Hi,
für Bilder einfach mal pelvicachromis pulcher in Google eingeben.
Dieser Fisch ist eine der am einfachsten nachzuzüchtenden Arten.
Was aber nicht bedeutet, daß man den "eben mal so" gesund, kräftig und schön aufzieht.
30 Junge an einen Verwandten?
450 Liter?
Sorry, aber da passen 2. vielleicht auch 3 Paare rein, dann ist dicht.
Oder er haut sich den Boden so voll, daß die Tiere sich nicht mehr vernünftig bewegen können.
280 Liter...wunderbar für 1 Paar...250 Liter...ein sehr schönes Zuhause für 1 Paar.
Na, dann bist Du ja schon mal ca. 10 Fische losgeworden.
Aber...die müssen ja erstmal groß genug sein.
Sprich meherere Wochen lang täglich mehrmals gefüttert werden, dazu dann natürlich auch viele Wasserwechsel.
Das bedeutet Aufwand und Kosten.
Und dann müssen sich auch Paare finden.
Mit denen dann natürlich nicht mehr vermehrt werden sollte...es sind Inzuchten. Vielleicht schon in der x-ten Generation, ohne richtige Kontrolle eines erfahrenen Züchters.
Diese Tiere sind zudem revierbildend, die werden sich untereinander angehen und natürlich auch den Rest des Besatzes.
Und sie werden Junge haben...immer wieder.
Pulcher nachzuziehen ist dasselbe wie Antennenwelse zu vermehren, oder Guppys.
Sie sind wie "die Karnickel".
So viele Vermehren, sogar gezielt/gewollt, haben aber von der Zucht selber gar keine Ahnung.
Weder von Vererbung, noch von vernünftigem Aufzuchtsfutter.
Hast Du schon mal Artemia (in größeren Mengen) nachgezogen?
Wenn nicht, dann setze Dich mal dran.
Auch Mikrowürmchen wären als weiteres Futter gut.
Nur Trockenfutter ist absolut falsch.
Zudem ist es noch nicht erwiesen, daß das seperate Aufziehen der Jungen keine Verhaltensstörungen verursacht.
Es wird bei vielen vermutet, daß die Tiere dann nur noch schwerlich die Brutpflege erlernen, weil ihnen die Prägung durch die Eltern fehlt.
Ich kann Dir von deinem Vorhaben nur abraten.
Belasse die Jungen bei den Eltern, schau, ob so einige durchkommen, was bei einem nicht ganz so unpassenden Besatz durchaus üblich ist.
LG Botia