Hallo Atrax,
hier kannst Du selbstverständlich deine Meinung haben, aber deine Äußerungen zeugen von wenig Erfahrung. Verstehe es bitte daher nicht despektierlich aber Du solltest in diesem Fall mit Ratschlägen eher vorsichtig umgehen.
tut mir leid dich enttäuschen zu müssen aber ich habe sowohl im zoo schönbrunn in der schlangen/giftschlangen-abteilung 5 1/2 jahre gearbeitet als auch diese tiere im freiland unter kompetenter führung (durch verhaltensforscher/biologen) beobachten dürfen

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also mit solchen aussagen wäre ich lieber vorsichtig.
und NIE legten diese tiere "sprünge auf den pfleger" zurück. das ist ja bisschen mehr als eigenartig

. ich durfte sowohl die fachmännische arbeit im zoo beobachten als auch das vehalten im freien land.
vielleicht hast du einfach bisschen aus der reihe fallende exemplare gehabt

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und nicht umsonst spricht JEDER fachmann von einem "aktionsradius" den eine schlange, insbesondere giftschlange, hat. gerade bei kobras ist dieser aktionsradius absolut genauestens festgelegt (solange es keine speikobra ist ^^). sonst hätte wohl jeder pfleger ein problem beim handling wenn ihn sein pflegling plötzlich über mehrere meter anspringt.
weiteres durfte ich in zwei toxikologischen labors in adelaide (die international zu den besten gehören) unter anderem beim melken assistieren und lernen und wenn die dortigen wissenschafter von einem aktionsradius sprechen (der bei einer kobra ziemlich genau der aufgerichteten distanz entspricht), dann kann man diesen personen ruhig glauben schenken

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ich will auf keinen fall widersprechen, dass die hilfe durch einen erfahrenen pfleger von giftschlangen a la mentor schlecht ist, versteh mich nicht falsch. das ist sicher ne tolle sache und es geht alles um einiges schneller. aber GANZ OHNE gehts natürlich schon auch. man muss ja, wie öfters erwähnt, nicht gerade mit ner klapperschlange anfangen

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also mir IST mal ne brown snake vom haken gepflutscht. ich bin zwar ruhig geblieben aber ich glaub eher, dass die schlange geschockter war als ich *lach*.
aber klar, solche sachen sind dann jene situationen die den weg in die medien finden

und ein mentor würde da sicher helfen können aber es gibt ja ansich auch viele kurse die man diesbezüglich belegen kann.
Warum nicht? Crotalus viridis ssp. hat noch eine handliche Größe und ein meist umgängliches Gemüt (woher stammt eigentlich die Info dass Klapperschlangen meist sehr angriffslustig sind?).
warum nicht??? woher diese infos stammen??
äm, hast du diese tiere schon jemals in freier natur beobachten dürfen??
also sei mir nicht böse aber erstens ist die bezeichnung "angriffslustig" sowieso umstritten und nicht soooo gerne gesehen aber klapperschlangen bzw. insbesondere die südpazifik zählen als sehr selbstbewusst und die zeitdauer zwischen drohgebärde (falls es zu so einer kommt) und biss ist verdammt kurz. kürzer als bei vielen anderen giftschlangen und wenn du schonmal bei der behandlung eines patienten nach so einem biss dabei warst, würdest du einiges anders sehen.
einem einsteiger in die sparte giftschlangen zu so einem tier zu raten bzw. nicht abzuraten halte ich persönlich als äußerst fahrlässig.
also ich kenne einige pfleger dieser art und deren tiere sind alles andere als ruhig

. dann hast du glück gehabt, das ist gut aber ich begeistere mich auch für alle australischen giftschlangen und würde mir NIEMALS welche anschaffen

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mein cousin hatte mal ne handvoll boiga dendrophila und die waren spitze. ließen sich ohne weiteres handhaben und es gab wirklich nie ein problem. war selber sehr verblüfft. nur deswegen hab ich sie ansich auch empfohlen.
ich hab auch nie abgestritten, dass der beistand eines erfahrenen pflegers von giftschlangen von nachteil ist, bitte verdreh die tatsachen nicht

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lg.