Der perfekte "Familienhund"

Diskutiere Der perfekte "Familienhund" im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Meinst du wirklich das das so eine große Rolle spielt an welchen Baum die Eltern regelmäßig ihr Beinchen heben?
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  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #21
Eine Freundin hat 3, alle laufen ohne Leine, überhaupt kein Problem, aber sie lässt ihre Hunde auch nicht auf die Rennbahn (spielt eine große Rolle), wie gesagt kommt auch alles etwas auf die Linie an und auf den Stammbaum der Eltern!

Meinst du wirklich das das so eine große Rolle spielt an welchen Baum die Eltern regelmäßig ihr Beinchen heben?
 
  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #22
Ja das denke ich schon. Es gibt sog. Linien Zuchten die eben eine bestimmte Linie züchten, dort wird sich dann auch der Inzucht bedient um eben besondere Merkmale hervorzuheben und beizubehalten.

Ich weiß genau von wem mein Hund welche Wesenszüge besitzt, und auch meinen nächsten Hund suche ich mir nach den Eltern aus. Es ist nicht alles von der Erziehung abhängig zu machen, manches bringt der Hund genetisch einfach mit, damit meine ich eben nicht nur das Aussehen, sondern eben auch Charaktereigenschaften.
 
  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #23
Man sagt, ungefähr ein Drittel der Wesenseigenschaften eines Hundes sind genetisch bedingt. Das meiste wird durch die Prägung, Sozialisation und Erziehung beeinflusst.

Rasse und Stammbaum oder Vorfahren sind also nur ein kleines Kriterium. Man kann leider den besten Welpen "versauen", wenn man als Züchter oder Welpenbesitzer bestimmte Fehler macht! :|

Ich glaube, dieser so genannte "Familienhund" ist schlicht durch gute Prägung, Sozialisation und Erziehung ein guter Familienhund. Mit der Rasse hat das eher wenig zu tun. Schließlich muss, neben all dem Genetischen, vor allem die "Chemie" stimmen zwischen dem Hund und seinen Menschen! Wenn der Hund sich verstanden fühlt, wenn er Sicherheit hat innerhalb der Familie, wenn er wesensfest ist, wenn er darauf vertrauen kann, dass er gut behandelt wird, wenn er gut erzogen ist - dann ist er ein guter Familienhund.
 
  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #24
Man sagt, ungefähr ein Drittel der Wesenseigenschaften eines Hundes sind genetisch bedingt. Das meiste wird durch die Prägung, Sozialisation und Erziehung beeinflusst.

Rasse und Stammbaum oder Vorfahren sind also nur ein kleines Kriterium. Man kann leider den besten Welpen "versauen", wenn man als Züchter oder Welpenbesitzer bestimmte Fehler macht! :|

Ich glaube, dieser so genannte "Familienhund" ist schlicht durch gute Prägung, Sozialisation und Erziehung ein guter Familienhund. Mit der Rasse hat das eher wenig zu tun. Schließlich muss, neben all dem Genetischen, vor allem die "Chemie" stimmen zwischen dem Hund und seinen Menschen! Wenn der Hund sich verstanden fühlt, wenn er Sicherheit hat innerhalb der Familie, wenn er wesensfest ist, wenn er darauf vertrauen kann, dass er gut behandelt wird, wenn er gut erzogen ist - dann ist er ein guter Familienhund.

Da kann ich nur zum Teil zustimmen, natürlich spielt eine gute Prägung und sozialisierung eine wichtige Rolle, aber wenn ich verhaltensgestörte Hunde zur Zucht einsetzte und das noch als "Vermehrer" dann hab ich auch gestörte Welpen die einfach schwer erziehbarer sind als andere und dann kann ich auch von einem Goldie oder Labi Welpen nicht mehr von Familienhund reden, oder von Anfängerhund!
Und ich denke die Rasse spielt eine sehr sehr wichitge Rolle, denn ein Boder Collie gehört nicht "unbedingt" in eine Familie (ohne diese Rasse damit verurteilen zu wollen!) .
Wenn die genetische vererbung keine Rolle spielt (oder eben nur ein drittel) warum gibt es denn dann Arbeits oder Zuchtlinien?? Wäre doch schwachsinn! Wo kommen die verstörten Welpen her die die Flugzeuge anbellen oder autos hinterher jagen? Klar kann das bei jedem Hund passieren, aber es gibt spezielle Rassen bei denen es vermehrt auftritt da sie beispielsweise dafür gezüchtet werden (nicht im Sinne von Autos jagen, aber vom Prinzip eben, nicht falsch verstehen ;) )

Wenn ein Hund gesucht wird der keinen riesen bewegungsdrang benötigt oder Kopfarbeit dann such ich mir eine Rasse die dazu passt und such mir schon die Eltern aus die diesen Merkmalen "entsprechen" um die ersten "Bausteine" zu setzen und darauf aufzubauen (Deshalb sollte es auch kein Problem darstellen mal etwas länger auf seinen Welpen zu warten). Erst dann kommt meine Aufgabe den Hund >weiterhin< zu sozialisieren, prägen, Erziehen etc. Und das die "Chemie" stimmen muss ist für mich selbstverständlich, trotz allem muss ich mir eben keinen Hund nach dem Aussehen aussuchen. Ich z.B. habe mich für Leo entschieden als ich seinen Charakter kennen lernte, nicht weil ich ihn besonders Hübsch fand (ganz im gegenteil) und trotzdem sind wir ein Team das sich gegenseitig vollkommen vertrauen kann. Nur so als kleines Beispiel (wobei Leo nicht wirklich nach den genannten Vorschlägen ausgesucht wurde, jedoch wäre er bei unerfahrenen Familienmenschen auch nie so geworden wie er heute ist und das bestägt mir meine Aussage)

Und das Menschen Fehler machen, ich glaube das wissen wir alle :) Nobody is perfekt, manche Menschen wissen es einfach nicht besser, und manche wollen es einfach nicht besser wissen!

Gruß Nina
 
  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #25
Off-Topic
aber wenn ich verhaltensgestörte Hunde zur Zucht einsetzte und das noch als "Vermehrer" dann hab ich auch gestörte Welpen die einfach schwer erziehbarer sind als andere und dann kann ich auch von einem Goldie oder Labi Welpen nicht mehr von Familienhund reden, oder von Anfängerhund!
Stimmt schon, aber diese Hunde sind zum grossen Teil nicht verstört weil ihre Eltern es sind (bzw. weil es irgendwie durch Gene weiter gegeben wurd). Sondern, weil sie in dieser meist völlig reizarmen Umgebung (Keller, Verschlag) aufwachsen und in der gesamten Prägephase kaum Eindrücke oder Umwelteinflüsse mitbekommen. Noch dazu gucken sie sich das völlig ängstliche Verhalten der Eltern ab. Die Eltern sind ja meist auch nur verstört weil sie so schrecklich gehalten werden und nicht weil sie Gene haben, die sie so werden lässt. ;)
 
  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #26
Meinst du wirklich das das so eine große Rolle spielt an welchen Baum die Eltern regelmäßig ihr Beinchen heben?


Off-Topic
du nimmst langsam Züge einen bekannten users hier an :mrgreen: Scheint ja ein bißchen abzufärben
 
  • Der perfekte "Familienhund" Beitrag #27
Hallo Nina!
Ich würde sagen, wir meinen so ziemlich das gleiche.

...aber wenn ich verhaltensgestörte Hunde zur Zucht einsetzte und das noch als "Vermehrer" dann hab ich auch gestörte Welpen die einfach schwer erziehbarer sind als andere und dann kann ich auch von einem Goldie oder Labi Welpen nicht mehr von Familienhund reden, oder von Anfängerhund!

Das ist ja auch Prägung und Sozialisierung! Die Welpen schauen sich von ihren Eltern leider viele Verhaltensstörungen ab.

Wenn ein Hund gesucht wird der keinen riesen bewegungsdrang benötigt oder Kopfarbeit dann such ich mir eine Rasse die dazu passt und such mir schon die Eltern aus die diesen Merkmalen "entsprechen" um die ersten "Bausteine" zu setzen und darauf aufzubauen (Deshalb sollte es auch kein Problem darstellen mal etwas länger auf seinen Welpen zu warten). Erst dann kommt meine Aufgabe den Hund >weiterhin< zu sozialisieren, prägen, Erziehen etc.

Ganz meine Meinung! Es gehört eben beides zusammen. Man kann ja auch umgekehrt z.B. aus einem Hund, der rassebedingt rein gar keinen Jagdtrieb besitzt, keinen leidenschaftlichen Jäger machen. Und man wählt halt keinen Mops, wenn man einen Hund braucht, der die Schafherde hütet. ;)

Mir ging es darum, dass hier nicht der Eindruck entsteht, als gäbe es eine Hunderasse, die sich "einfach so" als Familienhund eignet, ganz gleich, was in der Welpenzeit passiert ist oder was an Erziehung stattfindet.
 
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