Arthrose beim Hund ???

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  • Arthrose beim Hund ??? Beitrag #1
B

Biene080999

Guest
Hallo,
meine kleine Hündin Biene(6,5 Jahre Jack Russel Dackel Mix) läuft seit einiger Zeit nicht mehr gern und sichtlich unter Schmerzen.
Die Vorgeschichte: Sie ist aus 1,50 Metern Höhe auf den Rücken gefallen.
Seitdem verschlechterte sich ihr Zustand zunehmens. Die erste Diagnose vom TA: Prellung. Da die Schmerzen nicht besser wurden, eher noch schlimmer, ging ich zu einem anderen Arzt. Dort vermutete man eine Rückenverletzung (eventl. auch Prellung). Ich bekam ein stärkeres Schmerzmittel und Biene wurde gespritzt. Nach den Spritzen ging es ihr erstmal sichtlich besser, als diese nachliesen, wieder schlechter.
Sie läuft nur langsam (zieht den Rücken wie eine Katze nach oben und hat die Rute zwischen den Hinterbeinen), hat Angst vor Treppen und lässt sich fast nur unter starkem quitschen hochnehmen (Treppen tragen ect.). Beim laufen oder tragen stöhnt sie, als ob sie starke Schmerzen hätte. Für mich ist dieses Verhalten vollkommen neu, da sie sonst sehr aufgedreht ist und an die Tür zur Begrüßung kommt. Momentan bleibt sie jedoch im Korb liegen und wedelt ein kleines bisschen mit dem Schwanz.
Heute war sie beim röntgen. Der Arzt hat Arthrose im linken Vorderbein festgestellt und nicht viel Platz für Hoffung gelassen. Ich bin selber Sportlerin und weiss, was Arthrose ist, daher ist diese Diagnose für mich absolut unverständlich.
Arthrose kommt doch nicht von heut auf morgen ... sie trinkt nur sehr sehr wenig (ich mußte es ihr sogar schon verabreichen), frißt schlechter, bewegt sich ständig (!!!) langsam und vorsichtig (nicht nur nach dem aufstehen) und hatte auch schon Durchfall.
Ich bin absolut ratlos und suche dringend Hilfe ... Vielen Dank !!!
 
  • Arthrose beim Hund ??? Beitrag #2
Erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Wir hoffen das wir dir mit gutem Rat zur seite stehen!

Wurde beim Röntgen denn eventuelle auch alle gesehen? Wurde von mehreren Seiten geröngt? Es könnte sich nach der schilderung her auch um einen Knochenbruch handeln. Aber wenn sie von mehreren seiten innen gesehn wurde und nichts was auf einen Knochenbruch hin deutet gesehn wurde kommt mir das auch seltsam vor.

ich würde zu noch einen TA gehen bei dem du noch nicht warst und ihm nicht von den anderen TÄ erzählen, erst wenn sie das gleiche Urteil (prellung oder Arthrose) bei deiner biene "feststellt"

Es geht zar ins Geld ständig neu "untersuchen" zu lassen, aber wenn du wirklich herausfinden willst was es sein könnte, dann würde ich das so machen.

Irgendwo muss sie ja was haben. Eventuell auch Steisbeinbruch, da sie ja den schwanz wie du geschrieben hast zwischen den Hinterbeinen hat. Und dann an den Vorderbeinen Arthrose..? Seltsam... Aber nicht ausgeschlossen.

Eine Ferndiagnose zu stellen ist natürlich sehr schwer für uns alle. Ich glaube wir können dir hier alle nur Raten eventuell nochmal zu 1-2 anderen TÄ zu gehen.

Guck dir deine kleine nochmal genau an und schau ob das Hinterbein oder der Steis etwas geschwollen oder dick ist. Und wenn sie liegt dann streichel sie mal. Und eventuelle ein ein bisschen "massieren" so das sie eventuell da Quikt wo es ihr weh tut, damit du die stelle weißt. Dann kannst du es dem TA sagen (z.b: wenn ich sie am popo oberhalb anfasse dann "schreit" sie)

Viel glück ud gute besserung an das hündchen.

(warum ist sie denn aus 1,50 m höhe in die Tiefe gefallen? )
 
  • Arthrose beim Hund ??? Beitrag #3
Ist das denn erst nach dem Sturz so? Wenn dem so ist, würde ich in eine Tier-Klinik gehen, die haben wahrscheinlich mehr Erfahrungen und auch die besseren Geräte zur Diagnose.
Gruß HelgaK
 
  • Arthrose beim Hund ??? Beitrag #4
Hallo,

ja erstmal lieben Dank für die Tips. Also auf einer kleinen Gartenparty, wenig Leute, alles mello, da haben wir sie mitgenommen. So ein Typ (den hatte jemand mitgeschleppt) hatte sich nicht unter Kontrolle und dachte, er müsse Biene hoch nehmen. Er hat sie nicht halten können und sie fiel voll auf den Rücken. Er wurde dann des Gartens verwiesen.

Danach war erstmal alles o.k., das fing dann erst Abend´s an, dass sie nicht mehr laufen wollte und gequikt hat beim anfassen. Freitag bin ich dann das erste mal deswegen zum TA.

Von welcher Seite und ob sie mehrfach geröntgt wurde, muss ich erst noch in Erfahrung bringen (konnte leider nicht selbst mit wegen der Arbeit). Aber einen Knochenbruch hat der TA ausgeschlossen. Das linke Vorderbein steht etwas nach außen und ist auch etwas dicker als auf der rechten Seite. Ich habe heute nochmal mit dem TA telefoniert, er meinte ich solle mir keine Sorgen machen, auch Hunde mit Arthrose werden so alt wie normal, ist zu Vergleichen wie bei uns Menschen z. B. bei Rheuma.

Auf meine Frage, das sowas ja nicht von heute auf morgen kommt, meinte er, der Sturz hätte der ganzen Sache den Schub gegeben, bekommen hätte sie die Arthrose aber wohl trotzdem.

Aber ihr Verhalten irritiert mich trotzdem. Wenn sie Schmerzen im Vorderlauf hat, warum zieht sie da den Rücken hoch und klemmt die Rute zwischen die Beine?

Sie hatte mit einem 3/4 Jahr bereits mal Anfänge einer Dackellähmung (sie zog das komplette Hinterteil nach). Nach der sofortigen Behandlung und Spritzen konnte die Sache gestoppt werden, ist auch nie wieder aufgetreten.
Seit ihrem 3 Lebensjahr nimmt sie den rechten Hinterlauf nicht immer mit. Da war ich bei einem Spezialisten in Chemnitz, der meinte es wäre eine angeborene Fehlbildung. Die Sehne schnippt immer mal aus der Fassung und da kann sie das Bein nicht strecken. Das würde aber keine Schmerzen verursachen, wenn die Sehne wieder drin ist, nimmt sie das Bein wieder mit.

Vielleicht hängt das ja auch irgendwie miteinander zusammen. Durch eine Fehlbelastung der Gelenke ect..
 
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