- Steigen unterbinden? Beitrag #41
Silberfeder
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Hallo Leute!
Zuerst mal finde ich es unschön, das auf Dominanzprobleme plädiert wird - wie definiert ihr Dominanzproblem?
Das ein Pferd bisher 2x stieg mit dem Reiter?
Klar testet er, aber das tut jedes Pferd, egal wie sehr die Dominanz geklärt wurde - es will ja schließlich auch wissen, ob er sich auf seinen Reiter verlassen und ihm Folgen kann.
Und Schlange, dass er sich in letzter Zeit viel heraus nehmen darf/durfte, woher willst du das denn wissen?
Ganz im Gegenteil, wir üben ständig, gehen an ehemaligen Monstern vorbei, machen immer weiter Fortschritte. Er durfte und darf sich nichts herausnehmen.
Jede negative Situation wurde solange bearbeitet, bis Sie auf mind. neutraler Basis verlassen werden konnte.
Das interpretiere ich nicht als "sich etwas herausnehmen dürfen", im Gegenteil.
Dass er jetzt 2x gesponnen hat, ist halt passiert, aber auch da durfte er sich nichts herausnehmen, wie blieben konstant im Schritt und ich holte ihn direkt zurück, wenn er zwei drei Trabtritte machte. Das ist Konsequent, nicht nachlässig :eusa_eh:
Was Rücken etc. angeht:
Rückenschmerzen hatte er ja vom letzten Sattel, aber bereits seit öhm.. Sonntag vor einer Woche nicht mehr.
Sattel wurde ja zwecks mangelndem Sattler direkt verbannt und der baumlose mit Pad gezückt (24 Std. Lieferzeit ist wundervoll :mrgreen
.
Rücken ist ok, Nachbar (hat selbst 4 Araber und ist Tierarzt) hat die Verspannung bestätigt und jeden Tag nachgeschaut.
Das ist alles wieder weg.
Zähne wurden erst im Januar geprüft, das kann ich ausschließen.
Ansonsten würde er ja wohl auch auf dem "Platz" und davor beim Ritt durch's Dorf bocken, bzw. hätte in der Situation mit dem Sidepull nicht gebockt, weil da ja kein Gebiss bei ist.
Andere Themen, Lilly??
Ich hoffe du meinst Alte?
Denn aktuell ist nichts mehr davon.
Dass er dem "Druck" versucht zu entkommen, kann gut möglich sein, da ich ihn selbstverständlich, wenn er wie blind losgaloppieren will, zurückhalte. Allerdings bin ich nicht so brutal, dass es ihm da schon "weh" täte.
Mehr Krafteinwand in der Situation, als er schon rumbockte, war zumindest zwingend nötig, zumal wir durch die dicken Sattelblätter wenig Kontakt zwischen Pferdebauch + Schenkel haben und ich ihn so nicht abwenden konnte.
Es ist wirklich nicht so, dass ich dann mein Pferd runterhole und ihn ruhig zum Stall reite, sondern immer wieder vom Stall abwende, Volten reite, die Wiese nochmal ein Stück runter reite etc.
So, nachdem ja hier teilweise schon arg schriftlich gezickt wurde (ob es so gemeint ist, weiß ich nicht), möchte ich von heute berichten:
Ich war heute mit "Handmensch" wieder im Dorf unterwegs, auf dem Platz lief er einwandfrei und reagierte perfekt auf Gewichts- und "Schenkel"-Hilfen.
Daraufhin sind wir eine Runde ins Gelände, und er lief ruhiger, zwar zappelig, weil der starke Wind hier alles lauthals Flattern und Fliegen läßt, aber in keiner Situation bedenklich.
Nur ganz zu anfang hüpfte er ein paar cm vorne hoch, aber da ich mich direkt nach vorne lehnte und ihn kräftig antrieb, kam er direkt wieder runter und lief gelassen weiter.
An einer anderen Wiese (sind wir auch ein paar Mal geritten - mal Schritt, mal Trab, mal Galopp), bin ich erstmal langsam drauf, habe ihn im Schritt gehalten, bin angetrabt, holte ihn mühelos wieder in den Schritt, dann galoppierten wir eine einsehbare und sichere Stelle.
So erfreut habe ich ihn noch nie gesehen :eusa_think:
Mal abgesehen davon, dass Interpretation in einem Forum, wo niemand den anderen sehen und ansprechen kann normal ist, weiß jeder.
Ich erhalte das Gefühl, dass er nur so abspinnt, weil er wirklich so lange drinnen war und sich kaum bewegen konnte.
Da ich ihn die letzten 3 Tage wieder bewegte, war er jeden Tag ruhiger.
[VERSTECK]Und nochmal zum Thema Dominanz: Ich habe meine Gründe, warum ich das zu Beginn verneinte - wir haben viel Dominanztraining gemacht und Pak vertraut mir auch, aber er testet auch aus (als 5-Jähriger!). Er erhält dann auch direkt seine Dämpfer und dann ist es meistens gut, nur eben das eine Mal auf der Wiese artete die Situation aus (das war das 1. Mal draussen seit 2 Wochen).[/VERSTECK]
So, nun dürft ihr mich nach belieben weiter zerpflücken und interpretieren, was ihr möchtet, ich bitte Euch jedoch, nicht direkt zu übertreiben.
Und kA ob ich das jetzt gelesen habe oder nicht, an Reitschulen brauche ich mich garnicht zu wenden, da dieser Schicki-Micki-Stall 1. nicht auswärts unterrichtet, ich die Art und Weise des Unterrichts nicht mag und Leute + Pferde wie wir da nicht erwünscht sind.
Eine Reitstunde dort würde 35€ für 30 Min. kosten + 1 Zehner/Monatskarte zur Stallbenutzung (70€/95€). Also eindeutig zu viel.
Und bei den mobilen Reitlehrern zahle ich direkt 50€ für die Anfahrt.
Pak und ich kommen gut miteinander klar, aber das Steigen ist ein Problem welches ich lösen möchte und mit dem ich bisher nicht konfrontiert war, daher wollte ich nur wissen, wie man da am besten reagiert..
Liebe Grüße,
Eure müde Feder
Zuerst mal finde ich es unschön, das auf Dominanzprobleme plädiert wird - wie definiert ihr Dominanzproblem?
Das ein Pferd bisher 2x stieg mit dem Reiter?
Klar testet er, aber das tut jedes Pferd, egal wie sehr die Dominanz geklärt wurde - es will ja schließlich auch wissen, ob er sich auf seinen Reiter verlassen und ihm Folgen kann.
Na, klar muss man das (habe ich oben ja auch schon erwähnt)... aber, wenn ich das mal völlig wertfrei und ohne jeglichen Angriff (im Moment muss man hier ja auf jede Silbe achten :silencesagen darf, Pak kann und konnte sich in letzter Zeit sehr, sehr viel rausnehmen.
Sicherlich ist er jung, sicherlich willst du, Feder, ihn mit weicher Hand reiten, aber das geht eben auch nur durch konsequente Ausbildung und auch durch Bestrafung am richtigen Fleck bzw. zum richtigen Zeitpunkt.
Er kann dir nicht auf der Nase herumtanzen, so ist das nunmal.
Versuche in Zukunft ein bisschen konsequenter mit ihm zu sein, er wird es dir später mit Sicherheit danken!
Und Schlange, dass er sich in letzter Zeit viel heraus nehmen darf/durfte, woher willst du das denn wissen?
Ganz im Gegenteil, wir üben ständig, gehen an ehemaligen Monstern vorbei, machen immer weiter Fortschritte. Er durfte und darf sich nichts herausnehmen.
Jede negative Situation wurde solange bearbeitet, bis Sie auf mind. neutraler Basis verlassen werden konnte.
Das interpretiere ich nicht als "sich etwas herausnehmen dürfen", im Gegenteil.
Dass er jetzt 2x gesponnen hat, ist halt passiert, aber auch da durfte er sich nichts herausnehmen, wie blieben konstant im Schritt und ich holte ihn direkt zurück, wenn er zwei drei Trabtritte machte. Das ist Konsequent, nicht nachlässig :eusa_eh:
Was Rücken etc. angeht:
Rückenschmerzen hatte er ja vom letzten Sattel, aber bereits seit öhm.. Sonntag vor einer Woche nicht mehr.
Sattel wurde ja zwecks mangelndem Sattler direkt verbannt und der baumlose mit Pad gezückt (24 Std. Lieferzeit ist wundervoll :mrgreen
Rücken ist ok, Nachbar (hat selbst 4 Araber und ist Tierarzt) hat die Verspannung bestätigt und jeden Tag nachgeschaut.
Das ist alles wieder weg.
Zähne wurden erst im Januar geprüft, das kann ich ausschließen.
Ansonsten würde er ja wohl auch auf dem "Platz" und davor beim Ritt durch's Dorf bocken, bzw. hätte in der Situation mit dem Sidepull nicht gebockt, weil da ja kein Gebiss bei ist.
Im Moment scheint Pakeno die Oberhand zu bekommen, das schließe ich auch aus anderen Themen von dir.
Andere Themen, Lilly??
Ich hoffe du meinst Alte?
Denn aktuell ist nichts mehr davon.
Dass er dem "Druck" versucht zu entkommen, kann gut möglich sein, da ich ihn selbstverständlich, wenn er wie blind losgaloppieren will, zurückhalte. Allerdings bin ich nicht so brutal, dass es ihm da schon "weh" täte.
Mehr Krafteinwand in der Situation, als er schon rumbockte, war zumindest zwingend nötig, zumal wir durch die dicken Sattelblätter wenig Kontakt zwischen Pferdebauch + Schenkel haben und ich ihn so nicht abwenden konnte.
Es ist wirklich nicht so, dass ich dann mein Pferd runterhole und ihn ruhig zum Stall reite, sondern immer wieder vom Stall abwende, Volten reite, die Wiese nochmal ein Stück runter reite etc.
So, nachdem ja hier teilweise schon arg schriftlich gezickt wurde (ob es so gemeint ist, weiß ich nicht), möchte ich von heute berichten:
Ich war heute mit "Handmensch" wieder im Dorf unterwegs, auf dem Platz lief er einwandfrei und reagierte perfekt auf Gewichts- und "Schenkel"-Hilfen.
Daraufhin sind wir eine Runde ins Gelände, und er lief ruhiger, zwar zappelig, weil der starke Wind hier alles lauthals Flattern und Fliegen läßt, aber in keiner Situation bedenklich.
Nur ganz zu anfang hüpfte er ein paar cm vorne hoch, aber da ich mich direkt nach vorne lehnte und ihn kräftig antrieb, kam er direkt wieder runter und lief gelassen weiter.
An einer anderen Wiese (sind wir auch ein paar Mal geritten - mal Schritt, mal Trab, mal Galopp), bin ich erstmal langsam drauf, habe ihn im Schritt gehalten, bin angetrabt, holte ihn mühelos wieder in den Schritt, dann galoppierten wir eine einsehbare und sichere Stelle.
So erfreut habe ich ihn noch nie gesehen :eusa_think:
Mal abgesehen davon, dass Interpretation in einem Forum, wo niemand den anderen sehen und ansprechen kann normal ist, weiß jeder.
Ich erhalte das Gefühl, dass er nur so abspinnt, weil er wirklich so lange drinnen war und sich kaum bewegen konnte.
Da ich ihn die letzten 3 Tage wieder bewegte, war er jeden Tag ruhiger.
[VERSTECK]Und nochmal zum Thema Dominanz: Ich habe meine Gründe, warum ich das zu Beginn verneinte - wir haben viel Dominanztraining gemacht und Pak vertraut mir auch, aber er testet auch aus (als 5-Jähriger!). Er erhält dann auch direkt seine Dämpfer und dann ist es meistens gut, nur eben das eine Mal auf der Wiese artete die Situation aus (das war das 1. Mal draussen seit 2 Wochen).[/VERSTECK]
So, nun dürft ihr mich nach belieben weiter zerpflücken und interpretieren, was ihr möchtet, ich bitte Euch jedoch, nicht direkt zu übertreiben.
Und kA ob ich das jetzt gelesen habe oder nicht, an Reitschulen brauche ich mich garnicht zu wenden, da dieser Schicki-Micki-Stall 1. nicht auswärts unterrichtet, ich die Art und Weise des Unterrichts nicht mag und Leute + Pferde wie wir da nicht erwünscht sind.
Eine Reitstunde dort würde 35€ für 30 Min. kosten + 1 Zehner/Monatskarte zur Stallbenutzung (70€/95€). Also eindeutig zu viel.
Und bei den mobilen Reitlehrern zahle ich direkt 50€ für die Anfahrt.
Pak und ich kommen gut miteinander klar, aber das Steigen ist ein Problem welches ich lösen möchte und mit dem ich bisher nicht konfrontiert war, daher wollte ich nur wissen, wie man da am besten reagiert..
Liebe Grüße,
Eure müde Feder