- Blaustirnamazone zwischendurch agressiv Beitrag #1
fiesta-chica
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Hallo zusammen,
und schon wieder mal habe ich eine Frage zu dem Verhalten des Blaustirnamazonen meiner Eltern.
Sie haben ihn vor einem Jahr aus einer sehr schlechten Haltung geerbt / gerettet. Der Käfig war zu klein, keine Abwechslung beim Futter (er kannte als Frischfutter nur Apfel), der Schnabel war zu lang, die Füße sind nur eine Holzstangendicke gewöhnt gewesen und er wurde knapp 40 Jahr alleine gehalten. :evil:
Rico hat sich mittlerweile, mit Hilfe eines Tierartzes, gut in seinem neuen Heim eingelebt. Bis auf ein paar kleine Folgeschäde der vorherigen Haltung (ein Fuß kann nicht so richtig greifen, fliegen fällt ihm noch sehr schwer und auf einem Auge sieht er scheinbar nur Schatten) ist er vollkommen gesund. Er bekommt täglich frisches Obst und Gemüse (Auswahl wechselt täglich).
Wir haben auch schon versucht, einen Partner für ihn zu finden. Nur leider will er nach fast 40 Jahren Einzelhaltung keinen Mitbewohner mehr haben. Der Tierarzt riet uns daher, uns auch wenn schwer fällt damit abzufinden, dass er keine anderen Papageien mehr akzeptiert.
Alles war so weit auch in Ordnung, bis vor ein paar Wochen die Laune von Rico sehr schwankend wurde ... er will zuneigung, die er natürlich auch bekommt (er ist nie alleine, da ein Elternteil von mir immer zu Hause ist), und plötzlich hackt er zu. Teilweise hat er Phasen, wo er richtig losrennt und einem scheinbar Angst machen will. Meine Mutter hat er auch schon ein paar mal richtig böse an der Hand erwischt, obwohl sie seine "Bezugsperson" ist (Freut sich wenn sie ins Zimmer kommt und versucht sie mit Geräuschen zu sich zu locken). :eusa_think:
Wenn sie morgens seinen Käfig säubert, ist es die gleiche Situation. Er greift agressiv an.
Heute morgen hat er zudem noch sein Obst aus der Schale geholt und wütend durch den Käfig geworfen. Sein Futter hat er später auch noch mit dem Schabel aus dem Napf geworfen.
Sein Verahlten wird irgendwie immer schlimmer. Wobei er Phasen hat, wo er einfach nur zutraulich ist und gekrault werden möchte. Nur traut meine Mutter sich nicht mehr, in zu kraulen.
Er kommt mir seit einer Woche auch total hektisch und nervös vor. An seinem Umfeld hat sich aber nichts verändert, was diese Reaktion bei ihm auslösen könnte.
Kann das eventuell was mit "Brutverhalten" zu tun haben?
Wir hatten früher zwei Wellis (11 Jahre) und haben eigentlich gedacht, dass wir uns mit Vögel einigermaßen auskennen. Nur scheinbar gibt es doch große Unterschiede zwischen Papageien und Wellis. :eusa_think:
Könnt ihr uns vielleicht weiterhelfen? Möchten ja, dass es ihm gut geht.
Danke schon einmal für Eure Antworten!
und schon wieder mal habe ich eine Frage zu dem Verhalten des Blaustirnamazonen meiner Eltern.
Sie haben ihn vor einem Jahr aus einer sehr schlechten Haltung geerbt / gerettet. Der Käfig war zu klein, keine Abwechslung beim Futter (er kannte als Frischfutter nur Apfel), der Schnabel war zu lang, die Füße sind nur eine Holzstangendicke gewöhnt gewesen und er wurde knapp 40 Jahr alleine gehalten. :evil:
Rico hat sich mittlerweile, mit Hilfe eines Tierartzes, gut in seinem neuen Heim eingelebt. Bis auf ein paar kleine Folgeschäde der vorherigen Haltung (ein Fuß kann nicht so richtig greifen, fliegen fällt ihm noch sehr schwer und auf einem Auge sieht er scheinbar nur Schatten) ist er vollkommen gesund. Er bekommt täglich frisches Obst und Gemüse (Auswahl wechselt täglich).
Wir haben auch schon versucht, einen Partner für ihn zu finden. Nur leider will er nach fast 40 Jahren Einzelhaltung keinen Mitbewohner mehr haben. Der Tierarzt riet uns daher, uns auch wenn schwer fällt damit abzufinden, dass er keine anderen Papageien mehr akzeptiert.
Alles war so weit auch in Ordnung, bis vor ein paar Wochen die Laune von Rico sehr schwankend wurde ... er will zuneigung, die er natürlich auch bekommt (er ist nie alleine, da ein Elternteil von mir immer zu Hause ist), und plötzlich hackt er zu. Teilweise hat er Phasen, wo er richtig losrennt und einem scheinbar Angst machen will. Meine Mutter hat er auch schon ein paar mal richtig böse an der Hand erwischt, obwohl sie seine "Bezugsperson" ist (Freut sich wenn sie ins Zimmer kommt und versucht sie mit Geräuschen zu sich zu locken). :eusa_think:
Wenn sie morgens seinen Käfig säubert, ist es die gleiche Situation. Er greift agressiv an.
Heute morgen hat er zudem noch sein Obst aus der Schale geholt und wütend durch den Käfig geworfen. Sein Futter hat er später auch noch mit dem Schabel aus dem Napf geworfen.
Sein Verahlten wird irgendwie immer schlimmer. Wobei er Phasen hat, wo er einfach nur zutraulich ist und gekrault werden möchte. Nur traut meine Mutter sich nicht mehr, in zu kraulen.
Er kommt mir seit einer Woche auch total hektisch und nervös vor. An seinem Umfeld hat sich aber nichts verändert, was diese Reaktion bei ihm auslösen könnte.
Kann das eventuell was mit "Brutverhalten" zu tun haben?
Wir hatten früher zwei Wellis (11 Jahre) und haben eigentlich gedacht, dass wir uns mit Vögel einigermaßen auskennen. Nur scheinbar gibt es doch große Unterschiede zwischen Papageien und Wellis. :eusa_think:
Könnt ihr uns vielleicht weiterhelfen? Möchten ja, dass es ihm gut geht.
Danke schon einmal für Eure Antworten!