- Wie seid ihr zu eueren Hunden gekommen??? Beitrag #41
Favole
- Beiträge
- 12.004
- Punkte Reaktionen
- 1
Nachdem vor einigen Jahren erst unsre Assi und nur wenige Monate danach meine "große Liebe" Fil gestorben sind war ich richtig fertig.
Und nur kurz darauf stand fest: Ein neuer Hund muss her.
Damals hab ich noch bei meinen Eltern gewohnt und die wollten aber keinen mehr.
Also war das Erste nachdem ich zu meinem Männe gezogen bin nach einem Hund zu gucken. Mein Liebster hatte zu dem Zeitpunkt zwar schon 2 Hunde, aber nein, ich wollte meinen Hund.
Endloses Suchen, schon ganz verzweifelt.. Dann im Tierheim Egelsbach Liebe auf den ersten Blick. Mein Manni (damals hieß er noch Fux) im großen Gehege mit noch 3-4 anderen Hunden rumgesprungen.
Da gab es kein großes Überlegen mehr: Der ist es!
Wir sind dann noch ein paar Mal hingefahren bis er schließlich endlich hier eingezogen ist.
Ne ganze Weile war dann alles wunderbar, bis letztes Jahr im August Stanley, der Pitbull von meinem Männe eingeschläfert werden musste.
Er hat wahnsinnig an ihm gehongen und wollte eigentlich keinen neuen Hund mehr für sich.
Sator, sein Rotti, ist nun aber schon 12 Jahre und natürlich nicht mehr so agil wie ein junger Hund und konnte nicht mehr so mit Manni spielen. Außerdem war Sator unter der Woche immer mit meinem Männe auf der Arbeit und wenn ich dann auch mal weg musste war Manni allein zuhause. Das wollte ich nicht. Also hab ich anfang Oktober angefangen mich nach einem jungen Spielgefährten für ihn umzusehen. Aber so das Richtige war irgendwie nie dabei...
Im November wurden wir dann von einem Bekannten auf eine Notstation für "Kampfhunde" aufmerksam gemacht, die wären momentan total überfüllt. Wir sind hingefahren und wollten eigentlich nur mal gucken.
Da war er dann. Kermit. War nichtmal mehr bei den Vermittlungshunden, weil zu schwierig. Von einem seiner Vorbesitzer wurde er scharf gemacht und die Leute dort kamen anscheinend überhaupt nicht mit ihm zurecht. Der arme Kerl stand schon kurz vorm Einschläfern.
Mein Liebster wusste noch gar nichts über ihn, aber hat ihn gesehen und war direkt Feuer und Flamme.
Ewig langer Papierkram, Eignungs(?)tests, Prüfungen, usw... :roll:
Bis er dann endlich hier eingezogen ist.
Tja, an und für sich toller Hund, nur da eben wirklich noch überhaupt kein Stück sozial... Und für meinen absolut lieber, freundlicher, gutmütiger Manni nun wirklich kein Spielgefährte.
Also ging die Suche weiter und im Dezember kam ich irgendwie in Kontakt mit Jemandem der Schäferhunde "züchtet".
Schäferhund? Nein... Wollt ich doch eigentlich nach meine Fil nicht mehr...
Züchter? Nein... Züchter passt ja nunmal gar nicht zu mir.. Tierheim soll es sein.
Von einer Freundin wurde ich dann drauf aufmerksam gemacht, dass dieser tolle "Züchter" richtig verwahrloste Hunde hat und die Kleinen ihr so leidtun, ob wir nicht doch...?
Ghrm...
Also sollten wir den Kerl noch unterstützen oder wie? Nein, das kanns ja nicht sein.
Ich ließ mich dann doch überreden mal zu schauen.
Er wollte die Hunde mal vorbeibringen dass ich sie mir angucken kann (jaha, ist ja schon richtig vertrauenserweckend wenn man sich nicht mal das Zuhause von den Hunden anschauen kann, gell?).
Drei Rüden und Mama wären noch da.
Tja... 3 absolut süße, flauschige Fellbällchen die hier dann immer Mama hinterher über ne Wiese gerannt und gepurzelt sind...
Nur wehe man hat einen angefasst... Nur noch Haut und Knochen. Hat man durch das flauschige Fell nicht gesehen, aber war umso deutlicher zu spüren. Und als die Kleinen richtig ängstlich quietschend weggerannt sind als sie wieder eingesammelt werden sollten stand fest: Wenigstens einer muss da raus.
Einmal nach unten geguckt: Da saß er dann. Eindeutig der Kleinste und dürrste, saß schon ne ganze Weile unter meinem Rock und lunste vorsichtig raus.
Meine Güte.. Hätte ich ihn wieder was weiß ich wohin bringen lassen sollen?
Nach ~10 Minuten die sie da waren, in denen ich die Hunde gesehen hab, hab ich den Kleinen dann sofort (ohne Vertrag und alles...) mitbekommen. Noch viel vertrauenserweckender, gell? :eusa_eh:
Aber ehrlich gesagt war es mir da sowas von egal ob ich die Leute damit unterstütze oder was ich mir vielleicht andrehen lasse... Wer den Kleinen da gesehen hat versteht mich vielleicht?
Tja... Lennard ist nun wirklich nicht einfach und ne totale Angst-Kröte...
Aber vom ersten Tag an war ich völlig vernarrt in ihn und wie er und Manni (und ab und zu auch Kermit und Sator) fast den ganzen Tag hier rumtollen und toben... Falsch war das auf keinen Fall :mrgreen:
Und nur kurz darauf stand fest: Ein neuer Hund muss her.
Damals hab ich noch bei meinen Eltern gewohnt und die wollten aber keinen mehr.
Also war das Erste nachdem ich zu meinem Männe gezogen bin nach einem Hund zu gucken. Mein Liebster hatte zu dem Zeitpunkt zwar schon 2 Hunde, aber nein, ich wollte meinen Hund.
Endloses Suchen, schon ganz verzweifelt.. Dann im Tierheim Egelsbach Liebe auf den ersten Blick. Mein Manni (damals hieß er noch Fux) im großen Gehege mit noch 3-4 anderen Hunden rumgesprungen.
Da gab es kein großes Überlegen mehr: Der ist es!
Wir sind dann noch ein paar Mal hingefahren bis er schließlich endlich hier eingezogen ist.
Ne ganze Weile war dann alles wunderbar, bis letztes Jahr im August Stanley, der Pitbull von meinem Männe eingeschläfert werden musste.
Er hat wahnsinnig an ihm gehongen und wollte eigentlich keinen neuen Hund mehr für sich.
Sator, sein Rotti, ist nun aber schon 12 Jahre und natürlich nicht mehr so agil wie ein junger Hund und konnte nicht mehr so mit Manni spielen. Außerdem war Sator unter der Woche immer mit meinem Männe auf der Arbeit und wenn ich dann auch mal weg musste war Manni allein zuhause. Das wollte ich nicht. Also hab ich anfang Oktober angefangen mich nach einem jungen Spielgefährten für ihn umzusehen. Aber so das Richtige war irgendwie nie dabei...
Im November wurden wir dann von einem Bekannten auf eine Notstation für "Kampfhunde" aufmerksam gemacht, die wären momentan total überfüllt. Wir sind hingefahren und wollten eigentlich nur mal gucken.
Da war er dann. Kermit. War nichtmal mehr bei den Vermittlungshunden, weil zu schwierig. Von einem seiner Vorbesitzer wurde er scharf gemacht und die Leute dort kamen anscheinend überhaupt nicht mit ihm zurecht. Der arme Kerl stand schon kurz vorm Einschläfern.
Mein Liebster wusste noch gar nichts über ihn, aber hat ihn gesehen und war direkt Feuer und Flamme.
Ewig langer Papierkram, Eignungs(?)tests, Prüfungen, usw... :roll:
Bis er dann endlich hier eingezogen ist.
Tja, an und für sich toller Hund, nur da eben wirklich noch überhaupt kein Stück sozial... Und für meinen absolut lieber, freundlicher, gutmütiger Manni nun wirklich kein Spielgefährte.
Also ging die Suche weiter und im Dezember kam ich irgendwie in Kontakt mit Jemandem der Schäferhunde "züchtet".
Schäferhund? Nein... Wollt ich doch eigentlich nach meine Fil nicht mehr...
Züchter? Nein... Züchter passt ja nunmal gar nicht zu mir.. Tierheim soll es sein.
Von einer Freundin wurde ich dann drauf aufmerksam gemacht, dass dieser tolle "Züchter" richtig verwahrloste Hunde hat und die Kleinen ihr so leidtun, ob wir nicht doch...?
Ghrm...
Also sollten wir den Kerl noch unterstützen oder wie? Nein, das kanns ja nicht sein.
Ich ließ mich dann doch überreden mal zu schauen.
Er wollte die Hunde mal vorbeibringen dass ich sie mir angucken kann (jaha, ist ja schon richtig vertrauenserweckend wenn man sich nicht mal das Zuhause von den Hunden anschauen kann, gell?).
Drei Rüden und Mama wären noch da.
Tja... 3 absolut süße, flauschige Fellbällchen die hier dann immer Mama hinterher über ne Wiese gerannt und gepurzelt sind...
Nur wehe man hat einen angefasst... Nur noch Haut und Knochen. Hat man durch das flauschige Fell nicht gesehen, aber war umso deutlicher zu spüren. Und als die Kleinen richtig ängstlich quietschend weggerannt sind als sie wieder eingesammelt werden sollten stand fest: Wenigstens einer muss da raus.
Einmal nach unten geguckt: Da saß er dann. Eindeutig der Kleinste und dürrste, saß schon ne ganze Weile unter meinem Rock und lunste vorsichtig raus.
Meine Güte.. Hätte ich ihn wieder was weiß ich wohin bringen lassen sollen?
Nach ~10 Minuten die sie da waren, in denen ich die Hunde gesehen hab, hab ich den Kleinen dann sofort (ohne Vertrag und alles...) mitbekommen. Noch viel vertrauenserweckender, gell? :eusa_eh:
Aber ehrlich gesagt war es mir da sowas von egal ob ich die Leute damit unterstütze oder was ich mir vielleicht andrehen lasse... Wer den Kleinen da gesehen hat versteht mich vielleicht?
Tja... Lennard ist nun wirklich nicht einfach und ne totale Angst-Kröte...
Aber vom ersten Tag an war ich völlig vernarrt in ihn und wie er und Manni (und ab und zu auch Kermit und Sator) fast den ganzen Tag hier rumtollen und toben... Falsch war das auf keinen Fall :mrgreen: