Wutkrankheit

Diskutiere Wutkrankheit im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hi, ich kenn mich mit Hunden leider noch nicht aus. Mein Freund möchte aber gern irgendwann mal einen anschaffen. Ich finde die großen mit viel...
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  • Wutkrankheit Beitrag #1
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knubbel

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Hi,
ich kenn mich mit Hunden leider noch nicht aus. Mein Freund möchte aber gern irgendwann mal einen anschaffen. Ich finde die großen mit viel Fell besonders schön. Nun hab ich aber vor kurzem bei Brisant :uups: einen Beitrag über einen Golden Retriever gesehen, der sein Frauchen angeblich grundlos angefallen hat. Dahinter vermutete man eine sogenannte "Wutkrankheit", die bei bestimmten Hunderassen auftreten kann.
Nun meine Fragen: Gibt es so was wirklich? Wenn ja, bei welchen Rassen trifft das auf und warum? Und wäre man mit einem Mischling sozusagen auf der "sicheren Seite", angeblich ist "Überzüchtung" ja bei vielen Rassetieren ein Problem...?
 
  • Wutkrankheit

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  • Wutkrankheit Beitrag #2
Das mit dem Wutsyndrom ist sehr unklar.
Man nennt es so bei Aggressionsformen, wo kein Auslöser gefunden wird.
Darum geht man eben davon aus, dass es genetisch bedingt ist.
Man redet dann von ideopathischen Aggressionen.
Solche Elterntiere, die solch eine Verhaltensauffälligkeit zeigen, sollten natürlich keinesfalls zur Zucht eingesetzt werden.

Wenns um diese Krankheit geht muss ein Tier mehrere Tests durchlaufen. Wenn weder ein gesundheitlicher noch ein psychischer Grund vorliegt, redent man von dieser Krankheit.

An deiner Stelle würde ich mir da keine Sorgen machen.
Wenn du dir einen seriösen Züchter suchst und dein Welpe gut geprägt wird, die Generationen vorher gesund waren, die Eltern gesund sind, die Welpen gesund sind (so weit man das beurteilen kann im Alter von 8Wochen) und du den Welpenb gescheit großziehst brauchst du da keine Angst zu haben!

Diese ,,Krankheit" wird oft als Grund benutzt, um ein Tier loszuwerden o.ä.
Mach dich da nicht verrückt.

Mit einem Mischling bist du nie auf der sicheren Seite, weil es keine gezielten Verpaarungen sind, wo auf Gesundheit/Wesensfestigkeit etc., hingezüchtet wird.
Bei einem gesunden Rassehund mit Papieren aus sorgfältig ausgewählter Verpaarung bist du auf der sicheren Seite.
Allerdings solltest du da auch keinem Züchter blind vertrauen, sondern alles kritisch begutachten.

An welche Rassen hattet ihr denn bisher so gedacht?
 
  • Wutkrankheit Beitrag #3
An keine konkreten. Wie oben schon geschrieben, fang ich grad erst an mich umzuhören und schlau zu machen. Ich bin mir auch überhaupt noch nicht im Klaren, ob wir so einem Tier überhaupt gerecht werden könnten.
Wie wäre es mit einem Hund aus dem Tierheim? Ich bin ja dafür, jedem eine zweite Chance zu geben. Allerdings könnten Hunde mit unbekannter Vorgeschichte und Prägung vielleicht für einen Anfänger eher ungeeignet sein, wie gesagt, man möchte dem Tier ja auch gerecht werden. Was meint ihr?
 
  • Wutkrankheit Beitrag #4
Ja ich weiß was du meinst und ICH würde mir als ERSTHUND keinen Tierheim Hund holen, auch wenn mir diese Hunde super Leid tun würden. Kommen sie in falsche Händen, können sie einem oft noch viel mehr Leid tun.

Wenn man sich allerdings gescheit informiert, eine gescheite Hundeschule hat, wo man viel lernt und vorlalem lernt, seinen Hund zu verstehen und sich im Tierheim gut informiert, dann kann auch das gut klappen.
Nur auch im TH wird man leider oft falsch beraten.
Darf ich fragen, woher du kommst?

Du kannst dich ja erstmal in einigen Tierheimen umsehen gehen und dann mal gucken, ob dir ein Hund gefallen würde und zu dir passen würde...
 
  • Wutkrankheit Beitrag #5
Mein Bruder hat auch einen Hund aus den Tierheim. Mit Hilfe des Forum hier,(danke an alle an dieser Stelle) einen Hundepsychologen, der TÄ und eines Hundetrainers wurde es richtig super. Die Kleine die vorher schüchtern war und alles anknurrte und scheute ist nun sehr zutraulich und , Stöcken und Staubsaugern hat sie Angst und knurrt und fletscht Zähne weil sie früher geschlagen wurde, aber man kann lernen damit umzugehen und solche Situationen zu vermeiden.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Du kannst dich ja erstmal in einigen Tierheimen umsehen gehen und dann mal gucken, ob dir ein Hund gefallen würde und zu dir passen würde...


Gibt bestimmt bald so oder so bald wieder eine Flut von armen Tieren da die Ferien anfangen. Vielleicht findest du im TH auch einen Welpen oder sehr Jungen Hund soll ja auch oft vorkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wutkrankheit Beitrag #6
Hallo,

ein Hund aus dem Tierheim kann für Anfänger sogar besser geeignet sein als ein Welpe. Das Wesen und der Character eines Hundes ist bei etwas älteren Hunden meist bekannt und man weiß was man bekommt. In den Tierheimen gibt nicht nur Verhaltensauffällige und ängstliche Hunde sondern auch völlig unkomplizierte "Familienhunde". Eine Hundeschule ist für alle Hunde schon Pflicht, egal ob sie vom Züchter kommen oder aus dem Tierheim. Die Geschichte von sich selbst erziehenden Hunden ist definitiv eine Fabel.

Am Ende ist die Chemie zwischen Hund und Halter entscheidend. Wenn Ihr einen Hund aus dem Tierheim haben wollt, so geht ein paar mal mit verschiedenen Hunden aus und entscheidet welcher euch am meisten zusagt.

Die "Überzüchtung" ist bei vielen Rassehunden tatsächlich ein Problem, auch bei seriösen Zwingern bekommt man oft Hunde mit angeschlagenem Erbgut. Das spiegelt sich zwar nicht in der "Wutkrankheit" wieder aber in vielen anderen Krankheiten. Falls Ihr euch für einen Rassehund entscheiden solltet, solltet Ihr euch gleichzeitig über die rassetypischen Erbkrankungen informieren. Mit einem Rassehund bist Du also eben so wenig auch der sicheren Seite, auch wenn er von einem Verbandszüchter kommt.
 
  • Wutkrankheit Beitrag #7
Am Ende ist die Chemie zwischen Hund und Halter entscheidend. Wenn Ihr einen Hund aus dem Tierheim haben wollt, so geht ein paar mal mit verschiedenen Hunden aus und entscheidet welcher euch am meisten zusagt.
Die "Überzüchtung" ist bei vielen Rassehunden tatsächlich ein Problem,
Da stimme ich Slingan zu die Chemie muß stimmen.

Ich selbst bin im TH tätig und kann die Ablehnung von TH- Hunden nicht verstehen, wenn du ein gutes TH hast wirst du beraten und begleitet.

Würde immer erst im TH schauen.
 
  • Wutkrankheit Beitrag #8
Da stimme ich Slingan zu die Chemie muß stimmen.

Ich selbst bin im TH tätig und kann die Ablehnung von TH- Hunden nicht verstehen, wenn du ein gutes TH hast wirst du beraten und begleitet.

Würde immer erst im TH schauen.

Dito, das sehe ich definitiv genauso. :023: Ich hatte früher selbst zwei Hunde aus dem Tierheim und würde es immer wieder so machen, sobald ich wieder die Möglichkeit habe, einen Hund zu halten. Ich arbeite auch ehrenamtlich im TH und sehe ja, wieviele wirklich tolle Hunde unverschuldet dort landen. :(
 
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