- Eine etwas andere Tierheimfrage Beitrag #1
M
Monschischi
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Hallo,
um diese Frage zu stellen muss ich ein bischen ausholen.
Uns ist vor zwei Wochen vier mal an einem Abend ein Hund zugelaufen - eher gesagt ein Welpe. Der Besitzer war uns bekannt und wir brachten ihn immer wieder zurück. Der Besitzer selbst Alkoholiker kann sich selbst kaum versorgen, geschweige denn einen Hund. Der Hund hatte auch Angst vor ihm, so dass ich ihn schließlich überredete den Hund abzugeben. Wir behielten ihn über Nacht und mussten ihn leider am nächsten Tag ins Tierheim bringen.
Mein Freund und ich sind beide berufstätig, haben keinen Garten so dass der Hund bei uns total unterfordert wäre.
Mir tat es total leid, die Süße abzugeben, aber es ging nicht anders.
Ich habe sie nun zwei mal besucht und hatte ein erstaunliches Erlebnis. Sie war richtig fröhlich, lebte jetzt in einem "Rudel" von 5 Hunden, tollte herum und genoss es. Vielleicht hatte ich ein falsches Bild vom Tierheim.
Da kam mir ein Gedanke: Ob es wirklich so schlimm für Hunde ist, in einem Tierheim zu leben. Natürlich unter der Voraussetzung, dass sie mit anderen Hunden sozialisiert werden können. Brauchen Hunde den Menschen überhaupt um glücklich zu sein oder reden wir uns das nur ein, um uns gut zu fühlen? Ist es vielleicht nicht wirklich besser Hunde unter ihresgleichen zu lassen oder sind sie schon zu sehr vermenschlicht?
Ich weiß, dass ist eine Frage, die bestimmt einige Gemüter erhitzt und bestimmt nicht gut ist, um sie als erste Frage in ein Forum zu stellen, aber mich beschäftigt es eben, gerade weil ich jetzt dieses Beispiel habe.
Was meint ihr?
LG
Michi
um diese Frage zu stellen muss ich ein bischen ausholen.
Uns ist vor zwei Wochen vier mal an einem Abend ein Hund zugelaufen - eher gesagt ein Welpe. Der Besitzer war uns bekannt und wir brachten ihn immer wieder zurück. Der Besitzer selbst Alkoholiker kann sich selbst kaum versorgen, geschweige denn einen Hund. Der Hund hatte auch Angst vor ihm, so dass ich ihn schließlich überredete den Hund abzugeben. Wir behielten ihn über Nacht und mussten ihn leider am nächsten Tag ins Tierheim bringen.
Mein Freund und ich sind beide berufstätig, haben keinen Garten so dass der Hund bei uns total unterfordert wäre.
Mir tat es total leid, die Süße abzugeben, aber es ging nicht anders.
Ich habe sie nun zwei mal besucht und hatte ein erstaunliches Erlebnis. Sie war richtig fröhlich, lebte jetzt in einem "Rudel" von 5 Hunden, tollte herum und genoss es. Vielleicht hatte ich ein falsches Bild vom Tierheim.
Da kam mir ein Gedanke: Ob es wirklich so schlimm für Hunde ist, in einem Tierheim zu leben. Natürlich unter der Voraussetzung, dass sie mit anderen Hunden sozialisiert werden können. Brauchen Hunde den Menschen überhaupt um glücklich zu sein oder reden wir uns das nur ein, um uns gut zu fühlen? Ist es vielleicht nicht wirklich besser Hunde unter ihresgleichen zu lassen oder sind sie schon zu sehr vermenschlicht?
Ich weiß, dass ist eine Frage, die bestimmt einige Gemüter erhitzt und bestimmt nicht gut ist, um sie als erste Frage in ein Forum zu stellen, aber mich beschäftigt es eben, gerade weil ich jetzt dieses Beispiel habe.
Was meint ihr?
LG
Michi