in wgs oder eigenen wohnungen gewohnt,in italien gewohnt und bin sehr oft umgezogen.von einem land ins andere.
ABER NIE OHNE MEINE CINNI
es war oft schwer ne wohnung zu finden, es war manchmal sogar schwer ne arbeit zu finden.
aber ohne cinni wär ich nirgendwo hin gezogen. heute ist sie 8 jahre alt und wir sind als wäre sie mein herz.
manchmal habe ich schon gedacht, es wäre einfacher ohne sie, aber dann wäre ich nur halb ich.
sie musste viel arbeiten und schön war es nicht immer ganz für sie, aber ich habe immer jemanden in der nachbarschaft oder in den wgs gefunden, der sie sehr gerne mochte und von selbst mit ihr spazieren gegangen ist.
aber es kommt halt auch oft auf den charakter des hundes an, ob nun jemand anderes mit dem hund klar kommt oder nicht.da kannst du nichts dran ändern, die besterzogensten hunde können nicht wollen dass jemand fremdes mit ihnen raus geht.
jeder hat seinen eigenen charakter und ich hatte einfach nur unbeschreibliches glück, diesen kleinen engel gefunden zu haben.
also im großen und ganzen hab ich imemr jemanden gefunden der sich, wenn ich arbeiten war oder beruflich weg musste für n paar tage auf sie aufgepasst hat. und siehe da meine mutter nennt sie ihr enkelkind und will sie andauernd für n paar tage haben, aber ich durfte nie einen hund haben als ich klein war.
ich habe dann noch ein paar beziehungen gehabt, die unter anderem danach ausgesucht worden wie sie mit cinni umgehen. Wer das nicht kann, AUF NIMMER WIEDER SEHEN.
Nicht jedes Leben ist son hin und her wie meins, aber im großen und ganzen musst du dein leben, egal was passiert, danach richten, was wohl gut für deinen hund ist, es muss nicht immer das beste sein, also du musst nicht auf n job warten den du von zuhause aus machen kannst, aber versuche immer dass für deinen hund was akzeptables dabei rauskommt, wenn du ihn liebst.
Kein Hund mag alleine zu sein, aber es geht nun manchmal nicht anders, mach das beste draus.
ganz liebe Grüße
Julie