Jährling

Diskutiere Jährling im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Welche denn? Und warum Psychoterror? Du musst dir das Ganze nicht in dem Sinne als "Spiel" vorstellen. Es heißt eben nur so. Man sagt, man...
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  • Jährling Beitrag #21
Welche denn? Und warum Psychoterror?

Du musst dir das Ganze nicht in dem Sinne als "Spiel" vorstellen. Es heißt eben nur so. Man sagt,
man "spielt" mit dem Pferd, weil man sich quasi wie ein Kumpel verhält und sich später nur mit kleinsten Zeichen verständigen kann. Für ungeübte Augen sieht das dann alles so "leicht" aus, als würde man mit dem Pferd "spielen".

;). -so meine Erklärung, ob es deshalb so heißt weiß ich nicht.
 
  • Jährling

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  • Jährling Beitrag #22
Das ist schon klar, nur kann es von unbedarften falsch verstanden werden. Oder gerade von Kindern.
 
  • Jährling Beitrag #23
Ja okay, aber normalerweise hat man ja einen Trainer, wenn man mit so einer Ausbildung anfängt.
Und Kindern kann man das Prinzip,denke ich, auch gut klar machen. Sie lernen halt "spielerisch" mit ihrem Pferd eine artgerechte, auf Fairness und Konsequenz aufgebaute, Partnerschaft einzugehen.

Natürlich ist das Ganze nicht so zu "vereinfachen". Das bedarf gerade vom Menschen ein ganzes Stück ... wie soll ich es sagen... psychische Reife (wenn man das so ausdrücken kann), um die Hintergründe, die eigenen Reaktionen & ihre Wirkung beim Pferd so verstehen zu können.
(Sprich, ich würde keinem 7 jährigen Mädchen zumuten jenes zu verstehen und umsetzten zu können.)
 
  • Jährling Beitrag #24
Huhu,

ich denke, kein Kind könnte eine Remonte ausbilden - auch wenn es immer wieder 'frühreife' Kinder gibt, halte ich es dennoch für schwachsinnig, einem Siebenjährigen die Zügel in die Hand zu drücken.

Es muss immer ein Erwachsener, der sich mit dem Ausbilden auskennt, oder Jugendlicher anwesend sein, der führend oder helfend zur Seite steht.

Gruß
 
  • Jährling Beitrag #25
Das denke ich auch. Ich meine, ICH habe früher sicherlich noch nicht wirklich verstanden warum ich das Ganze mache.
 
  • Jährling Beitrag #26
Diese "Spiele" sind ja nicht nur für junge Pferde gedacht.
 
  • Jährling Beitrag #27
Nein, ich bezog mich eigentlich eher auf junge Reiter, keine Ahnug warum Schlange auf Remonten kommt.
 
  • Jährling Beitrag #28
Huhu,

oh, sorry, ich habe glatt überlesen, dass es hier um Jährlinge geht. :angel:

Naja, aber im Endeffekt ist es ja egal, ob ihr nun "Remonte" mit "Jungpferd" ersetzt. Es kommt auf dasselbe hinaus.

LG
 
  • Jährling Beitrag #29
Ne, ne das Ganze hatte gerade irgendwie nicht so wirklich was mit Jährlingen zu tun , Schlange ;).

Ich meinte nur, dass junge Reiter generell noch nicht alleine mit Pferden arbeiten (bzw. mit ihm etwas Neues erarbeiten) sollten.- Egal ob jetzt mit einem Jungpferd oder mit einem älteren Tier. (-HMS kann man ja auch noch mit älteren Pferden machen ... )

Und Ronja .... die hat sich glaib ich auf dein "Remonte" bezogen. Also wie auch immer
:-D Wie sind etwas vom Thema abgekommen.

LG
 
  • Jährling Beitrag #30
Hallo,

meiner Meinung nach gehören junge Pferde bis kurz vor dem Anreiten (4 Jahre) bzw. bis zum 3. Lebensjahr nur an einen Platz: in eine Herde mit auch (nicht nur!) gleichaltrigen Pferden! Und das an 23,5h von 24h eines Tages.

Das Fohlen ABC (Putzen, Führen - von mir aus auch verladen, auch so ein junges Pferd kann ja mal Hänger fahren müssen - und Hufegeben) und das wars dann auch.

Ich kann es verstehen, dass man sich mit 'seinem' Pferd beschäfitgen will - aber auch hier sollte man das Bedürfnis des Pferdes in den Vordergrund stellen und nicht das menschliche 'Beschäftigungsbedürfnis'.

Ein Pferd beschäftigt sich in der Herde nun mal am besten, am artgerechtesten UND es lernt dort auch das wichtigste für ein Pferdeleben: Pferd zu sein!

Gruß Lilly
 
  • Jährling Beitrag #31
Habe neulich mal im Internet gesucht, wegen Fohlen ABC und da hab ich folgendes gefunden:

Geboren: 10.05.08
Geschlecht: Hengst

Größe: z.z 140cm entstockmaß liegt bei 145 -150 cm

Ausbildung: Roh, lässt sich führen und Hufe geben, longieren, Handpferd, leichte Bodenarbeit, kleine Zirkuslektionen

also, das ist echt heftig, oder? Das ist für mich kein Fohlenleben!!!!:009:
 
  • Jährling Beitrag #32
Also das longieren ist ganz klar übertrieben. Da machen die mehr kaputt als das sie dem Pferdchen helfen. Zirkuslektionen ist so ne sache. Einfache Sachen wie der Spanische Schritt, ablegen o.ä. was dem Grundkörperbau des Pferdes nicht schadet ist okay. Alles andere ist zuviel. Leichte Bodenarbeit muss auch beim Fohlen sein. Fängt beim Führen an und hört für mich beim weichen auf.
 
  • Jährling Beitrag #33
Huhu,

grundsätzlich ist die frühe Gewöhnung an Hufe geben nie ganz falsch, einem Jährling kann man auch spielerisch bereits kleinere "Kunststücke" beibringen, aber dann reicht es auch.

Ein Jährling ist ein Pferdekind und das sollte es auch bleiben!

Bodenarbeit lässt sich natürlich vielfältig auslegen, von daher kann man, wenn man die entsprechenden Übungen noch nicht gesehen hat, nichts dazu sagen.
Wie Steffi schon sagte, die Bodenarbeit kann beim Aufhalftern anfangen und bei hohen Lektionen aufhören.

Liebe Grüße
 
  • Jährling Beitrag #34
Bin auch der Meinung, dass ein so junges Pferd nicht überfordert werden sollte. Basics wie Halftern, Führen, Hufe geben und Anhänger fahren sollten allerdings von Fohlen an geübt werden, das erspart einem viel Ärger und das Pferd ist regelmäßig an der Hand. Allerdings würde ich das auch nicht jeden Tag machen, sondern vielleicht zwei- bis dreimal die Woche. Wenn das Pferdchen es kann und verstanden hat, reicht gelegentliches Anhängertraining zur Auffrischung.

Ansonsten einfach Pferd sein lassen.

Einfache Sachen wie der Spanische Schritt....

Vorsicht mit dieser Übung: sie ist sehr anstrengend und kann nicht nur beim jungen Pferd zu Verspannungen in der Halsmuskulatur führen. Vor allem, wenn oft und hoch verlangt. Das würde ich mit einem Jährling noch nicht üben, sonst hast Du evtl. eine verhärtete Muskulatur und Blockaden, noch bevor Du jemals auf dem Pferd gesessen hast.

Lg
 
  • Jährling Beitrag #35
Also, ich finde Zirkuslektionen in diesem Fall am heftigsten (natürlich auch das Longieren) Denn sollte man auch mit Zirkuslektionen nicht eher anfangen, wenn das Pferd ausgewachsen ist und dafür die entsprechende Muskulatur aufgebaut hat?????

Klar ist Führen, Hufegeben und das angewöhnen an den Menschen (sprich der Berührung/die Hand/das Halfter) unerlässlich...aber alles andere fehl am Platz!!!

oder liege ich da falsch???

Ein Fohlen von gerade mal einem Jahr gehört unter gleichaltrigen und in einen Herdenverband!
(ich schlepp ja auch kein einjährigen Kind zum Klavierunterricht damit es wenigstens schon mal die halbe Tonleiter spielen lernt):120::120::035:
 
  • Jährling Beitrag #36
Also, ich finde Zirkuslektionen in diesem Fall am heftigsten (natürlich auch das Longieren) Denn sollte man auch mit Zirkuslektionen nicht eher anfangen, wenn das Pferd ausgewachsen ist und dafür die entsprechende Muskulatur aufgebaut hat?????

Klar ist Führen, Hufegeben und das angewöhnen an den Menschen (sprich der Berührung/die Hand/das Halfter) unerlässlich...aber alles andere fehl am Platz!!!

oder liege ich da falsch???

Ein Fohlen von gerade mal einem Jahr gehört unter gleichaltrigen und in einen Herdenverband!
(ich schlepp ja auch kein einjährigen Kind zum Klavierunterricht damit es wenigstens schon mal die halbe Tonleiter spielen lernt):120::120::035:


Du sprichst mir aus der Seele... Fohlen gehören auf ne große Wiese mit Spielgefährten in Form von gleichaltrigen Fohlen und außer Halfter, Hufe geben und ein bisschen Sozialkontakt zum Menschen... sonst nix!!!!
 
  • Jährling Beitrag #37
Die einfachsten Dinge sollte einFohlen beherrschen, um für gewisse situationen gewappnet zu sein, sprich, tierarzt oder evtl schmied. ansonsten MUSS ein Fohlen in einen entsprechenden Verband, WO SONST soll ein Fohlen/Jährling sich austoben und normale Pferdeverhaltensweisen erlernen, wenn nicht in einem Herdenverband?
Ein Pferd muss später noch soviel lernen, dass ich es absolut unsinnig finde, es schon so früh zu fordern. bringt einen nix weiter. Ich fänds nicht so gut, wenn man mir meine unbeschwerte Kindheit genommen hätte....
 
  • Jährling Beitrag #38
möchte auch was dazu sagen, hab mir vor kurzem auch ein 10 monat altes pferd gekauft.
genau wie so viele anderen hier bin ich auch der meinung, putzen, hufe heben sind unerlässlich, genauso wie im herdenverband zu sein (mein kleiner hat das glück das wir eine "fohlenherde" haben, mit 2 mutterstuten dabei)

nun zum beschäftigen: ich finde das genau so wichtig. zz hat er leider einzelhaft wegen parasiten, da bin ich oft bei ihm auf der koppel und spiele mit ihm, aber wirklich so wie pferde auf der koppel spielen, zum laufen auffordern (beißen und schlagen tun wir uns nicht :p ), ich werde aber bald anfangen mit ihm in der bahn zu "arbeiten" sehr gutes führtraining und auch über plane und eine stange oder sowas damit er ein verständnis für seine beine bekommt, sowie spazieren gehen (bevor jetzt kommt, man kann doch nicht ein baby über eine stange gehen lassen, im wald gibt es wurzeln wo er drüber steigen muss)

weichen gehört für mich genau so dazu, wenn ich dran denke wie wichtig das ist (man steht in der stall gasse und das pferd bedrängt dich und es kann nicht weichen, toll oder?)

genauso muss er lernen das er eine decke am rücken hat (was is wenn er die mal krankheitsbedingt braucht)

Longieren werd ich ihn sicher nicht vor 2 - 2 1/2 jahren

Es ist mir aufgefallen das mein kleiner spaß dabei hat und auch viel braver ist als eine ausgebildete stute mit der das nicht gemacht worden ist.
 
  • Jährling Beitrag #39
So also was du da gefunden hast war meine Seite und wenn du dich mit Bodenarbeit nicht auskennst dann würde ich mal leise sein..

Bei mir bedeutet Bodenarbeit bei fohlen : Aufhalfter, bisschen an den Stick gewöhnen, das er den kopf nach unten nimmt wenn ich ihn an der bestimmten stelle anlange usw... oder z.b. an Bälle und Planen gewöhnen usw usw....

Zirkuslektionen = Ja und nein Sagen auf befehl und auf das podest steigen alles spielerisch beigebracht und auf keinen Fall übertrieben.!!!

zu dem Thema longieren kann man auch wieder sagen die einen machen das so die anderen so ich habe es einmal gemacht das er die richtungen kennen lernt und mehr auch nicht...


Achja er darf sein Fohlenleben total ausleben nur er ist eben Ein hengst und denen muss man mit jungen Jahren schon sagen wer das sagen hat und wer nicht!!!
 
  • Jährling Beitrag #40
Schön...aber trotzdem bleibt es ein Fohlen...das hat jetzt auch nichts mit Bodenarbeit usw. zu tun...und das ich davon keine Ahnung habe...mit der Aussage wäre ich vorsichtig!!!
Und ein Hengst ist nicht immer unbedingt ein gefährliches Tier! Wir habe mehr als vier Hengste und alle sind sehr brav im Umgang...die waren alle bis zu ihrem 3. Lebensjahr in Andalusien auf der Wiese und haben von Menschen nicht viel gesehen...erst ab dem 3. Lebensjahr haben wir angefangen ihnen alles bei zu bringen und das auch mit Ruhe und Geduld....und alle sind wie schon gesagt : sehr lieb und gut im Umgang! Sogar bei Stuten...Herdenverhalten ist halt alles, da lernen Sie auch andere zu Respektieren, das wiederum legt sich auch auf den Menschen aus.

"nur er ist eben Ein hengst und denen muss man mit jungen Jahren schon sagen wer das sagen hat und wer nicht!!!"

und dazu sage ich jetzt nichts...die Aussage trifft auf alle Pferde zu...ob Hengst oder Stute...nur finde ich es ganz schön krass wie du es so sagst!

Ich würde es eher Respekt nenne und nicht "wer das sagen hat"
Respekt sollte auf beiden Seiten bestehen! Denn sonst kommt Angst ins Speil!!!!
 
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