Hund knurrt uns an

Diskutiere Hund knurrt uns an im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Wie bitte??!! Gehts eigentlich noch?! Also entschuldigung, wenn du das mit deinem Hund so machst, dann Prost Mahlzeit.. Ich glaub es geht...
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  • Hund knurrt uns an Beitrag #21
Macht er das nur noch, bekommt er nichts mehr zu Fressen.
Er wird Hunger haben und wird das KOmmando ausführen ohne zu knurren und dafür gibts dann ein Leckerchen.

Ich würde, bevor ihr damit anfangt, den Hund 3Tage komplett ignorieren, nicht angucken, nicht anpassen, nicht ansprechen, keine Kommandos.
Leine dran, ne Stunde laufen und wieder rein. Und 3Tage KEIN Fressen und danach würde ich mit dem Training beginnen und NUR noch aus der Hand füttern.

Wie bitte??!! Gehts eigentlich noch?! Also entschuldigung, wenn du das mit deinem Hund so machst, dann Prost Mahlzeit.. Ich glaub es geht los..:evil: SO richtet man einen Hund eher ab.. Sorry, geht gar nicht!!!!
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #22
Ich halte auch Lexas Vorschlag für überzogen, wenn auch ein wahrer Kern darin steckt.
Würde in diesem Fall auch kein Futter "einfach so" hinstellen, zumal das Risiko besteht, dass der Hund sich wieder zum Knurren genötigt sieht, wenn man es ihm nach einer Viertelstunde wieder wegnimmt! Das könnte kontraproduktiv sein!
Ich würde von einem Tag auf den anderen das Futter morgens gar nicht erst hinstellen, sondern nur noch rationiert aus der Hand geben. Damit kann man dann mittags anfangen. Bis dahin dürfte der Hund zumindest ein wenig Hunger haben. Futter gibt es aber auf keinen Fall mehr einfach so ohne Gegenleistung, sondern nur für brav ausgeführte Kommandos!
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #23
Hallo!

Den Vorschlag von Lexa, den Hund nur noch aus der Hand zu füttern, finde ich gar nicht schlecht. Einen Versuch wäre es wert.
Den Rest (3 Tage ignorieren usw.) finde ich sehr bedenklich, wenn nicht sogar grausam. Ein Rudeltier, wie unsere Hunde es nunmal sind, 3 ganze Tage lang völlig zu ignorieren, ist meiner meiner nach eine absolute Folter!
1. versteht dieser Hund überhaupt nicht, warum er keinen Sozialkontakt bekommt,
2. wird er wirklich leiden,
3.kann sich das Verhältnis zwischen Besitzer und Hund dramatisch durch solche Aktionen verschlechtern.
Da die Situation momentan ja eh schon schlecht ist, kann man durch solche Maßnahmen alles nur noch schlimmer machen.
Wenn ich mir vorstelle, meinen Dicken so lange zu ignorieren. Ich tu mich schon schwer, wenn er irgendeinen Mist gemacht hat und ich ihn dann kurz nicht beachte, damit er merkt, daß ich seine Ideen gar nicht gut finde. Fällt mir nicht grad leicht. Und dann seine Freude, wenn ich mich ihm dann wieder zuwende, als ob für ihn Weihnachten wär!!
Also man sollte vor lauter "Erziehungsmaßnahmen" niemals das Lebewesen aus den Augen verlieren - und so hört es sich für mich leider bei Lexa an.
Das mit diesem Hund konsequent gearbeitet werden muß, ist absolut klar - aber bitte nicht so!!!

LG Katja
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #24
Ich weiss nicht, was verkehrt daran ist.
Wenn du den Hund drei Tage ignorierst, lernt der Hund auf dich zu achten. Er lernt, dass du wichtig bist, dass er nicht alles mit dir machen kann.
Ich denke nicht, dass es jemand von euch schon mal gemacht hat und meine Erfahrungen teilen kann.
Wenn es natürlich keine Probleme gibt, ist sowas natürlich NICHT nötig.
Der Hund WILL arbeiten, der Hund WILL gehorchen, er versucht einiges um die Aufmerksamkeit zu erlangen.
Nach den drei Tagen hat man einen bereitwilligen Hund!
Der Hund muss doch lernen, dass der Mensch die Kontrolle hat, das scheint er zur Zeit nicht zu wissen, er soll lernen, dass er den Menschen/SEINE Menschen zum Überleben braucht und auf sie angewiesen ist.

Und drei Tage nichts fressen, das ist wohl für den Menschen schlimm... für den Hund nicht.
Ein erwachsener, gesunder Hund steckt das ohne Probleme weg.
Es gibt auch Menschen, die ihre Huned nur alle paar Tage füttern und dann dürfen sie so viel fressen wie sie wollen.
Ist ja beim Wolf nicht anders;)
Sie finden auch nicht jeden Tag zu fressen.

Ich denke, dass sich das Verhältnis um einiges verbessert und nicht verschlechtert.

WIE viele Fehler machen die meisten Menschen täglich mit dem Hund?
Wie viele?
Wie viel wird geredet?
Der Hund verstehts doch nicht.. ich rede kaum mit meinem Hund.
Natürlich ignoriere ich ihn nicht, aber reden tue ich super wenig und selten.
Das einzige sind Kommandos und Lob und Tadel.
Ansonsten gibts nix zu sprechen.
Wir kommunizieren lautlos über Mimik und Gestik. Wir verstehen uns ohne Worte auch bei den Kommandos, die ich kaum hörbar gebe, für den Hund ist es voll und ganz ausreichend.

Jetzt regt euch nicht drüber auf, drei Tage ist eine vertretbare Zeit, natürlich soll der Hund nicht alleine sein, sondern er soll wirlich ignoriert werden.
Wenn er ankommt, leckt, winselt, guckt, schnuppert, bellt...
Drei Tage im Leben eines Hundes, um ihm dann klar zu machen, wo es lang geht.
Das ist wohl sinnvoller als ein orientierungsloser Hund, der knurren und schnappen muss, weil Mensch nicht in der Lage ist, ihm die Sicherheit zu geben, in der großen, weiten Welt klar zu kommen.
Das ist wohl eine viel größere Belastung für das Tier!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hund knurrt uns an Beitrag #25
Hallo Lexa!

Da du dich ja auf Wölfe beziehst:
in einem Wolfsrudel wird kein "unerzogenes" Rudelmitglied 3 Tage lang völlig ignoriert! Daß Konsequenzen bei falschem oder unangemessenem Verhalten erfolgen, ist klar. Aber das passiert unmittelbar nach dem Fehlverhalten und beinhaltet ein Wegbeißen oder ähnliches.
Daß ein Umdenken in dieser Familie stattfinden muß ist klar, aber mit solchen Äußerungen wäre ich sehr vorsichtig. Denn der Schuß kann total nach hinten losgehen.

LG Katja
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #26
Nein, ich wüsste absolut nicht warum der Schuss nach hinten losgehen sollte.

Das mit dem Wölfen mag stimmen, aber ich bezog es im Bezug aufs Fressen auf die Wölfe, mehr nicht.
Ein Hund ist kein Wolf mehr - das ist schon klar.
Und in einem Wolfsrudel macht auc hniemand fatale Fehler, wesshalb so eine Problematik überhaupt erst auftaucht.

Ich weiß nicht, was falsch gelaufen ist bei Kai und seiner Familie, aber es wird was falsch gelaufen sein, sonst wäre es nicht so gekommen. (Soll in keinster Weise ein Vorwurf sein..)
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #27
Das ist ja genau der Punkt, den ich meine!
Man kann dieses Ignorieren niemals absolut hinbekommen.
Nur ein Beispiel: wenn der Hund in seiner Verzweiflung, endlich wieder Aufmerksamkeit zu bekommen, in ein aggressives Verhalten verfällt, z.b. hochspringen und dabei schnappen, dann wird man reagieren müssen.
Und da hat Elstertier ja schon einen wahren Satz geschrieben: unabsichtlich im falschen Moment bestätigen.
Und die Gefahr besteht einfach.
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #28
Bitte, ignoriere deinen Hund tagelang und gib ihm nichts zu fressen...toll.

ICH arbeite auch mit meinen Tieren und die gehorchen immer, weil sie mir gefallen wollen und nicht weil ihre Seelchen verkümmern und sie Hunger haben.

LG SUNO
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #29
  • Hund knurrt uns an Beitrag #30
Also um nochmal was konstruktives von mir zu geben.

Ich persönlich würde mit einem Hund der mich/meine Familie anknurrt so verfahren.

Als erstes ein beherztes aus und mit meiner Hand / Händen furchtlos sein Maul umschließen, dabei in die Augen schauen.
Dann würde ich mit dem Tier arbeiten. Also alles anders machen wie bisher. Der Hund bekommt eine (mich) Bezugsperson aus der Familie zugewiesen und von sofort an, hat er an meiner Seite zu sein.
Ich füttere ihn (von mir aus auch aus der Hand), ich gehe raus mit ihm, nur ich nehme Kontakt auf und das anders wie einer meiner Vorschreiber....24h am Tag. Wenn ich sitze, sitz der Hund wenn ich gehe ist er an meiner Seite. Wenn ich schlafe hat er auch zu schlafen.
Mit einem schwierigen Fall (Pflegehund) ging es soweit,daß ich mir und dem Hund "essen"gemacht habe, ich habe dann sein Napf vor mich gestellt und mein Essen vor ihm auf dem Boden zu mir genommen...wollte er an seinen Napf habe ich ihn sanft weggeschoben..und nein gesagt. Als ich "satt" war durfte er fressen - ich daneben.

Bei uns hat das funktioniert...viel arbeit aber der Hund war nach zwei Wochen wie ausgewchselt . Sein Herrchen musste ich allerdings auch "umerziehen" :))

LG SUNO
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #31
@ Kai... du denkst aber nicht das es evtl sein könnte das der Hund wegen Schmerzempfindens so handeln könnte, oder? (Komm da jetzt drauf wegen der Zeckensache und deinem Kumpel) Es gibt ja oft bei Hunden das sie Schmerzbedingt solche Übersprungshandlungen machen.
Seid wann macht euer Nienchen das denn genau? Mit 2 Jahren ist er ja nun auch grade erst Ausgewachsen!
Die Tips mit aus der Hand fressen, alles Spielzeug einziehn und "Sofa tabu" sind schon mal ne gute Sache! Auch den Hund mal nicht mehr so beachten wie sonst ist garkeine schlechte Idee! Damit meine ich nich dauernt (wie mans bei Familienhunden ja so gern macht) zum Hundi hin und "aititai" sondern die Interaktion die euer Hund von sich aus gibt belohnen! Dreht er sich z.B. zu dir um und schaut dich fragend an wenn er beim Gassi vorherläuft dann kommt ein freudiges, ruhiges "feiner Junge".( Die meistenm Hunde wedeln dann schon mit der Rute oder kommen sogar zum Herrchen) Ignoriert er dich (vorrausgestzt du bist in einer sicheren Umgebung^^) Verschwindest du einfach ganz flott mal in der nächsten Kurve und der junge Mann hat zu schaun wo sein Herrchen geblieben ist^^!
Soltest du allerdings Bedenken haben was die Schmerzempfindlichkeit angeht solltest dus so bald wie möglich abklären lassen!!
lg Laui
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #32
Als erstes ein beherztes aus und mit meiner Hand / Händen furchtlos sein Maul umschließen, dabei in die Augen schauen.

DAS halte ich für sehr gefährlich, denn ein 70Kilo Hund kannst du nicht mal eben so die Schnauze umschließen.
Wie groß ist denn da bitteschön die Gefahr, dass der Hund zubeißt?
Ich würde mal sagen ziemlich groß.
Und um sowas auf jeden Fall zu vermeiden, dass der Hund zubeißt, würde ich solche Dinge auf keinen Fall tun.
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #33
Hallo ihr,

viele Dank für die vielen Beiträge. Ich konnte mir das ein oder andere nützliche raus picken.

@suno
Das würde ich mal gerne probieren, aber leider bin ich nicht den ganzen Tag da. Wie kann ich das regeln ? Ich denke, dass ich Ninchens Bezugsperson bin aber unsere Beziehung ist etwas getrübt, weil:

Ich bin der, der mit ihm Stunden lang spazieren geht.
Meine Frau gibt ihm Futter, pflegt ihn und kuschelt mit ihm.
Meine Tochter kuschelt, bringt ihm Tricks bei und spielt mit ihm.

Ninchen darf im ganzen Haus rumlaufen ( Außer bei Kinderbesuch). Wenn ich in der Arbeit bin, ist meine Frau da.

Morgens, vor der Arbeit, gehe ich mit ihm 1. Std. andere Hunde suchen, zwecks spielen. Abends, nach der Arbeit, gehen wir 2 Std. stur laufen :).


@ laui, ich denke, dass er vor 3-6 Monaten angefangen hat


Gruß
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #34
knurrt zurück! :roll:
meinen hab ich erst seit einer Woche, traut sich gar nix, weil ich erm gleich von Anfang an gezeigt hab wos langgeht, wenn ich was nicht will, dann knurr ich erm selbst an, er schmeißt sich dann sofort auf den Rücken :D
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #35
Hy,

ich nochmal. Ja ich weiß, das das nicht so einfach ist, vor allem wenn man berufstätig ist und das Tier nicht mitnehmen kann (ist ja auch ein Privileg - nicht falsch verstehen).

Hab nachgedacht:
......Ok aber füttern kannst Du ihn mogens und abends (mach mal aus der Hand) ...das kriegst du bestimmt hin NACH den Spaziergängen....auch ohne , daß deine Frau sauer wird. Wg. der Zeit, da kürzt Du halt den Spaziergang um ein paar Minuten.

Wenn Tochter und Frau nur kuscheln und spielen, ist das keine "Führungs" -Konkurrenz (das hört sich so wichtigtuersich an- kanns aber nicht besser ausdrücken) , denn die Zwei gelten dann eher als gleichberechtigt im Rudel.

Das ist wohl auch ein Teil des Problems....deshalb glaube ich Du solltest deine "Position" festigen und wenn DU dann klar machst, daß knurren (egal wen an knurren ) ein No Go ist wird er es lassen.

Ausserdem könntest Du auf den Spaziergängen 15 minutige "Gehorsam Übungen" machen (boah und das vor der Arbeit!!)...soll heißen Du läßt ihn auf der Wiese sitzen, Platz machen mit Lob und Tadel und viel Geduld ( Klare kurze und nicht zu leise Befehle...nichts dazwischen sprechen, das verwirrt das Tier, und immer mit einem Erfolgserlebnis enden...).

Auch solltest DU während des Spazieren gehen Leinenführung üben...Du Chef, sagst Fuß und nimmst die Leine kurz und marschierst los....stark sein DU bestimmst wohin...zwischendurch auch mal Haaalt oder Stooop sagen und dabei ruckartig stehen beleiben... Wirst sehen der Hund steht toal darauf und auch auf Dich

Hunde lieben Führung und klare Grenzen...ist halt so, man diskutiert ja auch nicht mit seinem Vierbeiner...:)) über den Weg....

Ja probier das mal....für das Rudel (und nur für deine Frau und Tochter)....würde ich Vorschlagen, sobald er knurrt "beleidigt" zu sein und wegzu gehen (Raum verlassen - aber Hund darf/kann nachkommen....) , bis er wiederkommt - dann aber gleich wieder schmusen und spielen....und wenns irgendwie machbar ist KEINE Leckerle von den Beiden :-(

Ich halte absolut nichts von ignorieren , ich nenne die 2-3 Sekunden eher beleidigt sein.Einen Hund einfach so zu ignorieren über eine längere Zeit halte ich für sehr sehr grausam.

Hoffe Du kannst was mit anfangen, viel Glück

LG SUNO
 
  • Hund knurrt uns an Beitrag #36
Hallo,

vielen Dank suno, ich werde deine Tipps auf jeden Fall ausprobieren :D.

Ich werde auf jeden Fall berichten :)


Gruß
 
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