- Katze angefahren Beitrag #1
M
Mikki
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Hallo,
ich muss Euch einfach davon jetzt berichten, weil es mich tief berührt hat.
Heute Morgen war ich mit Tessa wieder draußen, als ich einem unserer Nachbarn begegnete.
Er ist ein sehr sportlicher und rüstiger Rentner. Er ist immer sehr freundlich und super super tierlieb.
Tessa rannte gleich zu ihm und wedelte ihn an. Ich erzählte ihm, dass ich mit ihr gestern wieder beim TA war und es hoffentlich ihr bald wieder gut geht.
Dann meinte er ziemlich betroffen, dass er auch in der letzten Nacht gar nicht schlafen konnte, weil er Gestern früh eine Katze angefahren hat. Das tat ihm so unendlich leid, aber er konnte nichts tun, sie sprang im förmlich ins Auto rein.
Er hielt jedenfalls sofort an, die Katze lag regungslos auf dem Asphalt und er zog seine Handschuhe an und wollte die Katze dort wegnehmen. In dem Moment erwachte die Katze aus ihrem Schockzustand und sträubte sich so extrem, dass er sie nicht halten konnte. Sie entwischte ihm. Klar, er machte sich große Sorgen. Da es draußen noch dunkel war, sagte er ein paar Bauarbeitern Bescheid, weil er seinen wichtigen Termin wahrnehmen musste. Er sagte ihnen aber auch, dass es nicht zu lange dauern wird und er danach die Katze suchen will und falls sie diese entdecken würden, ob sie sie dann solange festhalten könnten.
Wie versprochen fuhr er nach seinem Termin wieder an die Stelle und da stand auch schon die Polizei bereit, die hatten auch schon einen Transportbehälter für die Katze dabei. Irgend Jemand hatte die katze schreien hören, weil sie in einen Lichtschacht gestürzt oder selber reingesprungen war - er weiß es nicht...
Er musste gleich seine Papiere zeigen und er meinte noch zu mir, er kam sich vor, als wäre er ein Schwerverbrecher, dabei will er dem Tierchen doch helfen. Die Polizisten redeten nicht mit ihm. Er hat keine Ahnung, was da noch auf ihn zukommt.
Auf alle Fälle hat er sich die Transportbox geben lassen und hat die Katze aus dem Lichtschacht geholt und ist mit ihr zu seiner Tierärztin gefahren. Sie röntge Mietzie gleich und entdeckte einen Unterkieferbruch. Sie wurde sofort operiert und bei der OP stellte sich heraus, dass ihr Oberkiefer ebenfalls angebrochen ist. Die OP hat sie inzwischen wohl gut überstanden und kann jetzt gesund werden. Alles andere scheint soweit in Ordnung, keine weiteren Verletzungen. Sie hat ziemlich viel Blut verloren, aber trotzdem hat es sich gelohnt, obwohl es anfangs wohl nicht so gut aussah.
Heute wollte er gleich wieder zur Katze fahren, um zu gucken, wie es um sie steht. Er hofft, dass sie diesen Unfall schnell vergisst und die Brüche schnell verheilen. Es tat ihm so schrecklich Leid.
Auch meinte er, dass die OP bestimmt locker 500 Eus kosten wird, aber für die Mietzie sei es ihm das Wert.
Sein eigenes Katerchen hätte ihn damals, als es dem Ende zuging auch um die 3.000 € gekostet, aber ihm war es jeder einzelne Cent Wert.
Ich hoffe, dass ich ihn heute noch antreffe, denn ich wollte auch wissen, ob sich der Besitzer schon gefunden hat.
Wenn ich mir vorstelle, dass es vielleicht jemand gewesen wäre, der nicht angehalten hätte....die arme Katze - ehrlich. So hat sie wenigstens eine Chance, dass sie wieder vollständig genesen wird. Auch hoffe ich, dass man den Besitzer ausfindig gemacht hat, denn er wird sich sicherlich auch große Sorgen machen.
Ehrlich, mein Nachbar ist schon immer sehr sehr tierlieb, er sammelt sogar noch die Käferchen aus dem zusammengeharkten Laub wieder raus, wenn er welche dadrin entdeckt nur, dass sie nicht auch mit entsorgt werden. Wer von uns kann das schon von sich behaupten, dass er sogar diese kleinsten Lebenwesen so sehr achtet?
Ich hoffe, dass er sich ganz schnell von dem Schock wieder erholt, denn es hat ihn sehr mitgenommen, weil er doch nie im Leben einem Tierchen Schaden zufügen würde.
Meine Frage dazu an Euch, kennt sich eigentlich einer damit aus, wer nun die TA-Kosten zahlen sollte? Übernimmt das evtl. eine Versicherung?
Ich glaube, dass der Tierhalter dafür aufkommen müsste, aber ich denke nicht, dass mein Nachbar das je in Betracht ziehen würde, weil er sich die Schuld gibt, dass er die Mietze nicht rechtzeitig gesehen hat.
Auf jeden Fall bin ich sehr sehr froh, dass es immernoch Menschen gibt, die in so einem Fall ganz selbstverständlich und selbstlos handeln!
LG Mikki
ich muss Euch einfach davon jetzt berichten, weil es mich tief berührt hat.
Heute Morgen war ich mit Tessa wieder draußen, als ich einem unserer Nachbarn begegnete.
Er ist ein sehr sportlicher und rüstiger Rentner. Er ist immer sehr freundlich und super super tierlieb.
Tessa rannte gleich zu ihm und wedelte ihn an. Ich erzählte ihm, dass ich mit ihr gestern wieder beim TA war und es hoffentlich ihr bald wieder gut geht.
Dann meinte er ziemlich betroffen, dass er auch in der letzten Nacht gar nicht schlafen konnte, weil er Gestern früh eine Katze angefahren hat. Das tat ihm so unendlich leid, aber er konnte nichts tun, sie sprang im förmlich ins Auto rein.
Er hielt jedenfalls sofort an, die Katze lag regungslos auf dem Asphalt und er zog seine Handschuhe an und wollte die Katze dort wegnehmen. In dem Moment erwachte die Katze aus ihrem Schockzustand und sträubte sich so extrem, dass er sie nicht halten konnte. Sie entwischte ihm. Klar, er machte sich große Sorgen. Da es draußen noch dunkel war, sagte er ein paar Bauarbeitern Bescheid, weil er seinen wichtigen Termin wahrnehmen musste. Er sagte ihnen aber auch, dass es nicht zu lange dauern wird und er danach die Katze suchen will und falls sie diese entdecken würden, ob sie sie dann solange festhalten könnten.
Wie versprochen fuhr er nach seinem Termin wieder an die Stelle und da stand auch schon die Polizei bereit, die hatten auch schon einen Transportbehälter für die Katze dabei. Irgend Jemand hatte die katze schreien hören, weil sie in einen Lichtschacht gestürzt oder selber reingesprungen war - er weiß es nicht...
Er musste gleich seine Papiere zeigen und er meinte noch zu mir, er kam sich vor, als wäre er ein Schwerverbrecher, dabei will er dem Tierchen doch helfen. Die Polizisten redeten nicht mit ihm. Er hat keine Ahnung, was da noch auf ihn zukommt.
Auf alle Fälle hat er sich die Transportbox geben lassen und hat die Katze aus dem Lichtschacht geholt und ist mit ihr zu seiner Tierärztin gefahren. Sie röntge Mietzie gleich und entdeckte einen Unterkieferbruch. Sie wurde sofort operiert und bei der OP stellte sich heraus, dass ihr Oberkiefer ebenfalls angebrochen ist. Die OP hat sie inzwischen wohl gut überstanden und kann jetzt gesund werden. Alles andere scheint soweit in Ordnung, keine weiteren Verletzungen. Sie hat ziemlich viel Blut verloren, aber trotzdem hat es sich gelohnt, obwohl es anfangs wohl nicht so gut aussah.
Heute wollte er gleich wieder zur Katze fahren, um zu gucken, wie es um sie steht. Er hofft, dass sie diesen Unfall schnell vergisst und die Brüche schnell verheilen. Es tat ihm so schrecklich Leid.
Auch meinte er, dass die OP bestimmt locker 500 Eus kosten wird, aber für die Mietzie sei es ihm das Wert.
Sein eigenes Katerchen hätte ihn damals, als es dem Ende zuging auch um die 3.000 € gekostet, aber ihm war es jeder einzelne Cent Wert.
Ich hoffe, dass ich ihn heute noch antreffe, denn ich wollte auch wissen, ob sich der Besitzer schon gefunden hat.
Wenn ich mir vorstelle, dass es vielleicht jemand gewesen wäre, der nicht angehalten hätte....die arme Katze - ehrlich. So hat sie wenigstens eine Chance, dass sie wieder vollständig genesen wird. Auch hoffe ich, dass man den Besitzer ausfindig gemacht hat, denn er wird sich sicherlich auch große Sorgen machen.
Ehrlich, mein Nachbar ist schon immer sehr sehr tierlieb, er sammelt sogar noch die Käferchen aus dem zusammengeharkten Laub wieder raus, wenn er welche dadrin entdeckt nur, dass sie nicht auch mit entsorgt werden. Wer von uns kann das schon von sich behaupten, dass er sogar diese kleinsten Lebenwesen so sehr achtet?
Ich hoffe, dass er sich ganz schnell von dem Schock wieder erholt, denn es hat ihn sehr mitgenommen, weil er doch nie im Leben einem Tierchen Schaden zufügen würde.
Meine Frage dazu an Euch, kennt sich eigentlich einer damit aus, wer nun die TA-Kosten zahlen sollte? Übernimmt das evtl. eine Versicherung?
Ich glaube, dass der Tierhalter dafür aufkommen müsste, aber ich denke nicht, dass mein Nachbar das je in Betracht ziehen würde, weil er sich die Schuld gibt, dass er die Mietze nicht rechtzeitig gesehen hat.
Auf jeden Fall bin ich sehr sehr froh, dass es immernoch Menschen gibt, die in so einem Fall ganz selbstverständlich und selbstlos handeln!
LG Mikki
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