Hund mag keine anderen! Hier nen Tip!

Diskutiere Hund mag keine anderen! Hier nen Tip! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe einen super guten Tip für Frauchen die einen Hund haben die draußen keine anderen Hunde mögen und diese dann mächtig anbellen wie meiner...
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  • Hund mag keine anderen! Hier nen Tip! Beitrag #1
Flitzi

Flitzi

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Ich habe einen super guten Tip für Frauchen die einen Hund haben die draußen keine anderen Hunde mögen und diese dann mächtig anbellen wie meiner immer das getahn hat!
Ich lenke ihn ab mit seinem lieblingsspielzeug das ich nur quitschen lassen brauche und schon ist er abgelenkt!
Kein Bellen nur noch Ruhe...
Was auch hilft ist eine kleine Nascherei die man sich in die Tasche stecken kann und dann gibt, wenn er ruhig ist....
Wenn das aber auch nicht hilft. (Hunde sind ja verschieden)
Dann kann auch das klassische Ignorieren des anderen Hundes helfen und sich umzutrehen und zu gehen...Die Tips habe ich bekommen von einem Tierträiner!!!
Viel Glück beim Testen...Über mehr Tips würde ich mich sehr freuen!:D
 
  • Hund mag keine anderen! Hier nen Tip! Beitrag #2
Und was lernt der Hund ? Gar nix.
Hast du mal kein Leckerchen oder Spielzeug dabei bist du dann ziemlich aufgeschmissen. Du lenkst den Hund nur ab, mehr nicht.
Ignorieren? Find ich auch nicht gut. Man sollte mit seinem Hund kummunizieren !
Besser wenn man beim Bellen bzw. schon besser bevor er bellt ( Körpersprache beachten ) ein klares NEIN sagen. Und die konfrontation zu Hunden suchen.
Wenn der Hund ruhig vorbei geht ganz doll loben.
 
  • Hund mag keine anderen! Hier nen Tip! Beitrag #3
Und was lernt der Hund ? Gar nix.
Hast du mal kein Leckerchen oder Spielzeug dabei bist du dann ziemlich aufgeschmissen. Du lenkst den Hund nur ab, mehr nicht.
Ignorieren? Find ich auch nicht gut. Man sollte mit seinem Hund kummunizieren !
Besser wenn man beim Bellen bzw. schon besser bevor er bellt ( Körpersprache beachten ) ein klares NEIN sagen. Und die konfrontation zu Hunden suchen.
Wenn der Hund ruhig vorbei geht ganz doll loben.

Sie lenkt den Hund damit nicht ab, sondern seine Aufmerksamkeit auf sich!
Der Hund lernt dabei, sich in einer Konfliktsituation an seinen Menschen zu wenden. Um das zu üben, eignen sich Leckerchen oder Spielzeug, wie bei jeder anderen Übung, ganz hervoragend.
Ganz abgesehen davon: wenn ein Hund an der Leine pöbelt, hat er schlechte Laune, mit dem Umlenken durch Leckerchen oder Spielzeug, dass in den allermeisten Fällen für den Hund mit einem positiven Gefühl verküpft ist, ändert sich seine Stimmung. Stell Dir vor Dein Konto ist im Minus, daher bist Du sauer und möchtest den Bankangestellten am Liebsten über den Schalter ziehen. Wenn Dir jetzt jemand Geld überweist oder bar in die Hand drückt (selbst wenn die Summe evtl das Konto immer noch nicht ausgleicht, wird dadurch Deine Stimmung wahrscheinlich besser werden, nicht schlechter.

Genau das selbe passiert beim Hund - Das Leckerchen oder Spiel verbessert die Stimmung in dem Moment, wo er eigentlich sauer auf den anderen Hund ist. Wenn er dieses Erlebnis oft genug hat, wird er es immer positiver Verknüpfen (das Konto nähert sich den schwarzen Zahlen, wird ausgeglichen und bald ist es sogar im Plus).
Der Fachbegriff für diese Art von Training nennt sich Gegenkonditionierung.

Und übrigens wird das Leckerchen nicht bis ans Lebensende benötigt. Bei Sitz und Platz schleichst Du das Leckerchen doch auch aus.

Liebe Grüße
Martina
 
  • Hund mag keine anderen! Hier nen Tip! Beitrag #4
Aja,.. dann haben viele Hunde bei uns in der Gegend ja dauer schlechte Laune.
Wenn Hunde an der Leine ziehen sind sie nicht ausreichend erzogen oder schlecht Sozialisiert.
Und dein Bespiel ist doch etwas merkwürdig das eine hat mit dem anderen nix zu tun.
Jedem das seine, meiner meinung nach ist das rum wendeln mit Spielzeug nur ablenkung für den Hund. Wenn der Hund den anderen Hund gesichtet und fixiert hat, kann man ihn eh kaum ablenken.
 
  • Hund mag keine anderen! Hier nen Tip! Beitrag #5
Aja,.. dann haben viele Hunde bei uns in der Gegend ja dauer schlechte Laune.
Wenn Hunde an der Leine ziehen sind sie nicht ausreichend erzogen oder schlecht Sozialisiert.
Und dein Bespiel ist doch etwas merkwürdig das eine hat mit dem anderen nix zu tun.
Jedem das seine, meiner meinung nach ist das rum wendeln mit Spielzeug nur ablenkung für den Hund. Wenn der Hund den anderen Hund gesichtet und fixiert hat, kann man ihn eh kaum ablenken.

Aber das widerspricht sich doch nicht.
Der Grund, warum Hunde mit anderen Hunden nicht "können", ist oft schlechte Sozialisation und/oder schlechte Erziehung. Hunde ziehen an der Leine, weil sie keine genetische Voraussetzung für an-der-Leine-gehen mitbringen. Daher muß mensch ihnen beibringen, wie das geht. Oft nimmt er sich aber nicht die Zeit dafür, versucht es mit den Falschen mittel oder ist nicht konsequent genug, wie man leicht an "hinter Hunden herwehenden" Menschen erkennen kann. Besonders, weil Druck Gegendruck in der gleichen Größe erzeugt.

Und stimmt: wenn ein Hund einen anderen schon fixiert, kann ihn kaum etwas ablenken - das heißt aber nur, dass man hier schon viel früher hätte reagiert müssen, nämlich wenn der Hund noch ansprechbar ist. Dazu muß man seinen Hund aber ständig beobachten, ihn ansprechen und eben ausprobieren, ob er noch auf z.B. ein "Sitz" o.ä. reagiert. Wenn "Sitz" nicht mehr geht, oder das Leckerchen nicht mehr angenommen wird, oder dass Zerrseil oder ein Ball nicht interessieren, ist das Erregungsniveau des Hundes schon viel viel viel zu hoch und man hat den Moment verpasst. Das ist aber nicht die Schuld des Hundes, sondern die Unaufmerksamkeit des Halters.

Du verlangst, dass der Hund das macht, was Du willst. Dazu muß er Dich aber erstmal wahrnehmen.
Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wenn der Hund schon beim Fixieren angekommen ist und Du sagst "NEIN" - dann versuchst Du die Aufmerksamkeit Deines Hundes auf Dich zu lenken - hattest Du das nicht gerade als "schlichte Ablenkung" tituliert?. Und was bietet ein "NEIN" einem Hund als Anreiz, sich von seinem langjährigen Erzfeind abzuwenden?

Keine und deshalb habe ich damit ein paar Probleme:
Ich möchte, dass mein Hund MICH positiv verknüpft, weil er auf mich hören !muß! in möglichst jeder erdenklichen Situation. Daher versuche ich, jede Situation, in der mein Hund mit mir zusammen ist, möglichst positiv für den Hund zu gestalten. Ich meine damit nicht, dass ich ihn betüddele und im den Allerwertesten nachtrage.
Aber ich achte die Gefühle meines Hundes und wenn er in solchem Streß wäre, dass er an der Leine rumpöbeln müße, hätte ich etwas entscheidendes falsch gemacht. Ich hätte ihn nämlich in eine Situation gebracht, mit der er nicht mehr klar kommt (1.) und in der er nicht mehr auf meine Unterstützung vertraut (2.).
Damit ich in diese Lage erst gar nicht kommen, habe ich meinen Hund nach besten Wissen sozialisiert und ihm alles mögliche schöngefüttert. Menschen, Radfahrer, Karnewallsumzüge, Clowns, Prinzessinnen, Leute mit grünen, blauen, lilafarbenen oder gar keinen Haaren, mit Mützen, Helmen, Schirmen. Busse, Strassenbahnen, Gitterroste, Gittertreppen, Fahrstühle, Bahnhofshallen, Bahngleise, Geschäfte, Pferde, Katzen, Autos.........
Ich kann nicht einfach mit einem Hund losziehen und erwarten, dass er mit allem klar kommt, was er sieht. Daher versuche ich ihm alles was er sieht, positiv zu verknüpfen (genannt Sozialisation). Natürlich könnte man sich auch einfach darauf beschränken, dem Hund die Sachen einfach nur zu zeigen - aber verknüpft er sie dann automatisch gleich POSITIV?
Er soll die Sachen ja nicht einfach nur "kennen" - soll sie möglichst gut finden - dann hat er nämlich keinen Streß damit und wenn er keinen hat, habe ich auch keinen (ist die Katze gesund, freut sich der Mensch).

Klar kenne ich Krankenhäuser - positiv verknüpft habe ich sie aber nicht...
Mein Hund ist ausserdem kein Befehlsempfänger. Er hat genauso Bedürfnisse wie ich. Wenn er an der Leine pöbelt, hat ein Hund ein Bedürfnis. Eventuell will er den anderen schreddern. Logisch, dass man ihm diesem Bedürfnis nicht nachgehen lassen kann. Dann muß man ihm aber die Möglichkeit geben, eine Ersatzbefriedigung zu erlangen.
Evtl hat er einfach Angst vor dem anderen Hund und hat gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Die Meinungen, wie man mit Angst umgeht, gehen teilweise stark auseinander, deshalb lasse ich mich hier jetzt nicht darüber aus.
Alles in Allem denke ich, daß man nur von seinem Hund Respekt erwarten kann, wenn man ihm selber auch Respekt entgegen bringt. Das fängt in meinen Augen damit an, dass man auf seine Gefühle achtet.
Wenn man an der Situation (Hunde werden einem immer wieder überall begegnen) nichts ändern kann, und das kann man in den seltesten Fällen, muß man eben versuchen, die "Meinung" des Hundes bzg. dieser Situation zu verändern. Ich glaube, dass "NEIN" dafür nicht ausreicht.

Liebe Grüße
Martina
 
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