Weiß nicht mehr weiter!!!

Diskutiere Weiß nicht mehr weiter!!! im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe eine kleine Hundedame, die 4 Jahre alt ist und unter Epilepsie leidet, Ich habe alles Mögliche schon ausprobiert was die Medizin...
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  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #1
gump

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Ich habe eine kleine Hundedame, die 4 Jahre alt ist und unter Epilepsie leidet,
Ich habe alles Mögliche schon ausprobiert was die Medizin hergibt, aber nichts schlägt bei ihr an.
Sie hat die Epilepsie schon 2 Jahre und es wird immer schlimmer, zuerst waren es ein paar
Anfälle, die ca. 5-10 Minuten gingen, aber jetzt bekommt sie jede Woche einen und ab und zu
Kommt sie alleine nicht mehr aus diesen Anfällen raus und ich muss sie zum Arzt bringen der ihr eine Spritze zum entkrampfen geben muss.

Danach ist alles wieder gut, aber sie erbricht und torkelt eine weile rum bis sie wieder klar kommt.

Ich weiß nicht mehr weiter, ob ich sie nun einschläfern lasse oder sie behalten soll, denn der Arzt meinte, es wäre besser, da man so kein Stress mehr mit dem Tier hätte und sie Quält sich
Sehr bei diesen Anfällen, da sie nicht mehr richtig bewusstlos wird sondern den Anfall mitbekommt.

Er meinte auch dass sie mit der Krankheit alt werden kann, aber sie wird sich jedes mal sehr
Quälen.

Was würdet ihr in meiner Situation machen?
Oder kennt einer noch irgendeinen Tipp, wie man die Epilepsie
unterdrücken kann?
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #2
Hallo Gump,

das ist natürlich eine tragische Situation und sehr schwer für dich und deinen Hund... welche Medikamente habt ihr denn schon durch?
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #3
Also ich haben es zuerst mit Homöopathischen Mitteln von einer
TierÄ. probiert, aber das schlug nicht an, dann haben ich den Arzt geweckselt und dort habe ich ein Mittel für Menschen bekommen, diereckt gegen Epilepsie, aber dies hat auch nicht viel gebracht, nur das sie garnicht mehr aus den Anfällen kam.
Der T.Arzt meinte, dass ich das Medikament absetzen sollte, da es nichts bringt, und das wäre das einzigste Mittel was man Hunde mit Epilepsie geben kann, was die Anfälle unterdrückt.

Ich habe Leider den Namen des Medikaments vergessen, aber es ist wohl das einzigste Mittel dagegen und wir haben ein Jahr die Dosis Ständig erhöhen müssen, bis das Max. erreicht war und nichts hat geholfen.



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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

gump schrieb nach 6 Minuten und 18 Sekunden:

Ach ja, es sind kleine Tabletten gewesen, weiß und in einem Glas aufbewart.

Die Spritze die sie dann immer zum Entkrampfen bekommt ist das gleiche Mittel bloß
von der Konsistens wie weißes Gel.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #4
Huhu, soviel ich weiß gibt es mehrere Medikamentr gegen Epilepsie. Vielleicht sollst du zum anderen TA gehen. Haben sie denn raus gefunden wieso sie Anfälle hat? Wann und wie haben die angefangen?
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #5
Hallo Gump,

es gibt nicht nur ein geeignetes Medikament bei Hunden, sondern mindestens 3 Wirkstoffe, die zum Einsatz kommen (weiß ich zufällig, weil die auch zur Behandlung von Epilepsie bei Ratten eingesetzt werden, evtl. gibt es sogar noch mehr, das müsste ein TA wissen):
1) Phenobarbital (Luminaletten)
2) Primidon und
3) Kaliumbromid.

Kommt dir irgendwas davon bekannt vor, erkennst du einen Wirkstoff wieder? Ansonsten frag mal deine TÄ, welches gegeben wurde. Zumindest die jeweils anderen beiden könnte man dann ja noch probieren.
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #6
Hallo Gump,

das Kaliumbromid ist das, womit die meisten Anfälle eingedämmt oder verhindert werden.

Ich hab Dir mal eine Bericht rausgesucht, den ich gar nicht mal so schlecht finde, dann brauch ich nicht so viel schreiben.



Vielleicht hilft es Dir ja.

Ich würde mir in so einem Fall immer 2 bis 3 Meinungen mindestens einholen und wenn ich per Email verschiedene Tierkliniken anschreiben müsste, bis mir eine TK definitiv sagt, dass es noch Möglichkeiten gibt, um Deiner Hundemaus zu helfen und ihr ein unbeschwerteres Leben zu geben.

Es gibt so viele verschiedene Arten der Epilepsie, da kann sich unmöglich ein TA auf alles spezialisieren.

LG Mikki
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #7
Ich weiß, dass es die Luminaletten waren und diese haben nicht geholfen, angefangen hat es vor zwei Jahren einfach ohne vor Warnung, die Häufigkeit der Anfälle haben stetig zugenommen, auch mit Medikamenten und jetzt liegt sie bei 1-2 Anfälle in der Woche.

1 - 3-mal kommt sie davon nicht mehr alleine raus, so dass sie gespritzt werden muss.
Das schlimme ist, das sie bei einigen Anfällen bei Bewusstsein bleibt und auf Stimmen hört
Und die Augenlieder bewegen sich auch.
Der ganze Körper verkrampft sich dann und sie Zittert und man muss aufpassen, dass der Kopf nicht auf den Boden hin und her knallt.



Achso Danke schon einmal an alle die hier so schnell Hilfe anbieten.


Ach ja, mein TA. hat Blut und Nieren Usw. geprüft und meinte, dass alles in Ordnung sei und die Epi. wohl vererbt wurde, denn mein Hund ist ein Dackel-Rehpinscher Mix und dort sollen diese Krankheit öfters vorkommen.


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

gump schrieb nach 49 Minuten und 57 Sekunden:

Sie hat die Primäre Epilepsie!!1
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #8
Bitte hole noch mal eine zweite Meinung ein, ev. von einem auf Neurologie spezialisierten TA. Epilepsie ist normalerweise kein Grund einen Hund einzuschläfern. Wie gesagt, wenn das Luminal (also Phenobarbital) nicht hilft gibt es andere Möglichkeiten (etwa Kaliumbromid, wurde ja auch schon erwähnt, oder Zonisamid oder Levetirazetam zusätzlich zum Phenobarbital), irgendetwas hilft meistens und der Hund kann so gut eingestellt werden das er ein normales Leben führen kann.

Wurde eigentlich mal der Phenobarbitalspiegel ermittelt, also nach Beginn der Behandlung die Menge des Medikaments im Blut ermittelt? Das wird normalerweise gemacht (sollte zumindest...) um die Dosis richtig einzustellen.

Wurde damals das Luminal plötzlich abgesetzt? Das muss man immer langsam ausschleichen lassen, sonst führt es sogar zu weiteren Anfällen!
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #9
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #10
Danke für den Link und ja, Sie wurde eingestellt, aber es half nichts, da sie nur noch schlimmere Anfälle bekommt und wie bei den Link beschrieben, sind es die Lebensbedrohlichen Anfälle, die mein Hund hat.
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #11
Eben Gump, Du hast es alles sehr gut beschrieben, von daher wusste ich wonach ich gucken muss. Vielleicht kann Dir die TÄ helfen und weiß eine gute Methode, um es Deiner Hundemaus zu erleichtern. Wenn sie zwischen den Anfällen immernoch Spaß und Lebensfreude hat, dann sollte Einschläfern wirklich der allerletzte Weg sein, aber das weißt Du ja bereits selber. :056:

Falls Du Kontakt zu der TÄ aufnimmst, dann wäre es echt lieb von dir, wenn Du hier ab und an ein kurzes Feedback dazu abgeben könntest, dann hilft das vielleicht auch anderen Betroffenen weiter.

Alles Gute für Euch.

Off-Topic
:(Ich wünschte echt, ich könnte mehr helfen...


LG Mikki
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #12
Danke MIKKI, der Link ist sehr gut, ich glaube am Montag werde ich mal mit Mein TA. Reden, was er davon hält.

wenn er mir immer noch dasselbe sagt, werde ich mich mal nach einen anderen umschauen.


Ich bedanke mich hiermit noch mal bei allen, die mir die Hoffnung zurückgegeben haben
nicht so schnell zu entscheiden und es später dann zu bereuen.

Danke, Danke, Danke, Danke an allen.

Ich werde euch dann schreiben, was er gesagt hat und
wie es nun mit mir und meiner kleinen maus weitergeht.
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #13
Wir drücken alle die Daumen, daß ihr noch eine Lösung findet, mit der du und deine Hündin noch ein paar schöne Jahre habt!
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #14
Lass doch mal ein EKG und eine MRT-Untersuchung vom Kopf machen! Geh doch mal in eine Klinik mit MRT.

Kann ich nur empfehlen!
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #15
Lass doch mal ein EKG und eine MRT-Untersuchung vom Kopf machen! Geh doch mal in eine Klinik mit MRT.

Kann ich nur empfehlen!

Sorry Tierdoktor,
da ist ein EEG aber hilfreicher. ;)
Bei Epilepsie kommt es auf die Hirnströme an.
LG Mikki
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #16
Hallo, ich kann deine Verzweiflung gut verstehn. Ich bin in einer ähnlichen Situation. Wir haben seit 10 Monaten einen ca. 1,5 jahre alten kleinen Mischlingsrüden. Wir haben ihn im Tierheim geholt. Dort wurde er aus Spanien geholt und uns als gesund übergeben. Er war in einem schlimmen Zustand, total dürr und ausgemärgelt. Wir haben in 10 Monaten geschafft ihn aufzupäppeln. Er ist ein super süßer anhänglicher und lebhafter Hund geworden und machte uns jeden tag glücklich. Vor 8 Tagen fraß er plötzlih nichts mehr und war auch so komisch drauf. In der Tierklinik stellte man jetzt Leishmaniose fest. Die Krankheit ist nicht so das Problem. sondern das diese Krankheit seine Nieren zerstört hat. Wir müssen ihm jetzt täglich Infusionen geben, die ihm Wasser im Körper zuführt, Tabletten und spezielles Nierendiätfutter. Das nehmen wir ja alles in Kauf, nur frißt er diesen Futter einfach nicht und wird immer schwächer. Auch wir stehn nun vor der schmerzlichen Frage.... Was tunt?? Was wäre für Dusty das Beste??? Ich weiß es einfach nicht und deshalb kann ich dein Problem sehr gut verstehn. Gruß Michi
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #17
hallo. unsere polly hatte auch mal einen schlaganfall. sie hat sich total verkrampft und konnte nich aufstehen und so. ich glaub wir sind zum zierarzt gegangen und sie hat n krämofelösendes mittel bekommen. danach hatte sie nie wieder einen bis zu ihrem tod und da vergingen noch n paar jahre.
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #18
Hallo, ich kann deine Verzweiflung gut verstehn. Ich bin in einer ähnlichen Situation. Wir haben seit 10 Monaten einen ca. 1,5 jahre alten kleinen Mischlingsrüden. Wir haben ihn im Tierheim geholt. Dort wurde er aus Spanien geholt und uns als gesund übergeben. Er war in einem schlimmen Zustand, total dürr und ausgemärgelt. Wir haben in 10 Monaten geschafft ihn aufzupäppeln. Er ist ein super süßer anhänglicher und lebhafter Hund geworden und machte uns jeden tag glücklich. Vor 8 Tagen fraß er plötzlih nichts mehr und war auch so komisch drauf. In der Tierklinik stellte man jetzt Leishmaniose fest. Die Krankheit ist nicht so das Problem. sondern das diese Krankheit seine Nieren zerstört hat. Wir müssen ihm jetzt täglich Infusionen geben, die ihm Wasser im Körper zuführt, Tabletten und spezielles Nierendiätfutter. Das nehmen wir ja alles in Kauf, nur frißt er diesen Futter einfach nicht und wird immer schwächer. Auch wir stehn nun vor der schmerzlichen Frage.... Was tunt?? Was wäre für Dusty das Beste??? Ich weiß es einfach nicht und deshalb kann ich dein Problem sehr gut verstehn. Gruß Michi

Hallo Michi,

was für ein Futter gibst Du ihr? Nassfutter oder Trockenfutter und von welcher Firma?

Vielleicht fehlt einfach nur die Abwechslung. Mittler Weile gibt es viele gute Anbieter mit sehr gutem Nierendiätfutter.

Guck mal hier:
LG Mikki


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Mikki schrieb nach 7 Minuten und 56 Sekunden:

Guck mal auf die Seite:

Das Futter ist auch sehr gut, weil es einen hohen Fleischanteil hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #19
Ach je, das ust sicher sehr schlimm :( *mal knuddel*:056:
Ich kenne auch einen Hund mit Epilepsie, dieser ist jedoch gut auf Medikamente eingestellt und seit Jahren anfallfrei.
Ich denke auch du solltest eine zweite Meinung einholen, vielleicht kann ein anderes Medikament deinem Hund ja weiterhelfen.

Auch getreidefreie Ernährung soll sich positiv auswirken bei Epilepsie, das würde ich auch nochmal testen.

Hier, ich hab auch noch einen Link gefunden zur Epilepsie:
 
  • Weiß nicht mehr weiter!!! Beitrag #20
Hey!
ich hatte auch einen Hund mit epilepsie. Unser Tierarzt hat uns sehr damit weitergeholfen, dass wir das valium selbst verabreichen konnten:
einfach in eine Spritze ohne nadel eine Valiumampulle aufziehen, im kühlschrank lagern. bei einem anfall wird sie in die nase gespritzt, ohne Nadel natürlich! über sie schleimhäute direkt ins gehirn wirkt sie in 10 sekunden.
Die anfälle sollten nämlich so kurz wie möglich gehalten werden!

viel glück weiterhin!
 
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