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Diskutiere Kreuzottern im Schlangen Forum Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; oh, nettes tier^^ ich glaube das der "spaß" macht^^
  • Kreuzottern Beitrag #41
oh, nettes tier^^ ich glaube das der "spaß" macht^^
 
  • Kreuzottern

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  • Kreuzottern Beitrag #42
das ist eh die "bullennatter" oder?

hehe, die macht angeblich wirklich viel action :mrgreen:. hast du da auch welche, dirk?

wurde irgendwo weiter oben schonmal erwähnt, dass die ein etwas lebhafteres gemüt hat ^^.

lg.
 
  • Kreuzottern Beitrag #43
Haben sie definitiv!:D
 
  • Kreuzottern Beitrag #44
das ist eh die "bullennatter" oder?

hehe, die macht angeblich wirklich viel action :mrgreen:. hast du da auch welche, dirk?

wurde irgendwo weiter oben schonmal erwähnt, dass die ein etwas lebhafteres gemüt hat ^^.

lg.


Hi

ich bin doch nicht irre. Ne, also Hühnerfresser brauch ich nicht. Die sind mir dann doch ne Spur zu bissig und reizbar... Außerdem wird die mir zu groß. Den Platz hab ich nicht.
 
  • Kreuzottern Beitrag #45
Hallo,

da dieser Tipp hier mehrmals kam, die Haltung von bissigen Nattern bereitet nicht auf die Giftschlangenhaltung vor! Die Verhaltensweisen sind z.T. vollkommen andere und Unfälle sind so fast vorprogrammiert. Was nützt es wenn man mit einer flippigen Natter umgehen kann und dann plötzlich vor einer ruhigen Klapperschlange steht, die sich erst bewegt wenn man in Bissreichweite ist? Im Gegensatz zu der Natter trifft nahezu jeder Biss einer Klapperschlange ins Ziel. Oder was nützt es wenn man mit Morelia viridis „übt“ und später eigentlich eine Kobra will?

Falls jemand ernsthaft an der Giftschlangenpflege interessiert ist, geht kein Weg an einem Mentor vorbei. Alle anderen Tipps aus dem www sind gefährlich auch wenn sie gut gemeint sein können. Nur bei einem erfahrenen Pfleger kann man sich den Umgang mit den Tieren und sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ansehen und erlernen.
 
  • Kreuzottern Beitrag #46
@dirk:
och schade, hätte gerne ein paar fotos dann von deinen gesehen ;).

@slingan:
da bin ich leider so garnicht deiner meinung.
der umgang mit bissigen tieren lehrt sehr wohl den umgang mit schlangen die man NICHT anfassen sollte. auch diverse ungiftige schlangenarten haben einen bissradius, den man nicht unterschreiten sollte, genau wie bei einer klapperschlange.

diese übung ersetzt allerdings NICHT die information durch literatur UND eventuell auch durch einen mentor. ein mentor MUSS allerdings auch nicht sein.

wenn jmd. in die pflege von giftschlangen einsteigt, fängt er ja wohl auch kaum gleich mit ner südpazifik-klapperschlange an oder?

um auf deine beispiele der klapperschlange und der kobra einzugehen sollte man eigentlich auch dazu sagen, dass diese beiden arten bei weitem mehr warnungen "abgeben"/"zeigen" als zb. morelia viridis.
m. viridis hängt oder liegt oft in der gleichen s-form herum, aus der heraus er auch angreift.

die warnungen einer klapperschlange bzw. kobra muss man ja nicht mehr wirklich erwähnen ;).

also natürlich gehört zu dem bereich "pflege von giftschlangen" noch einiges mehr dazu aber die übung mit diversen ungiftigen arten ist sicher nicht übel ;).

lg.
 
  • Kreuzottern Beitrag #47
im grunde genommen habt ihr beide recht...


ich bin auf jeden fall für alle tips dankbar.
"Leider" gibt es im moment sehr viele schlangen die mich interessieren...und es wird auch noch ne weile dauern bis ich mich für "Die richtige" entscheide.
 
  • Kreuzottern Beitrag #48
ja ich kenn das ;).
mich interessieren giftschlangen seit mind. 20 jahren ^^ ich würde mir aber dennoch keine für die häusliche pflege anschaffen. das restrisiko ist mir einfach zu groß. ich finde das pflegen solcher tiere irgendwie etwas übertrieben.
 
  • Kreuzottern Beitrag #49
aber das ist dann wieder eine art geschmacksache...ich werde mir erstmal keine giftige zulegen, aber wer weiß was in ein paar jahren so kommt^^
 
  • Kreuzottern Beitrag #50
Hallo Atrax,

hier kannst Du selbstverständlich deine Meinung haben, aber deine Äußerungen zeugen von wenig Erfahrung. Verstehe es bitte daher nicht despektierlich aber Du solltest in diesem Fall mit Ratschlägen eher vorsichtig umgehen.

Sowohl Klapperschlangen als auch Kobras beißen auch ohne Vorwarnung zu, vor allem Klapperschlangen können aus der Ruheposition enorme „Reichweiten“ erreichen. Auch die bei Anfängern sehr beliebten Vertreter des ehemaligen Trimeresurus-Komplexes warnen nicht unbedingt bevor sie beißen. Kobras stellen sich auch nicht immer auf wenn sie gestört werden, von einem Versuch wilder Flucht bis zu einem großen Satz in Richtung Pfleger ist alles möglich. In der Mitte dieser Verhaltensextreme liegt das Aufrichten, drohen und fauchen. Hier ist man an einem Punkt an dem man die physischen Möglichkeiten seines Tieres kennen muss, diese Kenntnis rein aus der Literatur und dem www zu ziehen ist sehr riskant. Ein Mentor der einen an die Tiere heranführt ist hier unumgänglich.

Ein weiterer Punkt ist der eigene Kopf, den man nicht so leicht betrügen kann. Man kann noch so lange mit ungiftigen und bissigen Schlangen üben, man weiß immer über die Ungiftigkeit. Wenn dann aber die erste Giftschlange auf dem Haken liegt, die sich dann dazu noch ganz anders Verhält wie die gewohnten Übungsschlangen, dann steigt bei vielen Anfängern Nervosität auf. Die Anwesenheit eines erfahrenen Pflegers der im Notfall eingreifen kann beruhigt die Situation ungemein. Falls die Schlange dann doch außer Kontrolle geraten sollte, stellt der Mentor einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt dar.

Die meisten werden aus der Literatur und dem www soviel Wissen zusammentragen können um eine Schlange mittels Haken von A nach B zu befördern. Solange alles läuft wie vom Pfleger geplant, sollte es keine großen Probleme geben. Was ist aber wenn etwas Ungeplantes passiert? Die Schlange etwa vom Haken gleitet und vor den Füßen des Pflegers liegt, ein durchaus realistisches Szenario. Hier muss man dann ruhig und besonnen reagieren können um sich und eventuell Dritte nicht zu gefährden. Genau hier unterscheidet sich der Autodidakt vom jemanden der eine praktische Einführung von einem Mentor erhalten hat.

Der Umgang mit vielen verschiedenen Schlangenarten erleichtert den Einstieg ungemein und ich halte die Erfahrung mit Kornnattern und Königspythons auch eher für dürftig. Wichtiger ist aber, dass man eine gewisse Routine in der Schlangenhaltung hat, das Verabreichen von Medikamenten und das leisten von Hilfe bei Häutungsproblemen etc etc sollte einem bekannt sein. Wenn dann noch ein kompetenter Mentor zur Seite steht und einem unter die Arme greift, so ist man besser Vorbereitet als ein Autodidakt der Jahre mit bissigen Nattern geübt hat – die persönliche Eignung des Anfängers ist hier natürlich Voraussetzung.

„wenn jmd. in die pflege von giftschlangen einsteigt, fängt er ja wohl auch kaum gleich mit ner südpazifik-klapperschlange an oder?“

Warum nicht? Crotalus viridis ssp. hat noch eine handliche Größe und ein meist umgängliches Gemüt (woher stammt eigentlich die Info dass Klapperschlangen meist sehr angriffslustig sind?). Die Eignung als Einstiegsschlange sollte man nicht primär von der Toxizität abhängig machen, hier spielen einige Faktoren mit. Die Größe des Tieres, dessen Temperament und physischen Möglichkeiten sind hier von primärer Bedeutung. So fallen Tiere wie z.B. Bothrops spec und die meisten Kobras weg. Natürlich sind auch die Präferenzen des Pflegers bedeutend, denn warum sollte man mit einer Bambusotter einsteigen wenn man sich für z.B. Klapperschlangen begeistert. Um es konkret zu machen, eine Crotalus vegrandis ist trotzt eines sehr potenten Toxins eine Art die einem den Umgang meist leicht macht. Die Tiere haben ca. einen Meter Länge und sind meist sehr ruhig und umgänglich. Während eine Boiga dendrophila einen trotz eines milden Toxins schnell ins Schwitzen bringen kann. Die Tiere sind ca. doppelt so groß, haben ein sehr aufbrausendes Temperament und als Baumbewohner verfügen sie über eine sehr große Reichweite.

[FONT=&quot]Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein erfahrener und kompetenter Pfleger der einem beim Einstieg in die Giftschlangenhaltung zur Seite steht unumgänglich ist. Diese Ansicht teile ich sicher auch mit allen seriösen Haltern. Anderweitige Meinungen vermeintlich erfahrener Terrarianer zeugen von Leichtsinn und es bleibt zu hoffen, dass Einsteiger um ihrer selbst willen diese nicht übernehmen.


[/FONT]
 
  • Kreuzottern Beitrag #51
Hallo Atrax,

hier kannst Du selbstverständlich deine Meinung haben, aber deine Äußerungen zeugen von wenig Erfahrung. Verstehe es bitte daher nicht despektierlich aber Du solltest in diesem Fall mit Ratschlägen eher vorsichtig umgehen.

tut mir leid dich enttäuschen zu müssen aber ich habe sowohl im zoo schönbrunn in der schlangen/giftschlangen-abteilung 5 1/2 jahre gearbeitet als auch diese tiere im freiland unter kompetenter führung (durch verhaltensforscher/biologen) beobachten dürfen ;).

also mit solchen aussagen wäre ich lieber vorsichtig.

und NIE legten diese tiere "sprünge auf den pfleger" zurück. das ist ja bisschen mehr als eigenartig ;). ich durfte sowohl die fachmännische arbeit im zoo beobachten als auch das vehalten im freien land.
vielleicht hast du einfach bisschen aus der reihe fallende exemplare gehabt ;).

und nicht umsonst spricht JEDER fachmann von einem "aktionsradius" den eine schlange, insbesondere giftschlange, hat. gerade bei kobras ist dieser aktionsradius absolut genauestens festgelegt (solange es keine speikobra ist ^^). sonst hätte wohl jeder pfleger ein problem beim handling wenn ihn sein pflegling plötzlich über mehrere meter anspringt.

weiteres durfte ich in zwei toxikologischen labors in adelaide (die international zu den besten gehören) unter anderem beim melken assistieren und lernen und wenn die dortigen wissenschafter von einem aktionsradius sprechen (der bei einer kobra ziemlich genau der aufgerichteten distanz entspricht), dann kann man diesen personen ruhig glauben schenken ;).

ich will auf keinen fall widersprechen, dass die hilfe durch einen erfahrenen pfleger von giftschlangen a la mentor schlecht ist, versteh mich nicht falsch. das ist sicher ne tolle sache und es geht alles um einiges schneller. aber GANZ OHNE gehts natürlich schon auch. man muss ja, wie öfters erwähnt, nicht gerade mit ner klapperschlange anfangen ;).

also mir IST mal ne brown snake vom haken gepflutscht. ich bin zwar ruhig geblieben aber ich glaub eher, dass die schlange geschockter war als ich *lach*.
aber klar, solche sachen sind dann jene situationen die den weg in die medien finden ;) und ein mentor würde da sicher helfen können aber es gibt ja ansich auch viele kurse die man diesbezüglich belegen kann.

Warum nicht? Crotalus viridis ssp. hat noch eine handliche Größe und ein meist umgängliches Gemüt (woher stammt eigentlich die Info dass Klapperschlangen meist sehr angriffslustig sind?).
warum nicht??? woher diese infos stammen??
äm, hast du diese tiere schon jemals in freier natur beobachten dürfen??

also sei mir nicht böse aber erstens ist die bezeichnung "angriffslustig" sowieso umstritten und nicht soooo gerne gesehen aber klapperschlangen bzw. insbesondere die südpazifik zählen als sehr selbstbewusst und die zeitdauer zwischen drohgebärde (falls es zu so einer kommt) und biss ist verdammt kurz. kürzer als bei vielen anderen giftschlangen und wenn du schonmal bei der behandlung eines patienten nach so einem biss dabei warst, würdest du einiges anders sehen.

einem einsteiger in die sparte giftschlangen zu so einem tier zu raten bzw. nicht abzuraten halte ich persönlich als äußerst fahrlässig.

also ich kenne einige pfleger dieser art und deren tiere sind alles andere als ruhig ;). dann hast du glück gehabt, das ist gut aber ich begeistere mich auch für alle australischen giftschlangen und würde mir NIEMALS welche anschaffen ;).

mein cousin hatte mal ne handvoll boiga dendrophila und die waren spitze. ließen sich ohne weiteres handhaben und es gab wirklich nie ein problem. war selber sehr verblüfft. nur deswegen hab ich sie ansich auch empfohlen.

ich hab auch nie abgestritten, dass der beistand eines erfahrenen pflegers von giftschlangen von nachteil ist, bitte verdreh die tatsachen nicht ;).

lg.
 
  • Kreuzottern Beitrag #52
Hallo,

eine Kobra hat einen deutlich abschätzbaren Aktionsradius, das hat keiner bestritten. Allerdings sind Kobras in der Lage sehr schnell ihre Position zu ändern, das hat zur Folge dass sich besagter Aktionsradius schnell verschiebt. Eine solche Positionsänderung ist auch in Richtung Pfleger bzw. Haken möglich. Gemeinsam mit solch einer Positionsänderung kann es auch zu einem Zustoßen mit geschlossenem bzw. geöffnetem Maul kommen, hier hat man dann einen (Schein-)Angriff vor sich. Mehrere Meter (die übrigens Du warum auch immer in die Diskussion eingebracht hast) sind es zwar nicht, aber man sollte sich nicht darauf verlassen, dass die Schlange aufgerichtet nach einer Störung an Ort und Stelle verbleibt bzw. sich nach solcher sofort aufrichtet. So wird die Theorie des klar abgegrenzten Aktionsradius nun doch nicht so ganz klar.

„also sei mir nicht böse aber erstens ist die bezeichnung "angriffslustig" sowieso umstritten und nicht soooo gerne gesehen“

Auch diese Bezeichnung hast Du in die Diskussion eingebracht, warum sollte ich sie nicht fortführen dürfen? Zudem ich nur wissen wollte woher diese Erkenntnis stammt. Das ändert auch nichts an der Tatsache, dass viele kleinere Crotalusarten unter sachkundiger Anleitung und seriöser Vorbereitung durchaus als Einstiegstiere geeignet sind. Das war auch meine Aussage, von einer Empfehlung ist das sehr weit weg. Es gibt Arten die im Terrarium überaus schwer reizbar und dadurch gut handelbar sind. Jedenfalls besser als viele opistoglyphe Arten die öfter empfohlen werden, seltsamerweise meist von Haltern ungiftiger Schlangen. Wenn ein Einsteiger durch einen kundigen Pfleger „begleitet“ wird, ist das Risiko geringer als bei einem Autodidakten der sich mit einer 1,8m Boiga anlegt die im schlimmsten Fall dann noch ein günstiger Wildfang von einer Börse ist. Äußerst fahrlässig ist diese Aussage keinesfalls, sie zeigt nur eine Möglichkeit auf die unter Umständen durchaus realisierbar ist. Der Rat der Autodidaktik ist in so einem Fall allerdings wirklich grob fahrlässig.

„ich hab auch nie abgestritten, dass der beistand eines erfahrenen pflegers von giftschlangen von nachteil ist, bitte verdreh die tatsachen nicht“

Nein, das hast Du nicht abgestritten, habe ich auch an keiner Stelle behauptet. Allerdings die Tatsache, dass eine seriöse Vorbereitung einen Mentor beinhalten muss. Wer verdreht hier also was?


So das Wochenende naht und ehrlich gesagt habe ich auf solche zusammenhanglosen Sophismen keine Lust mehr
 
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