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Welcher Hund passt zu mir? Wieso soll ein Hund zu mir passen? Warum muss ich nicht zu dem Hund passen?
Sicher sollte man sich über das ein oder andere informieren, aber im Endeffekt muss ich mein Leben dem Hund anpassen.

Ich bin zu meiner Königin gekommen wie die Jungfrau zu dem Kinde und hab dann "einfach" mein Leben umgekrempelt und es dem Hund angepasst. Sie hat mich ja nun jetzt leider verlassen und sollte ich jemals wieder auf die Idee kommen einen neuen Hund haben zu wollen, dann werde ich garantiert keinen 380-Seiten-Fragen-Katalog ausfüllen und 474 Rassebücher wälzen. Ich werde auch nicht losziehen und mir bewusst einen Hund "suchen". Entweder steht DER Hund eines Tages vor mir oder eben nicht. So wie es mit der Königin war.

Auch die ganze Planerei finde ich teilweise echt witzlos. Klar, muss man manche Dinge planen, aber man kann es auch übertreiben. Ich kann planen bis ich schwarz werde, aber am Ende kommt es doch anders als man denkt (oder eben plant).

Und was ist so schlimm daran, wenn ein Hund mal nicht perfekt hört? Oder mal auf dem Platz liegt wo er nach Meinung des Menschen nicht liegen soll? Oder oder oder. Ich fand es immer super, dass meine Königin ihren eigenen Kopf hatte, ich wollte schließlich mit einem Hund zusammen leben und nicht mit einem Roboter. Wenn ich was ohne Ecken und Kanten hätte haben wollen, dann hätte ich mir so einen japanischen Computerhund (wie auch immer die heißen) gekauft.

Na ja, ist halt Ansichtssache.
 
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  • Ansichtssache Beitrag #2
Hy,
Da bin ich VOLLKOMMEN deiner Meinung.

Wenn ich schon höre: also ich möchte einen treuen, gehorsamen Hund, der nicht viel Auslauf braucht, kinderlieb ist, als Welpe mir nicht hinterher läuft und SOFORT draußen Pipi macht, andere Hunde nicht begrüßt - weitgehendst stumm ist und immer dann wenn ich will für mich da ist.

Brave New World ...dann klon dir einen!!!!

Natürlich sollte sich die Oma keine Dogge aussuchen und die wilde Großfamilie nicht gerade einen Mini Pinscher der eventuell unter einem Fuß landet...aber HALLO es geht doch auch mit gesundem Menschenverstand. Und wenn man den nicht hat...ists besser auch kein Tier zu haben.

LG SUNO
 
  • Ansichtssache Beitrag #3
Auch die ganze Planerei finde ich teilweise echt witzlos. Klar, muss man manche Dinge planen, aber man kann es auch übertreiben. Ich kann planen bis ich schwarz werde, aber am Ende kommt es doch anders als man denkt (oder eben plant).

Du sprichst mir aus der Seele, planen OK aber auch das hat Grenzen.
Mir hat mein Arzt zum Hund geraten und ich habe nur gesagt und wenn ich mal krank werde, er meinte nur dann findet sich eine Lösung, heute habe ich Freunde und Bekannt die meinen Hund nehmen, ich ihre auch und hätte ich jedes ja oder nein genau abgewogen hätte ich keinen Hund und etas wichtiges in meinem Leben nicht erlebt, da hätte ich viel versäumt.

Kann ich mir garnicht mehr vorstellen.
 
  • Ansichtssache Beitrag #4
Ich glaube das Problem ist, das viele Menschen einen Hund sonst einfach nach Gfühl und Optik aussuchen und das kann ganz schön schief gehen.

Dann kommt es nämlich dazu, das Anfänger einen überdrehten Bordercollie in der Stadtwohnung halten, weil er so hübsch ist, oder einen schwierigen Problemhund aus dem Tierschutz nehmen, weil er so traurig geguckt und dann hinterher völlig überfordert sind.

In solchen Fällen sind dann meistens weder die Menschen noch die Hunde glücklich.

Eine Vorplanung ist natürlich auch keine Garantie zum perfekten Hund, aber ich denke es hilft doch dabei den richtigen Hund zu finden.
 
  • Ansichtssache Beitrag #5
Ich hab auch nicht wirklich viel geplant.
ich habe nur geschaut wie gut es mit der Zeit und den Finanzen steht und hab im Vorfeld einen guten Ta gesucht....
Die Rasse war mir weitgehen eigentlich egal, Ich wollte nur keinen riesen Hund (Dogge) oder so, da Ich mit meinen 1,50m fast so groß wäre wie der Hund und einfach Angst hätte ihn nicht halten etc könnte....
ich bin dann von TH zu Th und irgendwann hat es klick gemacht und es passt einfach, obwohl sie zwar nicht unbedingt der Hund wäre, von der Rasse /Dogo Staf Mix) nach dem Ich gesucht hätte, wollt eigentlich sowas wie einen Dalmatiner oder so, passt es super...
Ich habe keinerlei Probleme und Ich glaube das liegt einfach daran das Ich mir nicht 1000 Bücher gekauft und gelesen habe und mich aber trotzdem vor dem endgültigen entschluss informiert habe....

LG
 
  • Ansichtssache Beitrag #6
Haben wir genauso gemacht. Ich wollte ja eh immer einen Hund und musste dazu nur noch meinen Mann bearbeiten, da er mir und Tieren eh nicht widerstehen kann, war das schnell gegessen.:p Wir hatten unsere finanzielle Lage gecheckt und wie das mit den Kindern ist und gut war. Wir hatten uns dann einige Anzeigen angeguckt und da war dann Alfi. Mein Mann sofort: Den nehmen wir! Haben noch 22:30 Uhr bei dem Züchter angerufen, einige Tage später haben wir ihn uns angeguckt und uns noch mehr über die Rasse informiert und dann ca. 2 Wochen später war er bei uns. Und vom Charakter passt er super. Er ist pfiffig, frech, dynamisch (na gut, wenn ich ein schlechten Tag hab, dann zu dynamisch ;)) und aber in der Wohnung super lieb. Dahin gehend sind das eher die Charakterzüge meines Mannes, aber er ist trotzdem ein Mama - Hund! :p
 
  • Ansichtssache Beitrag #7
Na, das Thema muss ich meinen Eltern zeigen...

Wir sind nämlich am überlegen, einen Hund zu holen und die größten Bedenken meiner Eltern sind "Was ist wenn du arbeiten gehst", "Was ist, wenn du genau wie Kinder von Bekannten (2 Jungs wollen unbedingt einen Hund) kein Interesse mehr hast", blablabla... Meiner Meinung nach Sachen, wo ich denke, dass die nicht passieren oder bei dem Thema Arbeit, dass ich mir dann was Hundgerechteres Suche als Tierpflegerin bzw. was was in der Nähe ist oder der Hund mitkann.

Die Zeit & die Finanzen stehen i-wie gar nicht zur Debatte.

Planung finde ich beim ersten Hund wichtig, man sich als Anfänger schon die "richtige" Rasse suchen oder wenn man keine Lust hat Hundesport zu machen keinen Border, Aussi, Husky etc. holen...
 
  • Ansichtssache Beitrag #8
MCLeodsDaughters ?
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich will auch einen Hund und meine Mutter nicht - immer wieder die gleichen Fragen von wegen : "Und was is wenn du in der Ausbildung bist - dann is der Hund alleine !"

Wenn es allerdings bei einem Hund nicht funkt, ist es egal ob du nun dich total gut vorbereitet hast weil am Ende pinkelt er vielleicht gerade mit Recht in die Ecke mit der teuren Lampe !
Ein Hund ist ein Tier und keine Knete das ich so hinbiege damits auch wirklich genau zu mir passt...

Ein eigener Kopf ist doch viel schöner ;)
 
  • Ansichtssache Beitrag #9
Ich bin damals auch nur einfach los. Es stand fest: ich will einen Hund, nicht zu groß (Dogge) und nicht zu klein (Pinscher) und ein Welpe sollte es sein, den ich auf mich fixieren kann.
Ab ins TH, Welpen gesehen, gefragt welche Rasse(n), Antwort Schäferhund-Briard, annehmbare Größe, Alter 11 Wochen. Zwischen 3 braunen gelockten Mädchen lief dann so ein schwarzer treudoof schauender Rüde rum. DER sollte es sein (seine Schwestern mochte ich nicht leiden). Eingepackt und mitgenommen. Und dieser treudoof schauende Rüde läuft hier immer noch rum nach 14 Jahren :D .
Mit Sandy war es nicht viel anders, nur dass sie nicht aus dem TH ist.

lg Claudia
 
  • Ansichtssache Beitrag #10
Oh das kenne ich auch. Ich wollte mir eigentlich wieder eine Dogge holen, doch es kam ganz anders wie gewünscht. Und zwar haben wir unseren Jamie-Lee schon fast indirekt selbst ausgesucht,sogar der Name kam von mir. Es sollte aber eigentlich der Hund meiner Mutter werden, doch schnell wuchs er ihr über den Kopf und er sollte wieder weg. Da haben wir uns kurzerhand entschlossen bevor wir uns eine Dogge holen, soll dieser Hund seine Chance bekommen. Und obwohl er uns in seiner "Probewoche" alles kaputt gemacht hat, von Kinderspielzeug über Sofa etc. , stand fest dieser Hund wird bleiben. Er war einfach perfekt im Umgang mit den Kids, ein ruhiger Wohnungshund , es passte einfach. Und so wurde dann auch innerhalb weniger Wochen ein gut erzogener Hund, der sogar unsere Einrichtung heil lies ;)
Und auch wenn er uns heutzutage oftmals die Nerven die raubt, er ist und bleibt eben unser little Pony und ist hier gar nimmer wegzudenken.

Also auch wenn man plant kommt es ganz anders, und grade solche Worte wie, "was ist wenn..." , sowas kann man eh nicht im Vorraus planen, denn wenn die Situation kommt, dann enstcheidet man meist eh ganz anders.
 
  • Ansichtssache Beitrag #11
Ich finde, die Frage hängt schon auch von der Ausgangslage ab.
Wenn ich in nem Haus mit Garten wohne und genau weiß ich hab Zeit, dann kann man das eher auf sich zu kommen lassen.
Aber für mich kam eh immer nur ein mini Hund in Frage (obwohl ich große Hunde liebe) da alles andere nicht in meine Lebenssituation passt. Und nach informieren über die verschiedenen Rassen, war klar, dass es ein Chi wird und keine andere Rasse.
Den Rest hab ich allerdings nicht wirklich geplant, sondern auf mich zukommen lassen und das hat auch super geklappt.
Zu empfehlen ist das dann aber für Hundeanfänger nicht. Die sollten wirklich viel planen und viel vorher lesen.
 
  • Ansichtssache Beitrag #12
Sorry, ich kann den Thread nicht nachvollziehen. Soll das heissen man soll sich vorher KEINE Gedanken machen so nach dem Motto "Alles wird gut!". Finde ich ausgesprochen erschreckend. Ich finde man sollte sich sehr viele Gedanken machen.
´
1. Wer passt auf den Hund auf, wenn ich mal krank bin etc.?
2. Wo landet der Hund, wenn mir mal was (tödliches) passiert?
3. Wie sind meine Lebensumstände? Passt da ein Hund rein?
4. Wie sind meine finanziellen Mittel?
5. Wie ist die Einstellung meines sehr engen Umfelds dazu?

Das sind schon mal die generellen Fragen. Dann kommen noch die detailierteren Fragen.

1. Wie stelle ich mir den Hund, der zu mir passen soll optisch vor?
2. Wie stelle ich mir den Hund charakterlich vor?
3. Was habe ich mit dem Hund vor (sportlich etc.)?

Was bringt es, wenn Leuten beispielsweise der Foxterrier gefällt und sie keinen blassen schimmer haben was auf sie zukommt? Die Leute sind dann so verzweifelt, weil der Hund doch Jagdtrieb hat. Komisch wie das wohl bei einem Jagdgebrauchshund vorkommen kann?????!!!!!

Natürlich kann man nicht alles berücksichtigen und es gibt auch mal Ausnahmefälle wo man wie die Jungfrau zum Kind zu einem Hund kommt. ABER, wenn man Zeit zum Planen hat, sollte man diese nutzen. Zum Wohle von Hund und Halter.
 
  • Ansichtssache Beitrag #13
Also in einem stimme ich mit Euch überein: man kann sich natürlich auch verrückt machen mit der Planerei, denn mal zugegeben, wenn alles hätte stimmen müssen, dann hätten wohl die wenigsten von uns je ihren ersten Hund bekommen. Und ich muss mich hier nochmal ganz dolle bei meinen Eltern bedanken, die mir diesen Traum mit 13 J. erfüllten und das auch obwohl Ihnen klar war, dass sie sich dann während meines Studiums um den großen Hund kümmer müssten und das auch gern getan haben. Insofern sollte gerade bei Schülern die ganze Familie hinter dem Projekt stehen, dann gelingt es am besten und in dem Fall ist Planung einfach ein Muss!!!! Außerdem ist ein Muss, dass ich mir vorher Gedanken mache, ob ich meinem Traumhund die Auslastung bieten kann, die er braucht. Hey, ich finde Aussies wunderschöne Hunde und wenn ich nicht so ein Hundesport-Muffel wäre, hätte ich mir bestimmt einen geholt. Aber die Auslastung die so ein Hund braucht, ist nun mal nichts für mich, zumal ich berufstätig bin (sorry mal eben kündigen und damit mein Leben meinem Traumhund anpassen ist finanziell nun mal nicht drin), also lasse ich die Finger davon!!! Über so was sollte man sich schon Gedanken machen, denn viele halten es eben nicht durch, sich auf Dauer dem Hund anzupassen oder wollen es in dieser extremen Art auch nicht. Also sollte der Hund auch zu sienen Besitzern passen, so dass beide sich annähern können und das geht nunmal nur mit Vorabinformation und Planung... So seh ich das zumindest...

Grüße,
Samson
 
  • Ansichtssache Beitrag #14
Sorry, ich kann den Thread nicht nachvollziehen. Soll das heissen man soll sich vorher KEINE Gedanken machen so nach dem Motto "Alles wird gut!". Finde ich ausgesprochen erschreckend. Ich finde man sollte sich sehr viele Gedanken machen.
´
1. Wer passt auf den Hund auf, wenn ich mal krank bin etc.?
2. Wo landet der Hund, wenn mir mal was (tödliches) passiert?
3. Wie sind meine Lebensumstände? Passt da ein Hund rein?
4. Wie sind meine finanziellen Mittel?
5. Wie ist die Einstellung meines sehr engen Umfelds dazu?

Das sind schon mal die generellen Fragen. Dann kommen noch die detailierteren Fragen.

1. Wie stelle ich mir den Hund, der zu mir passen soll optisch vor?
2. Wie stelle ich mir den Hund charakterlich vor?
3. Was habe ich mit dem Hund vor (sportlich etc.)?

Was bringt es, wenn Leuten beispielsweise der Foxterrier gefällt und sie keinen blassen schimmer haben was auf sie zukommt? Die Leute sind dann so verzweifelt, weil der Hund doch Jagdtrieb hat. Komisch wie das wohl bei einem Jagdgebrauchshund vorkommen kann?????!!!!!

Natürlich kann man nicht alles berücksichtigen und es gibt auch mal Ausnahmefälle wo man wie die Jungfrau zum Kind zu einem Hund kommt. ABER, wenn man Zeit zum Planen hat, sollte man diese nutzen. Zum Wohle von Hund und Halter.


Keine hat gesagt das man sich keine gedanken soll, es geht nur ums Detail getreue planen, bsp das Hundbett steht genau da, im Endeffekt steht woanders weil es für alle einfacher ist (blödes Bsp, ich weiß)
Natürlich muss man planen und natürlich muss man sich über eiige Sachen im Klaren sein bevor man siche einen Hund anschafft, aber nehmen wir an die nimmst dir einen Aussie weil du viel wer auf eben deren Charakter legst und eben genau dein Hund passt gar nicht in das Bild eines Aussies?? Was dann? Dann hast du geplant, aber nichts läuft nach Plan , dann musst du schauen wies ohnepan weiter geht...

ich glaube es geht in diesem Thread darum, das egal wie viel man plant immer etwas anderes kommt als geplant und man deswegen auch mal einfach alles auf sich zukommen lassen muss

LG
 
  • Ansichtssache Beitrag #15
Es kann im Leben immer anders kommen. Es geht darum die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass es passt.
 
  • Ansichtssache Beitrag #16
Ich hab auch nicht gesagt, dass man sich vorher um gar nichts kümmern soll. Aber z.B. "Was, wenn ich mal krank werde". Bevor ich die Königin wirklich genommen habe, haben mir 6 Leute gesagt (ohne dass ich gefragt hätte), dass sie im Notfall da wären. Eine davon kannte ich über 20 Jahre, die anderen zwischen 5 und 10 Jahren. Am Ende war KEINER von denen da! Da war dann eine Person, von der ich es NIE erwartet hätte.
Genauso war die Königin mein Hund. Der Rüde gehörte eigentlich meinem damaligen Freund. Also war klar, dass im Falle einer Trennung ich meinen Hund nehme und er seinen. Und das Ende vom Lied? Er hat seinen Hund ins Tierheim abgeschoben.
Absprachen schön und gut, aber oft taugen sie nichts, weil sich einfach nicht dran gehalten wird.
Todesfall meinerseits? Nun ja, ich bin kein Planer, auch für mein eigenes Leben nicht. Ich nehme es wie es kommt, aber für die Königin hatte ich dann ne Lebensversicherung abgeschlossen. Also für mich natürlich und mein Dad ist als "Empfänger" eingetragen mit der Auflage, dass das Geld im Fall der Fälle für die Königin wäre, so dass sie zumindest finanziell abgesichert ist (denn die eine Person, von der ich es nicht erwartet hätte, hätte sie sofort genommen, hätte es aber finanziell nicht gekonnt).
Im gewissen Rahmen hab also sogar ich geplant.
Ich mag halt nur die extreme Planerei nicht, weil ich sie für sinnlos halte.
 
  • Ansichtssache Beitrag #17
Was hältst Du von sehr konkreter Rasseplanung, bzw. Rasseauswahl?
 
  • Ansichtssache Beitrag #18
Also ich hatte die Rasse nicht geplant. Ich hatte ja nicht mal einen Hund geplant. Ich stand eines Tages mit der Königin da und hatte nicht mal nen Wassernapf (gut, dass Töpfe auch funktionieren:lol:), geschweige denn Halsband oder Leine (wurde mir geliehen bis die Geschäfte wieder auf hatten).

Von daher würde ich nicht konkret eine Rasse planen, aber natürlich schon drauf achten, dass ich mir als "faule Socke", die ich nunmal bin, nicht gerade einen hochsportlichen Hund hole. Also ein Aussie z.B. wäre natürlich überhaupt nichts für mich.

Im Endeffekt würde es bei mir wohl so aussehen: Sollte eines Tages DER Hund vor mir stehen, würde ich mich dann über ihn informieren und es dann eben in Angriff nehmen (oder einsehen müssen, dass es nicht geht, wobei ich denke, dass alles geht. Sogar ich kann meinen faulen Allerwertesten in Bewegung schieben, wenn ich einen Grund dafür habe und ein Hund ist der beste Grund, den ich haben könnte). So wie ich es gemacht habe.

Wobei sich für mich die Frage momentan eh nicht stellt, da ich die Hunde, die ich -wenn irgendmöglich- holen will, bereits kenne.
 
  • Ansichtssache Beitrag #19
Da wir unseren Hund nur als Familienmitglied, nicht aber für sportliche oder Leistungszwecke gewünscht haben, uns aber sehr auf einen eigenständigen Charakter freuten, sind wir mit unserem Terrier-Mix sehr glücklich, obwohl sie eben auch unerfreuliche Eigenschaften hat, mit denen wir eben auch zurecht kommen müssen.

Einen Rassehund mit vorher genau umrissenen optischen und Charaktereigenschaften zu wählen, wäre mir zu vorhersehbar...ich mag Überraschungen in Charakterfragen (obwohl ich, was Planung betrifft für die existentiellen Dinge im Leben auch gerne auf der sicheren Seite bin).

Darüber hinaus halte ich den Hund eher für einen Lebensgefährten als für ein leistungsfähiges Sportgerät.
 
  • Ansichtssache Beitrag #20
@Hadschie

Wenn man bereit ist sich auf alles einzulassen, dann geht es auch so. Wenn man auf besondere Dinge achten will (bei mir käme immer nur etwas mit Foxterrier ins Haus), finde ich es wichtig, dass man plant.

Mein Hund ist auch eine Art Lebensgefährte, dennoch möchte ich ihm die Chance geben ihn körperlich und geistig auszulasten. Sport ist da eine Möglichkeit und zwar eine gute.
 
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